Freiheit. Todd McFarlane, begnadeter Zeichner, Comic-Schöpfer und Spielzeugunternehmer, über Zensur im Allgemeinen und Verbot seiner Action-Figuren. Er ist durch die Freiheit, Splatter-Figuren herzustellen und vertreiben zu können, zum Multimillionär geworden. Kommentieren.
Lückenbüßer. Comiczeichner Todd McFarlane, der auch mit einem Unternehmen für Action-Figuren erfolgreich geworden ist, spricht in diesem Film über Selbstständigkeit. Sein Credo: Die richtige Lücke zu finden, dort zu sein, wo die anderen noch nicht sind. Kommentieren.
Superheld. Todd McFarlane, gescheiterter Baseballer, Comic-Zeichner-Superstar, Unternehmer und Millionär ist ein Glückskind innerhalb der Superhelden-Comic-Welt: Er stieg 1990 auf zum Spiderman-Zeichner, dessen Hefte alle Rekorde brachen, dann gründete er 1992 den Verlag Image-Comics mit, der trotz Schrott-Produktion einflußreich und erfolgreich werden sollte und schuf seine eigene Figur „Spawn“, die wieder Verkaufsrekorde erzielte. Schließlich gründete er ein Unternehmen, das Sammelfiguren herstellte – und satte Gewinne abwarf. Aber eigentlich ist er Comic-Zeichner. Da er lange nichts mehr gezeichnet hat, freuen sich alle auf „Haunt“, seine neue Comic-Heft-Serie, die ab September auch in Deutschland erscheint. Kommentieren.
Untot. Groß und lebendig ist das Internet. Alles Vorstellbare ist hier zu finden, auch alle Erkenntnisse über Leben und Tod – wie dieser Film beweist. Kommentieren.
Nach dem Singen ist vor dem Käfig oder Reality-Soap à la Formel1: Nelson Piquet jr. als Vögelchen im selbstgebauten Käfig.
Während wir noch nicht allzu viel Neues von Flavio Briatore gehört haben, weint sich Piquet-Söhnchen Nelson im brasilianischen TV (man achte auch auf die Kommentare) aus. Wer es bis jetzt noch nicht wußte: Wir haben es hier mit einem armen Opfer zu tun.
Nicht, dass seine Rechnung durch den fingierten Unfall eine Vertragsverlängerung zu erwirken nicht aufgegangen wäre, nein, ihm fehlte nur die Zeit zum Nachdenken (ach so – na dann).
Jetzt muß der Kleine sehen, wo er bleibt. Nachdem die Gerüchte leiser werden, Papa kaufe ihm einen eigenen (Renn)stall, in dem er dann Pilot spielen darf, hört man nun, er käme mit der NASCAR, dem Abstellgleis für gescheiterte F1-Aktive, ins Geschäft. Da haben sich ja schon andere Hitzköpfe die Hörner abgestoßen.
Nichtsdestotrotz reihen wir ihn in die Liste der “famous victims”ein. Wobei er sich das “famous” wohl erst noch verdienen muß.
Briatore überlegt derweil krampfhaft, wie er nach seiner Teer- und Federung durch die Herren Piquet wieder in die Schlagzeilen kommt. Vielleicht sollte er mal wieder einen prominenten Schauspieler aus seinem Club (Champagner für einige 1000 EUR die Pulle) werfen – vorausgesetzt, es kommt noch ein zweiter.
Onkel, Tante könnt ihr mich hören? Aber Luke Skywalker erhielt keine Antwort.
Demjenigen Star Wars-Fan, der schon alles hat, gibt Thorsten Küper in seinem Blog kueperpunk was Schönes mit auf den Weg: Die definitive, letztgültige Luke-Skywalker-Devotionalie.
Was es ist, ist zumindest jedem klar, der beim Sterben der braven Skywalker-Pflegeeltern nachdenklich geworden ist. Wie kurz das Leben doch sein kann und es trifft immer den Falschen. Doch wenn Luke hätte geopfert werden müssen, wie wäre die Story dann weitergegangen?
Alternativlos springen also – wie in jedem Ami-Schinken – erstmal alle Nebenfiguren über die Klinge und sind für immer verschwunden. Aber nicht ganz: Die sterblichen Überreste der moralisch einwandfreisten Figuren des Starwars-Universums sind hier mustergültig und in Form eines Bausatzes konserviert.