Simulationen. Das Leben – ein Spiel? Moebius führt in seiner zwölften Folge der Abenteuer von Arzak vor, wie es sein kann, dass ein lächerlich schrill-buntes Wesen, das man sich so nur in einem Game vorstellen könnte, in der Realität lebt und dort ein PC-Spiel spielt, während sich umgekehrt die realistisch-seriöse Figur als ein Charakter in einem schnöden Spiel herausstellt. Dass alles weiterhin ganz anders kommen kann, ist hier auch noch sehen, es ist natürlich möglich, die Seiten zu wechseln: Der virtuelle Charakter wechselt in die Realität und der Spieler wird überrascht davon. Welch schöne Wendung. Alle „Arzak“-Folgen auf Endoplast im Überblick (bitte klicken): /1/2/3/4/5/6/7/8/9/10/11/13/14/Kommentieren.
Posted on 28 September 2010 by Der Barbara Streisand-Effekt
Altersweisen. Wie ein Virus hat sich Curd Jürgens’ Lied in meine Hirnwindungen hineingebohrt. Wenn man mit 60 noch nicht weise ist, hätte man es aber bereits mit 20 oder 30 Jahren sein können und zwischendurch die Weisheit wieder verloren haben? Wäre es darüber hinaus sogar möglich, vergessen zu haben, dass man mal weise war? Und was käme danach, mit 70 oder 80 Jahren? Hätte man – mit 60 noch gar nicht weise gewesen – danach trotz aller vermeintlichen Senilität noch die Chance es zu werden? Nur, wer wirklich weise ist, kann eine Antwort darauf geben. Kommentieren.
Cyber-War. Heute berichtet die FAZ von einem Cyberangriff auf die Atomanlagen des Iran, der wohl schon 2009 stattgefunden hat. Gemeint ist der virale Trojaner „Stuxnet“, der zuerst „LKN“genannt wurde. Unter Umständen hat diese Software tausende synchron laufende Zentrifugen, die der atomaren Anreicherung dienen, befallen und einen atomaren Unfall ausgelöst. Es gibt Indizien dafür. Wenn all dies wahr und richtig ist, wäre das der erste dokumentierte Fall, in dem ein Staat – die USA oder Israel werden in dem Artikel nicht genannt – die Industrienanlagen eines anderen Staates (Iran) mit einer ausgeklügelten Software angegriffen hätte. Der FAZ-Artikel heißt: „Der digitale Erstschlag ist erfolgt“. Starker Tobak. Kaspersky, ein Unternehmen von Anti-Viren-Software reiht in diesem Werbe-Video einige interessante Zahlen zur Entwicklung des Web auf und kommt zu dem Schluß, dass sich alles immer mehr beschleunigt, auch die Anzahl der Viren. Wir leben in einem exponentiellen Zeitalter. Gut auf den Punkt gebracht. Der Aufwand aber, der beim „Stuxnet“-Angriff betrieben wurde, ist imens und lohnt nur bei wichtigen Zielen. Verglichen wurde der digitale Befall durch „Stuxnet“ mit einem realen Krieg. Gar nicht so falsch, wenn man bedenkt, dass die Software-Attacke einen atomaren Unfall ausgelöst haben könnte. Kommentieren.
Posted on 15 September 2010 by Der Barbara Streisand-Effekt
Simulationen. Der visionäre amerikanische Science-Fiction-Autor Philip K. Dick, von dem zum Beispiel die Buchvorlage zu „Blade Runner“ stammt, hatte in mehreren Kurz-Geschichten (auch in: „Zur Zeit der Perky Pat“) imaginiert, dass Bewohner ferner Planeten ein Spiel spielen, in dem sie mit Puppen und verkleinerten Gegenständen realistische Leben nachspielen. Heute gibt es „Die Sims“, das meist verkaufte Computerspiel aller Zeiten. In diesem Spiel werden ebenfalls ganz normale Leben und ihre Lebensumstände simuliert. Im Video spielen die Sims ein Lady Gaga-Video nach. Kommentieren.
Posted on 15 September 2010 by Der Barbara Streisand-Effekt
Erfolgs-Formel. Wie wird man berühmt? Besonders nachhaltig durch Provokation und Tabubruch. Lady Gaga hat das drauf und ist ihren Fans bisher immer einen Schritt voraus. Kommentieren.
Posted on 15 September 2010 by Der Barbara Streisand-Effekt
Mega-Musik. Das ist das Rekord-Video der 27. MTV-Video-Music-Awards gestern in Los Angeles: „Bad Romance“. Acht mal hat Lady Gaga abgeräumt. In den Katagorien: 1. Video des Jahres, 2. Bestes Pop-Video, 3. Bestes Künstlerinnen-Video, 4. Beste Collaboration (mit Beyoncé), 5. Bestes Tanz-Musik-Video, 6. Beste Choreographie, 7. Beste Regie, 8. Bester Video-Schnitt. Sie war weitere fünf mal nominiert – ein weiterer Rekord. Kommentieren.