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	<title>endoplast.de &#187; Fotografie</title>
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	<description>Die schräge Welt</description>
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		<title>Oktoberfest: Ein Selbstversuch im Dirndl</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 13:15:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara Ward</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den 90er Jahren gab es eine TV-Serie mit dem klangvollen Namen „Zwei Münchner in Hamburg“. Uschi Glas und Elmar Wepper sorgten für Wohlfühlfernsehen, das bis heute unerreicht ist. So ähnlich stellte ich mir meinen Selbstversuch vor: „Eine Kölnerin auf dem Oktoberfest“. Von wegen Wohlfühlfernsehen&#8230; Als Wahlkölnerin sind mir tagelange Sauffeste mit schlechter Musik und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/09/endoplast_oktoberfest_1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-19709" title="endoplast_oktoberfest_1" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/09/endoplast_oktoberfest_1.jpg" alt="Oktoberfest München 2011" width="553" height="312" /></a><br />
</strong></p>
<p><span style="color: #800080;"><strong>In den 90er Jahren gab es eine TV-Serie mit dem klangvollen Namen „Zwei Münchner in Hamburg“. Uschi Glas und Elmar Wepper<span id="more-19708"></span> sorgten für Wohlfühlfernsehen, das bis heute unerreicht ist. So ähnlich stellte ich mir meinen Selbstversuch vor: „Eine Kölnerin auf dem Oktoberfest“. Von wegen Wohlfühlfernsehen&#8230;</strong></span></p>
<p>Als Wahlkölnerin sind mir tagelange Sauffeste mit schlechter Musik und sinnlosen Kostümen durchaus geläufig. Ich kann da eine Menge Spaß haben. Der Spaß vergeht beim Oktoberfest aber schon beim Anziehen. Ich kann zwar nicht sagen, ob so eine Lederhos’n juckt und kneift, aber in einem Dirndl bekommt der Begriff „Atemfreiheit“ noch mal eine ganz neue Dimension. Spätestens nach 15 Minuten Dirndl hat das Gehirn einen Zustand erreicht, den ich als Ungeübte für einen kostenlosen LSD-Trip halte.</p>
<p><a href="http://www.endoplast.de/2011/09/29/oktoberfest-ein-selbstversuch-im-dirndl/endoplast_oktoberfest_2/" rel="attachment wp-att-19710"><img class="alignnone size-full wp-image-19710" title="endoplast_oktoberfest_2" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/09/endoplast_oktoberfest_2.jpg" alt="Bayern's Oktoberfest" width="553" height="312" /></a></p>
<p>Für alle, deren Wissen über die bayrische Kultur ebenso fortgeschritten ist wie meines: Das Oktoberfest ist eigentlich nichts anderes als eine große Kirmes, angeblich die größte der Welt. Daher gibt es sogenannte Fahrgeschäfte. Im Oktoberfest-Jargon meint man damit Achterbahnen, Kettenkarussels und deren Millenium-Versionen. Gerade bei letzteren stockt einem dank einer Belastung von bis zu 3G sowieso in den meisten Fällen der Atem. Ein Dirndl ist daher eigentlich genau die richtige Kampfausrüstung für diese Höllentrips. Wer die überlebt und immer noch lächelt, bekommt zur Belohnung ein Lebkuchenherz umgehängt. Eine schöne Tradition, aber alles wenig karnevalesk.</p>
<p><a href="http://www.endoplast.de/2011/09/29/oktoberfest-ein-selbstversuch-im-dirndl/endoplast_oktoberfest_3/" rel="attachment wp-att-19711"><img class="alignnone size-full wp-image-19711" title="endoplast_oktoberfest_3" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/09/endoplast_oktoberfest_3.jpg" alt="Das Münchner Oktoberfest" width="553" height="312" /></a></p>
<p>Für Exil-Karnevals-Jecken sind die Zelte schon eher etwas &#8211; so könnte man meinen. Die Zelte sind berühmt: Bei Käfer und im Hippodrom treffen sich die Promis zum Bussi-Bussi machen. Das kennt man aus der Bildzeitung. In den übrigen Zelten, zu denen ich im 1-2-3-meins-Dirndl Zutritt hatte, stehen das gemeine bayrische Volk und alle Touristen, die sich als solches verkleiden, auf Bänken und versuchen zu tanzen. Und zwar alle. Wer keinen Platz auf der Bank abbekommt, steht dumm rum und muss sich damit abfinden, den Rest des Abends auf Bauchnabel zu gucken.</p>
<p><a href="http://www.endoplast.de/2011/09/29/oktoberfest-ein-selbstversuch-im-dirndl/endoplast_oktoberfest_4/" rel="attachment wp-att-19712"><img class="alignnone size-full wp-image-19712" title="endoplast_oktoberfest_4" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/09/endoplast_oktoberfest_4.jpg" alt="Kirmes Oktoberfest" width="553" height="312" /></a></p>
<p>Das Bänketanzen funktioniert bei den Bayern erstaunlich lange, aber speziell nach mehreren Litern Starkbier doch nicht mehr allzu gut. Stramme Damen knallen dann regelmäßig mit dem Hinterkopf auf die angrenzende Tischkante und vom Bier beseelte bayrische Buben landen in den dazugehörigen ausladenden Dekolletés. Das kann als Betrachter durchaus Unterhaltungswert haben, aber dafür bräuchte es schon einige Maß, und die kann man als Rheinländer eigentlich nicht in ausreichendem Maße trinken. Immerhin entspricht eine Maß gleich fünf Kölsch.</p>
<p><a href="http://www.endoplast.de/2011/09/29/oktoberfest-ein-selbstversuch-im-dirndl/endoplast_oktoberfest_5/" rel="attachment wp-att-19713"><img class="alignnone size-full wp-image-19713" title="endoplast_oktoberfest_5" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/09/endoplast_oktoberfest_5.jpg" alt="Feiern auf dem Münchener Oktoberfest" width="553" height="312" /></a></p>
<p>Trotzdem gibt es einige Wiedererkennungsmerkmale, die dafür sorgen, das Profi-Jecken automatisch auf Karnevalsmodus schalten: Das Schunkeln beispielsweise. So schunkelte ich recht entspannt, auf meinen 28cm² Bank, als zu meiner Freude bekannte Töne erklangen: „Da simma dabei, dat is priiiimaaaa.“ Großartig! Karneval im Spätsommer. Wer muss schon atmen? Und das mit dem Bier kriegen wir auch noch hin. „Viiiiivaaaaaa Bavaaaariaaaa.“</p>
<p><a href="http://www.endoplast.de/2011/09/29/oktoberfest-ein-selbstversuch-im-dirndl/endoplast_oktoberfest_6/" rel="attachment wp-att-19715"><img class="alignnone size-full wp-image-19715" title="endoplast_oktoberfest_6" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/09/endoplast_oktoberfest_6.jpg" alt="Dirnd'l und Lederkracher in München" width="553" height="312" /></a></p>
<p>Okay, also soweit geht es dann doch nicht mit der Völkerverständigung. Ich bin raus.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F09%2F29%2Foktoberfest-ein-selbstversuch-im-dirndl%2F&amp;title=Oktoberfest%3A%20Ein%20Selbstversuch%20im%20Dirndl" id="wpa2a_2"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Baustelle oder Biotop?</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2011/08/31/baustelle-oder-biotop/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 20:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kony Island</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Story]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
