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	<title>endoplast.de &#187; Philosophie</title>
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		<title>Cloud-Sterben: Als ich Google irrtümlich mit Gott verwechselte</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 00:51:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Barbara Streisand-Effekt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
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		<description><![CDATA[Ja, Scheisse: Gestern bin ich gestorben. Ich bin aber nicht im Himmel gelandet. Sondern in der Cloud. Ich blicke hinab nach unten. Dort, wo die Hölle sein müsste. Aber dort ist nur ein Tor zu sehen, auf dem ein Schild klebt. „Facebook“ steht darauf. Ich blicke zur Tür, durch die ich in die Cloud gelangt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/09/endoplast_gott_wasselowski.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-19621" title="endoplast_gott_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/09/endoplast_gott_wasselowski.gif" alt="Gott ist in den Dingen" width="553" height="312" /></a></p>
<p><span style="color: #800080;"><strong>Ja, Scheisse: Gestern bin ich gestorben. Ich bin aber nicht im Himmel gelandet. Sondern in der Cloud.<span id="more-19620"></span> Ich blicke hinab nach unten. Dort, wo die Hölle sein müsste. Aber dort ist nur ein Tor zu sehen, auf dem ein Schild klebt. „Facebook“ steht darauf.</strong></span></p>
<p>Ich blicke zur Tür, durch die ich in die Cloud gelangt bin. Da steht „Google“. Aha. Wußt ich’s doch. Ich habe immer brav alle Google-Produkte genutzt. So konnte Google ein komplettes Profil von mir anlegen und wusste nach meinem Tod sofort, wo ich hingehöre.</p>
<p>Ich wache schweißgebadet auf. Scheisse. 6 Uhr Früh. Mein Android-Handy schellt unentwegt. Muss aufstehen. Dann schellt es auch noch an der Tür. Ein Mann fragt, ob hier Haus Nr. 3a sei. Ich sage nein. Ist aber nichts Unnormales. An meinem Haus ist nämlich keine Nummer. Der Mann geht. Ich sehe wie er in einen PkW steigt, an dessen Vordertür in kleinen goldenen Klebebuchstaben der Name eines Beerdigungs-Institutes steht. In der Nachbarschaft ist jemand gestorben.</p>
<p>Jetzt muss wieder an Google denken. Ich fühle ich mich – hier in der realen Welt – aber doch ziemlich sicher. Denn Google weiß soviel über mich, dass mir praktisch nichts mehr passieren kann. In der alten Welt hätte ich zum Beispiel Angst um meine Tagebücher haben müssen. Zum Beispiel, dass es einen Wohnungsbrand gibt und alle meine intimen Aufzeichnungen für immer weg sind. Nun sind sie aber alle in der Cloud. Und falls ich mal wahnsinnig werden sollte, völlig bescheuert und durchgedreht, dann wird Google es richten, schnell mal meine Tagebücher scannen und den Grund für meine Psycho-Mutation ermitteln. Per GoogleMaps wird es mir den schnellsten Weg zur nächsten und höchsten Brücke weisen, von der ich zielsicher springen kann, um in die Cloud zu gelangen.</p>
<p>Gesagt, getan. Ich sprinte zum Brückengeländer. Steige drauf. Schwanke im Wind. Gerade als ich springen will, fährt unten ein Schiff vorbei: Die „MS Facebook“. Ein langer Daten-Container-Transporter, der noch unendlich viel tiefer im Wasser liegt als die Cloudwolken hoch sind. Ich halte inne. Das Android-Handy klingelt.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F09%2F02%2Fcloud-sterben-als-ich-google-irrtumlich-mit-gott-verwechselte%2F&amp;title=Cloud-Sterben%3A%20Als%20ich%20Google%20irrt%C3%BCmlich%20mit%20Gott%20verwechselte" id="wpa2a_2"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>KevinSlavin&#8217;s Algorithmen</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 20:39:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Koschkat</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mathesamba. Wir alle wissen, dass es fernab menschlicher Sprachen eine universelle Sprache gibt, die die Wirklichkeit beschreibt, der die Wirklichkeit seltsamerweise aber auch zugrunde liegt. Diese Sprache heißt „Mathematik“. Mathematische Gleichungen ermöglichen das Fliegen, steuern Börsenkurse – und es gab nach dem 2. Weltkrieg in Amerika irrwitzige Bestrebungen, sogar das menschliche Verhalten in Gleichungen abzubilden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="350" height="250" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgColor" value="#ffffff" /><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talk/stream/2011G/Blank/KevinSlavin_2011G-320k.mp4&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/KevinSlavin-2011G.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=300&amp;vh=170&amp;ap=0&amp;ti=1194&amp;lang=eng&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=kevin_slavin_how_algorithms_shape_our_world;year=2011;theme=new_on_ted_com;theme=what_s_next_in_tech;theme=a_taste_of_tedglobal_2011;theme=to_boldly_go;event=TEDGlobal+2011;tag=Technology;tag=complexity;tag=computers;tag=social+change;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><param name="src" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" /><param name="pluginspace" value="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="350" height="250" type="application/x-shockwave-flash" src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" wmode="transparent" bgColor="#ffffff" flashvars="vu=http://video.ted.com/talk/stream/2011G/Blank/KevinSlavin_2011G-320k.mp4&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/KevinSlavin-2011G.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=300&amp;vh=170&amp;ap=0&amp;ti=1194&amp;lang=eng&amp;introDuration=15330&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=830&amp;adKeys=talk=kevin_slavin_how_algorithms_shape_our_world;year=2011;theme=new_on_ted_com;theme=what_s_next_in_tech;theme=a_taste_of_tedglobal_2011;theme=to_boldly_go;event=TEDGlobal+2011;tag=Technology;tag=complexity;tag=computers;tag=social+change;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" pluginspace="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p><span style="color: #800080;"><strong>Mathesamba.