Archive | Literatur

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Gedicht: Der Winter-Killer

Posted on 10 März 2010 by Rolf

endoplast_schneemann_winter_wasselowski

Hüh, Sonne, treib den Winter weg!
umringt von einer Menge weißem Speck.

Sonne, kille-kill den Winter!
Denn alle Vögel sindda,
warten auf geparkten Koffern,
bezüglich hoher Grade offen.

Der Volksmund ist geschwollen,
weil die den Winter nicht mehr wollen.
Herbeigesehnte Pollen,
nie mehr Zehennagelrollen

Wärme, oh, Du Winterkiller,
bist für uns ein Frühjahrs-Thriller.
Wir hoffen auf ‘ne starke Hitze.
Ich bete, dass ich kräftig schwitze.

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Frank Miller-Style

Posted on 10 März 2010 by Ralf Wasselowski


Sünde. Noch ein stilbildender Musikfilm vom Künstlerkollektiv H5: „Sinema“ mit „In My Eyes“. Gezeichnet im kontrastreichen Frank-Miller-Sin-City-Comic-Style – und damit leider ziemlich geklaut. Auch die Musik ist nicht der Burner. Man kann eben nicht alles haben. Kommentieren.
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lit.Cologne: Schauspieler Bruno Ganz liest aus David Foster Wallace’ “Infinite Jest”

Posted on 08 März 2010 by Ralf Wasselowski

Schauspieler Bruno Ganz in der Rolle des Vorlesers.

Schauspieler Bruno Ganz in der Rolle des Vorlesers.

Am Freitag, dem 19.03.2010 um 21:00 Uhr, liest der Schauspieler Bruno Ganz beim Literatur-Festival lit.Cologne Continue Reading

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Die häßliche Fratze der Fortpflanzung

Posted on 07 März 2010 by Nelly Kratt

endoplast_liebesgedicht_fratze_fortpflanzung_wasselowski

ich denke es ist liebe
ich ciao dich an
du bist die summen meines lebens
doch scheint’s als sein’s nur triebe

du bist sehr weit entfernt
ich zupf an deinem rock
dich zu gefuehlen zu bewegen
doch gefuehlsgebaeude sind erlernt

jetzt mach ich mir gedanken
wie es weiter geht
beim weiten weg ins herz hinein
weist evolution mich in die schranken

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Schneewarnung NRW

Posted on 06 März 2010 by Der Barbara Streisand-Effekt

endoplast_winter_wetter_nrw_sturmwarnung_wasselowski
Der Winter…
sag’ mal: spinnt der?

Jetzt ist er wieder da.
Der Schnee – mein Freund er früher war.

Ein Riesen-Schneemann ist gebaut.
Jetzt frag’ ich Yoda: what’s all about?

Der schüttelt weiß den Kopf.
„Wir häng’n am Wintertropf.“

Ich blick’ zum Schneegott weit hinauf.
Am Winterstrand ich bald ersauf’.

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Lachen statt Danke

Posted on 04 März 2010 by Surati

endoplast_lachen_wasselowski

Lachen sollten alle Menchen

Lachen ist toll für jedermann

lachen ist einfach super lustig

wenn man weinen kann.

Lachen machte deinen Bauch ganz wabblig

Lachen macht deine Backen rot

Lachen lässt dein Herz hoch hüpfen,

egal wie groß die Not

Lachen ist gut wenns ganz doll regnet

Laceh ist gut wenns stürmt und schneit

lachen lässt den Mut dir wachsen

bis die Sonne scheint.

Lachen lässt dich Sterne sehen

Lachen schafft Dir Raum für Glück,

Lachen über die blödsten Sachen,

verrückt alles ein Stück!

Eventuelle Ähnlichkeiten mit der Mundorgel sind unbedingt beabsichtigt.

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Pynchonstein

Posted on 03 März 2010 by Ralf Wasselowski

Pynchonesk. Das neue Buch von Thomas Pynchon „Inherent Vice“ steht vor der Tür. Hier eine kleine Zusammenfassung. Kommentieren.

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Pynchon’s “Inherent Vice” auf Deutsch im Literaturhaus Stuttgart

Posted on 02 März 2010 by Ralf Wasselowski

Thomas Pynchon läßt sich nicht gern in die Karten gucken, dafür sind seine Bücher um so umfangreicher. Doch diesmal hat er eine Ausnahme gemacht.