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		<description><![CDATA[Verdammt, wer schmeisst immer das ganze Plastik in die Umwelt? Muss das sein? Und dann auch noch Brot! oder wollte jemand Enten füttern? Eigentlich sprechen die Bilder für sich&#8230; So sieht das Ganze in der Totale aus, die brachliegende Baustelle in voller Länge (rechts der &#8220;Biocontainer&#8221;. Hier noch eine schöne Impression, doch es ist keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_19514" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/08/endoplast_bau_01_flieher.jpg"><img class="size-full wp-image-19514 " title="endoplast_bau_01_flieher" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/08/endoplast_bau_01_flieher.jpg" alt="" width="553" height="312" /></a><p class="wp-caption-text">Mal wieder Umweltsünden im Biotop?</p></div>
<p><span style="color: #800080;"><strong>Verdammt, wer schmeisst immer das ganze Plastik in die Umwelt?</strong></span></p>
<p>Muss das sein? Und dann auch noch Brot! oder wollte jemand Enten füttern?<span id="more-19511"></span></p>
<div id="attachment_19513" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/08/endoplast_bau_02_flieher.jpg"><img class="size-full wp-image-19513" title="endoplast_bau_02_flieher" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/08/endoplast_bau_02_flieher.jpg" alt="" width="553" height="312" /></a><p class="wp-caption-text">Weit gefehlt! Hier hat sich die Biotop-Bewegung an einer Baustelle gerächt!</p></div>
<p>Eigentlich sprechen die Bilder für sich&#8230;</p>
<p>So sieht das Ganze in der Totale aus, die brachliegende Baustelle in voller Länge (rechts der &#8220;Biocontainer&#8221;.</p>
<div id="attachment_19674" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/08/endoplast_bau_04_flieher.jpg"><img class="size-full wp-image-19674" title="endoplast_bau_04_flieher" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/08/endoplast_bau_04_flieher.jpg" alt="" width="553" height="117" /></a><p class="wp-caption-text">Totale 180°</p></div>
<p>Hier noch eine schöne Impression, doch es ist keine Göttliche Offenbarung.</p>
<div id="attachment_19676" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/08/endoplast_bau_03_flieher.jpg"><img class="size-full wp-image-19676" title="endoplast_bau_03_flieher" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/08/endoplast_bau_03_flieher.jpg" alt="" width="553" height="543" /></a><p class="wp-caption-text">Keine Samen von outer space!</p></div>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F08%2F31%2Fbaustelle-oder-biotop%2F&amp;title=Baustelle%20oder%20Biotop%3F" id="wpa2a_4"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Taubertal Festival: Vom Zauber an der Tauber</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2011/08/16/taubertal-festival-vom-zauber-an-der-tauber/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 16:11:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara Ward</dc:creator>
				<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Redensarten]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
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		<description><![CDATA[„Der kommt aus Dachau, der wird eh bald verbrannt“. Es folgt ein dröhnendes Lachen. Ich sitz im Bus und kann’s nicht fassen. Aber ja, der Busfahrer hat es tatsächlich genauso gesagt. Und zwar mit einer ungewöhnlich guten Laune, wenn man bedenkt, dass er einen vollgepropften Bus nach Bier und Schweiß stinkender Festival-Besucher anhalten muss, nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/08/taubertal_festival_1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-19421" title="taubertal_festival_1" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/08/taubertal_festival_1.jpg" alt="taubertal an der tauber" width="553" height="312" /></a></p>
<p><span style="color: #800080;"><strong>„Der kommt aus Dachau, der wird eh bald verbrannt“. Es folgt ein dröhnendes Lachen. Ich sitz im Bus und kann’s nicht fassen.<span id="more-19419"></span> Aber ja, der Busfahrer hat es tatsächlich genauso gesagt. Und zwar mit einer ungewöhnlich guten Laune, wenn man bedenkt, dass er einen vollgepropften Bus nach Bier und Schweiß stinkender Festival-Besucher anhalten muss, nur weil der Dachauer Wagen vor ihm auf dem Feldweg spontan das Camping-Geschirr neu sortiert.</strong></span></p>
<p>Normalerweise wäre meine gute Laune bei so einem Kommentar ins Bodenlose gefallen. Stattdessen folge ich mental meinem Busnachbarn und hake es unter „mangelnde Auseinandersetzung mit dem Thema“ ab. Im Taubertal herrscht nämlich ein Zauber der Gelassenheit, dem ich mich nicht entziehen kann.</p>
<p><a href="http://www.endoplast.de/2011/08/16/taubertal-festival-vom-zauber-an-der-tauber/taubertal_festival_2/" rel="attachment wp-att-19422"><img class="alignnone size-full wp-image-19422" title="taubertal_festival_2" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/08/taubertal_festival_2.jpg" alt="Musikfestival" width="553" height="312" /></a></p>
<p>18.000 Besucher feierten an diesem Wochenende zum 16. Mal in der pittoresken Umgebung entlang der Tauber. Zelte, die man vermutlich nur in Embryonalstellung als Schlafstatt nutzen kann, und stattliche Partyburgen mit 50.000 Watt stehen einträglich nebeneinander. Auch das Line-Up ist mehr als gemischt: Musik-Urgestein Iggy &amp; the Stooges ist ebenso dabei wie die angesagten Acts Bullet for my Valentine oder Pendulum. Die Thirty-Somethings, die sich unter das eher in den 80ern geborene Publikum mischen, sind dankbar für den vertrauten 90er Sound der Fantastischen Vier und Blumentopf. So sind alle irgendwie zufrieden und es herrscht eine generationenübergreifende Wohlfühl-Athmo, wie sie wohl nur noch auf wenigen Independent-Festivals zu erleben ist.</p>
<p><a href="http://www.endoplast.de/2011/08/16/taubertal-festival-vom-zauber-an-der-tauber/taubertal_festival_3/" rel="attachment wp-att-19423"><img class="alignnone size-full wp-image-19423" title="taubertal_festival_3" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/08/taubertal_festival_3.jpg" alt="" width="553" height="312" /></a></p>
<p>Im Festival-Gateway Rothenburg ob der Tauber scheint man sich über die Jahre auch gut auf die wilde Horde eingerichtet zu haben. Der Shuttle-Bus fährt zwar planmäßig außerplanmäßig, dafür aber strategische Ziele an: Zuerst das Freibad, dann erst den Bahnhof. Auf diese Art kommen die durchzechten Partygäste frisch geföhnt in der historischen Altstadt an, und versauen den Japanern nicht die Fotos. In Fernost hat das hübsche Städtchen nämlich seit jeher einen festen Platz in der 3tägigen Europa-Tour.</p>
<p><a href="http://www.endoplast.de/2011/08/16/taubertal-festival-vom-zauber-an-der-tauber/taubertal_festival_4/" rel="attachment wp-att-19424"><img class="alignnone size-full wp-image-19424" title="taubertal_festival_4" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/08/taubertal_festival_4.jpg" alt="" width="553" height="312" /></a></p>
<p>Sogar von der an diesem Wochenende grassierenden Schlechtwetterfront blieb das Taubertal weitestgehend verschont. „Ein Mix aus Sonne und Wolken“ verspricht der Wettergott leichtfertig im Autoradio und genau diese sorgt für ein wenig Flüchtlings-Camp-Stimmung.</p>
