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	<title>Kommentare zu: Ausstellung: Alphons Mucha in der Kunsthalle München</title>
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	<description>Die schräge Welt</description>
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		<title>Von: Streetart: Alfons Mucha lebt&#160;&#124;&#160;endoplast.de</title>
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		<dc:creator>Streetart: Alfons Mucha lebt&#160;&#124;&#160;endoplast.de</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 19:28:31 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Mucha steht für die schönsten Jugendstil-Illustrationen überhaupt. Wir berichteten an dieser Stelle über eine Ausstellung zu seinem Werk in der Kunsthalle München. Angereichert ist [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Mucha steht für die schönsten Jugendstil-Illustrationen überhaupt. Wir berichteten an dieser Stelle über eine Ausstellung zu seinem Werk in der Kunsthalle München. Angereichert ist [...]</p>
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		<title>Von: Comics: Simone Bianchi &#8211; Überleben in der Comicindustrie&#160;&#124;&#160;endoplast.de</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2009/10/09/ausstellung-alfons-mucha-in-der-kunsthalle-munchen/comment-page-1/#comment-871</link>
		<dc:creator>Comics: Simone Bianchi &#8211; Überleben in der Comicindustrie&#160;&#124;&#160;endoplast.de</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 13:00:28 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Konturenbetonung zur Blüte geführt hatte und seinerseits von Künstlern wie Gustav Klimt, Egon Schiele (oder Horst Janssen?) beeinflußt worden war. Bianchi vermeidet damit einen Fehler [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Konturenbetonung zur Blüte geführt hatte und seinerseits von Künstlern wie Gustav Klimt, Egon Schiele (oder Horst Janssen?) beeinflußt worden war. Bianchi vermeidet damit einen Fehler [...]</p>
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		<title>Von: Ralf Wasselowski</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2009/10/09/ausstellung-alfons-mucha-in-der-kunsthalle-munchen/comment-page-1/#comment-761</link>
		<dc:creator>Ralf Wasselowski</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 08:15:20 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde schon, dass es eine Überlegung wert ist, ob Künstler, die ausgewiesenermaßen mit Oberflächen experimentiert haben, mehr oder weniger dekorativ anzusehen sind. Einen Mondrian hängt sich manch einer an die Wand, weil er einfach gut aussieht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde schon, dass es eine Überlegung wert ist, ob Künstler, die ausgewiesenermaßen mit Oberflächen experimentiert haben, mehr oder weniger dekorativ anzusehen sind. Einen Mondrian hängt sich manch einer an die Wand, weil er einfach gut aussieht.</p>
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		<title>Von: Ralf Wasselowski</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2009/10/09/ausstellung-alfons-mucha-in-der-kunsthalle-munchen/comment-page-1/#comment-758</link>
		<dc:creator>Ralf Wasselowski</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 10:24:11 +0000</pubDate>
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		<description>Diskussion = Argument + Gegenargument, Argument + Gegenargument usw.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diskussion = Argument + Gegenargument, Argument + Gegenargument usw.</p>
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		<title>Von: elfi</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2009/10/09/ausstellung-alfons-mucha-in-der-kunsthalle-munchen/comment-page-1/#comment-757</link>
		<dc:creator>elfi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 22:39:35 +0000</pubDate>
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		<description>@Nick;
Wenn eine Diskussion hier bedeutet, sich ständig im Kreis zu drehen, dann weiche ich dem allerdings aus. Bin ja kein Hamster.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Nick;<br />
Wenn eine Diskussion hier bedeutet, sich ständig im Kreis zu drehen, dann weiche ich dem allerdings aus. Bin ja kein Hamster.</p>
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	<item>
		<title>Von: Nick</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2009/10/09/ausstellung-alfons-mucha-in-der-kunsthalle-munchen/comment-page-1/#comment-756</link>
		<dc:creator>Nick</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 16:21:28 +0000</pubDate>
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		<description>So kann man einer Diskussion auch ausweichen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So kann man einer Diskussion auch ausweichen.</p>
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	<item>
		<title>Von: elfi</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2009/10/09/ausstellung-alfons-mucha-in-der-kunsthalle-munchen/comment-page-1/#comment-754</link>
		<dc:creator>elfi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 14:35:33 +0000</pubDate>
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		<description>@Schrammi:
Ich denke, dazu hab&#039; ich die Antworten schon gegeben...