</strong></span> Wir alle wissen, dass es fernab menschlicher Sprachen eine universelle Sprache gibt, die die Wirklichkeit beschreibt, der die Wirklichkeit seltsamerweise aber auch zugrunde liegt. <a title="Ein Arbeitspapier: Mathematik als Sprache der Natur" href="http://page.mi.fu-berlin.de/bhrnds/publ_papers/sprachedernatur_hamburg.pdf" target="_blank">Diese Sprache</a> heißt <a title="Mathematik bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mathematik" target="_blank">„Mathematik“.</a> Mathematische Gleichungen ermöglichen das Fliegen, steuern Börsenkurse – und es gab nach dem 2. Weltkrieg in Amerika irrwitzige Bestrebungen, sogar das menschliche Verhalten in Gleichungen abzubilden. Die Form, in der Mathematik in unserem Leben auftaucht, ist sehr oft der so genannte <a title="Die Wortherkunft und Bedeutung des Begriffes &quot;Algorithmus&quot;" href="http://de.wiktionary.org/wiki/Algorithmus" target="_blank">„Algorithmus“.</a> Das ist die in Mathematik und Informatik vorkommende Vorschrift etwas auszuführen, um ein Problem zu lösen. Ein Algorithmus beschreibt also innerhalb einer logischen Struktur einen klar definierten Weg, wie ein Problem gelöst werden kann. <a title="Hier sind einige Darstellungsformen zu sehen." href="http://www-i1.informatik.rwth-aachen.de/%7Ealgorithmus/Algorithmen/algo7/algo07.pdf" target="_blank">Man kann ihn in einem Schaubild und/oder einer Formel darstellen.</a> Ein mathematisches Problem, das mit einem <a title="Der Wikipedia-Eintrag zum Algorithmus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Algorithmus" target="_blank">Algorithmus</a> gelöst werden kann, ist auch von einem PC zu lösen. Im Film werden einige verblüffende Beispiele für den Einsatz von Algorithmen vor allem in der Finanzwelt dargestellt. Sprecher <a title="Die Kurzbiografie auf der Veranstalterseite von TED" href="http://www.ted.com/speakers/kevin_slavin.html" target="_blank">Kevin Slavin</a> ist Spiele-Entwickler und vertritt die Auffassung, dass wir im digitalen Zeitalter ohne es zu merken in einer Welt der Algorithmen leben, der <a title="Die Programmiererseite &quot;Algoworld&quot;" href="http://algoworld.info/" target="_blank">Algowelt,</a> und dass die Software-Entwickler Programme schreiben, deren Code sie weder ganz verstehen noch deren <a title="Eine Vorlesung der Uni Münster zum Thema" href="http://cs.uni-muenster.de/sev/teaching/ws0809/se/Kapitel_01_Einf_SE.pdf" target="_blank">vollständige Auswirkungen</a> sie kennen. (<a title="Sieht so unsere verunglückte Zukunft aus?" href="http://3.bp.blogspot.com/_jD8qkNx12v0/SD2X1brq3qI/AAAAAAAAAIM/2IAdYh0d-X4/s1600-h/terminator4.jpg" target="_blank">Terminator</a> läßt grüßen). <a title="Klicken, kommentieren und definitiv berühmt werden." href="http://www.endoplast.de/2011/09/01/kevin-slavins-algorithmen/" target="_blank">Kommentieren.</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F09%2F01%2Fkevin-slavins-algorithmen%2F&amp;title=KevinSlavin%26%238217%3Bs%20Algorithmen" id="wpa2a_4"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Marco Tempest Wizzard</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2011/08/16/marco-tempest-wizzard/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 18:18:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Wasselowski</dc:creator>
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		<description><![CDATA[TED-Offensive. Schon verblüffend. „Eine Meditation über Wahrheit und Lüge, Kunst und Emotion“, wie der Veranstalter es formuliert. Der gebürtige Schweizer und Wahl-New Yorker Marco Tempest bei einem der TED-Events, die dreimal jährlich stattfinden und Dialoge mit interessanten Zeitgenossen bieten. Techno-Illusionist und Zauberkünstler Tempest, der sich „virtual magician“ nennt, weil er sich gerne eines und mehrerer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/fumsXEuiLyk" frameborder="0" width="350" height="227"></iframe></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>TED-Offensive.</strong></span> Schon verblüffend. „Eine Meditation über Wahrheit und Lüge, Kunst und Emotion“, wie der Veranstalter es formuliert. Der gebürtige Schweizer und Wahl-New Yorker <a title="Der Wikipedia-Beitrag zum illusionisten." href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marco_Tempest" target="_blank">Marco Tempest</a> bei einem der <a title="Die Website der Non-Profit-Orgainsation" href="http://www.ted.com" target="_blank">TED</a>-Events, die dreimal jährlich stattfinden und Dialoge mit interessanten Zeitgenossen bieten. Techno-Illusionist und Zauberkünstler Tempest, der sich „virtual magician“ nennt, weil er sich gerne eines und mehrerer Bildschirme bedient, in denen er auf der Bühne davidcopperfield-mäßig auch gerne mal Menschen verschwinden läßt, spielt hier virtuos mit drei iPods. Ermöglicht hat den Event TED. Die Organisation TED wird vom britischen Medienmogul und Multimillionär <a title="Chris Anderson gründete in England Future Publishing und In Amerika Imagine Media" href="http://www.ted.com/speakers/chris_anderson_ted.html" target="_blank">Chris Anderson</a> geleitet, der aber nicht mit jenem namensgleichen <a title="Chris Anderson, der Technologie- und Web-Vordenker" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chris_Anderson_%28Journalist%29" target="_blank">Chris Anderson</a> verwechselt werden sollte, der Chefredakteur der <a title="Die Website des amerikanischen Wired-Magazines" href="http://www.wired.com/magazine/" target="_blank">Zukunfts-Postille</a>  und <a title="Hier bist Du ganz nah am Zahn der Zeit." href="http://www.wired.com/" target="_blank">-Website Wired</a> ist. TED verschreibt sich seit 1984 dem Gedanken, gute Ideen im Spannungsfeld von Technologie, Unterhaltung und Design dialogisch vorzustellen. Ausgedehnt wurde das aber auch auf Wirtschaftsfragen, Wissenschaft, Forschung und Technik sowie Kunst und Globalisierung. Das Verbindende ist immer die gute Grundidee der Personen, die einen Vortrag halten oder eine Performance hinlegen. Die TED-Video-Seite ist einen Besuch wert, denn dort kann man interessante Denker und ihre Ideen entdecken. Marco Tempest ist übrigens einer der Unterhaltungskünstler, die über YouTube eine gewisse Berühmtheit erlangt haben und im Mainstream angekommen sind. Just like Justin Bieber <img src='http://www.endoplast.