<p><a href="http://www.endoplast.de/2011/08/16/taubertal-festival-vom-zauber-an-der-tauber/taubertal_festival_5/" rel="attachment wp-att-19425"><img class="alignnone size-full wp-image-19425" title="taubertal_festival_5" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/08/taubertal_festival_5.jpg" alt="" width="553" height="312" /></a></p>
<p>Erst am frühen Sonntagabend, als die meisten Besucher schon Ihre Zelte abgebrochen haben, plästert es auch auf das Taubertal herab. Fortan gehen der Boden auf dem Stoppelfeld und Turnschuhträger aus dem südlichen Bundesgebiet eine dauerhafte Bindung ein, die nur durch beherztes Tanzgehabe in einer der riesigen Pfützen auf dem Konzertgelände gelöst werden kann. Das Kollektiv nimmt es gelassen, und in der Not schützen sich sogar Bayern-Fans mit Regen-Capes, die der St. Pauli-Merchandising-Stand wie warme Semmeln für 1,50 verkauft.</p>
<p><a href="http://www.endoplast.de/2011/08/16/taubertal-festival-vom-zauber-an-der-tauber/taubertal_festival_6/" rel="attachment wp-att-19426"><img class="alignnone size-full wp-image-19426" title="taubertal_festival_6" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/08/taubertal_festival_6.jpg" alt="" width="553" height="312" /></a></p>
<p>Im Zwielicht wirkt die Weite der Zeltstadt mit den leuchtturmartigen Dixi-Klos zeitweise fast apokalyptisch. Glücklicherweise holen mich die Cowboy-Hüte in der Toiletten-Schlange vor mir wieder in die Realität zurück – oder zumindest so etwas ähnliches. Das mir angebotene Franziskaner und eine Sprachmischung aus Mainfränkisch und Bayrisch ist eigentlich nicht meine Realität. Aber man tunt sich ein… auf zauberhafte Art und Weise.</p>
<p><a href="http://www.endoplast.de/2011/08/16/taubertal-festival-vom-zauber-an-der-tauber/taubertal_festival_7/" rel="attachment wp-att-19427"><img class="alignnone size-full wp-image-19427" title="taubertal_festival_7" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/08/taubertal_festival_7.jpg" alt="" width="553" height="312" /></a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F08%2F16%2Ftaubertal-festival-vom-zauber-an-der-tauber%2F&amp;title=Taubertal%20Festival%3A%20Vom%20Zauber%20an%20der%20Tauber" id="wpa2a_6"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>City never sleeps</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2011/08/13/city-never-sleeps/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 11:59:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Wasselowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<category><![CDATA[Irrwitz]]></category>
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		<description><![CDATA[Stadt-auf-Speed. Städte und ein paar Natur-Ereignisse unglaublich schön per Zeitraffer und Nachaufnahme gefilmt von Dominic Boudreault, der nebenbei fotografiert und filmt und hauptberuflich Web-Designer ist. (via Don Dahlmann). Kommentieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/23237102?color=ffffff" frameborder="0" width="350" height="197"></iframe></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Stadt-auf-Speed.</strong></span> Städte und ein paar Natur-Ereignisse unglaublich schön per Zeitraffer und Nachaufnahme gefilmt von <a title="Ein paar seiner Fotos sind hier zu sehen" href="http://photoblog.msnbc.msn.com/_news/2011/05/10/6617741-time-lapse-video-contrasts-urban-and-rural-scenes?ocid=twitter" target="_blank">Dominic Boudreault,</a> der nebenbei fotografiert und filmt und hauptberuflich Web-Designer ist. (via <a title="Google+-Profil von Don Dahlmann" href="https://plus.google.com/114190282985290638258/posts" target="_blank">Don Dahlmann</a>). <a title="Klicken und kommentieren" href="http://www.endoplast.de/2011/08/13/city-never-sleeps/" target="_blank">Kommentieren.</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F08%2F13%2Fcity-never-sleeps%2F&amp;title=City%20never%20sleeps" id="wpa2a_8"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Leichen-Recycling: Knochen-Puzzle als Fotokunst</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 15:49:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nelly Kratt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">http://www.endoplast.de/?p=19062</guid>
		<description><![CDATA[Francois Roberts – 64 Jahre alt, gebürtiger Schweizer und lange Zeit in Chicago als Werbefotograf und freier Fotograf tätig – pendelt jahreszeitlich bedingt zwischen Tucson, Arizona, und Michiana Shores, Indiana, hin und her und läßt sichvon dem inspirieren, was er so sieht. Roberts ist ein assoziativer Mensch, der sich von Gegebenheiten und Dingen, die im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/07/endoplast_revolver_francois_roberts.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-19069" title="endoplast_revolver_francois_roberts" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/07/endoplast_revolver_francois_roberts.jpg" alt="wapon_francois_roberts" width="553" height="312" /></a></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Francois Roberts – 64 Jahre alt, gebürtiger Schweizer und lange Zeit in Chicago als Werbefotograf und freier Fotograf tätig – pendelt<span id="more-19062"></span> jahreszeitlich bedingt zwischen Tucson, Arizona, und Michiana Shores, Indiana, hin und her und läßt sichvon dem inspirieren, was er so sieht. </strong></span></p>
<p>Roberts ist ein assoziativer Mensch, der sich von Gegebenheiten und <a title="Stillleben von Francois Roberts" href="http://lens.blogs.nytimes.com/tag/francois-robert/" target="_blank">Dingen,</a> die im begegnen, beeinflußen läßt. So zeigt eine seiner Fotoserien Alltags-Gegenstände wie Parkuhren oder Gebäude, die alle aussehen wie Gesichter.</p>
<p>Irgendwann in den Neunzigern ist ihm ein <a title="GoSee blog über den Foto-Künstler" href="http://www.gosee.de/news/design/francois-roberts-bilder-gehen-unter-die-haut-stop-the-violence-ist-kunst-aus-knochen-9068" target="_blank">menschliches Skelett</a> in die Hände gefallen und es hat viel später dazu inspiriert, die Knochen des Skelettes unter dem Titel „Stop the Violence“ zu Symbolen zu drapieren, die mit Gewalt zu tun haben und im letzten Jahr durchs Web geisterten. Es findet sich darunter der Schriftzug „War“, Sowjet- und Hakenkreuz-Symbole und Motive wie „Panzer“, „Pistole“ oder „Messer“.</p>
<p>Ein bißchen mußte ich dabei an Gunther von Hagens „Körperwelten“ denken, eine Ausstellungsreihe, die Leichen zur Schau stellt. Was sagt es aus, wenn ein Fotograf hingeht und die Knochen eines Menschen nimmt, um daraus eine Fotoserie zu machen, die doch irgendwie spielerisch mit ihnen umgeht? Es sind zu viele <a title="Die Website des Fotografen" href="http://francoisrobertphotography.com/" target="_blank">Schriftzüge, Logos und Gegenstände,</a> die aus den Knochen gebildet wurden. Drei Motive hätten es vielleicht auch getan. Aber so ist das mit kreativen Menschen: Man kann manchmal nicht mehr damit aufhören, eine Idee zu variieren und dann vergisst man, dass das „Material“, mit dem man arbeitet, mal ein lebendiger Mensch gewesen ist.</p>
