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	<title>endoplast.de &#187; Redensarten</title>
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	<description>Die schräge Welt</description>
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		<title>Blocked you</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 22:14:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Blockmist. New Kids on the Block: Neuer Text, guter Song. Das Cover zum Web. Alright. Kommentieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/Q0ey8r-nR6k" frameborder="0" width="350" height="230"></iframe></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Blockmist.</strong></span> New Kids on the Block: Neuer Text, guter Song. Das Cover zum Web. Alright. <a title="Klicken und kommentieren." href="http://www.endoplast.de/2011/08/31/blocked-you/" target="_blank">Kommentieren.</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F08%2F31%2Fblocked-you%2F&amp;title=Blocked%20you" id="wpa2a_2"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Taubertal Festival: Vom Zauber an der Tauber</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 16:11:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara Ward</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Der kommt aus Dachau, der wird eh bald verbrannt“. Es folgt ein dröhnendes Lachen. Ich sitz im Bus und kann’s nicht fassen. Aber ja, der Busfahrer hat es tatsächlich genauso gesagt. Und zwar mit einer ungewöhnlich guten Laune, wenn man bedenkt, dass er einen vollgepropften Bus nach Bier und Schweiß stinkender Festival-Besucher anhalten muss, nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/08/taubertal_festival_1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-19421" title="taubertal_festival_1" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/08/taubertal_festival_1.jpg" alt="taubertal an der tauber" width="553" height="312" /></a></p>
<p><span style="color: #800080;"><strong>„Der kommt aus Dachau, der wird eh bald verbrannt“. Es folgt ein dröhnendes Lachen. Ich sitz im Bus und kann’s nicht fassen.<span id="more-19419"></span> Aber ja, der Busfahrer hat es tatsächlich genauso gesagt. Und zwar mit einer ungewöhnlich guten Laune, wenn man bedenkt, dass er einen vollgepropften Bus nach Bier und Schweiß stinkender Festival-Besucher anhalten muss, nur weil der Dachauer Wagen vor ihm auf dem Feldweg spontan das Camping-Geschirr neu sortiert.</strong></span></p>
<p>Normalerweise wäre meine gute Laune bei so einem Kommentar ins Bodenlose gefallen. Stattdessen folge ich mental meinem Busnachbarn und hake es unter „mangelnde Auseinandersetzung mit dem Thema“ ab. Im Taubertal herrscht nämlich ein Zauber der Gelassenheit, dem ich mich nicht entziehen kann.</p>
<p><a href="http://www.endoplast.de/2011/08/16/taubertal-festival-vom-zauber-an-der-tauber/taubertal_festival_2/" rel="attachment wp-att-19422"><img class="alignnone size-full wp-image-19422" title="taubertal_festival_2" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/08/taubertal_festival_2.jpg" alt="Musikfestival" width="553" height="312" /></a></p>
<p>18.000 Besucher feierten an diesem Wochenende zum 16. Mal in der pittoresken Umgebung entlang der Tauber. Zelte, die man vermutlich nur in Embryonalstellung als Schlafstatt nutzen kann, und stattliche Partyburgen mit 50.000 Watt stehen einträglich nebeneinander. Auch das Line-Up ist mehr als gemischt: Musik-Urgestein Iggy &amp; the Stooges ist ebenso dabei wie die angesagten Acts Bullet for my Valentine oder Pendulum. Die Thirty-Somethings, die sich unter das eher in den 80ern geborene Publikum mischen, sind dankbar für den vertrauten 90er Sound der Fantastischen Vier und Blumentopf. So sind alle irgendwie zufrieden und es herrscht eine generationenübergreifende Wohlfühl-Athmo, wie sie wohl nur noch auf wenigen Independent-Festivals zu erleben ist.</p>
<p><a href="http://www.endoplast.de/2011/08/16/taubertal-festival-vom-zauber-an-der-tauber/taubertal_festival_3/" rel="attachment wp-att-19423"><img class="alignnone size-full wp-image-19423" title="taubertal_festival_3" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/08/taubertal_festival_3.jpg" alt="" width="553" height="312" /></a></p>
<p>Im Festival-Gateway Rothenburg ob der Tauber scheint man sich über die Jahre auch gut auf die wilde Horde eingerichtet zu haben. Der Shuttle-Bus fährt zwar planmäßig außerplanmäßig, dafür aber strategische Ziele an: Zuerst das Freibad, dann erst den Bahnhof. Auf diese Art kommen die durchzechten Partygäste frisch geföhnt in der historischen Altstadt an, und versauen den Japanern nicht die Fotos. In Fernost hat das hübsche Städtchen nämlich seit jeher einen festen Platz in der 3tägigen Europa-Tour.</p>
<p><a href="http://www.endoplast.de/2011/08/16/taubertal-festival-vom-zauber-an-der-tauber/taubertal_festival_4/" rel="attachment wp-att-19424"><img class="alignnone size-full wp-image-19424" title="taubertal_festival_4" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/08/taubertal_festival_4.jpg" alt="" width="553" height="312" /></a></p>
<p>Sogar von der an diesem Wochenende grassierenden Schlechtwetterfront blieb das Taubertal weitestgehend verschont. „Ein Mix aus Sonne und Wolken“ verspricht der Wettergott leichtfertig im Autoradio und genau diese sorgt für ein wenig Flüchtlings-Camp-Stimmung.</p>
<p><a href="http://www.endoplast.de/2011/08/16/taubertal-festival-vom-zauber-an-der-tauber/taubertal_festival_5/" rel="attachment wp-att-19425"><img class="alignnone size-full wp-image-19425" title="taubertal_festival_5" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/08/taubertal_festival_5.jpg" alt="" width="553" height="312" /></a></p>
