Sünde. Noch ein stilbildender Musikfilm vom Künstlerkollektiv H5: „Sinema“ mit „In My Eyes“. Gezeichnet im kontrastreichen Frank-Miller-Sin-City-Comic-Style – und damit leider ziemlich geklaut. Auch die Musik ist nicht der Burner. Man kann eben nicht alles haben. Kommentieren.
Neues Instrument. Nadia Zaboura und Björn Eichstädt sind ZEE, die „Zaboura Eichstaedt Experience“. Auf der CeBit haben sie dem iPhone als Instrument im Rahmen einer Kunstaktion den einen oder anderen Ton entlockt. Kommentieren.
Hase und Igel. Bei Musikvideos weiß man mitunter nicht mehr, was wichtiger ist: Die Musik oder das künstlerische Video selbst? Von der Künstlergruppe H5 gestaltet. Kommentieren.
Kunststudenten: Sie war eine Poetin der Worte, er ein Poet der Bilder.
Die Rockpoetin Patti Smith, deren Album „Horses“ (übrigens produziert von John Cale) Rockgeschichte geschrieben hat, und Robert Mapplethorpe, der bedeutende Fotograf, verbrachten viele Jahre eng zusammen. So wird zu seiner aktuellen Ausstellung in Düsseldorf auch ihre Musik gespielt.
Und man kann sie im Audio zur Ausstellung auch sprechen hören. Viele der früheren Bilder Mapplethorpe’s zeigen die Musikerin. Unter den Portraits, die er fotografiert hat, sind die von ihr mit die besten, weil es damals in Studententagen und danach noch nicht so sehr um Image und Promis ging.
Schriftgelehrte. Die französische Gruppe H5 hatte hier ein Video aus Logos gestaltet. Im obigen Video für Alex Gopher gestalten sie mit Schrift, mit Typografie.Kommentieren.
Die Niederländerin Sanne van Hek, 31, wird 2010 Improviser in Residence in Moers. Das Konzept des Improviser in Residence geht damit in die dritte Runde. Vergleichbar einem Stadtschreiber wird sie ein Jahr lang in Moers, der kleinsten Großstadt Deutschlands, der mit dem legendären Jazz Festival seit knapp vier Dekaden, leben und arbeiten und sich in das kulturelle Leben der Stadt einbringen.
Sanne studierte E-Bass in Eindhoven, später Trompete. Sie spielt in verschiedenen Ensembles und war bereits letztes Jahr zu Gast in Moers mit ihrer Band The Black Napkins.
Initiiert von nimm!, dem Netzwerk Improvisierte Musik Moers, soll damit “die Tür zu avancierter aktueller Musik für ganz unterschiedliche Menschen aufstoßen” werden. Ziel ist es, eine Brücke “zu den Inhalten des moers festival” zu bauen, das seit Jahrzehnten eines der wichtigsten Festivals für improvisierte Musik ist.
Ihr Vorgänger Simon Rummel übergibt ihr heute bei seinem Abschiedskonzert um 20:00 Uhr in der Evangelischen Stadtkirche am Kastellplatz in Moers den Staffelstab.