Zu der Abbildung der weiblichen Schönheit bei Mucha möchte ich noch ergänzen: Sieh Dir die Gesichter an, in denen sich weniger abspielt als in dem einer Manga-Figur. Das sagt doch alles. Wenn er einer Schönheit huldigt, dann der der Dekoration.
Hier ein Gegenbeispiel zur Verdeutlichung:
http://eaobjets.files.wordpress.com/2009/02/mucha_damenportraet_privatbesitz.jpg
Bei diesem Bild kann man im Gesicht der Dame &quot;lesen&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Schrammi:<br />
Ich denke, dazu hab&#8217; ich die Antworten schon gegeben&#8230;</p>
<p>Zu der Abbildung der weiblichen Schönheit bei Mucha möchte ich noch ergänzen: Sieh Dir die Gesichter an, in denen sich weniger abspielt als in dem einer Manga-Figur. Das sagt doch alles. Wenn er einer Schönheit huldigt, dann der der Dekoration.<br />
Hier ein Gegenbeispiel zur Verdeutlichung:<br />
<a href="http://eaobjets.files.wordpress.com/2009/02/mucha_damenportraet_privatbesitz.jpg" rel="nofollow">http://eaobjets.files.wordpress.com/2009/02/mucha_damenportraet_privatbesitz.jpg</a><br />
Bei diesem Bild kann man im Gesicht der Dame &#8220;lesen&#8221;.</p>
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	<item>
		<title>Von: Schrammi</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2009/10/09/ausstellung-alfons-mucha-in-der-kunsthalle-munchen/comment-page-1/#comment-690</link>
		<dc:creator>Schrammi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 10:11:14 +0000</pubDate>
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		<description>Du hast in der Sache der Oberflächlichkeit ja u.U. Recht. 

Ich finde aber ganz so eindeutig ist die Angelegenheit trotzdem nicht. Natürlich war vieles, was Warhol gemacht hat, nur dekorativ, z.B. die Fotografien von Prominenten als Auftragsarbeiten. Er war in seiner Spätphase sogar ein regelrechter Apologet der Oberflächlichkeit.

Albers oder Mondrian haben abstrakt mit Farben bzw. Farbflächen gearbeitet. Das ist die Variation formaler Prinzipien. Oder die Op-Art, denk mal an Vasarely. Ich möchte dieser Kunst keineswegs eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Gegenstand der Betrachtung absprechen, aber letztlich passiert auch dort viel über die Thematisierung von Oberfläche.

Um jetzt wieder den Bogen zum Thema zu schlagen: Mondrian hat im historischen Zusammenhang in einer formalen Strenge über Farben und Formen philosophiert. Das hat zum damaligen Zeitpunkt eine neue Sichtweise befördert. Die nicht-oberflächliche Wirkung ist also vor allem im historischen Kontext zu sehen, nach dem Motto: Die Mondrian-Sichtweise im Dialog mit den damalig vorherrschenden Sichtweisen bzw. als deren Contrapunkt. Wenn Du in Nichtkenntnis dieses Kontextes seine Bilder heute betrachtest, in einem ganz anderen ästhetischen Zusammenhang, müsste man sagen: Das sind visuelle Traktate über die Möglichkeit, eine Fläche aufzuteilen, Formen zu bilden, Farben miteinander korrespondieren zu lassen. Kurz: Varianten einer Oberfläche.

Wenn Du Dir nun Mucha ansiehst: Der Jugendstil als eine Strömung ästhetisierten Grafik- und Objektdesigns rund um die Jahrhundertwende, mitten drin Mucha, der das Streben nach Schönheit vor allem beim weiblichen Antlitz und Körper auf die Spitze treibt. Man kann ihm sicher nicht vorwerfen, Oberflächlichkeit zu betreiben, weil er anstatt abstrakter Flächen nun weibliche Anmut thematisiert. Sicher war seine grafische Sichtweise wenig revolutionär. Aber genauso wie abstrakte bildende Künstler viel über Formen und das Zusammenspiel von Farben aussagen hat Mucha das in den &quot;Niederungen&quot; der Konkretion auch getan.