<p>Erst am frühen Sonntagabend, als die meisten Besucher schon Ihre Zelte abgebrochen haben, plästert es auch auf das Taubertal herab. Fortan gehen der Boden auf dem Stoppelfeld und Turnschuhträger aus dem südlichen Bundesgebiet eine dauerhafte Bindung ein, die nur durch beherztes Tanzgehabe in einer der riesigen Pfützen auf dem Konzertgelände gelöst werden kann. Das Kollektiv nimmt es gelassen, und in der Not schützen sich sogar Bayern-Fans mit Regen-Capes, die der St. Pauli-Merchandising-Stand wie warme Semmeln für 1,50 verkauft.</p>
<p><a href="http://www.endoplast.de/2011/08/16/taubertal-festival-vom-zauber-an-der-tauber/taubertal_festival_6/" rel="attachment wp-att-19426"><img class="alignnone size-full wp-image-19426" title="taubertal_festival_6" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/08/taubertal_festival_6.jpg" alt="" width="553" height="312" /></a></p>
<p>Im Zwielicht wirkt die Weite der Zeltstadt mit den leuchtturmartigen Dixi-Klos zeitweise fast apokalyptisch. Glücklicherweise holen mich die Cowboy-Hüte in der Toiletten-Schlange vor mir wieder in die Realität zurück – oder zumindest so etwas ähnliches. Das mir angebotene Franziskaner und eine Sprachmischung aus Mainfränkisch und Bayrisch ist eigentlich nicht meine Realität. Aber man tunt sich ein… auf zauberhafte Art und Weise.</p>
<p><a href="http://www.endoplast.de/2011/08/16/taubertal-festival-vom-zauber-an-der-tauber/taubertal_festival_7/" rel="attachment wp-att-19427"><img class="alignnone size-full wp-image-19427" title="taubertal_festival_7" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/08/taubertal_festival_7.jpg" alt="" width="553" height="312" /></a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F08%2F16%2Ftaubertal-festival-vom-zauber-an-der-tauber%2F&amp;title=Taubertal%20Festival%3A%20Vom%20Zauber%20an%20der%20Tauber" id="wpa2a_4"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Beckhambauer</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 22:50:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wortgebauer. Kaum jemand geht so akrobatisch und zugleich assoziativ mit den Worten um und verpackt sie in Texte und Lieder wie Willy Astor. Denkbar ist dies allerdings nur vor dem Hintergrund der Mischung von Hochdeutschem mit Bayrischem. Hier nimmt er sich den Fußball vor mit Franz Beckenbauer und Giovanni Trapattoni. Kommentieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe title="YouTube video player" width="350" height="227" src="http://www.youtube.com/embed/u6-g4sftOss" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Wortgebauer.</strong></span> Kaum jemand geht so akrobatisch und zugleich assoziativ mit den Worten um und verpackt sie in Texte und Lieder wie <a title="Die WEbsite des Künstlers." href="http://www.willyastor.de/" target="_blank">Willy Astor.</a> Denkbar ist dies allerdings nur vor dem Hintergrund der Mischung von Hochdeutschem mit Bayrischem. Hier nimmt er sich den Fußball vor mit <a title="Ein denkwürdiges Werbevideo mit Herrn Kaiser in der Hauptrolle" href="http://www.endoplast.de/2010/06/19/wm-fusball-krass-12/" target="_blank">Franz Beckenbauer</a> und <a title="Das beste Fußball-Pressekonferenzvideo der Welt und aller Zeiten - auch der Zukunft!" href="http://www.endoplast.de/2010/06/08/wm-fusball-krass-1/" target="_blank">Giovanni Trapattoni</a>. <a title="Klicken und der berühmteste Kommentator der Blogosphäre werden." href="http://www.endoplast.de/2011/04/29/beckhambauer/" target="_blank">Kommentieren.</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F04%2F29%2Fbeckhambauer%2F&amp;title=Beckhambauer" id="wpa2a_6"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>John Lydon, 2008</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 08:18:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nelly Kratt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wahrsagerei. John Lydon, der sich als Sex Pistol „Johnny Rotten“ genannt hatte, spricht die Wahrheit, wenn er den Mund aufmacht. Das ist für manchen schmerzhaft aber andererseits sehr erhellend. Auf dem Weg zur Glücksseeligkeit ist John Lydon eine Station, die man keinesfalls auslassen sollte. Kommentieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="350" height="288" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/BCgbRS2LrHY?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="350" height="288" src="http://www.youtube.com/v/BCgbRS2LrHY?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Wahrsagerei.</strong></span> John Lydon, der sich als <a title="Wer nicht weiß, wer die Sex Pistols waren, kann hier nachlesen." href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sex_Pistols" target="_blank">Sex Pistol</a> „<a title="Er macht wieder Schlagzeilen." href="http://www.welt.de/kultur/article9039148/Johnny-Rotten-singt-in-Israel-weil-er-Punk-ist.html" target="_blank">Johnny Rotten</a>“ genannt hatte, spricht die Wahrheit, wenn er den Mund aufmacht. Das ist für manchen schmerzhaft aber andererseits sehr erhellend. Auf dem Weg zur Glücksseeligkeit ist <a title="Das ist seine Website." href="http://www.johnlydon.com/jlhome.html" target="_blank">John Lydon </a>eine Station, die man keinesfalls auslassen sollte. <a title="Schreib' hier Deinen Kommentar, Motherfucker." href="http://www.endoplast.de/2010/10/06/john-lyndon-2008/" target="_blank">Kommentieren.</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2010%2F10%2F06%2Fjohn-lyndon-2008%2F&amp;title=John%20Lydon%2C%202008" id="wpa2a_8"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Curd Jürgens&#8217; Stuxnet</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 11:05:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Barbara Streisand-Effekt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Altersweisen. Wie ein Virus hat sich Curd Jürgens&#8217; Lied in meine Hirnwindungen hineingebohrt. Wenn man mit 60 noch nicht weise ist, hätte man es aber bereits mit 20 oder 30 Jahren sein können und zwischendurch die Weisheit wieder verloren haben? Wäre es darüber hinaus sogar möglich, vergessen zu haben, dass man mal weise war? Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="350" height="312" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/YoyG57EiR0U?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="350" height="312" src="http://www.youtube.com/v/YoyG57EiR0U?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Altersweisen.</strong></span> Wie ein <a title="Können Gedanken Viren sein?" href="http://www.tagesschau.de/ausland/stuxnet110.html" target="_blank">Virus</a> hat sich <a title="Verstorbener deutscher Schauspieler mit internationalen Aufträgen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Curd_J%C3%BCrgens" target="_blank">Curd Jürgens&#8217;</a> Lied in meine Hirnwindungen hineingebohrt. Wenn man mit 60 noch nicht weise ist, hätte man es aber bereits mit 20 oder 30 Jahren sein können und zwischendurch die <a title="Wer glaubt zu wissen, was Weisheit ist?" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weisheit" target="_blank">Weisheit</a> wieder verloren haben? Wäre es darüber hinaus sogar möglich, vergessen zu haben, dass man mal weise war? Und was käme danach, mit 70 oder 80 Jahren? Hätte man – mit 60 noch gar nicht weise gewesen – danach trotz aller vermeintlichen Senilität noch die Chance es zu werden? Nur, wer wirklich weise ist, kann eine Antwort darauf geben. <a title="Wer kommentieren möchte, bitte hier klicken." href="http://www.endoplast.de/2010/09/28/curd-jurgens-stuxnet/" target="_blank">Kommentieren.</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2010%2F09%2F28%2Fcurd-jurgens-stuxnet%2F&amp;title=Curd%20J%C3%BCrgens%26%238217%3B%20Stuxnet" id="wpa2a_10"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kulturhauptstadt2010&#8242;s A40 Still-Leben (5): Die Sprache des KultRuhrgebiets</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2010/07/21/kulturhauptstadt2010s-a40-still-leben-5-die-sprache-des-kultruhrgebiets/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 06:36:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Wasselowski</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer Standort-Marketing betreibt, muß die richtigen Bilder zeigen, um den Standort zu profilieren und auch die richtigen Worte, die all das übersichtlich zusammenfassen, was sich sehen läßt aber schlecht zu subsummieren ist. „Headline“, „Slogan“ oder „Claim“ heißen die Kurzsätze, die komplizierte Sachverhalte verständlich und konsumierbar machen sollen. Der Mega-Event „Still-Leben Ruhrschnellweg“ am 18. juli 2010, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/07/endoplast_luftballon_wasselowski.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-12142" title="endoplast_luftballon_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/07/endoplast_luftballon_wasselowski.gif" alt="endoplast_luftballon_wasselowski" width="553" height="312" /></a></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Wer Standort-Marketing betreibt, muß die richtigen B<span id="more-12120"></span>ilder zeigen, um den Standort zu profilieren und auch die richtigen Worte, die all das übersichtlich zusammenfassen, was sich sehen läßt aber schlecht zu subsummieren ist. „Headline“, „Slogan“ oder „Claim“ heißen die Kurzsätze, die komplizierte Sachverhalte verständlich und konsumierbar machen sollen.</strong></span></p>
<p>Der Mega-Event „Still-Leben Ruhrschnellweg“ am 18. juli 2010, bei dem im Ruhrgebiet zwischen Duisburg im Westen und Dortmund im Osten auf 60 Kilometern die A40 als Hauptverkehrsader gesperrt und für Fußgänger und Fahrradfahrer zugänglich gemacht wurde, lieferte die passenden Bilder für die Medien. Bilder, die den Beweis antreten sollten, dass das Ruhrgebiet anders ist, als viele denken.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-12143" title="endoplast_a40_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/07/endoplast_a40_wasselowski1.gif" alt="endoplast_a40_wasselowski" width="553" height="310" /><span style="color: #993366;"><strong><br />
</strong></span></p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Gigantomanie unter der Schirmherrschaft der „Kulturhauptstadt Ruhr 2010“</strong></span><br />
Es wurden aber auch die richtigen Worte gesucht und gefunden. Zum Zuge kamen dabei nicht nur die Profis von der Marketing- und Kommunikationsabteilung des Standortprojektes „Kulturhauptstadt Ruhr 2010“ sondern auch die beteiligten Teilnehmer, die vielen Gruppen, Institutionen und Vereine, die an den 20.000 Tischen Platz genommen und gefeiert hatten. Sie alle haben auch verbal in irgendeiner Form Position zum Ruhrgebiet und seiner Kultur bezogen. Wir zeigen einige Beispiele:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-12128" title="endoplast_stillleben_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/07/endoplast_stillleben_wasselowski.gif" alt="endoplast_stillleben_wasselowski" width="553" height="310" /></p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Der Event-Name: „Still-Leben Ruhrschnellweg“</strong></span><br />