<p><a href="http://www.endoplast.de/2011/07/03/leichen-recycling-knochen-puzzle-als-fotokunst/endoplast_nsdap_francois_roberts/" rel="attachment wp-att-19070"><img class="alignnone size-full wp-image-19070" title="endoplast_nsdap_francois_roberts" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/07/endoplast_nsdap_francois_roberts.jpg" alt="Der Tod" width="553" height="312" /></a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F07%2F03%2Fleichen-recycling-knochen-puzzle-als-fotokunst%2F&amp;title=Leichen-Recycling%3A%20Knochen-Puzzle%20als%20Fotokunst" id="wpa2a_10"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gefahrenherd Schriftstellerei: Stephen King sieht ein paar bodenständige Gesichter</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2011/05/31/gefahrenherd-schriftstellerei-stephen-king-sieht-ein-paar-bodenstandige-gesichter/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 02:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Barbara Streisand-Effekt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Monster]]></category>
		<category><![CDATA[Paranoia]]></category>
		<category><![CDATA[Wahnwitz]]></category>

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		<description><![CDATA[Traum: Ich bin Stephen King, habe mehr Kohle verdient, als ich selber weiß, weil mein Agent die Hand drauf hält. Ich schreibe und schreibe, ich habe Erfolg. Aber ich verkrafte das nicht. Ich ziehe mich zu. Mit Alkohol. Koks. Mit literweise Mundwasser, Tabletten. Irgendwann, meine Romanfiguren im Nacken, gehe ich zu Boden. Und da sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/endoplast_bodengesichter_wasselowski.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-18579" title="endoplast_bodengesichter_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/endoplast_bodengesichter_wasselowski.jpg" alt="Überall Gesichter" width="553" height="312" /></a></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Traum: Ich bin Stephen King, habe mehr Kohle verdient, als ich selber weiß, weil mein Agent die Hand drauf hält.<span id="more-18577"></span> Ich schreibe und schreibe, ich habe Erfolg. Aber ich verkrafte das nicht. </strong></span></p>
<p>Ich ziehe mich zu. Mit Alkohol. Koks. Mit literweise Mundwasser, Tabletten. Irgendwann, meine Romanfiguren im Nacken, gehe ich zu Boden. Und da sind sie: All die Gesichter. Überall. Sie blicken mich an.</p>
<h2>Erstens ist da Dave, der manisch-depressive Lithograph,</h2>
<p>ein Druckerei-Zulieferer. Er sieht mich an und sagt: Nicht nur Deine Bücher sind Schund, auch ihre buchbinderische Verarbeitung und die Papierqualität.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-18580" href="http://www.endoplast.de/2011/05/31/gefahrenherd-schriftstellerei-stephen-king-sieht-ein-paar-bodenstandige-gesichter/endoplast_boden_gesichter_wasselowski-2/"><img class="alignnone size-full wp-image-18580" title="endoplast_boden_gesichter_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/endoplast_boden_gesichter_wasselowski1.jpg" alt="Das Böse am Boden" width="553" height="312" /></a></p>
<h2>Zweitens ist da Fu-Chen, der weise Chinese,</h2>
<p>dessen Blick mein Schicksal erkannt hat. Fu-Chen sieht mich an, wie ich in meiner Kotze auf dem Boden wimmere. Milde umspielt seine Augen. Dennoch macht er mir Angst.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-18583" href="http://www.endoplast.de/2011/05/31/gefahrenherd-schriftstellerei-stephen-king-sieht-ein-paar-bodenstandige-gesichter/endoplast_dielen_wasselowski/"><img class="alignnone size-full wp-image-18583" title="endoplast_dielen_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/endoplast_dielen_wasselowski.jpg" alt="Deine Augen beobachten mich" width="553" height="312" /></a></p>
<h2>Drittens schließlich Freddy, ein Koala-Bär,</h2>
<p>der nicht mehr von seinem Acid-Trip runtergekommen ist. Er sieht aus, als könne er kein Wässerchen trüben. Aber er hat Zähne, die jeden Haifisch transparent werden lassen. Er ist mir gefährlich nah und lächelt mich an.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-18584" href="http://www.endoplast.de/2011/05/31/gefahrenherd-schriftstellerei-stephen-king-sieht-ein-paar-bodenstandige-gesichter/endoplast_fratzen_wasselowski/"><img class="alignnone size-full wp-image-18584" title="endoplast_fratzen_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/endoplast_fratzen_wasselowski.jpg" alt="Am Boden liegt das Böse" width="553" height="312" /></a></p>
<p>Dann bin ich aufgewacht.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F05%2F31%2Fgefahrenherd-schriftstellerei-stephen-king-sieht-ein-paar-bodenstandige-gesichter%2F&amp;title=Gefahrenherd%20Schriftstellerei%3A%20Stephen%20King%20sieht%20ein%20paar%20bodenst%C3%A4ndige%20Gesichter" id="wpa2a_12"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Als ich einmal ins Krankenhaus ging</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2011/05/27/als-ich-einmal-ins-krankenhaus-ging/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 17:21:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guzz-Kescha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Irrsinn]]></category>
		<category><![CDATA[Paranoia]]></category>
		<category><![CDATA[Wahnsinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Da bin ich. Ich schlendre lustlos auf das Krankenhaus zu. Große Ereignisse werfen lange Schatten. Für mich ist das jetzt ein besonderer Augenblick. Das Krankenhaus liegt inmitten eines idyllischen Parks. Er sieht ein bißchen aus wie der Garten Eden oder das Paradies. Ich wache auf und sehe von meinem Bett aus auf die Neonröhre, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-18482" href="http://www.endoplast.de/2011/05/27/als-ich-einmal-ins-krankenhaus-ging/1_endoplast_schatten/"><img class="alignnone size-full wp-image-18482" title="1_endoplast_schatten" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/1_endoplast_schatten.jpg" alt="Im Krankenhaus für psychisch Kranke" width="553" height="553" /></a></p>
<p>Da bin ich. Ich schlendre lustlos auf das Krankenhaus zu. Große Ereignisse werfen lange Schatten. Für mich ist das jetzt ein besonderer Augenblick.<span id="more-18481"></span></p>
<p><a rel="attachment wp-att-18485" href="http://www.endoplast.de/2011/05/27/als-ich-einmal-ins-krankenhaus-ging/2_endoplast_idylle/"><img class="alignnone size-full wp-image-18485" title="2_endoplast_idylle" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/2_endoplast_idylle.jpg" alt="So schön kann ein Krankenhaus aussehen" width="553" height="553" /></a></p>
<p>Das Krankenhaus liegt inmitten eines idyllischen Parks. Er sieht ein bißchen aus wie der Garten Eden oder das Paradies.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-18486" href="http://www.endoplast.de/2011/05/27/als-ich-einmal-ins-krankenhaus-ging/3_endoplast_irre/"><img class="alignnone size-full wp-image-18486" title="3_endoplast_irre" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/3_endoplast_irre.jpg" alt="Verwirrung" width="553" height="553" /></a></p>
