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Als mir der Tod zu Füßen lag

Posted on 23 August 2009 by Ralf Wasselowski

In der Küche sah mich eines Tages aus der Struktur der Holzdielen ein merkwürdiges Gesicht an. Es schien etwas sagen zu wollen. Ich kam näher und bückte mich. Da geschah es…

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7 Kommentar(e) zu diesem Beitrag

  1. pudelmaos schreibt:

    Ja was geschah dann?
    Wurde die Polizei gerufen um den Fußboden heraus zu reissen? Hast Du alles gestanden, weil du den Sound des klopfenden Herzens nicht mehr ertragen konntest? Wat denn!

  2. Kony Island schreibt:

    schon die zweite unheimliche Begegnung (Tod und Teufel!) muß man sich Sorgen machen?

  3. Ralf Wasselowski schreibt:

    @pudelmaos: Hätte so gewesen sein können. Tatsächlich habe ich den Dielenrestaurator gerufen und den Boden abschleifen lassen. Der Totenkopf ist jetzt nur noch schwach zu sehen. Ich erkenne jetzt aber an anderen Stellen in der Wohnung weitere Gesichter. Es werden immer mehr, und ich habe langsam den Eindruck, als sprächen sie zu mir.

    @Kony Island: Ja, man muß sich Sorgen machen. Das Leben, das Menschsein, die Liebe, der Tod – diese Aufgaben sind immer wieder neu zu bewältigen. Wollen wir es schaffen? Oder wollen wir dem Tod lieber ausweichen, ihn als nicht existent hinstellen, uns als Unsterbliche ansehen? Wenn Du das Video ernst nimmst, musst Du Dich entscheiden.

  4. pudelmaos schreibt:

    Du reißt Dir den Fuß an einem Holzspan auf, Blut tropft auf die Dielen, und dann werden die Gesichter dreidimensional, wölben sich aus dem Boden heraus, schnappen mit nicht vorhandenen Zähnen nach Dir, reißen ihre Mäuler auf, verschlingen Dich und Du bist in der Zwischenwelt gefangen…
    …liest sich wie der Anfang eines B-Movie-Horrorfilms…

    @ Kony Island
    ich glaube, wir müssen uns keine Sorgen machen :-) (s.o.)

  5. Ralf Wasselowski schreibt:

    NICHT vorhandene Zähne? Das wäre schön. Zwischenzeitlich bin ich übersät mit Bissspuren. Die Zwischenwelt heißt übrigens Endoplast.

  6. pudelmaos schreibt:

    och – ich dachte “die schräge Welt”

  7. Ralf Wasselowski schreibt:

    Oder so ;) Bzw.: Es heißt ja Endoplast, die schräge Welt. Also doch.

1 Trackbacks für diesen Beitrag

  1. Film: Der Tod lauert in Hollywood | endoplast.de schreibt:

    [...] hatte ich doch ein kleines Filmchen gepostet und das in einem Zusammenhang mit Gevatter Tod gebracht. Im Sommer blendet die Sonne aber [...]

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