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  <a title="Klicken, kommentieren und definitiv berühmt werden." href="http://www.endoplast.de/2011/08/16/marco-tempest-wizzard/" target="_blank">Kommentieren.</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F08%2F16%2Fmarco-tempest-wizzard%2F&amp;title=Marco%20Tempest%20Wizzard" id="wpa2a_6"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wahrheit als Option: Wie App-Wahn, virtuelle Realitäten und Weltverständnis ineinandergreifen</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 23:42:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Barbara Streisand-Effekt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Fiktion des Selbstbildes und die Realität der Welt bedingen sich gegenseitig und gehen auf in einer technikverliebten Welt. Es beginnt zunächst ganz unspektakulär: Ein Unternehmen schafft sich eine Software an und erhält zum einen ein Grundpaket, zum anderen läßt es diese Software-Basis auf seine Ansprüche hin programmiertechnisch individualisieren. Oft hat der Kunde vorher noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/06/endoplast_android_wasselowski.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-19010" title="endoplast_android_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/06/endoplast_android_wasselowski.gif" alt="Android und der App-Wahn" width="539" height="311" /></a></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Die Fiktion des Selbstbildes und die Realität der Welt bedingen sich</strong></span><span style="color: #ff0000;"><strong> gegenseitig und gehen auf in einer technikverliebten Welt.<span id="more-19003"></span> Es beginnt zunächst ganz unspektakulär: Ein Unternehmen schafft sich eine Software an und erhält zum einen ein Grundpaket, zum anderen läßt es diese Software-Basis auf seine Ansprüche hin programmiertechnisch individualisieren.</strong></span></p>
<p>Oft hat der Kunde vorher noch die Möglichkeit, das Basis-Paket um verschiedene Standard-Module zu erweitern bis es zur eigentlichen programmiertechnischen Erweiterung kommt, die seinen Bedürfnissen entspricht. Überhaupt schöpft heutzutage jeder Programmierer aus einem schier unüberschaubaren Fundus an Programmier-Code-Bibliotheken und -Schnipseln, die Repräsentanten von Funktionalitäten sind und nach menschlichem Ermessen unendlich viele Möglichkeiten bieten.</p>
<h2>Von „Add-Ons“ und „ExTensions“: Module als Bereicherung</h2>
<p>Ich denke zurück an das sogenannte „Desktop-Publishing“, das ab 1984 aufgekommen war, als Drucksachen mittels Layout-Programmen zum ersten Mal vollständig am Bildschirm gestaltet werden konnten – inkl. Schrift, Fotos und allen übrigen Gestaltungselementen. Das lange Zeit erfolgreichste Gestaltungs-Programm war „Quark-X-Press“. Seine Besonderheit: Es gab die Schnittstellen zu seinem Programmkern für Fremdprogrammierer frei, sodass die kleine Erweiterungen – die sogenannten „X-Tensions“– problemlos hinzuprogrammieren und ins Hauptprogramm integrieren konnten. Dies erweiterte den Funktionsumfang des Programmes erheblich. Es wurde eine Anwender-Programm-Architektur geschaffen, bei der sich um die grundlegenden Funktionen des Hauptprogrammes „Quark-X-Press“ modular zahlreiche weiterer Funktionalitäten gruppieren konnten – je nachdem, für welchen Einsatzweck das Programm genutzt werden sollte. Diese Denkweise innerhalb der grafischen Anwender-Software wurde zum Erfolgsmodell. Der damalige Konkurrent „Aldus PageMaker“, der später von Adobe gekauft und in „Adobe PageMaker“ umgetauft wurde, schuf eigene „Additions“ und ging später in „Adobe InDesign“ über, das auch heute noch grundsätzlich eine ähnliche Strategie verfolgt. Inzwischen ist es allgemein Usus geworden, dass man sich bei Standard-Software Programm-Pakete zusammenstellt oder diese durch Zusatzprogrämmchen weiter auf seine Bedürfnisse zuschneidet. Die Individualisierung hat in die Welt der Software Einzug gehalten.</p>
<h2>Apple&#8217;s „iPhone“ und „Android“: Siegeszug der Smartphones</h2>
<p>Mit den Innovationen, die Apple&#8217;s „iPhone“ brachte und dem darauf folgenden Siegeszug erst der Smartphones dann der Tablet-Computer – also mit der flächendeckenden Einführung von mobilen Endgeräten, die PC-Funktionalitäten übernahmen – war die „App“ als neuer Standard etabliert. Dabei gibt es praktisch keine schwerfälligen „Groß“-Programme mehr, sondern viele kleine, deren Stärke in ihrer Übersichtlichkeit und Reduktion auf eine wesentliche Teilfunktion bzw. Spezialisierung liegt. Wenn man bedenkt, dass die Anzahl der <a title="Mappness – der App-Wahn geht um bei &quot;Padmania&quot;" href="http://www.padmania.de/mappness-der-app-wahn-geht-um/" target="_blank">zur Verfügung stehenden Apps</a> auf der Apple-„iOS“- und der Google-„Android“-Plattform bereits in die Hunderttausende geht, wird klar, dass die Anzahl der Möglichkeiten schon jetzt durch ihre Unüberschaubarkeit nahezu unendlich erscheint. Zusätzlich durch die „Cloud“, die Programm-Funktionalitäten und Daten-Beständen über Internet-Server von jedem Ort der Welt abrufbar macht, wurde nicht nur die Anzahl der Möglichkeiten explosionsartig vergrößert sondern auch der feste Standort der Arbeit mit digitalen Daten aufgehoben. Vom Begriff des „digitalen Nomaden“ ist schon seit einer kleinen Ewigkeit die Rede, nun aber scheint das Zeitalter der „digitalen Mobilität“ tatsächlich angebrochen zu sein. Dabei kann man mit mobilen Devices surfen, schreiben, gestalten, bezahlen, fernsehgucken, radiohören und fast alles andere, das man bisher nur stationär am PC innerhalb von Büro oder Wohnung tun konnte oder aber per Laptop mobil noch relativ eingeschränkt. Grenzen sind hier nur durch die Hardware und die Bedienbarkeit gesetzt, speziell durch die geringe Größe des Bildschirms. Dies haben die Programm-Architekten aber durch eine intuitive Handhabung per Finger und beim Software-Design unter Konzentration auf das Wesentliche ausgeglichen. Das angestrebte Ziel ist nun vielmehr, dass der Anwender praktisch alles, was er für Arbeit und Privatleben – meist kommunikative Features – benötigt, überall erledigen kann. Dass er dabei universell erreichbar bleibt, dass sein Leben in sozialen Netzwerken äußerst transparent geworden ist, scheint ein notwendiges Übel, das jedoch die Voraussetzung für die Inanspruchnahme und Nutzung begehrter Features bietet, wie sie etwa der Location-Dienst „Foursquare“ beinhaltet, indem er Freunden, Bekannten und Geschäftspartnern per Handy-Ortung zeigt, wo man sich gerade befindet.</p>