<p>Ich wache auf und sehe von meinem Bett aus auf die Neonröhre, die unter dem Regalbrett angebracht ist.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-18491" href="http://www.endoplast.de/2011/05/27/als-ich-einmal-ins-krankenhaus-ging/4_endoplast_wahnsinn/"><img class="alignnone size-full wp-image-18491" title="4_endoplast_wahnsinn" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/4_endoplast_wahnsinn.jpg" alt="Mineralwasser" width="553" height="553" /></a></p>
<p>Auf dem Wägelchen neben dem Bett steht eine Flasche mit Mineralwasser. Das Wasser ist nach einem kurzen, anstrengenden Schlaf sehr klar und erfrischend.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-18492" href="http://www.endoplast.de/2011/05/27/als-ich-einmal-ins-krankenhaus-ging/5_endoplast_tur/"><img class="alignnone size-full wp-image-18492" title="5_endoplast_tur" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/5_endoplast_tur.jpg" alt="Die Tür nach draußen" width="553" height="553" /></a></p>
<p>Wie geht es weiter? Ich blicke zur Tür. Ich bin psychisch krank und bin in ein Krankenhaus gegangen, um die richtigen Medikamente zu bekommen. Damit es mir besser geht.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-18493" href="http://www.endoplast.de/2011/05/27/als-ich-einmal-ins-krankenhaus-ging/6_endoplast_schattenriss/"><img class="alignnone size-full wp-image-18493" title="6_endoplast_schattenriss" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/6_endoplast_schattenriss.jpg" alt="Ihr seid wie mein Schatten" width="553" height="553" /></a></p>
<p>Damit ich zur Ruhe komme, zu mir finde. Ich werfe einen Schatten auf das Pflaster vor dem Haupteingang des Krankenhauses. Wie lange werde ich hier bleiben?</p>
<p><a rel="attachment wp-att-18494" href="http://www.endoplast.de/2011/05/27/als-ich-einmal-ins-krankenhaus-ging/7_endoplast_rollstuhl/"><img class="alignnone size-full wp-image-18494" title="7_endoplast_rollstuhl" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/7_endoplast_rollstuhl.jpg" alt="Rollstuhl" width="553" height="553" /></a></p>
<p>Manchmal denke ich, ich sitze hier fest. Manchmal kommt die Langeweile oder der Stress mit anderen Patienten.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-18495" href="http://www.endoplast.de/2011/05/27/als-ich-einmal-ins-krankenhaus-ging/8_endoplast_hand/"><img class="alignnone size-full wp-image-18495" title="8_endoplast_hand" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/8_endoplast_hand.jpg" alt="Was habe ich noch in der Hand?" width="553" height="553" /></a></p>
<p>Ich blicke auf meine Finger. Sie zittern etwas. Es ist die Nervosität, die innere Unruhe. Es ist der verstellte Blick auf meine Zukunft.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-18496" href="http://www.endoplast.de/2011/05/27/als-ich-einmal-ins-krankenhaus-ging/9_endoplast_eingeklemmt/"><img class="alignnone size-full wp-image-18496" title="9_endoplast_eingeklemmt" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/9_endoplast_eingeklemmt.jpg" alt="Durchgestrichener Mensch" width="553" height="553" /></a></p>
<p>Oben: Einer der Großsammel-Container für den Krankenhausabfall, der, um den Platz optimal auszunutzen, den Abfall zusammenpresst. Wenn man im Leben nicht aufpasst, kommt man unter die Räder. Das kann passieren. Habe ich falsch gelebt, mich zu sehr gestresst? War ich nicht ehrlich zu mir? Warum bin ich tatsächlich hier?</p>
<p><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/10_endoplast_schild.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-18497" title="10_endoplast_schild" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/10_endoplast_schild.jpg" alt="Schaltpult" width="553" height="553" /></a></p>
<p>Wie kann ich mich aus den Fesseln meiner Psyche befreien? Schaffe ich das? Wer hilft mir? Ich blicke in die Augen der anderen Patienten. Bin ich auch so?</p>
<p><a rel="attachment wp-att-18498" href="http://www.endoplast.de/2011/05/27/als-ich-einmal-ins-krankenhaus-ging/11_endoplast_figur/"><img class="alignnone size-full wp-image-18498" title="11_endoplast_figur" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/11_endoplast_figur.jpg" alt="Schatten auf der Straße" width="553" height="553" /></a></p>
<p>Ich mache Witze, wir lachen viel, sprechen bayerisch, lachen wieder. Lachen ist das Pflaster auf zuviel Ernsthaftigkeit. Lachen ist Befreiung.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-18499" href="http://www.endoplast.de/2011/05/27/als-ich-einmal-ins-krankenhaus-ging/12_endoplast_strassenschild/"><img class="alignnone size-full wp-image-18499" title="12_endoplast_strassenschild" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/12_endoplast_strassenschild.jpg" alt="Rotes Verkehrsschild" width="553" height="553" /></a></p>
<p>Wo ist mein Platz? Wo kann ich bleiben? Das Leben kann durch eine psychische Erkrankung sehr eingeschränkt sein. Es ist fast wie eine körperliche Behinderung, weil man nicht so kann, wie man möchte. Man sucht einen Ort der Besinnung.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-18502" href="http://www.endoplast.de/2011/05/27/als-ich-einmal-ins-krankenhaus-ging/13_endoplast_parkbank/"><img class="alignnone size-full wp-image-18502" title="13_endoplast_parkbank" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/13_endoplast_parkbank.jpg" alt="Menschen auf einer Parkbank" width="553" height="553" /></a></p>
<p>Die eigene Identität leidet. Oft fragt man sich „Wer bin ich?“ Und: „Was soll das alles?“ Hat das Leben noch einen Sinn? Dumme Fragen, die aber plötzlich eine ungeheure Wichtigkeit bekommen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-18503" href="http://www.endoplast.de/2011/05/27/als-ich-einmal-ins-krankenhaus-ging/14_endoplast_schattenmann/"><img class="alignnone size-full wp-image-18503" title="14_endoplast_schattenmann" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/14_endoplast_schattenmann.jpg" alt="Lange Schattenbeine" width="553" height="553" /></a></p>
<p>Es kann passieren, dass die eigene Psyche so beeinträchtigt ist, dass man in der Selbst-Wahrnehmung keine klaren Umrisse mehr hat. Es beginnt die Suche nach der Identität.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-18504" href="http://www.endoplast.de/2011/05/27/als-ich-einmal-ins-krankenhaus-ging/15_endoplast_landschaft/"><img class="alignnone size-full wp-image-18504" title="15_endoplast_landschaft" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/15_endoplast_landschaft.jpg" alt="Schönes Grün" width="553" height="553" /></a></p>
<p>Einfache Empfindungen helfen dabei, zu sich zu finden. Ein Blick in die Natur, Sonnenstrahlen, Vogelgezwitscher – all das beruhigt und lädt ein zu einer Meditation über das eigene Leben.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-18505" href="http://www.endoplast.de/2011/05/27/als-ich-einmal-ins-krankenhaus-ging/16_endoplast_baum/"><img class="alignnone size-full wp-image-18505" title="16_endoplast_baum" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/16_endoplast_baum.jpg" alt="Der Baum der Erkenntnis" width="553" height="553" /></a></p>