Thomas Pynchon läßt sich nicht gern in die Karten gucken, dafür sind seine Bücher um so umfangreicher. Doch diesmal hat er eine Ausnahme gemacht.

Nach dem Tod von D. J. Salinger hat die Welt des Literatur-Groupie-ismus nur noch einen Heiligen, Thomas-„He’s not there“-Pynchon. Der hat im August letzten Jahres quasi als Schnellschuß und Lockerungsübung in nur dreijähriger Bearbeitungszeit einen neuen Roman vorgelegt. Nun gibt’s bereits ein Häppchen aus der deutschen Übersetzung.

Am Donnerstag, dem 4. März, veranstaltet das Literaturhaus Stuttgart um 20.00 Uhr eine Lesung aus dem neuen Roman Inherent Vice, dessen Titel David Foster Wallace’ „Infinite Jest” persifliert und der lustigste und mit 384 Seiten Umfang der schmalste Pynchon sein soll. Pynchon versteckt sich ja erfolgreich seit Jahrzehnten, womit ein Simpsons-Filmchen spielt:

Aber die Sache ist ernst. Der Mann ist wirklich nicht greifbar, worauf ein Gutteil seines Erfolges zurückzuführen sein mag. Eine kleine Story, die man immer wieder gerne hört, kommt hier – es geht um eine Preisverleihung, zu der Pynchon, anstatt selbst hinzugehen, einen Schauspieler geschickt hatte, der ihn vorm Auditorium verkörpert hat:

Wer den großen Unbekannten jetzt neu und vielleicht auch zum ersten Mal kennenlernen möchte, für den ist die Schwelle der Eingängigkeit diesmal unerwartet tief gelegt.

Der Übersetzer erzählt aus dem Nähkästchen
Übersetzer Nikolaus Stingl, der schon „Mason & Dixon“ preisgekrönt übersetzt hat, trifft auf den Stuttgarter Literaturwissenschaftler Wolfgang Holtkamp und spricht mit ihm darüber, welche Bürde es ist, Pynchon zu übersetzen. Ähnliches hörten und lasen wir ja schon von Ulrich Blumenbach in Bezug auf seinen Wallaceschen Übersetzungsmarathon. Stingl liest aber vor allem Auszüge aus der deutschen Übersetzung von „Inherent Vice“, die gerade in Arbeit ist. Friedrich Kittler, der erst angekündigt war, kann leider nicht kommen.

Worum geht es in „Inherent Vice“?
Inhaltlich geht es im Kriminalroman um die ausklingenden 60er-Jahre im Surffieber-Zentrum Kalifornien inklusive freier Liebe, Manson-Morden und Drogen-Räuschen. Handelnder ist ein klassischer Detektiv als Hippieinterpretation. Ein Kritiker bemerkte, der Plot gemahne an die von verschrobenen Figuren durchdrungenen Filme der Coen-Brüder und an ihren „The Big Lebowski“. Das deckt sich irgendwie mit einem Kommentar zu nachfolgendem YouTube-Video, in dem Pynchon aus dem Vorgängerziegel „Gegen den Tag“ liest, und in dem auch angemerkt wird, Pynchon’s Original-Stimme höre sich an wie der Dude. Stimmt aber auch wirklich:

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Gedicht: Zufallsbekanntschaft

Posted on 22 Februar 2010 by Der Barbara Streisand-Effekt

endoplast_gedicht_lyrik_liebe_wasselowski

Die Tage werden trüber.
Ich blick’ zu Dir herüber.

Dein charmantes Lachen.
Kämpft mit meinem Drachen.

Ein Treffen Knall auf Fall.
Das Leben ist so prall.

Und Deine Hände.
Die sprechen Bände.

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Kultur-Devotionalien: Die Kunst und ihre Zuhälter

Posted on 20 Februar 2010 by Ralf Wasselowski

Alberto Giacometti hätte für einen Bruchteil des Geldes, das seine Arbeiten nun bringen, in einem Meer aus Champagner gebadet.

Alberto Giacometti hätte für einen Bruchteil des Geldes, das seine Arbeiten nun bringen, in einem Meer aus Champagner gebadet.

Alberto Giacometti war ein alter Schwerenöter. Er saß in seinem Verschlag, den man heute verklärt Atelier nennen würde, Continue Reading

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