Archive | Geist

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Glassbausteine

Posted on 16 Mai 2013 by Ralf Wasselowski


GoogleGuck. Apple war noch vor kurzem das innovativste Tech-Unternehmen, das eine Megaerfolg hatte. Mit dem Apple IIc, dem Mac, mit dem iMac, dem iPod, iPhone, iTunes und iPad. Inzwischen hat Google’s Android-Smartphone- und Tablet-Betriebssystem, was die Nutzuerzahlen anbelangt, Apple überholt. Und Google, das gerade sein soziales Netzwerk Google+ wunderbar gepimpt hat, legt weiter nach, mit Google Glass und der Vision eines Autos, das von alleine fährt. Google’s Aktienkurs reagiert dementsprechend, nie war er höher als heute. Aber man fragt sich ja, wie solche Visionen in der Wirklichkeit funktionieren. Hier im Video ist das zu sehen: Google Glass im Alltag. Jetzt wird klar, was das soll. Kommentieren.

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Space Idioty

Posted on 13 Mai 2013 by Ralf Wasselowski

Trashtronaut. Haben die Jungs in ihren Raumschiffen nichts mehr zu tun? Scheint so. Hier ist der kanadische Astronaut Chris Hadfield auf der Raumstation ISS zu sehen. Er steht socialmedia-mässig stets mit seinem Heimatplaneten in Kontakt. Nun hat er ein Video gedreht und zur Erde gesandt. Er singt darin David Bowie’s Klassiker „Space Oddity“ nach. Irgendwie abgedreht und surreal. Kommentieren.

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Kurzzeit-Vermächtnis

Posted on 12 Mai 2013 by Ralf Wasselowski


GedächtnisLückenBüßer. Das Internet bringt uns dazu, die Welt in kleine Häppchen aufzuteilen, auch, weil wir uns kaum noch auf etwas konzentrieren können. Deshalb gelangen Informationen aus dem Kurzzeitgedächtnis nicht mehr in unser Langzeitgedächtnis – und wir vergessen sie. Anstatt uns etwas zu merken, es im Kopf zu behalten, googeln wir es. Verstanden? Kommentieren.

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Mau- und Clownseuche

Posted on 11 Mai 2013 by Ralf Wasselowski

GefühlsKlau’n. Manchmal hat man nichts zu lachen im Leben, dann könnte man ganz gut ein Schellen an der Tür gebrauchen, davor müsste der Paketmann mit einem Paket stehen, aus dem ein Clown springt, der einem das Unheil erträglicher macht. Stephen Sondheim, ein erfolgreicher Musical-Komponist und -Texter – er hat zum Beispiel den Text zu „West Side Story“ geschrieben – hat das Stück 1973 für das Broadway-Musical „A Little Night Music“ geschrieben, das Ingmar Bergman’s Film „Das Lächeln einer Sommernacht“ adaptiert hatte. Die Titel des Liedes „Send in the Clowns“ bezieht sich im übertragenen Sinne auf eine Theateraufführung, die nicht gut läuft und zum Erfolg gebracht werden soll, indem man Clowns auftreten lässt, also jene Leute, die Witze machen und das Publikum damit zum Lachen bringen. Gesungen wurde das Lied im Musical in einer Situation als eine Frau einem Mann einen Heiratsantrag macht, der aber ablehnt, weil er gebunden ist. Der Song wurde später vielfach gecovert unter anderem von Frank Sinatra, Barbra Streisand, Shirley Bassey, Cher oder Grace Jones. Im Video interpretieren Van Morrison (Gesang) und Chet Baker (Trompete) den Jazz-Standard sehr gefühlvoll und gut aufeinander abgestimmt. Ein Textauszug aus dem Lied: „Just when I’d stopped opening doors/Finally knowing the one that I wanted was yours/Making my entrance again with my usual flair.” Also etwa: „Gerade als ich aufgehört hatte, Türen zu öffnen/obwohl ich letztlich wußte, dass es die deine die war, durch die ich gehen wollte/Verließ ich mich wieder auf mein Gefühl, um den Zugang zu finden.“ Kommentieren.

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David Foster Water-Lou

Posted on 10 Mai 2013 by Ralf Wasselowski

DavidFosterWallaceiath. Das Büchlen von David Foster Wallace, „This is Water“/„Das hier ist Wasser“, gibt es auch in Deutschland zu kaufen, es ist dünn und die Kritiker hat es nicht so vom Hocker gehauen, weil es wohl eher als eine der Devotionalien gilt, die man posthum veröffentlicht, wenn ein überaus berühmter Autor gestorben ist. Man fleddert, was sein Archiv hergibt. Ob der Autor selbst das Werkchen für veröffentlichungswert gehalten hätte, darf speziell in seinem Fall bezweifelt werden. Als Beigabe zu einer Kurzgeschichtensammlung vielleicht, aber als eigenes Büchlein? Als Hörbuch? Als Film? Es ist noch nicht einmal ein von ihm geschriebenes Werk sondern genau genommen die Verschriftlichung einer Rede, die er 2005 gehalten hat. Was man wissen sollte: Es handelt sich um eine sogenannte „Commencement Speech“ oder auch „Commencement Address“, die an Universitäten gehalten werden, um Studenten, die graduieren, zu motivieren. Vor diesem Hintergrund ist die Rede dann doch wieder zumindest beachtenswert. Denn David Foster Wallace vermittelt den Studenten eher, wie schlimm der Alltag werden wird. Bruder und Schwester Matthew Freidell und Allison Freidell haben nun sogar den (kurz-)Film zum Buch zur Rede gedreht. Man kann das witzig finden, weil aus einer Rede über etwas relativ Unbedeutendes ein kleiner feiner Film geworden ist oder das als hemmungslose Aufplusterung empfinden: Ein Medien-Reizüberflutungs-Schicksal. Kommentieren.