<p>Bäume haben starke Wurzeln. Man sagt, dass die Wurzeln unterirdisch etwa so ausladend sind wie die Baumkrone überirdisch. Wurzeln geben Halt. Wer seine Wurzeln nicht kennt, fällt sehr leicht um.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-18506" href="http://www.endoplast.de/2011/05/27/als-ich-einmal-ins-krankenhaus-ging/17_endoplast_aschenbecher/"><img class="alignnone size-full wp-image-18506" title="17_endoplast_aschenbecher" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/17_endoplast_aschenbecher.jpg" alt="Ein roter Groß-Aschenbecher" width="553" height="553" /></a></p>
<p>Ich rauche viel. Rauchen beruhigt. Es ist zugleich Sucht und Selbstbesinnung. Das Rauchen strukturiert den Tag, ist eine Art Rhythmus.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-18507" href="http://www.endoplast.de/2011/05/27/als-ich-einmal-ins-krankenhaus-ging/18_endoplast_endfigur/"><img class="alignnone size-full wp-image-18507" title="18_endoplast_endfigur" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/18_endoplast_endfigur.jpg" alt="Dunkler Schatten" width="553" height="553" /></a></p>
<p>Welche Aussichten habe ich? Wie geht es weiter mit mir? ich nehme einen Zug aus meiner Zigarette, blicke ins Grün des Parks. So selbstverständlich wie dort die Natur funktioniert, so einfach sollte auch mein Leben verlaufen.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F05%2F27%2Fals-ich-einmal-ins-krankenhaus-ging%2F&amp;title=Als%20ich%20einmal%20ins%20Krankenhaus%20ging" id="wpa2a_14"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hochglanz-Oberflächen können rutschig sein: Suizid oder das Ende von Gunter Sachs&#8217; Flucht vor seinem Medienstigma</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2011/05/10/hochglanz-oberflachen-konnen-rutschig-sein-suizid-oder-das-ende-von-gunter-sachs-flucht-vor-seinem-medienstigma/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 00:47:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Barbara Streisand-Effekt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Paranoia]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Wunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Multi-Millionär Gunter Sachs hat sich am 7. Mai 2011 das Leben genommen. Sachs war Sproß einer Groß-Industriellen-Familie (und schon sein Vater hatte sich selbst gerichtet). Der auch noch im hohen Alter als „Playboy“ Titulierte hatte Angst gehabt, ein Leben als Alzheimer-Kranker führen zu müssen und sich deshalb erschossen. Hinter der der Fassade des Lebemanns, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_18355" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/endoplast_gunter_sachs_wasselowski.gif"><img class="size-full wp-image-18355 " title="endoplast_gunter_sachs_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/endoplast_gunter_sachs_wasselowski.gif" alt="Gunter Sachs, Industrieerbe, Millionär, Fotograf, Kunstliebhaber" width="553" height="312" /></a><p class="wp-caption-text">Gunter Sachs wollte lieber sterben, als ein Alzheimerkranker zu sein, der nicht mehr über sich selbst bestimmen kann. Was hat er in den spiegelglatten Lackierungen seiner Sportwagen gesehen?</p></div>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Der Multi-Millionär Gunter Sachs hat sich am 7. Mai 2011 das Leben genommen. <span id="more-18351"></span>Sachs war Sproß einer Groß-Industriellen-Familie (und schon sein Vater hatte sich selbst gerichtet). Der auch noch im hohen Alter als „Playboy“ Titulierte hatte Angst gehabt, ein Leben als Alzheimer-Kranker führen zu müssen und sich deshalb erschossen.</strong></span></p>
<p>Hinter der der Fassade des Lebemanns, des Playboys und Frauen-Verstehers verbarg sich ein Depressiver. Wie viele andere, die auf die Welt gekommen sind und schon finanziell ausgesorgt haben, hat Sachs nachdem er seine Aktien zu Geld gemacht hatte, nach Beschäftigung und Tätigkeit – dies „Arbeit“ zu nennen, wäre zu hoch gegriffen – gesucht, die seinem materiell sorgenfreien Leben einen Sinn geben sollten. Natürlich war das hoffnungslos.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-18357" href="http://www.endoplast.de/2011/05/10/hochglanz-oberflachen-konnen-rutschig-sein-suizid-oder-das-ende-von-gunter-sachs-flucht-vor-seinem-medienstigma/gunther_sachs_selbstmord_wasselowski/"><img class="alignnone size-full wp-image-18357" title="gunther_sachs_selbstmord_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/gunther_sachs_selbstmord_wasselowski.gif" alt="St. Tropez bekannt gemacht: Gunter Sachs" width="553" height="312" /></a></p>
<h2>Multi-Millionär, Medien-Liebling, Kunstkenner</h2>
<p>Sachs führte früh ein Leben in der Öffentlichkeit, wurde zur Medienfigur und war zu Zeiten, als es den Begriff „Paparazzi“ in seiner heutigen Form noch nicht gab, ein gefundenes Fressen für Yellowpress, Männer-Magazine und allgemein die Medien-Berichterstattung als einer der Stellvertreter der High Society, so etwas wie der Vorläufer der heutigen Medien-Produkte, deren pure Existenz schon Nachrichten erschafft. Offenbar konnte er deshalb auch nicht anders, als zum wiederkehrenden Hauptmotiv seiner Fotografien die Physis der Frau zu machen. Schließlich war Gunter Sachs, nicht zuletzt wegen der dreijährigen Ehe mit Brigitte Bardot, der Inbegriff des sogenannten „Playboys“. Viele öffentliche Auftritte auch im Fernsehen waren dieser Positionierung geschuldet.</p>
<h2>Depressiv im Medien-Rummel</h2>
<p>Bitter mag es für einen Menschen sein, dass durch seine eigene Selbst-Stilisierung die eigentliche Persönlichkeit in der Öffentlichkeit zweitrangig wird. Der Mensch verschwindet hinter dem Image – bis zur Unkenntlichkeit. Gunter Sachs hat sich gegen diese oberflächliche Wahrnehmung durch seinen Hang zur Kunst gewehrt. Er wurde als Fotograf und auch als Dokumentarfilmer anerkannt, dabei standen die formalen Aspekte seiner Arbeiten im Mittelpunkt, ein stilbildendes Schwergewicht war er aber nicht. Man mag sein Leben der materiellen Fülle als Suche danach sehen, etwas zu finden, um dem Überfluß, der die geistige Leere beflügelt, zu entkommen. Am Ende standen aber wohl Depression und Lebensüberdruß.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-18358" href="http://www.endoplast.de/2011/05/10/hochglanz-oberflachen-konnen-rutschig-sein-suizid-oder-das-ende-von-gunter-sachs-flucht-vor-seinem-medienstigma/endoplast_der_tod_marat_wasselowski/"><img class="alignnone size-full wp-image-18358" title="endoplast_der_tod_marat_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/endoplast_der_tod_marat_wasselowski.gif" alt="Gunter Sachs: Das Ende nach einem bewegten Leben" width="553" height="312" /></a></p>
<h2>Gunter Sachs: Ein Leben für die Kunst</h2>