<h2>Die Geheimnisse der Welt als Kurzmitteilung</h2>
<p>Ist die menschliche Wahrnehmung mit zu vielen Möglichkeiten konfrontiert, wird die Orientierung langwieriger und komplexer, leiden Klarheit und Übersichlichkeit. Wer sich in der alten, der übersichtlichen Welt, schon hier und da nur schwerlich für oder gegen etwas entscheiden konnte, hat es nun noch schwerer. Strategien, sich in einer unübersichtlichen Umgebung zurechtzufinden, beinhalten ein Mehr an „Try&amp;Error“ und ein Mehr an experimentellem Handeln, das gar nicht mehr alle vorhandenen Alternativen und den damit zusammenhängenden potenziellen Erkenntnisgewinn mit einbeziehen kann. Anstatt dessen wird in der Reduktion der vorhandenen Komplexität eine Lösung gesucht. Einen solchen Ansatz verfolgen Konzepte wie „Twitter“: Gestattet ist hier nur noch Kurz- bzw. Ein-Satz-Kommunikation. Damit liegt die Hürde für Kommunikation tief, und damit wird die Komplexität so weit vereinfacht, dass auch tiefgreifende Aussagen auf einen Satz verdichtet werden. Twitter erscheint so wie eine Gegen-Reaktion auf philosophischen Tiefgang: Die Rätsel der Welt werden in einem (Verweis-)Satz gelöst.</p>
<h2>Im Flüsterton der angeblichen Wahrheit: Das sprechende Smartphone</h2>
<p>Und wie ändert sich dadurch das Weltbild der Menschheit? Das <a title="&quot;Spiegel online&quot; über die schleichende Monopolisierung, die über geschlossene Betriebssysteme und Apps stattfindet" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,673182,00.html" target="_blank">Smartphone </a>spricht zu uns, permanent, auch ohne dass am anderen Ende der Leitung jemand ist. Es sagt: „Alles ist möglich. Alles, was Du Dir wünscht, geht in Erfüllung. Du kannst Menschen auf der ganzen Welt kennenlernen, Du kannst mit leuchtenden (oder erloschenen) Augen Deinen Kontostand sehen. Du kannst Dich von Deiner alten nutzlosen Liebe per SMS befreien und eine neue Beziehung per Voice-Mail klarmachen. Du kannst zeichnen und komponieren, radieren und mixen, Du kannst mit Fraktal-Editoren Teile der Welt in unterschiedlich detailreichen Darstellungen nachbilden, kannst deinen Blutdruck beobachten oder über einen Barcodescanner gucken wie giftig die Lebensmittel inzwischen geworden sind. Du kannst die Welt bannen, in Filmen oder auf Fotos, Du kannst kommunizieren.“ Aber was eigentlich kann man eigentlich so gar nicht? In all dem erkennen, was wirklich wichtig und wirklich richtig ist. Erkennt man beispielsweise im Augenblick der Anwendung, ob es sinnvoll ist, soviel Zeit mit den Funktionen des Smartphones zu verbringen? Oder ist dies am Ende reine Zeitverschwendung?</p>
<h2>Die fünfte Dimension: Größenwahn</h2>
<p>Das Weltbild jedenfalls wird um die Dimension des Größenwahns erweitert. Es geht auch um eine qualitative Verbesserung der Flucht-Möglichkeiten vor dem wirklich Wichtigen. Die Apps sagen uns: Alles ist sofort und vielleicht auch ohne Kosten, ohne Folgen und ohne Konsequenzen möglich. In einen Laden zu gehen und etwas einzustecken ohne zu bezahlen, wäre für jeden ersichtlich eindeutig „klauen“, lädt man jedoch einen Song im Internet herunter, ist das Bewußtsein ein anderes. Das scheinbar konsequenzenlose Tun kann zur unauffälligen Freizeitbeschäftigung werden, weil ich grenzenlose Möglichkeiten habe, mir etwas zu beschaffen. Das befriedigt Allmachts-Phantasien und läßt die reale Welt und ihre Begrenzungen, deren Einhaltung gesellschaftlich reglementiert und im Zweifelsfall sanktioniert wird, im Nebel zahlreicher Alternativen verschwimmen. Die digitale Welt ersetzt die reale durch scheinbar weniger Grenzen und durch ein Feuerwerk an Funktionalitäten, die die Erweiterung der eigenen menschlichen Fähigkeiten vorgaukeln. Der Unterschied ist zunächst quanitativ, weil die Anzahl an Kontaktmöglichkeiten, an Emails, SMS&#8217;, Tweets und Postings, die der analogen Vergangenheit um ein Vielfaches übersteigt. Der alte, in der Wirklichkeit vorhandene Briefkasten beispielsweise war bezüglich seines Fassungsvermögens begrenzt und klar definiert: Irgendwann konnte er halt voll sein und nichts würde mehr reingepasst haben. Der neue als Email-Postfach-Version, fasst soviel Post, dass es gar keinen Sinn mehr macht. Oder man hatte früher nur wenige Freunde, nur ein paar, und von denen wußte man, dass sie tatsächlich gute Freunde sind. Heute ist um die Follower bei Twitter oder die Fans und Freunde bei Facebook ein Wettrennen entbrannt, weil viele Freunde gut für die Reputation sind, aber kein Mensch in der digitalen Welt mehr weiß, wer diese Freunde sind und ob man sie wirklich Freunde nennen sollte. Die neue Welt: Ein Fake.</p>
<h2>Social Media: Welt der Möglichkeiten, Welt der Grenzen</h2>
<p>Die Welt, die sich als ein Füllhorn unbegrenzter Möglichkeiten gebärdet, macht ein Versprechen, das ganze Generationen abstürzen lassen könnte, weil vielleicht nicht viel davon zu halten ist. So wie der Rock&#8217;n'Roll seiner Generation versprochen hatte, dass ein harter Bruch mit der Gesellschaft möglich ist, wie die Flower-Power-Zeit der 1960er Jahre versprochen hatte, dass sanfter Widerstand die Gesellschaft verändern wird, so verspricht die Welt der Technik all dies und noch viel mehr – aber nicht viel mehr als eine handvoll Firmengründer wird wirklich davon profitieren. Erst freuen sich zum Beispiel die nordafrikanischen Revolutionäre, dass ihnen Tools wie Twitter zur Verfügung stehen, damit sie sich über das Web zu Demonstrationen verabreden können. Dann müssen sie aber erkennnen, dass auch die Schergen der Diktatoren Tweets lesen und die Demonstranten mit Schlagstöcken am Ort der Versammlung erwarten. Diese und ähnliche Begebenheiten zeigen, dass die schöne neue Social-Media-App-Welt eine wenig beachtete Kehrseite hat, die noch kaum erschlossen ist.</p>
