George Orwell hatte in seinem Überwachungs-Staat-Klassiker Continue Reading
Posted on 03 September 2011 by Rolf Koschkat
Posted on 18 August 2011 by Nelly Kratt
Mensch, Mensch, Mensch. Die Nachrichtenlage im Moment ist etwas zuviel für mich. CDU-Mann Christian von Boetticher, Continue Reading
Posted on 18 August 2011 by Ralf Wasselowski
Posted on 16 August 2011 by Ralf Wasselowski
TED-Offensive. Schon verblüffend. „Eine Meditation über Wahrheit und Lüge, Kunst und Emotion“, wie der Veranstalter es formuliert. Der gebürtige Schweizer und Wahl-New Yorker Marco Tempest bei einem der TED-Events, die dreimal jährlich stattfinden und Dialoge mit interessanten Zeitgenossen bieten. Techno-Illusionist und Zauberkünstler Tempest, der sich „virtual magician“ nennt, weil er sich gerne eines und mehrerer Bildschirme bedient, in denen er auf der Bühne davidcopperfield-mäßig auch gerne mal Menschen verschwinden läßt, spielt hier virtuos mit drei iPods. Ermöglicht hat den Event TED. Die Organisation TED wird vom britischen Medienmogul und Multimillionär Chris Anderson geleitet, der aber nicht mit jenem namensgleichen Chris Anderson verwechselt werden sollte, der Chefredakteur der Zukunfts-Postille und -Website Wired ist. TED verschreibt sich seit 1984 dem Gedanken, gute Ideen im Spannungsfeld von Technologie, Unterhaltung und Design dialogisch vorzustellen. Ausgedehnt wurde das aber auch auf Wirtschaftsfragen, Wissenschaft, Forschung und Technik sowie Kunst und Globalisierung. Das Verbindende ist immer die gute Grundidee der Personen, die einen Vortrag halten oder eine Performance hinlegen. Die TED-Video-Seite ist einen Besuch wert, denn dort kann man interessante Denker und ihre Ideen entdecken. Marco Tempest ist übrigens einer der Unterhaltungskünstler, die über YouTube eine gewisse Berühmtheit erlangt haben und im Mainstream angekommen sind. Just like Justin Bieber
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Posted on 08 August 2011 by Rolf
Point-Blanc. Der Disco-Klassiker „Born to be alive“ von Patrick Hernandez, 1979 ein Chart-Stürmer, in der Bearbeitung der „Disco Boys“ mit Roberto Blanco als Tom Jones-Verschnitt an den Vocals. Kommentieren.
Posted on 08 August 2011 by Rolf
Dejavú. So haben sich Schlager-Legende Roberto Blanco und Heavy Metal-Legende Sodom im letzten Jahr kennengelernt: Bei einem Werbe-Spot der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, der Bewußtsein für die Krankheit schaffen soll. Aus dem Spaß, den die Jungs sicher bei den Dreharbeiten hatten, ist inzwischen schrecklicher Ernst geworden. Sowohl im letzten Jahr als auch in 2011 hat Roberto Blanco Gastauftritte bei Livekonzerten Sodoms hingelegt. Zur Erheiterung der Metal-Fans und zur Verwässerung des deutschen Schlagerliedgutes. Wo soll das alles enden
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Posted on 06 August 2011 by Rolf
Grenz-Gang. Februar diesen Jahres. Roberto Blanco rockt die Bühne der Rockfabrik in Ludwigsburg. Er ist plötzlich Headliner von heavy „Sodom“. Jetzt berichtet eine große Boulevard-Zeitung, er hätte es schon wieder getan. War wohl ein Erfolg damals. Mensch Roberto, das ist doch schon Publikum-Stalking. Bitte, bitte kein Crowd-Surfing. Darunter würden die Massen komplett zusammenbrechen. Kommentieren.
Posted on 24 Juli 2011 by Ralf Wasselowski
Wa(h)re Kunst. Jim Morrison, legendärer Sänger der Sixties-Düsterrock-Gruppe The Doors, hatte die Bandmitglieder angeschrieen und beschimpft, als diese ihren Hit “Light my fire” in dessen Abwesentheit als Werbeliedchen für einen Fernsehspot verkaufen wollten. Heute, im Zeitalter des Niedergangs der alten Plattenindustrie und im Erstarken der Musikshops im Internet, werden unbekannte Musiker mit geilen Songs öfters mal über die Werbung bekannt, wie dieses Liedchen des australischen House-DJ-Duos Bag Raiders. Chris Stracey and Jack Glass kommen sehr melodiös rüber und bekommen per Werbevertrag die ganz große Bühne, obwohl sie schon erfolgreiche DJ’s sind. Aber wer kennt schon DJ’s? Kommentieren.
Posted on 22 Juli 2011 by Der Barbara Streisand-Effekt
Geburtstags-Trauer. In 2 Tagen jährt sich die Katastrophe in Duisburg, bei der 21 Menschen ums Leben kamen, 500 verletzt und Tausende traumatisiert wurden. Neben dem Skandal, dass es soweit kommen konnte, schwelt seitdem ein politischer Skandal: Ober-Bürgermeister Adolf Sauerland klammerte sich an seinen Posten, niemand wollte verantwortlich sein. Dabei wurde schnell klar, dass die Großmanns-Sucht innerhalb einer Stadt im Kultur-Hauptstadtjahr mit dazu beigetragen hatte, dass bewilligt wurde, was nicht hätte bewilligt werden dürfen. Nun hat die Staatsanwaltschaft diverse Menschen, auch aus der Stadtverwaltung, im Visier – nicht aber den Ober-Bürgermeister, gegen den nun ein Volksbegehren läuft. Das Mahnmal, das im Film zu sehen ist und das der Opfer der Loveparade gedenkt, wurde ebenfalls nicht von der Stadt initiiert sondern von einer Bürgerinitiative. Kommentieren.
Posted on 03 Juli 2011 by Rolf
Künstler-Pech. Die Zielgruppe von Meese und seiner Galerien ist gar nicht „die Masse“ sondern es sind betuchte Kunden, die sich Kunst leisten können und in Ausstellungen und Performances auch erwarten, überrascht, unterhalten und verblüfft zu werden. Da kommt Performer Jonathan Meese gerade recht. Wo Künstler wie der Chinese Ai Weiwei tatsächlich gegen Mißstände protestieren und dafür drangsaliert und ins Gefängnis geworfen werden, betreibt Meese Schattenboxen – in der satten Mediengesellschaft und von der Wirkung her nicht viel mehr als ein bunter Harlekin. Kommentieren.