<p>Im Akt des Selbstmordes stellte Gunter Sachs am Ende noch einmal die Selbst-Bestimmung über sein fast 80jähriges Leben in den Mittelpunkt – etwas, das ihm letztlich wegen der Eigen-Dynamiken der Medienwelt, deren Produkt er war, und der Mehrfachspiegelung zwischen Fremd- und Selbstbild, verwehrt blieb. Er schrieb in seinem Abschiedsbrief, dass er nicht leben wolle, wenn er Gefahr laufe, seinen Verstand zu verlieren. In seinem Wirken für die Kunst, für Ausstellungen, Museums- und Galerie-Tätigkeit hat er einen anderen Gunter Sachs formulieren wollen, als den, der „Playboy“ genannt wird. Ganz entkommen wollte er seiner Eitelkeit aber wohl auch nicht, sie war Teil von ihm. Der Freitod ist ein Bruch im Medienbild, das denen, die den Menschen hinter der Figur vergessen hatten, zu denken geben sollte.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F05%2F10%2Fhochglanz-oberflachen-konnen-rutschig-sein-suizid-oder-das-ende-von-gunter-sachs-flucht-vor-seinem-medienstigma%2F&amp;title=Hochglanz-Oberfl%C3%A4chen%20k%C3%B6nnen%20rutschig%20sein%3A%20Suizid%20oder%20das%20Ende%20von%20Gunter%20Sachs%26%238217%3B%20Flucht%20vor%20seinem%20Medienstigma" id="wpa2a_16"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kölner Karneval 2011: The Sunny Side of Carnival</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 16:27:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Wasselowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Tanz]]></category>
		<category><![CDATA[Helden]]></category>
		<category><![CDATA[Irrwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir kennen den heißen südamerikanischen Karneval, wir kennen den geheimnisvollen venezianischen. Wir haben auch davon gehört, dass es in Düsseldorf oder Mainz faschingsähnliche Ansätze geben soll. Aber wir alle wissen und erkennen neidlos an: Nur Köln hat den Kölner Dom und nur der Kölner Karneval ist wirklich groß. Nur der Kölner Karneval erzeugt Bilder wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/03/endoplast_karneval_koeln1_ward.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-17452" title="endoplast_karneval_koeln1_ward" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/03/endoplast_karneval_koeln1_ward.jpg" alt="Köln" width="553" height="414" /></a></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Wir kennen</strong></span> den heißen südamerikanischen Karneval, wir kennen den geheimnisvollen <span id="more-17449"></span>venezianischen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-17453" href="http://www.endoplast.de/2011/03/09/kolner-karneval-2011-the-sunny-side-of-carnival/endoplast_karneval_koeln2_ward/"><img class="alignnone size-full wp-image-17453" title="endoplast_karneval_koeln2_ward" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/03/endoplast_karneval_koeln2_ward.jpg" alt="Karneval 2011" width="553" height="414" /></a></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Wir haben</strong></span> auch davon gehört, dass es in Düsseldorf oder Mainz faschingsähnliche Ansätze geben soll.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-17454" href="http://www.endoplast.de/2011/03/09/kolner-karneval-2011-the-sunny-side-of-carnival/endoplast_karneval_koeln3_ward/"><img class="alignnone size-full wp-image-17454" title="endoplast_karneval_koeln3_ward" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/03/endoplast_karneval_koeln3_ward.jpg" alt="Köln" width="553" height="414" /></a></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Aber wir alle wissen</strong></span> und erkennen neidlos an: Nur Köln hat den Kölner Dom und nur der Kölner Karneval ist wirklich groß.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-17455" href="http://www.endoplast.de/2011/03/09/kolner-karneval-2011-the-sunny-side-of-carnival/endoplast_karneval_koeln4_ward/"><img class="alignnone size-full wp-image-17455" title="endoplast_karneval_koeln4_ward" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/03/endoplast_karneval_koeln4_ward.jpg" alt="Köln" width="553" height="414" /></a></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Nur der Kölner Karneval</strong></span> erzeugt Bilder wie diese. Bilder der freundlichen Eintracht, des gemeinsamen Feierns und Miteinanders.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-17458" href="http://www.endoplast.de/2011/03/09/kolner-karneval-2011-the-sunny-side-of-carnival/endoplast_karneval_koeln5_ward/"><img class="alignnone size-full wp-image-17458" title="endoplast_karneval_koeln5_ward" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/03/endoplast_karneval_koeln5_ward.jpg" alt="Köln" width="553" height="414" /></a></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Unvergleichliche</strong></span> Pärchen- und Familienbilder, die Unterschiede und Grenzen mit Leichtigkeit überwinden.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_17459" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a rel="attachment wp-att-17459" href="http://www.endoplast.de/2011/03/09/kolner-karneval-2011-the-sunny-side-of-carnival/endoplast_karneval_koeln6_ward/"><img class="size-full wp-image-17459" title="endoplast_karneval_koeln6_ward" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/03/endoplast_karneval_koeln6_ward.jpg" alt="Karneval Köln" width="553" height="414" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Bilder der Freude</strong></span> und des feinsinnigen Humors, Bilder der Stätten kulinarischer Gastlichkeit.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-17460" href="http://www.endoplast.de/2011/03/09/kolner-karneval-2011-the-sunny-side-of-carnival/endoplast_karneval_koeln7_ward/"><img class="alignnone size-full wp-image-17460" title="endoplast_karneval_koeln7_ward" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/03/endoplast_karneval_koeln7_ward.jpg" alt="Karneval" width="553" height="414" /></a></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Den Kölner</strong></span> ansich gibt es im Karneval ja gar nicht, weil alle anders aussehen, zumindest bis sie am Grün-Donnerstag wieder im Büro sitzen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-17463" href="http://www.endoplast.de/2011/03/09/kolner-karneval-2011-the-sunny-side-of-carnival/endoplast_karneval_koeln8_ward/"><img class="alignnone size-full wp-image-17463" title="endoplast_karneval_koeln8_ward" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/03/endoplast_karneval_koeln8_ward.jpg" alt="Köln" width="553" height="414" /></a></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Unterwegs sein</strong></span> ist im Kölner Karneval erste Bürgerpflicht. Da man verkleidet ist, kann man nicht erkannt werden, wenn man sich alles erlaubt.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-17464" href="http://www.endoplast.de/2011/03/09/kolner-karneval-2011-the-sunny-side-of-carnival/endoplast_karneval_koeln9_ward/"><img class="alignnone size-full wp-image-17464" title="endoplast_karneval_koeln9_ward" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/03/endoplast_karneval_koeln9_ward.jpg" alt="Köln" width="553" height="414" /></a></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Ob Indianer,</strong></span> Schutzmann oder Cowgirl, im Karneval sind alle Brüder oder Schwestern – oder was auch immer.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-17465" href="http://www.endoplast.de/2011/03/09/kolner-karneval-2011-the-sunny-side-of-carnival/endoplast_karneval_koeln10_ward/"><img class="alignnone size-full wp-image-17465" title="endoplast_karneval_koeln10_ward" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/03/endoplast_karneval_koeln10_ward.jpg" alt="Köln" width="553" height="414" /></a></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Die wahren Paradies-Vögel</strong></span> fliegen nur in Köln durch die Straßen. In diesem Sinne ein dreifaches: Kölle, Alaaf! Kölle, Alaaf! Kölle, Alaaf!</p>