<h2>Wunsch und Wirklichkeit: Ein von der Technik unterstütztes Duell</h2>
<p>Eine Voraussetzung für geistige Gesundheit ist die Konsistenz der Persönlichkeit. Das Individuum  schwankt sein Leben lang auf der einen Seite zwischen dem, was es selbst über sich denkt und was sein soziales Umfeld in ihm sieht, und andererseits den Wünschen, viel mehr als das zu sein. Wenn nun der Wunsch, ein anderer zu sein, übermächtig wird und sich zu weit von dem entfernt, der man tatsächlich ist, wird es immer schwieriger, beide Bilder – Wunsch und Wirklichkeit – konsistent und deckungsgleich übereinander zu bringen. Eine Welt, die Omnipotenz-Phantasien Vorschub leistet, weil sie behauptet, dass alles möglich ist und alles sein könnte, beeinflußt das Selbstbild des Individuums. Das Selbstbild ergibt sich aber tatsächlich weder aus der Eigenwahrnehmung bzw. der Wahrnehmung und Spiegelung des sozialen Umfeldes noch aus der Überhöhung des Selbst, sondern sie ergibt sich quasi virtuell im Spannungsfeld zwischen beiden Polen. Sie ist also weder der defensiv-realistische noch der offensiv-imaginierende Pol sondern etwas Neues, Drittes dazwischen, eine Art Mischung zwischen Sein und Wollen. In dieser virtuellen Person, die das Selbstbild – und damit den Ausgangspunkt für die Motivation, Ziele zu erreichen, ­ enthält – müssen Realität und Wunsch in Einklang gebracht werden. Gelingt dies, bleibt die Persönlichkeit konsistent. Gelingt dies nicht, weil die tatsächlichen und die imaginierten Möglichkeiten zu stark divergieren, wird die Persönlichkeit deformiert. Welche Kräfte äußere Einflüsse auf das Selbstbild einer technoiden Generation ausüben können, hat der Zusammenbruch der so genannten „Dotcom-Blase“ im März 2000 gezeigt. Vorher waren Unternehmen der „New Economy“, die sich mit Web-Technologien beschäftigten, zu phantastischen Kursen an der Börse gehandelt und damit völlig realitätsfern bewertet worden. Die Bewerung einer Aktie an der Börse ist eine Wette auf deren Kursentwicklung, die aber auf Fakten zur Unternehmens-Entwicklung basieren sollte. Der Zusammenbruch des damaligen Marktes hatte nicht nur die Weltwirtschaft erschüttert sondern auch Zigtausenden vormals hochbezahlten und mit einem elitären Selbstbild ausgestatteten Arbeitskräften die Existenzgrundlage entzogen. Die Phase des manischen Größenwahns wurde gefolgt von wirtschaftlicher Depression.</p>
<h2>Wer die Wahl hat, hat die Qual: Zu viele Möglichkeiten als Sichtbehinderung</h2>
<p>Die Wahl zwischen zu vielen Möglichkeiten erschwert nicht nur die Orientierung zum Beispiel im Arbeitsleben, sie bringt auch Desorientierung für die Persönlichkeit. Scheinbar unendlich viele Smartphones mit ihren Millionen „Apps“ geben ein Versprechen, das das Individuum von seinen tatsächlichen Möglichkeiten entfremdet. Der Mensch findet zu sich, wenn er sich in einem übersichtlichen Entscheidungs-Umfeld der klaren Alternativen befindet. Werden die Angebote austauschbar und ihre Anzahl zu groß, sind menschliche Wahrnehmung und Handlungsfähigkeit beeinträchtigt, werden Sinnhaftigkeit in der Entscheidungsfindung und auch im Leben behindert. Die Welt, so unergründlich sie tatsächlich ist, muß als Welt über ein Weltbild erfahrbar sein. Religion zum Beispiel erklärt die Welt in dem Bewußtsein, dass diese nicht erklärbar ist und übernimmt damit eine Funktion bei der Ausdeutung und Definition der Welt. In der Religion ist die Welt keine beliebige Option sondern ein klar umrissenes Konstrukt, das Sinn in der Sinnlosigkeit stiftet. Technik-Gläubigkeit hingegen ist im Kern der Glaube an die entpersonifizierte Übermenschlickeit, die sich im Wahn der Technik-Virtualität vollzieht. Sie stiftet nur Sinn in einer Schein-Welt, die letztlich keine Erklärung für das eigentliche Leben bietet.</p>
<h2>Zwischen Himmel und Hölle: Die ganze Welt im Smartphone</h2>
<p>Die stark diversifizierte und atomisierte Modularität von Software durch den „App“-Wahn, der scheinbar für jedes denkbare Problem eine Lösung anbietet, sind ein Symbol für ein Streben nach Stück-für-Stück-Vollkommenheit in allen Bereichen. So entstehen virtuelle Realitäten, die ein echtes Welt-Verständnis behindern, sodass Selbstbild und Wirklichkeit des eigenen Seins immer weiter auseinanderstreben. Vielleicht wachen wir eines Tages alle als Milliarden kleiner Engel-Progrämmchen in einem Smartphone auf, mit dem Gott gerade den Teufel anruft.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F06%2F25%2Fwahrheit-als-option-wie-app-wahn-virtuelle-realitaten-und-weltverstandnis-ineinandergreifen%2F&amp;title=Wahrheit%20als%20Option%3A%20Wie%20App-Wahn%2C%20virtuelle%20Realit%C3%A4ten%20und%20Weltverst%C3%A4ndnis%20ineinandergreifen" id="wpa2a_8"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Philosophie des Handelns: Über das Wünschen, das Wollen und das Tun</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 22:58:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wunsch ist eine Zielvorstellung, ohne den Weg zu kennen, sie zu verwirklichen. Der Wunsch ist entkoppelt von konkreten Handlungen und repräsentiert ein einem Wandel unterworfenes langfristiges Ziel. Beispielsweise kann sich ein Kind wünschen, später den Beruf „Polizist“ zu ergreifen. Ob dieser Wunsch im Laufe des Älterwerdens bestehen bleibt, ist im Moment des Wunsches offen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/06/endoplast_wollen_handeln_wasselowski.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-18735" title="endoplast_wollen_handeln_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/06/endoplast_wollen_handeln_wasselowski.gif" alt="Philosophie des Wollens" width="553" height="312" /></a></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Der Wunsch ist eine Zielvorstellung, ohne den Weg zu kennen, sie zu verwirklichen. <span id="more-18734"></span>Der Wunsch ist entkoppelt von konkreten Handlungen und repräsentiert ein einem Wandel unterworfenes langfristiges Ziel. </strong></span></p>