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Zeitraffer-Zeitlupings

Posted on 07 Mai 2013 by Ralf Wasselowski

GeballtVerherrlichung. Wie sehr die Zeit vergeht und was in einer extrem kurzen Zeitspanne tatsächlich geschieht, das kann man am besten sehen, wenn Zeit zusammengefasst und komprimiert wird – im Zeitraffer. Sieht man die Zeitraffer, rafft man die Zeit besser. Kommentieren.

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Le Tigre: Punk-Pranken

Posted on 07 Mai 2013 by Ralf Wasselowski

FrauenrechtAusleger. Deceptacon von Le Tigre, das ist ElectroPunk-AufschreiFemminismusMusik. Und ein artfiziell-krachendes Video dazu kann auch nicht schaden. Sie zelebrierten ihre politischen Ansprüche multimedial und sahen ihr Wirken als künstlerische Lebensäußerung. Jedes Bandmitglied soll übrigens jedes der Instrumente spielen können. Ein Ausdruck von Gleichberechtigung. Seit 2007 verharrt das Trio in Nicht-Präsenz. Kommentieren.

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Über die Kunst und ihren Bestand für die Zukunft

Posted on 04 Mai 2013 by Klaus Sochurek

Die Kunst: Ein flüchtiges Gut?

Die Kunst selbst, also ihre akustische oder visuelle Repräsentation ist vergänglich. Continue Reading

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Google Glassnost

Posted on 03 Mai 2013 by Ralf Wasselowski

BraveKnewWorld. Die neue Welt kann kommen. Gerade eben haben die Verkaufszahlen der Smartphones die der alten Old-School-Handys, mit denen am im wesentlichen nur telefonieren kann, zum ersten Mal überholt, da konkretisiert sich auch das Konzept der Google-Glass-Daten-Brille. Kann man sich vorstellen, dass zukünftig Menschen damit herumlaufen? Ja, aber ob sofort, das die Frage. Das Look & Feel jedenfalls, wie man es im Konzept-Video sehen kann, scheint nicht schlecht. „Augmented Reality“ nennt man sowas, eine Art erweiterte Realität, bei der man z.B. ein Gebäude von außen betrachtet, und Google Glass sagt einem, was das für ein Gebäude ist. Auch Wege kann es weisen und vielfältige weitere Informationen über das Gesehene geben – ein Augenaufschlag mag irgendwann genügen. Man kennt sowas ähnliches aus dem Museum: Früher per Casetten-Walkman heute per Handy und bald per Brille, könnte man durch eine Ausstellung schlendern und von der Brille näheres über die Exponate erfahren. Aber halt! Es gab schon mal eine Brille, die 3D-Brille, die trotz der fantastischen Seherlebnisse in den 1950er Jahren Schiffbruch erlebte und sich nicht durchsetzen konnte. Über ein halbes Jahrhundert hat es gedauert, bis die 3D-Brille Akzeptanz fand und die Filmindustrie beflügelt hat. Wird Google Glass sofort ein Erfolg? Es ist folgerichtig, die Augen als unseren Hauptorientierungssinn technisch zu erweitern. Es kommt dann darauf an, wie gut die Umsetzung gelingt. Google Glassjedenfalls führt das, was Google anstrebt, konsequent weiter: Die Suchmaschine und die geolocation-basierten Dienste wie Google Maps und Google Local sollen vollends mobil werden und überall und in jeder Situation nutzbar sein. Ob am Handgelenk per Daten-Uhr, per Brille und sowieso per Smartphone (z.B. via Siri), Smartlet bzw. Phablet oder Tablet. Die kommunikativen technischen Möglichkeiten haben längst die heimischen vier Wände verlassen. Grundlage der neuen Datenwelt ist die kabellose Durchdringung der Gesellschaft durch das Internet. Politische Kurzsichtigkeit und Profitinteressen lassen die technikgeschwängerte Gesellschaft etwas sehr langsam kommen. Ist Google Glass zu schnell? Berechtigte Frage, man kann zu innovativ sein, nämlich dann, wenn man zu früh ist. Natürlich ist das hier Geschriebene nur ein Teil der augenblicklichen Umwälzungen. Die Revolution bei der dreidimmentionalen Visualisierung im Kinofilm, bei Ballerspielen, in der Medizin oder anderen wissenschaftlichen Bereichen führt im Zusammenspiel mit 3D-Druckern, die Gegenstände erzeugen können, zu völlig neuen Möglichkeiten. Bisher hat die digitale Welt des Internet die echte Welt imitiert. Nun wirft das Imitat eine eigene neue Welt aus. Ob in Form von Gegenständen, in Form von Daten und Informationen wie bei Google Glass, in Form des Smartphones als ständig präsenter Kommunikationszentrale in der Hosentasche – die virtuelle Welt hat die echte überholt. Hoffen wir, dass wir zukünftig noch wissen, wo wir gerade sind. Ob Google Glass dabei helfen kann? Oder im Gegenteil? Kommentieren.

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Farb-Illustration: Als ich eines Tages einen Regenbogen verschluckt und schwarz-weiß ausgespieen hatte

Posted on 02 Mai 2013 by Ralf Wasselowski

Das 2. Gesicht

Das war ein Gesicht, das ich auf einen 10x10cm-Zettel gekritzt habe, beim Continue Reading

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