<p>Alle Bilder fotografiert von Karnevalist <a title="Die Website von Trickfilmer, Illustrator und Fotograf Len Ward." href="http://www.lennyward.de/" target="_blank">Len Ward.</a> Das erste Foto (ganz oben) hat Ben Stöß geschossen.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F03%2F09%2Fkolner-karneval-2011-the-sunny-side-of-carnival%2F&amp;title=K%C3%B6lner%20Karneval%202011%3A%20The%20Sunny%20Side%20of%20Carnival" id="wpa2a_18"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kölner Karneval 2011: The Dark Side of Carnival</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 16:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Wasselowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kölner Karneval ist auch 2011 facettenreich wie eh und je. Jubel, Trubel, Heiterkeit – aber auch innere Einkehr vor einem Schaufenster. Vielleicht aber sieht der Jecke dort gerade seine Verkleidung für&#8217;s nächste Jahr und rechnet nach, ob er&#8217;s sich&#8217;s leisten kann. Haltung bewahren, trotz aller meist im flüssigen Aggregatzustand dargereichten Wirrnisse die Fassung nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-17424" href="http://www.endoplast.de/2011/03/09/kolner-karneval-2011-the-dark-side-of-carnival/endoplast_karneval1_koeln2011_ward/"><img class="alignnone size-full wp-image-17424" title="endoplast_karneval1_koeln2011_ward" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/03/endoplast_karneval1_koeln2011_ward.jpg" alt="Karneval in Köln 2011" width="553" height="414" /></a></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Der Kölner Karneval</strong></span> ist auch 2011 facettenreich wie eh und je. Jubel, Trubel, Heiterkeit – aber auch innere Einkehr<span id="more-17423"></span> vor einem Schaufenster. Vielleicht aber sieht der Jecke dort gerade seine Verkleidung für&#8217;s nächste Jahr und rechnet nach, ob er&#8217;s sich&#8217;s leisten kann.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-17427" href="http://www.endoplast.de/2011/03/09/kolner-karneval-2011-the-dark-side-of-carnival/endoplast_karneval2_koeln2011_ward/"><img class="alignnone size-full wp-image-17427" title="endoplast_karneval2_koeln2011_ward" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/03/endoplast_karneval2_koeln2011_ward.jpg" alt="Köln" width="553" height="414" /></a></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Haltung bewahren,</strong></span> trotz aller meist im flüssigen Aggregatzustand dargereichten Wirrnisse die Fassung nicht verlieren: Darauf kommt es um die Zeit Aschermittwochs vor allem an.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-17430" href="http://www.endoplast.de/2011/03/09/kolner-karneval-2011-the-dark-side-of-carnival/endoplast_karneval3_koeln2011_ward/"><img class="alignnone size-full wp-image-17430" title="endoplast_karneval3_koeln2011_ward" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/03/endoplast_karneval3_koeln2011_ward.jpg" alt="Köln" width="553" height="414" /></a></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Das klappt nicht immer.</strong></span> Zur Not läßt man sich für eine Weile nieder und guckt zu, wie Poldi vom Wagen gezerrt wird. Aber, wie auch immer, man sagt, die Bürgersteige in Köln seien besonders weich.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-17433" href="http://www.endoplast.de/2011/03/09/kolner-karneval-2011-the-dark-side-of-carnival/endoplast_karneval4_koeln2011_ward/"><img class="alignnone size-full wp-image-17433" title="endoplast_karneval4_koeln2011_ward" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/03/endoplast_karneval4_koeln2011_ward.jpg" alt="Köln" width="553" height="414" /></a></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Karneval“ heißt mancherorts auch „Fastnacht“.</strong></span> Vielleicht liegts daran, dass der Tag zur Nacht gemacht wird oder dass bis in die Nacht hinein gefeiert wird. Dann blicken die Leute gern ins Helle – besonders am Aschermittwoch.</p>
<p><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/03/endoplast_karneval5_koeln2011_ward.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-17436" title="endoplast_karneval5_koeln2011_ward" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/03/endoplast_karneval5_koeln2011_ward.jpg" alt="Köln" width="553" height="414" /></a></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Ja, ist denn schon Weihnachten?</strong></span> Nein, noch nicht ganz. Aber der Kölner Karneval schließt auch die Weihnachtsmänner nicht aus.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-17437" href="http://www.endoplast.de/2011/03/09/kolner-karneval-2011-the-dark-side-of-carnival/endoplast_karneval6_koeln2011_ward/"><img class="alignnone size-full wp-image-17437" title="endoplast_karneval6_koeln2011_ward" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/03/endoplast_karneval6_koeln2011_ward.jpg" alt="Köln" width="553" height="414" /></a></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Ob „Karneval“, „Fastnacht“ oder „Fasching“,</strong></span> die Rede ist immer von der <a title="Ein superfettes und bierernstes Wiki zur lustigsten Veranstaltung der Welt." href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karneval,_Fastnacht_und_Fasching" target="_blank">„fünften Jahreszeit“.</a> Ihr Beginn ist der 11.11. und ihre Hochzeit liegt in den zwei Monaten von Januar bis März. Da wird die Sau rausgelassen und viel gesungen. Damit die ganze Welt den Karneval hört und ihn nicht verpassen kann. <a title="Botschaften aus der Politik kommen manchmal karnevalistisch daher." href="http://astrologieklassisch.wordpress.com/2011/03/08/alaf-bundesbank-schickt-hiobsbotschaft-an-schauble/" target="_blank">Alaaf.</a></p>
<p>Alle Bilder fotografiert von Karnevalist <a title="Die Website von Trickfilmer, Illustrator und Fotograf Len Ward." href="http://www.lennyward.de/" target="_blank">Len Ward.</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F03%2F09%2Fkolner-karneval-2011-the-dark-side-of-carnival%2F&amp;title=K%C3%B6lner%20Karneval%202011%3A%20The%20Dark%20Side%20of%20Carnival" id="wpa2a_20"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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