Es hätte auch heißen können „Still-Leben A40“. Das wäre kürzer gewesen, hätte aber nicht den Begriff „Ruhr“ enthalten. „Still-Leben“ bezieht sich offensichtlich darauf, dass auf der Hauptverkehrsader des Ruhrgebiets immer etwas los ist, immer Bewegung zu sehen ist, die praktisch nie endet. Bis auf dieses eine Mal, wo kein Auto mehr fährt, kein Lärm mehr zu hören ist. Die A40 wird zum Kunstwerk &#8211; so könnten es sich die Initiatoren gedacht haben, zu einem wortspielerischen „Still-Leben“, einem „Leben in Stille“, ohne die sonst allgegenwärtige Lärmbelästigung.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-12129" title="endoplast_ich_bin_mitten_drin_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/07/endoplast_ich_bin_mitten_drin_wasselowski.gif" alt="endoplast_ich_bin_mitten_drin_wasselowski" width="553" height="312" /></p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Der Appetizer oder Opener: „Ich bin mitten drin“</strong></span><br />
Die A40 ist im Vorfeld der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 neu gestaltet worden. Das betrifft die nun bunten Seiten-Paneele und drei Schriftzüge, die die Brücken zieren, die über die A40 führen. Sie lauten: &#8220;Rahn müsste schießen&#8221;, &#8220;Rahn schießt&#8221; und &#8220;Tor! Tor! Tor!&#8221;. Die Zitate stammen aus der Fußball-Weltmeisterschafts-Reportage von 1954. In gleicher Optik ist zum Tunnel in die A40 in Essen „Ich bin mitten drin“ zu lesen. Mitten im Geschehn, mitten im Großevent und Teil davon. Ein Slogan, der Identifikation stiftet und die Grenzen zwischen dem Besucher und dem besonderen Ereignis überwinden will. „Mitten drin sein“ und keine Rand-Existenz zu führen innerhalb von NRW und innerhalb Deutschlands war schon immer das zentrale Anliegen des bevölkerungsreichen Ruhrgebiets. Allerdings ein hoher Anspruch, der da formuliert ist und der eingelöst sein will.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-12130" title="endoplast_wo_das_geht_geht_alles_flieher" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/07/endoplast_wo_das_geht_geht_alles_flieher.gif" alt="endoplast_wo_das_geht_geht_alles_flieher" width="553" height="312" /></p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Auf den Punkt gebracht: „Wo das geht, geht alles“</strong></span><br />
Jeder kann sehen, dass das Fest, das hier gefeiert wird, einmalig und dimensionssprengend ist. Etwas, das nicht einfach zu machen war, das ein organisatorisches Meisterstück der interkommunalen Zusammenarbeit war. Es gab keine Probleme, keine Ausschreitungen, keine Müllberge. Und auch noch schönes Wetter. Alles war perfekt. Das wirft ein positives Licht auf diese Region, die ihrem Schmuddel-Image entkommen will. Der Satz „Wo das geht, geht alles“ bringt das sehr genau und merkfähig auf den Punkt. Er enthält ein superlativisches Versprechen, wirkt andererseits zukunftsgerichtet, motivierend und glaubhaft durch die Sogwirkung des Positiv-Ereignisses.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-12131" title="endoplast_kultur_von_der_strasse_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/07/endoplast_kultur_von_der_strasse_wasselowski.gif" alt="endoplast_kultur_von_der_strasse_wasselowski" width="553" height="312" /></p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Überschrift: „Die interessanteste Kultur kommt immer noch von der Straße“</strong></span><br />
Wortspiel und charmantes Lob der A40. Vielfalt war am 18. Juli 2010 angesagt: Kleinkunst, Improvisation, Individualität, skurile Aktionen 60 Kilometer lang. Das war manches Mal Kultur „von der Straße“ aber auch Kultur aus dem Schrebergarten, dem Taubenzüchterverein oder der Eckkneipe. Außerdem kommerzielle Selbstdarstellungen und Inbesitznahmen von Groß-Unternehmen. Viele Ruhrgebietsstädte kümmern sich überproportional um die etablierte Kunst rund um Theater, Opernhaus und großer Ausstellung. Mancherorts kommt die kleine Kunst zu kurz. So gesehen kommt Kunst in der offiziellen Wahrnehmung nicht von der Straße sondern aus den Musen-Tempeln. Ein Widerspruch, der hier nicht aufgelöst werden kann. Die Aussage „Die interessanteste Kultur kommt immer noch von der Straße“ läßt sich nicht bestreiten, die Politik tut aber zu wenig, um ein gesundes kulturelles Klima zu schaffen. In Zeiten der „Kulturhauptstadt Ruhr 2010“ wird Kultur hoch gehalten und beschworen. Warten wir mal ab, welcher Katzenjammer im nächsten Jahr zu hören ist, wenn das Projekt beendet ist.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-12132" title="endoplast_laengste_tafel_flieher" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/07/endoplast_laengste_tafel_flieher.gif" alt="endoplast_laengste_tafel_flieher" width="553" height="312" /></p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Der Superlativ: „Die längste Tafel der Welt!“</strong></span><br />
Jedes Ereignis, das Eindruck schinden will, braucht mindestens einen Superlativ, mit dem es sich profilieren kann. „Die längste Tafel der Welt!“ erfüllt diese Funktion. Ganz angenehm ist es zudem, diesen Superlativ mit der gastronomischen Komponente zu verbinden, wobei das große Essen an dem Tag gar nicht das Thema war. Die Leute sollten ihr Essen lieber mitbringen. Die Bewirtung an den Tischen war eher rudimentär.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-12133" title="endoplast_kulturhauptstadtteil_holsterhausen_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/07/endoplast_kulturhauptstadtteil_holsterhausen_wasselowski.gif" alt="endoplast_kulturhauptstadtteil_holsterhausen_wasselowski" width="553" height="312" /></p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Lokal-Patriotismus: „Kulturhauptstadtteil Holsterhausen“</strong></span><br />