<p>Beispielsweise kann sich ein Kind wünschen, später den Beruf „Polizist“ zu ergreifen. Ob dieser Wunsch im Laufe des Älterwerdens bestehen bleibt, ist im Moment des Wunsches offen. Auch, ob das Kind dazu überhaupt die Befähigung hat, das heißt, ob es überhaupt in der Lage wäre, den Wunsch zu verwirklichen. Kein Elternteil wird im Normalfall davon ausgehen, dass das Kind diesen <a title="Wünschen und Beabsichtigen in der Philosophie" href="http://www.uni-konstanz.de/FuF/Philo/Philosophie/philosophie/134-0-pd-dr--neil-roughley.html" target="_blank">Wunsch</a> bleibend verfolgt bzw. seine Erlangung mit Ehrgeiz betreibt. Wäre dies doch der Fall, würde man davon sprechen, dass das Kind das Ziel unbedingt erreichen „will“.</p>
<h2>Aus dem Wunsch kann das Wollen werden.</h2>
<p>Das „Wollen“ ist verbunden mit einer klaren Zielorientierung und mit <a title="Handlungstheorie bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Handlungstheorie_%28Philosophie%29" target="_blank">Handlungen, </a>die früher oder später dazu geeignet sind, das Ziel zu erreichen. Je nach Wunsch und dem damit gekoppelten Wollen, sind Lebensphasen zu berücksichtigen, in denen unterschiedliche Fähigkeiten zur Verfügung stehen, die die Zielerreichung wahrscheinlicher oder unwahrscheinlicher erscheinen lassen. Das Wollen ist vielschichtig, Möglichkeiten der Zielerreichnung sind als aufeinander aufbauend zu verstehen.</p>
<h2>Der Wunsch findet seine Umsetzung, wenn auf ihn ein Wollen folgt.</h2>
<p>Ein Wunsch, der nicht den Impuls des Wollens freisetzt, um die angestrebte mittel- oder langfristige Zielvorstellung zu erreichen und in eine <a title="&quot;Handeln&quot; und &quot;Tun&quot; bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Handeln" target="_blank">Handlung</a> mündet, wodurch sich die Wahrscheinlichkeit erhöht, das Ziel zu erreichen, bleibt lediglich ein das Leben begleitender <a title="Die Macht des Wünschens im textsenf-Blog" href="http://textsenf.de/die-macht-des-wunschens" target="_blank">Fluchtpunkt.</a></p>
<h2>Ein Wunsch ist grundlegend.</h2>
<p>Er ist von der Fragestellung begleitet, welche Wichtigkeit und welchen Realitätsbezug er hat. Der Wunsch ist ein gedankliches Konstrukt, das sich im Wollen in Fom einer Handlungsanweisung konkretisiert. Erst aber das Tun ist das in Handeln umgesetztes Wollen als Transformation des Gedankens von der Theorie in die Praxis.</p>
<h2>Dem Wunsch und dem Wollen liegen Motivationen zugrunde.</h2>
<p>Je nachdem, wie stark diese Motivationen wirken, die gleichbedeutend mit dem Umsetzungswillen sind, wird die Manifestation des Wunsches in der Wirklichkeit wahrscheinlicher oder unwahrscheinlicher. Es besteht eine Korrelation zwischen der Unmittelbarkeit des Wunsches, der Zielorientierung des Wollens und der Wahrscheinlichkeit der Handlung. Ein Wunsch kann ein Wunsch bleiben, ohne ins Wollen und ins Handeln überführt zu werden. Ohne Handeln bleibt ein Wollen nur ein Wünschen.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F06%2F03%2Fphilosophie-des-handelns-uber-das-wunschen-das-wollen-und-das-tun%2F&amp;title=Philosophie%20des%20Handelns%3A%20%C3%9Cber%20das%20W%C3%BCnschen%2C%20das%20Wollen%20und%20das%20Tun" id="wpa2a_10"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Fassaden &amp; Architektur (3): Der olle Krupp würde uns was husten</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 17:29:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kony Island</dc:creator>
				<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Story]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturbegriff]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier also das letzte Bild vom Verschwinden der Vergangenheit. Ich behaupte nicht, dass die Fassade nicht renovierungsbedürftig war. Aber einfach alles zukleistern? Das Haus ist danach nur noch ein 08/15-Haus. Der Text: „Der Zweck der Arbeit soll das Gemeinwohl sein, dann bringt Arbeit Segen, dann ist Arbeit Gebet. Alfred Krupp“ Ich will hier gar kein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_18712" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/06/endoplast_haus05_flieher.gif"><img class="size-full wp-image-18712" title="endoplast_haus05_flieher" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/06/endoplast_haus05_flieher.gif" alt="" width="553" height="415" /></a><p class="wp-caption-text">Der Anfang vom Ende.</p></div>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Hier also das letzte Bild vom Verschwinden der Vergangenheit. </strong></span><span style="color: #ff0000;"><strong>Ich behaupte nicht, dass die Fassade nicht renovierungsbedürftig war.<span id="more-18710"></span> Aber einfach alles zukleistern? Das Haus ist danach nur noch ein 08/15-Haus.</strong></span></p>
<div id="attachment_18713" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/06/endoplast_haus06_flieher.gif"><img class="size-full wp-image-18713" title="endoplast_haus06_flieher" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/06/endoplast_haus06_flieher.gif" alt="" width="553" height="539" /></a><p class="wp-caption-text">Adieu Arbeiterdenkmal.</p></div>
<p>Der Text: „Der Zweck der Arbeit soll das Gemeinwohl sein, dann bringt Arbeit Segen, dann ist Arbeit Gebet. <a href="http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/KruppAlfred/index.html">Alfred Krupp</a>“</p>
<p>Ich will hier gar kein Fass zum Thema „Krupp“ aufmachen. Darum geht&#8217;s mir gar nicht. Und dass ich dieses Bild jetzt nicht traumschön finde oder den Spruch vor dem Hintergrund der Kanonenproduktion sehe. Alles klar. Mir geht&#8217;s aber darum, dass ein Stück Vergangenheit verschwindet. Neben dem neuen Essener Thyssen-Krupp-Palast und der menschenleeren Berthold-Beitz-Allee muss es auch hierfür eine Daseinsberechtigung geben.</p>
<p>Hier gehts zu Teil 1 der Fassaden-Serie:<br />
