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	<title>endoplast.de &#187; Theater</title>
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	<description>Die schräge Welt</description>
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		<title>Ein Dialog: Warum hast Du über den Tod Osama bin Ladens geweint?</title>
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		<pubDate>Sun, 08 May 2011 00:37:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Koschkat</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bin nach Hause gekommen. Du hast weinend am Tisch gesessen. Ich habe gefragt „Was ist los?“ Du hast gesagt: „Sie haben Osama bin Laden hingerichtet. Ohne Prozess.“ „Was?“ habe ich da gerufen. „Spinnst Du? Was ist denn schlimm daran?“ Du hast aufgehört zu weinen, hast hochgeschaut und jede Silbe betonend gesagt: „Er &#8211; war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_18307" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/endoplast_osama_bin_laden_tot.gif"><img class="size-full wp-image-18307 " title="endoplast_osama_bin_laden_tot" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/05/endoplast_osama_bin_laden_tot.gif" alt="Usama bin Ladin, Mensch und Un-Mensch" width="553" height="312" /></a><p class="wp-caption-text">Der Tod eines Unmenschen kann einen dennoch rühren, sofern man nicht selbst einer geworden ist.</p></div>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Ich bin nach Hause gekommen.<br />
Du hast weinend am Tisch gesessen.<br />
Ich habe gefragt „Was ist los?“<span id="more-18306"></span></strong></span></p>
<p><span style="color: #ff6600;">Du hast gesagt: <a title="Der Endoplast-Artikel zum Tod des Terrorführers: Osama bin Laden als Leiche: Der Kopf, der Körper und der Tod eines Traumas" href="http://www.endoplast.de/2011/05/02/osama-bin-laden-als-leiche-der-kopf-der-korper-und-der-tod-eines-traumas/" target="_blank">„Sie haben Osama bin Laden hingerichtet. Ohne Prozess.“</a></span><br />
<span style="color: #333399;">„Was?“ habe ich da gerufen. „Spinnst Du? Was ist denn schlimm daran?“<br />
</span>Du hast aufgehört zu weinen, hast hochgeschaut und jede Silbe betonend gesagt:<br />
<span style="color: #ff6600;">„Er &#8211; war &#8211; ein &#8211; Mensch!!“<br />
</span><span style="color: #333399;">„War er das? Ein Mensch, der Dich killen wollte!“, erwiderte ich höhnisch.</span><br />
<span style="color: #ff6600;">„Das weißt Du doch gar nicht“, hast Du mich angeschrieen.<br />
</span><span style="color: #333399;">„Ach“, hab ich gesagt, „aber Du weißt genau, dass ihm die Menschen wichtig waren?</span><br />
<span style="color: #333399;">Denk mal an den 11. September 2001, da hat er wahllos Tausende gekillt.“<br />
</span><span style="color: #ff6600;">„Trotzdem darf ein Staat nicht mit gleichen Mitteln zurückschlagen.<br />
Unrecht gegen Unrecht geht nicht“, hast Du gesagt.</span><br />
<span style="color: #333399;">„Ok“, beruhigte ich mich langsam wieder, „was hätten die denn anstatt dessen tun sollen?“<br />
</span><span style="color: #ff6600;">„Ihn vor ein Gericht stellen und gucken, ob sie ihn verurteilen können.<br />
Das haben sie mit Saddam Hussein ja auch gemacht.“</span><br />
<span style="color: #333399;">„Und Gaddhafi? Darf man den auch nicht bombardieren?“<br />
</span><span style="color: #ff6600;">„Nein, darf man nicht“, entgegnetest Du trotzig.<br />
</span><span style="color: #ff6600;">„Völkerrechtlich darf man nur das gequälte Volk schützen, nicht wahllos bombardieren.“<br />
</span><span style="color: #333399;">Ich schüttelte widerstrebend den Kopf: „Ich möchte Dich mal sehen, wenn einer von Deinen Freunden im TwinTower gesessen hätte&#8230;Ob Du dann auch noch so reden würdest. Du bist doch total verbildet, Theoretikerin!“</span><br />
<span style="color: #ff6600;">„Verbildet, weil ich für die Menschenrechte bin?“</span><br />
<span style="color: #333399;">„Hat Osama bin Laden sich denn um die Menschenrechte gescherrt?<br />
</span><span style="color: #333399;">Er würde, wenn er könnte, Dich, mich, unsere Familien, unsere Freunde und Nachbarn in die Luft jagen, weil er gemeint hat, dass sei sein religiöser Auftrag.“</span><br />
<span style="color: #ff6600;">„Das ich auch nicht richtig, klar&#8230;</span><br />
<span style="color: #ff6600;">Ich meine ja nur, dass wir ein Rechtssystem haben, kein Faustrecht, keine Lynchjustiz.<br />
Wir haben ein Rechtssystem, die USA auch, und das wird politisch-militärisch ausgehebelt. Barack Obama hat den Friedensnobelpreis bekommen und killt einen Menschen. Er hat den Befehl gegeben, das ist so, als hätte er selbst abgedrückt. Ich spucke aus vor ihm.“</span></p>
<h2>Von den Kreuzzügen zu El Salvador, Nicaragua und Afghanistan</h2>
<p>Ich hatte mich inzwischen hingesetzt.<br />