Wie sehen die Besucher und die Gruppen an den Tischen die „Kulturhauptstadt Ruhr 2010“ und das „Still-Leben“? Richtig ist, dass das, was sich „Kulturhauptstadt“ nennt, nichts Monolithisches ist. Die Kulturhauptstadt gibt es nicht, sie ist ein Marketing-Konstrukt. Dahinter verbirgt sich eine Ansammlung von Kunst und Kultur ohne Gemeinsamkeiten, die sich nicht subsummieren läßt. Der „Holsterhauser Bürgerbund“ dreht den Marketing-Spiess um. Er bezeichnet sich als „Kulturhauptstadtteil Holsterhausen“, profitiert von der Wichtigkeit des Sprachkonstruktes und deutet ihn lokalpatriotisch um.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-12135" title="endoplast_woanders_ist_auch_scheisse_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/07/endoplast_woanders_ist_auch_scheisse_wasselowski.gif" alt="endoplast_woanders_ist_auch_scheisse_wasselowski" width="553" height="312" /></p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Das Ruhrgebiet auf der Witz-Schippe: „Woanders ist auch Scheiße“</strong></span><br />
Die Leute im Ruhrgebiet sind bekannt für ihren augenzwinkernden Humor. Einige Menschen waren beim „Still-Leben Ruhrschnellweg“ unterwegs und trugen T-Shirts mit der Aufschrift „Woanders ist auch Scheiße“. Das ist Humor aus der Defensive, der durch seine Offenheit aber wieder souverän wirkt. Das Ruhrgebiet kranke an seinem Image, behauptet eigentlich jeder, der hier geschäftlich oder politisch agiert. Tatsächlich ist der Vorzeige-Industriestandort, der mal mit Kohleförderung und Stahlproduktion Motor der Republik und Boom-Region gewesen war, inzwischen strukturschwach geworden, erfindet sich aber Stück um Stück neu. Das Einmalige der Kulturlandschaft ist der dichten Besiedlung und dem Eigensinn der einzelnen Städte geschuldet, die am besten alle eigene Theater und Philharmonien hatten haben wollen, um den anderen nicht nachzustehen. „Woanders ist auch Scheiße“ gibt den Geist des Ruhrgebiets sehr genau wieder. Das ist verbales Lokalkolirit.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-12136" title="endoplast_titti_sisters_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/07/endoplast_titti_sisters_wasselowski.gif" alt="endoplast_titti_sisters_wasselowski" width="553" height="310" /></p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Kultur von unten: „Titti-Sisters 13:30“</strong></span><br />
Die Vielfalt der Veranstaltung zeigt sich beispielhaft in den wenigen Worten dieses puristischen Veranstaltungsplakates im DIN A4-Format, das auf einem Stuhl gestellt wurde. Auch das zeugt auf Umwegen vom Charme und der Kreativität des Ruhrgebietes.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-12137" title="endoplast_schalke_bvb_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/07/endoplast_schalke_bvb_wasselowski.gif" alt="endoplast_schalke_bvb_wasselowski" width="553" height="310" /></p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Befriedung von Schalke und dem BVB: „Freundschaft ohne Grenzen“</strong></span><br />
Mehr Konterpart als die alten Erz-Revier-Fußball-Rivalen „Schalke 04“ aus Gelsenkirchen und „Borrussia Dortmund“ kann eigentlich nicht sein. Hier von „Freundschaft ohne Grenzen“ zu sprechen, kommt auch wieder einem Witz nahe. Bevor nämlich Schalke 04 und  Borrusia Dortmund zueinander finden, wird der Libanon befriedet sein. Der spezifische Wortwitz zeigt sich auch hier.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-12138" title="endoplast_ausfahrt_ruhrgebiet_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/07/endoplast_ausfahrt_ruhrgebiet_wasselowski.gif" alt="endoplast_ausfahrt_ruhrgebiet_wasselowski" width="553" height="310" /></p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Ein selbstbewußtes Augenzwinkern: „Letzte Ausfahrt Ruhrgebiet“</strong></span><br />
„Letzte Ausfahrt Brooklyn“ heißt das berühmte Buch des Amerikaners Hubert Selby. Ein trauriges, niederschmetterndes Buch, das keine Chance auf Hoffnung läßt. Das ist hier aber nicht gemeint. Hier ist die letzte Ausfahrt die passende. Wer sie nimmt, bleibt im Ruhrgebiet. Wieder dieses Augenzwinkern, das hier weit verbreitet ist.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-12139" title="endoplast_a40_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/07/endoplast_a40_wasselowski.gif" alt="endoplast_a40_wasselowski" width="553" height="312" /></p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Das Original: Das Straßenschild der Ruhrgebiets-Verkehrs-Ader „A40“</strong></span><br />
Eine Autobahn verbal-metaphorisch und symbolhaft überhöht – aber es gibt sie natürlich vo9r allem real als normal-monströse Autobahn, die wegen der großen Bevölkerungs- und damit Autodichte immer kurz vor dem Kollaps, dem Verkehrsinfarkt, steht. Nun hat die schlimme Autostraße eine Umdeutung erfahren &#8211; eingespannt in einen gesamtkulturellen Rahmen, der nicht wirklich existent ist, sondern nur als Vehikel eines Vermarktungsprozesses funktioniert -, die ihr nicht zukommt. Die Menschen im Ruhrgebiet wissen das jenseits der Mediendarstellungen einzuordnen. Sie können sich über das Fest freuen und sind begeistert, die alte Autobahn mal aus einer ganz neuen Perspektive zu erleben, andererseits sind sie in der Lage Überhöhungen wenig ernst zu nehmen. Hier zeigt sich die eigentliche Kultur des Ruhrgebietes und seiner Bewohner.</p>
<p><strong><span style="color: #993366;">Weitere Artikel zum „Still-Leben Ruhrschnellweg“:<br />
</span> </strong>1. <span style="color: #000000;"><a href="http://www.endoplast.de/2010/07/18/kulturhauptstadt-2010-a-40-still-leben1-grose-ereignisse-werfen/">Große Ereignisse werfen nicht nur ihre Schatten voraus</a></span><br />
2. <span style="color: #000000;"><a href="http://www.endoplast.de/2010/07/18/a-40-still-leben2-auf-der-autobahn-nachts/">Auf der Autobahn nachts um halb Zwei</a></span><br />
3. <a href="Kulturhauptstadt2010’s A40 Still-Leben (3): Die Ruhe vor dem…">Die Ruhe vor dem Event</a><br />
4. <a href="Kulturhauptstadt2010’s A40 Still-Leben (4): 5 Millionen bilden einen Stau nach">Fünf Millionen bilden einen Stau nach</a><br />