<a title="Teil eins der Serie über Architektur und Fassaden am Beispiel eines Essener Hauses" href="../2011/05/31/was-goethe-nicht-wollte-oder-hat-ein-haus-eine-seele/" target="_blank">Was Goethe nicht wollte oder hat ein Haus eine Seele?</a></p>
<p>Hier gehts zu Teil 2 der Fassaden-Serie:<br />
<a title="Permanent Link to Sehnt sich ein Haus nach Wärmedämmung?" rel="bookmark" href="../2011/05/31/2011/06/01/sehnt-sich-ein-haus-nach-warmedammung/">Sehnt sich ein Haus nach Wärmedämmung?</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F06%2F02%2Fkrupp-wurde-uns-was-husten%2F&amp;title=Fassaden%20%26%23038%3B%20Architektur%20%283%29%3A%20Der%20olle%20Krupp%20w%C3%BCrde%20uns%20was%20husten" id="wpa2a_12"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Fassaden &amp; Architektur (2): Sehnt sich ein Haus nach Wärmedämmung?</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2011/06/01/sehnt-sich-ein-haus-nach-warmedammung/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 21:55:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kony Island</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier nun Teil zwei des Dreiteilers, der Überlegungen zum Thema anstellt: „Hat ein Haus eine Seele?“ Wir enthüllen ein Stück Identität „unseres“ Hauses. Was vor der großen Gleichmacherei war, oben deutet es sich an. Und nachfolgend entlarvt sich die Firma, die Haus- (Pendant zu Gehirn-)wäschen vornimmt: „Der Fassadendoktor“ wirbt diese Firma für sich. Angesichts der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_18695" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/06/endoplast_haus04_flieher.gif"><img class="size-full wp-image-18695" title="endoplast_haus04_flieher" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/06/endoplast_haus04_flieher.gif" alt="" width="553" height="354" /></a><p class="wp-caption-text">Macht dieses Haus den Eindruck, dass es &quot;eingepackt&quot; werden möchte? Und wenn ja, dann höchstens von Christo...</p></div>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Hier nun Teil zwei des Dreiteilers, der Überlegungen zum Thema anstellt: „Hat ein Haus eine Seele?“<span id="more-18694"></span></strong></span></p>
<p>Wir enthüllen ein Stück Identität „unseres“ Hauses. Was vor der großen Gleichmacherei war, oben deutet es sich an. Und nachfolgend entlarvt sich die Firma, die Haus- (Pendant zu Gehirn-)wäschen vornimmt:</p>
<div id="attachment_18696" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/06/endoplast_haus03a_flieher.gif"><img class="size-full wp-image-18696" title="endoplast_haus03a_flieher" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/06/endoplast_haus03a_flieher.gif" alt="" width="553" height="312" /></a><p class="wp-caption-text">Welche Anmaßung sich auf dem Transparent mit Operateuren gleichzusetzen — und doch, es gibt Paralellen.</p></div>
<p>„Der Fassadendoktor“ wirbt diese Firma für sich. Angesichts der beiden „Chirurgen“ auf dem Plakat drängt sich der Kalauer „Operation gelungen, Patient tot“ auf. Überhaupt ist „Doktor“eine eher etwas negativ besetzte Version von „Arzt&#8221;&#8230;</p>
<p>Weiter heißt es: „Klimaschutz mit Eigennutz, Heizkosten sparen und gleichzeitig das eigene Heim verschönern, per Rezept. Dazu erübrigt sich wohl jeder weitere Kommentar.“</p>
<div id="attachment_18697" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/06/endoplast_haus03_flieher.gif"><img class="size-full wp-image-18697" title="endoplast_haus03_flieher" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/06/endoplast_haus03_flieher.gif" alt="" width="553" height="415" /></a><p class="wp-caption-text">Hier sehen wir das &quot;Werk&quot; in einer Vorstufe. Hier hat man noch gebetet, dies möge nicht die endgültige Farbe sein. Später wünschte man sich die Vorstrichfarbe zurück...</p></div>
<p>Hier gehts zu Teil 1 der Fassaden-Serie:<br />
<a title="Teil eins der Serie über Architektur und Fassaden am Beispiel eines Essener Hauses" href="http://www.endoplast.de/2011/05/31/was-goethe-nicht-wollte-oder-hat-ein-haus-eine-seele/" target="_blank">Was Goethe nicht wollte oder hat ein Haus eine Seele?</a></p>
<p>Und hier geht’s zu Teil 3 der Fassaden-Serie:<br />
<a title="Permanent Link to Der olle Krupp würde uns was husten" rel="bookmark" href="../2011/05/31/2011/06/02/krupp-wurde-uns-was-husten/">Der olle Krupp würde uns was husten</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F06%2F01%2Fsehnt-sich-ein-haus-nach-warmedammung%2F&amp;title=Fassaden%20%26%23038%3B%20Architektur%20%282%29%3A%20Sehnt%20sich%20ein%20Haus%20nach%20W%C3%A4rmed%C3%A4mmung%3F" id="wpa2a_14"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Fassaden &amp; Architektur (1): Was Goethe nicht wollte oder hat ein Haus eine Seele?</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2011/05/31/was-goethe-nicht-wollte-oder-hat-ein-haus-eine-seele/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 17:53:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kony Island</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Story]]></category>
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		<description><![CDATA[Oder einen Charakter? Kann man den kaputtsanieren? Auf die erste Frage bzw. die ersten beiden Fragen wird wohl jeder rational veranlagte Mensch mit „Nö“ antworten.Aber Letzteres? Dafür gibt es ein anschauliches Beispiel. Dieses perfekt wärmegedämmte Haus mit dem ansprechenden Anstrich gleicht einem Menschen nach der Gehirnwäsche: Nichts erinnert mehr daran, was er/es vorher war. Schnöde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_18615" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/endoplast_haus01a_flieher.gif"><img class="size-full wp-image-18615" title="endoplast_haus01a_flieher" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/endoplast_haus01a_flieher.gif" alt="" width="553" height="542" /></a><p class="wp-caption-text">Das Haus mit mutiger Farbgebung aber ansonsten eher aalglatt-langweilig. Seiten- und Hinteransicht.</p></div>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Oder einen Charakter? Kann man den kaputtsanieren?</strong></span> <span style="color: #ff0000;"><strong>Auf die erste Frage bzw. die ersten beiden Fragen wird wohl jeder rational veranlagte Mensch mit „Nö“ antworten.</strong></span><span id="more-18613"></span>Aber Letzteres? Dafür gibt es ein anschauliches Beispiel. Dieses perfekt wärmegedämmte Haus mit dem ansprechenden Anstrich gleicht einem Menschen nach der Gehirnwäsche: Nichts erinnert mehr daran, was er/es vorher war. Schnöde Fassaden-Gleichmacherei, die auch die nicht ganz alltägliche Farbe nicht rausreisst. Eine Farbe, die selbst Altmeister <a href="http://zitate.net/johann%20wolfgang%20von%20goethe.html">Johann Wolfgang von</a> sich anhand seiner <a href="http://www.goethesfarbenlehre.de/">Farbenlehre</a> nicht erträumt hätte.</p>