Ich frage also ganz ernsthaft: Woran kann man die Kritik der Oberflächlichkeit eigentlich festmachen? Liegt es nur am Abbildungsgegenstand? Ist der späte Mucha der Monumentalgemälde ein weniger oberflächlicher Künstler? Oder war der vorherige lediglich ein Kunsthandwerker, wenn man so will, ein Grafik- und Objekt-Designer, während der spätere erst zum Künstler geworden ist?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast in der Sache der Oberflächlichkeit ja u.U. Recht. </p>
<p>Ich finde aber ganz so eindeutig ist die Angelegenheit trotzdem nicht. Natürlich war vieles, was Warhol gemacht hat, nur dekorativ, z.B. die Fotografien von Prominenten als Auftragsarbeiten. Er war in seiner Spätphase sogar ein regelrechter Apologet der Oberflächlichkeit.</p>
<p>Albers oder Mondrian haben abstrakt mit Farben bzw. Farbflächen gearbeitet. Das ist die Variation formaler Prinzipien. Oder die Op-Art, denk mal an Vasarely. Ich möchte dieser Kunst keineswegs eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Gegenstand der Betrachtung absprechen, aber letztlich passiert auch dort viel über die Thematisierung von Oberfläche.</p>
<p>Um jetzt wieder den Bogen zum Thema zu schlagen: Mondrian hat im historischen Zusammenhang in einer formalen Strenge über Farben und Formen philosophiert. Das hat zum damaligen Zeitpunkt eine neue Sichtweise befördert. Die nicht-oberflächliche Wirkung ist also vor allem im historischen Kontext zu sehen, nach dem Motto: Die Mondrian-Sichtweise im Dialog mit den damalig vorherrschenden Sichtweisen bzw. als deren Contrapunkt. Wenn Du in Nichtkenntnis dieses Kontextes seine Bilder heute betrachtest, in einem ganz anderen ästhetischen Zusammenhang, müsste man sagen: Das sind visuelle Traktate über die Möglichkeit, eine Fläche aufzuteilen, Formen zu bilden, Farben miteinander korrespondieren zu lassen. Kurz: Varianten einer Oberfläche.</p>
<p>Wenn Du Dir nun Mucha ansiehst: Der Jugendstil als eine Strömung ästhetisierten Grafik- und Objektdesigns rund um die Jahrhundertwende, mitten drin Mucha, der das Streben nach Schönheit vor allem beim weiblichen Antlitz und Körper auf die Spitze treibt. Man kann ihm sicher nicht vorwerfen, Oberflächlichkeit zu betreiben, weil er anstatt abstrakter Flächen nun weibliche Anmut thematisiert. Sicher war seine grafische Sichtweise wenig revolutionär. Aber genauso wie abstrakte bildende Künstler viel über Formen und das Zusammenspiel von Farben aussagen hat Mucha das in den &#8220;Niederungen&#8221; der Konkretion auch getan.</p>
<p>Ich frage also ganz ernsthaft: Woran kann man die Kritik der Oberflächlichkeit eigentlich festmachen? Liegt es nur am Abbildungsgegenstand? Ist der späte Mucha der Monumentalgemälde ein weniger oberflächlicher Künstler? Oder war der vorherige lediglich ein Kunsthandwerker, wenn man so will, ein Grafik- und Objekt-Designer, während der spätere erst zum Künstler geworden ist?</p>
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	<item>
		<title>Von: elfi</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2009/10/09/ausstellung-alfons-mucha-in-der-kunsthalle-munchen/comment-page-1/#comment-682</link>
		<dc:creator>elfi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 22:11:10 +0000</pubDate>
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		<description>Auf Deine Fragen in der Reihenfolge: Nein, nein, ja, ja.
Ohne Inhalt keine Interpretationmöglickeiten, da kann das Vordergründige noch so komplex sein: Es ist eindeutig. Die überperfekte Ausübung des Handwerks ist Können, bildende Kunst ist es jedoch nicht, denn dazu fehlt wiederum die Interpretierbarkeit, die den Horizont des Betrachters erweitert.

Das Bild ist leider farblich genauso geblieben...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Deine Fragen in der Reihenfolge: Nein, nein, ja, ja.<br />
Ohne Inhalt keine Interpretationmöglickeiten, da kann das Vordergründige noch so komplex sein: Es ist eindeutig. Die überperfekte Ausübung des Handwerks ist Können, bildende Kunst ist es jedoch nicht, denn dazu fehlt wiederum die Interpretierbarkeit, die den Horizont des Betrachters erweitert.</p>
<p>Das Bild ist leider farblich genauso geblieben&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Ralf Wasselowski</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2009/10/09/ausstellung-alfons-mucha-in-der-kunsthalle-munchen/comment-page-1/#comment-675</link>
		<dc:creator>Ralf Wasselowski</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 00:37:34 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe das Foto ausgetauscht, es wird jetzt in doppelt so vielen Farben abgebildet. Ich hoffe, das verbessert die Farbwirkung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe das Foto ausgetauscht, es wird jetzt in doppelt so vielen Farben abgebildet. Ich hoffe, das verbessert die Farbwirkung.</p>
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