6. <a href="http://www.endoplast.de/2010/07/21/kulturhauptstadt2010s-a40-still-leben-6-walk/">Walk the Line</a></p>
<p><strong><span style="color: #993366;">Filme zum „Still-Leben Ruhrschnellweg“:</span></strong><br />
1.<strong><strong><span style="color: #993366;"> </span></strong></strong><a title="Permanent Link to A40 Still-Leben: Soul" rel="bookmark" href="../2010/07/19/a40-still-leben-musik/">A40 Still-Leben: Soul</a><br />
2. <a title="Permanent Link to A40 Still-Leben: Marsch" rel="bookmark" href="../2010/07/19/a40-still-leben-marsch/">A40 Still-Leben: Marsch</a><br />
3. <a title="Permanent Link to A40 Still-Leben: Chor" rel="bookmark" href="../2010/07/19/a40-still-leben-chor/">A40 Still-Leben: Chor</a><br />
4. <a title="Permanent Link to A40 Still-Leben: Folk" rel="bookmark" href="../2010/07/19/a40-still-leben-folk/">A40 Still-Leben: Folk</a><br />
5. <a title="Permanent Link to A40 Still-Leben: Mobil" rel="bookmark" href="../2010/07/20/a40-still-leben-mobil/">A40 Still-Leben: Mobil</a><br />
6. <a title="Permanent Link to A40 Still-Leben: Wimmel" rel="bookmark" href="../2010/07/20/a40-still-leben-wimmel/">A40 Still-Leben: Wimmel</a></p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Artikel zur „Kulturhauptstadt Ruhr 2010“</strong></span>:<br />
1. <a title="Permanent Link to Kulturhauptstadt 2010: Der Ruhr-Fiasko-Express" rel="bookmark" href="../2010/03/27/kulturhauptstadt-2010-der-ruhr-fiasko-express/">Der Ruhr-Fiasko-Express</a><br />
2. <a title="Permanent Link to Essen: Die Schattenseiten der Kulturhauptstadt 2010?" rel="bookmark" href="../2010/02/02/essen-die-schattenseiten-der-kulturhauptstadt-2010/">Essen: Die Schattenseiten der Kulturhauptstadt 2010?</a><br />
3. <a title="Permanent Link to Kulturbegriff: Kultur von unten von oben betrachtet" rel="bookmark" href="../2010/01/12/kulturbegriff-kultur-von-unten-von-oben-betrachtet/">Kulturbegriff: Kultur von unten von oben betrachtet</a><br />
4. <a title="Permanent Link to Die Überhauptstadt: Cooltour-Ruhrgebaet2010" rel="bookmark" href="../2009/11/28/die-kulturuberhauptstadt-cooltour-im-ruhrgebaet/">Die Überhauptstadt: Cooltour-Ruhrgebaet2010</a><br />
5. <a title="Permanent Link to Ausstellung „Anton Stankowski“ im Kunstmuseum Gelsenkirchen" rel="bookmark" href="../2010/03/19/ausstellung-%e2%80%9eanton-stankowski%e2%80%9c-im-kunstmuseum-gelsenkirchen/">Ausstellung „Anton Stankowski“ im Kunstmuseum Gelsenkirchen</a></p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Filme zur „Kulturhauptstadt Ruhr 2010“</strong></span>:<br />
1. <a href="http://www.endoplast.de/2009/08/11/kulturhauptstadt-2010-es-werde-licht/">Essen Hauptbahnhof, Passarelle</a><br />
2. <a href="http://www.endoplast.de/2009/09/03/kulturhauptstadt-lichtstadt/">Kulturstadt, Lichtstadt</a><br />
3. <a href="http://www.endoplast.de/2010/01/14/kultourmeile/">Kultour-Meile A40</a><br />
4. <a href="http://www.endoplast.de/2010/01/16/lichterkette/">Lichterkette, Essen Hauptbahnhof</a><br />
5. <a title="Permanent Link to Museum Gelsenkirchen 1" rel="bookmark" href="../2010/03/23/museum-gelsenkirchen-1/">Museum Gelsenkirchen (1)</a><br />
6. <a title="Permanent Link to Museum Gelsenkirchen 2" rel="bookmark" href="../2010/03/24/museum-gelsenkirchen-2/">Museum Gelsenkirchen (2)</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2010%2F07%2F21%2Fkulturhauptstadt2010s-a40-still-leben-5-die-sprache-des-kultruhrgebiets%2F&amp;title=Kulturhauptstadt2010%26%238242%3Bs%20A40%20Still-Leben%20%285%29%3A%20Die%20Sprache%20des%20KultRuhrgebiets" id="wpa2a_12"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Foxconn und Apple: Völlig neue Lebensqualität durch Verzicht auf Selbstmord</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 21:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nelly Kratt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Redensarten]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmord]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahnwitz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Welt kann unbarmherzig sein. Komfortabele Elektronik und geschundene Menschen kollidieren. Wir leben in einer verkommenen Welt, schmieren uns Schminke ins Gesicht und lassen bei Tierversuchen Lebewesen leiden und sterben. Wir zelebrieren in Kochsendungen das Zubereiten leckerer Fleischgerichte oder produzieren Bärchenwurst aber wollen nicht sehen, wie blutig es im Schlachthaus zugeht. Die Beschreibung dieser Fakten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9563" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/05/endoplast_tod_apple_nokia_wasselowski.gif"><img class="size-full wp-image-9563 " title="endoplast_tod_apple_nokia_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/05/endoplast_tod_apple_nokia_wasselowski.gif" alt="Willkommen Mr. Death: Warum die Wirklichkeit der real existierenden Produktions-Prozesse niederschmetternd sein kann." width="553" height="312" /></a><p class="wp-caption-text">Willkommen Mr. Death: Warum die Wirklichkeit der real existierenden Produktions-Prozesse niederschmetternd sein kann.</p></div>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Die Welt kann unbarmherzig sein. Komfortabele Elektronik und <a title="Apple nennt seine Lieferantenliste" href="http://www.zeit.de/digital/2012-01/apple-zulieferer" target="_blank">geschundene Menschen</a> kollidieren. <span id="more-9560"></span>Wir leben in einer verkommenen Welt, schmieren uns Schminke ins Gesicht und lassen bei Tierversuchen Lebewesen leiden und sterben. Wir zelebrieren in Kochsendungen das Zubereiten leckerer Fleischgerichte oder produzieren Bärchenwurst aber wollen nicht sehen, wie blutig es im Schlachthaus zugeht. </strong></span></p>