<p>Hier also das Haus, dessen Besitzer sich selbst auf die Schulter klopfend, es zufrieden betrachtend, zu sich selbst sagt: Gut gemacht! Und denken wir, mal abgesehen von der gewählten Farbe, das nicht auch? Alles ordentlich, Wände schön glatt, Farbe  schön gleichmässig, perfekt wärmegedämmt, staatliche Zuschüsse bestens angelegt.</p>
<p>Aber verfolgen wir den Weg der „Fassaden/Gehirn-Wäsche“ noch einmal zurück. Finden wir heraus, wer dieses Haus einmal war und was es uns zu sagen hatte.</p>
<p>So wie nachfolgend zu sehen sah es eine „Stufe“ vorher aus, diesmal die Straßenseite,  mit kontrastfarbenem Dixiklo (wahrscheinlich wählt jemand mit sicherem Farbgefühl die jeweilige Farbe des Dixiklos passend zur Hausfarbe dahinter aus) und in eingerüstetem Zustand:</p>
<p><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/endoplast_haus02_flieher.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-18623" title="endoplast_haus02_flieher" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/endoplast_haus02_flieher.gif" alt="" width="553" height="312" /></a></p>
<p>Hier gehts zu Teil 2 der Fassaden-Serie:<br />
<a title="Permanent Link to Sehnt sich ein Haus nach Wärmedämmung?" rel="bookmark" href="../2011/06/01/sehnt-sich-ein-haus-nach-warmedammung/">Sehnt sich ein Haus nach Wärmedämmung?</a></p>
<p>Und hier geht&#8217;s zu Teil 3 der Fassaden-Serie:<br />
<a title="Permanent Link to Der olle Krupp würde uns was husten" rel="bookmark" href="../2011/06/02/krupp-wurde-uns-was-husten/">Der olle Krupp würde uns was husten</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F05%2F31%2Fwas-goethe-nicht-wollte-oder-hat-ein-haus-eine-seele%2F&amp;title=Fassaden%20%26%23038%3B%20Architektur%20%281%29%3A%20Was%20Goethe%20nicht%20wollte%20oder%20hat%20ein%20Haus%20eine%20Seele%3F" id="wpa2a_16"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gedicht: Das Augenzwinkern der Postmoderne</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2011/05/15/gedicht-das-augenzwinkern-der-postmoderne/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 May 2011 14:14:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturbegriff]]></category>
		<category><![CDATA[Postmoderne]]></category>
		<category><![CDATA[Wunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Du liebst mich – obwohl Gefühle aus Chemie bestehn Möchest Gutes tun – wozu du ein böses Tier zu zähmen hast Du schaust dir im Kino an – was Du im Leben niemals wolltest Sägst gedankenlos am Ast – und erwachst überrascht im Spital 1:1 ist dein Verstehn – für Gänsefüßchen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/endoplast_augenzwinkern_wasselowski.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-18447" title="endoplast_augenzwinkern_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/endoplast_augenzwinkern_wasselowski.gif" alt="Wie ernst ist das gemeint? Ein Lidzucken entscheidet darüber." width="553" height="312" /></a></p>
<p>Du liebst mich –<br />
obwohl Gefühle aus Chemie bestehn<span id="more-18446"></span></p>
<p>Möchest Gutes tun –<br />
wozu du ein böses Tier zu zähmen hast</p>
<p>Du schaust dir im Kino an –<br />
was Du im Leben niemals wolltest</p>
<p>Sägst gedankenlos am Ast –<br />
und erwachst überrascht im Spital</p>
<p>1:1 ist dein Verstehn –<br />
für Gänsefüßchen</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F05%2F15%2Fgedicht-das-augenzwinkern-der-postmoderne%2F&amp;title=Gedicht%3A%20Das%20Augenzwinkern%20der%20Postmoderne" id="wpa2a_18"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Guttenberg-Schelte</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2011/02/28/guttenberg-schelte/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 15:21:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Wasselowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Irrwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Paranoia]]></category>
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		<description><![CDATA[Gimme-Shelter. Professor Dr. Oliver Lepsius, Lehrstuhlinhaber der Uni Bayreuth, schilt den armen Ex-Dottore Freiherr Karl-Theodor zu Guttenberg, weil der abgeschrieben hat. Kommentieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe title="YouTube video player" width="350" height="230" src="http://www.youtube.com/embed/6cDZuQBtpVA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Gimme-Shelter.</strong></span> Professor <a title="Seite der Universität Bayreuth." href="http://gkrw.uni-bayreuth.de/index.php?id=115" target="_blank">Dr. Oliver Lepsius,</a> Lehrstuhlinhaber der Uni Bayreuth, schilt den armen Ex-Dottore <a title="Wer steht noch zu Verteidigungsminister Freiherr Karl-Theodor zu Guttenberg." href="http://nachrichten.t-online.de/plagiat-affaere-um-guttenberg-druck-auf-den-verteidigungsminister-waechst/id_44656576/index" target="_blank">Freiherr Karl-Theodor zu Guttenberg, </a>weil der abgeschrieben hat. <a title="Klicken und der berühmteste Kommentator der Blogosphäre werden." href="http://www.endoplast.de/2011/02/28/guttenberg-schelte/" target="_blank">Kommentieren.</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F02%2F28%2Fguttenberg-schelte%2F&amp;title=Guttenberg-Schelte" id="wpa2a_20"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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