<p>Die Beschreibung dieser Fakten mag vom Standpunkt einer harten Weltsicht weinerlich klingen. Jedoch sterben die so genannten Versuchs-Tiere für eine relative Nichtigkeit, damit Menschen vermeintlich gut aussehen. Anders ausgedrückt: Viel Schönheit erfordert also viel Hässlichkeit. Die Schönheit verkehrt sich in ihr Gegenteil.</p>
<p><strong><span style="color: #993366;">Schöne neue Arbeitswelt<br />
</span> </strong>Genauso verhält es sich mit der schönen neuen Apple-Welt. Man kann trefflich darüber fabulieren, wie toll die Apple-Geräte und wie wundersam die sprudelnden Gewinne des Computer-Konzerns sind. Dahinter steckt, so liest man in den letzten Tagen, noch etwas anderes: Das iPhone wird in China hergestellt, vom weltgrößten Elektronik-Hersteller Foxconn, der über <a href="http://www.ftd.de/it-medien/it-telekommunikation/:apple-ausruester-selbstmord-bei-foxconn-nach-chef-besuch/50119140.html">800.000 fleissige Arbeiterlein</a> gebietet. Da fällt es vielleicht nicht weiter auf, wenn sich einige von ihnen auch mal das Leben nehmen.</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Das bittere Ende: Hunderttausende Chinesen als Lemminge</strong></span><br />
In diesem Jahr haben im Werk in der Sonderwirtschaftszone Shenzhen, in dem alleine 300.000 Menschen arbeiten, 11 Arbeiter versucht, sich umzubringen. 9 davon waren erfolgreich, zwei haben überlebt. Experten sagen, es liege an den <a href="http://www.tomshardware.de/Foxconn-Selbstmorde,news-244283.html">Arbeitsbedingungen.</a> Der Vorsitzende der Hon-Hai-Gruppe, des Mutterekonzerns von Foxconn, Terry Kuo, sagte, dass die Arbeitsbedingungen nicht schuld seien, dass vielmehr die Berichte über Einzelfälle in den Medien dazu geführt hätten, dass sich weitere Arbeiter umgebracht hätten. Dann wollen wir mal hoffen, dass der sprichwörtlicvhe chinesische Gruppenzwamng nicht am Ende dazu führt, dass sich die Belegschaft komplett selbst entvölkert und die Produktions-Maschinen für die herrlich schönen iPhones stehen bleiben.</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Weltoffenheit und geschlossene Produktions-Kreisläufe</strong></span><br />
Das iPhone ist ein Symbol für technische Kommunikation mit menschlichem Antlitz. Im <a href="http://www.zdnet.de/news/wirtschaft_telekommunikation_foxconn_baut_apple_tablets_story-39001023-41525041-1.htm">Wunder-Werk</a> in Shenzhen dürfen die Mitarbeiter aber angeblich nicht miteinander sprechen. Viele der Mitarbeiter dort leben wie in einer Stadt auf dem Werksgelände und bleiben solchermaßen isoliert. Technische Weltoffenheit und die Geschlossenheit einer High-Tech-Produktionsstätte prallen hier aufeinander und legen ihre Schichten aus Wahrheit und Lüge frei. Für die große, die unendliche Freiheit, die bis zum Horizont zu reichen scheint und darüber hinaus, muß man sich solange in <a href="http://www.morgenpost.de/printarchiv/wirtschaft/article1315853/Apple-Zulieferer-Foxconn-will-Loehne-kraeftig-erhoehen.html">Unfreiheit</a> begeben, bis man nicht mehr kann und sich selbst suizidal heimsucht.</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Stark im kommen: Elektronik-Blut<br />
</strong><span style="color: #000000;">W</span></span>arum, um Gottes Willen, haben sich die Menschen dort nur selbst gekillt? Sind sie traurig, weil sie das iPhone zwar bauen dürfen, es sich selbst aber niemals leisten können? Oder müssen sie einfach nur kotzen, weil sie die krassen Unterschiede zwischen ihrem kargen Leben und der High-Tech-Welt, die sie mit ihren Produkten mit Leben erfüllen, einfach nicht mehr aushalten? Der Satz „In Asien ist Arbeitskraft eine zu vernachlässigende Größe“ erhält damit eine weitere Bedeutung. Wann nur öffnen wir irgendeine Verpackung von Herstellern wie Apple, Nokia Hewlett-Packard, Sony oder Dell und es fließt richtiges Blut heraus? Das könnte eine fette Kunstaktion sein, aber eine mit sehr direktem Bezug zur Wirklichkeit. Muss Foxconn am Ende noch eine Sargfabrik in sein Firmenimperium integrieren?</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Die Selbstmorde als Störmanöver</strong></span><br />
Laut seinem obersten Boss verhält sich aber alles in Wirklichkeit konträr zur Darstellung des Sachverhaltes in den Medien: Man kümmere sich aktiv darum, suizidalen Tendenzen vorzubeugen. Und tatsächlich tut das Unternehmen sehr viel dafür: Es hat einen Brief an seine Mitarbeiter verschickt, in denen diesen untersagt wird, <a href="http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/freitod-verboten/">sich selbst zu killen.</a> Und damit das nicht einfach bedrucktes Papier bleibt, muß jeder Arbeiter das Papier unterschreiben und damit an Eides statt versichern, dass er noch lange unter uns weilen will. Aber nicht nur das, es werden weitere Maßnahmen gegen das drohende Mitarbeitersterben ergriffen. Die Arbeiter, die wie Lemminge in Richtung der Fensterbänke streben, gucken nämlich kurz vorm Springen auf gesiebte Luft, weil das Unternehmens seine Gebäude mit Außen-Netzen ausgestattet hat, um jeden Todessturz im Keim zu ersticken. Außerdem betreibt Foxconn Prophylaxe: Mit ihrer Unterschrift haben die Arbeiter ihrem Arbeitgeber königsgleiche Rechte eingeräumt. Sie dürfen von ihm im Bedarfsfalle in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden – damit Kunden wie Apple nicht schimpfen und um ihr gutes Image bangen müssen, wenn sich wieder einer nach einer Sechs-Tage-á-12-Stunden-Schicht abmurksen will, nachdem er ein Sieben-Tage-24-Stunden-iPhone produziert hat.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2010%2F05%2F27%2Ffoxconn-und-apple-vollig-neue-lebensqualitat-durch-verzicht-auf-selbstmord%2F&amp;title=Foxconn%20und%20Apple%3A%20V%C3%B6llig%20neue%20Lebensqualit%C3%A4t%20durch%20Verzicht%20auf%20Selbstmord" id="wpa2a_14"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ruf! Mich! An!</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2010/04/28/ruf-mich-an/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 11:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Wasselowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geist]]></category>
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		<description><![CDATA[Lustspiel. Anrufe haben wir alle gern, wenn der richtige anruft. Oder? Kommentieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="350" height="292" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/yuCZnwIO6Ek&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="350" height="292" src="http://www.youtube.com/v/yuCZnwIO6Ek&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Lustspiel.</strong></span> Anrufe haben wir alle gern, wenn der richtige anruft. Oder? <a href="http://www.endoplast.de/2010/04/28/ruf-mich-an/">Kommentieren.</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2010%2F04%2F28%2Fruf-mich-an%2F&amp;title=Ruf%21%20Mich%21%20An%21" id="wpa2a_16"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die vorausschauende Kraft oder wer braucht eigentlich SozialdemokratInnen?</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 18:08:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Surati</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geist]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Redensarten]]></category>
		<category><![CDATA[Irrwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophe]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf den ersten Blick das übliche gedankenlose Gelärme im Vorfeld einer Wahl. Doch auf den zweiten Blick erkennt man die Tiefe und den Weitblick der nordrhein-westfälischen Frontfrau der SPD, Hannelore Kraft. Hartz-IV-Empfänger sollen künftig einfach umsonst arbeiten, da sie ja eh nicht vermittelbar sind, zumindest jeder vierte. Znächst einmal kann man sie beglückwünschen, da hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/03/endoplast_sozialdemokraten_willy_brandt_wasselowski.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-6951" title="endoplast_sozialdemokraten_willy_brandt_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/03/endoplast_sozialdemokraten_willy_brandt_wasselowski.gif" alt="endoplast_sozialdemokraten_willy_brandt_wasselowski" width="553" height="312" /></a></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Auf den ersten Blick das übliche gedankenlose Gelärme im Vorfeld einer Wahl. Doch auf den zweiten Blick erkennt man <span id="more-6940"></span>die Tiefe und den Weitblick der nordrhein-westfälischen Frontfrau der SPD, Hannelore Kraft.</strong></span></p>
<p>Hartz-IV-Empfänger sollen künftig einfach umsonst arbeiten, da sie ja eh nicht vermittelbar sind, zumindest jeder vierte. Znächst einmal kann man sie beglückwünschen, da hat doch mal jemand in der SPD  gemerkt und öffentlich gesagt, dass die Vollbeschäftigung auch mit ihr nicht kommen wird. An dieser Stelle darf man sie zu ihrem Realitätssinn beglückwünschen. Aber schon im nächsten Augenblick fragt man sich irritiert, war es nicht der gesellschaftliche Auftrag gerade dieser Partei  auf die zerstörerische und menschenverachtende Logik dieses Wirtschaftssystems zu verweisen? Statt sich in evangelischer Sozialarbeiterinnen-Manier darüber Sorgen zu machen, ob die Hartz-IV-Empfänger sich denn auch selber beschäftigen können? Geblieben zu sein, scheint von der Kapitalismuskritik nur noch die protestantische Ethik: Sinnstiftung über Arbeit.</p>
<p>Und da klingelts dann und die vorausschauende Kraft wird plötzlich deutlich. Es ist einfach Angst! Da es auch die WählerInnen gemerkt haben, dass Sozialdemokraten ihre gesellschaftliche Funktion eingebüsst haben,  wird im Mai vermutlich jeder vierte Sozialdemokrat nicht mehr in den Landtag vermittelbar sein! Na und was dann.</p>
<p>Es sei ihnen versichert, kein Mensch ist überflüssig – auch sie nicht. Ich empfehle Ihnen, Frau Kraft, sich rechtzeitig schon im Wahlkampf nach anderen Beschäftigungsmöglichkeiten umzusehen, dann wird der Bruch nicht so krass.  Und vielleicht machen Sie sich und ihren Mitmenschen in ihrer neuen Rolle dann mehr Freude.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2010%2F03%2F08%2Fdie-vorausschauende-kraft-oder-wer-braucht-eigentlich-sozialdemokratinnen%2F&amp;title=Die%20vorausschauende%20Kraft%20oder%20wer%20braucht%20eigentlich%20SozialdemokratInnen%3F" id="wpa2a_18"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Redensarten beim Wort genommen</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 03:11:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kony Island</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dinge]]></category>
		<category><![CDATA[Redensarten]]></category>
		<category><![CDATA[Sammelfiguren]]></category>
		<category><![CDATA[Wetter]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute: Schnee von gestern]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/01/endoplast_schnee_flieher.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-5770" title="endoplast_schnee_flieher" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/01/endoplast_schnee_flieher.gif" alt="endoplast_schnee_flieher" width="553" height="553" /></a></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong><em>Heute:</em> Schnee von gestern</strong></span></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2010%2F01%2F28%2Fredensarten-beim-wort-genommen%2F&amp;title=Redensarten%20beim%20Wort%20genommen" id="wpa2a_20"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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