<span style="color: #333399;">„Im Prinzip hast Du ja Recht. Es ist nur so, dass Osama bin Laden, ähnlich wie Hitler, durch die Schlaffheit des Systems groß geworden ist. Man hätte ihn richtig bekämpfen müssen, bevor er stark geworden war. “</span><br />
<span style="color: #ff6600;">„Nein, so ist es nicht. Geh doch mal zurück in den Geschehnissen. Im Krieg der Sowjets gegen Afghanistan in den 80er-Jahren haben die USA die Hardcore-Islamisten unterstützt, damit die gegen den roten Feind Sowjetunion kämpfen und die Drecksarbeit machen. Die CIA hat Osama bin Laden und viele andere nicht nur unterstützt, sie hat sie gestärkt, ausgebildet, strategisch unterwiesen, hat ihnen High-Tech-Morden beigebracht. Damals hat es politisch ins Kalkül gepasst. Es war sozusagen eine Win-Win-Situation. Die Terror-Islamisten profitierten, die USA auch.“</span><br />
Das wußte ich, klar. <span style="color: #ff6600;">„Später hat sich Osama bin Laden gegen den Imperialisten USA gewandt und gegen ihn gekämpft. Für ihn sind alle, die Russen, die USA, Ungläubige.“</span><br />
<span style="color: #333399;">„Und“, hab ich eingehakt, „er hat seinen Glauben so ausgelegt, dass alle Ungläubigen bekämpft werden müssen.“</span><br />
<span style="color: #ff6600;">„Ja, das stimmt“, hast Du entgegnet, „aber die Geschichte fängt viel früher an.“<br />
</span><span style="color: #333399;">„Meinst Du am Ende zu Zeiten der Kreuzritter?“</span><br />
<span style="color: #ff6600;">„Ja, genau, vor ziemlich genau tausend Jahren begannen die Kreuzzüge, angebliche Religionskriege.“</span><br />
<span style="color: #333399;">„Und in den Jahrhunderten vorher haben die Araber angegriffen.“<br />
</span><span style="color: #ff6600;">„Na gut“, hast Du Deinen Kopf abwägend geneigt, „vielleicht ein Unentschieden?“</span><br />
<span style="color: #333399;">„Osama bin Laden war aber gar nicht mal so unentschieden.“<br />
</span><span style="color: #ff6600;">„Stimmt, und die CIA war in Lateinamerika auch nicht zögerlich, wieviel Hunderttausende sind denn da in faschistischen Kerkern gefoltert und getötet worden, unter der Protektion der USA?“</span><br />
<span style="color: #333399;">„Man soll die Anzahl von Toten nicht aufrechnen, aber Du hast schon Recht, klar, so gesehn, sind die paar Tausend, die Osama bin Laden sich aufs Gewisssen geladen hat, nicht viel.“</span><br />
<span style="color: #ff6600;">„Zumindest sind seine Opfer nicht die einzigen Opfer. Seine Morde werden schlimmer bewertet, weil er es sich gewagt hat, Amerika anzugreifen und dem ganzen mächtigen Kontinent Angst zu machen.“</span></p>
<h2>Von Kontinenten und Gesellschaftsmodellen: Wer ist der bessere Mensch?</h2>
<p>Es war spät geworden.<br />
<span style="color: #333399;">„Wie einigen wir uns jetzt“ fragte ich.<br />
</span><span style="color: #ff6600;">„Keine Ahnung!“</span><br />
<span style="color: #333399;">„Du weinst auch gar nicht mehr.“</span><br />
<span style="color: #ff6600;">„Ja. Ich habe aber nicht um Osama bin Laden geweint. Ich habe geweint, weil die Menschlichkeit unter die Räder gekommen ist.“</span><br />
<span style="color: #333399;">„Bei wem? Bei ihm?“</span><br />
<span style="color: #ff6600;">„Nein, allgemein. Ich kenne ihn ja nicht. <a title="Der Endoplast-Artikel zu Osama bin Laden und seiner Flüchtigkeit: Tot, Lügen, Videotape: Osama-bin-Laden-Desinformation und mediale Unsterblichkeit" href="http://www.endoplast.de/2011/05/05/tot-lugen-videotape-osama-bin-laden-desinformation-und-mediale-unsterblichkeit/" target="_blank">Er ist eine Medienfigur, für mich irgendwie virtuell.</a> Ich weiß aber, dass, wenn man immer auf die Geschichte verweist und sagt, dort waren die Kreuzzüge und heute müssen wir uns wehren, dann ist das richtig und falsch.“</span><br />
<span style="color: #333399;">„Wieso beides?“</span><br />
<span style="color: #ff6600;">„Ich kann verstehen, dass man sich total über das Großmachtgehabe der Amerikaner ärgern kann, dass man beginnt sie zu hassen, weil die Amerikaner Millionen Leichen zu verantworten haben. Wenn es nur ihren Interessen gedient hat, kannten die kein Pardon. Sie haben im sowjetischen Afghanistan-Krieg die Taliban und Al Kaida vorgeschickt und verheizt. Weil es ja so schön bequem war.“</span><br />
<span style="color: #333399;">„Und andererseits?“</span><br />
<span style="color: #ff6600;">„Andererseits kann man nicht immer nur im Gestern leben. Wenn man seine eigene Gewalt mit der Gewalt gegen die Großväter begründet, ist das eine unendliche Spirale, die sich ewig dreht.“</span><br />
<span style="color: #333399;">„Da stimme ich Dir zu. Die Kreuzzüge von vor tausend Jahren hatten offiziell das Ziel, das heilige Land zu befreien. Und die gleichen Worte hat auch Osama bin Laden gewählt. Er wollte nicht ruhen, bis Palästina befreit ist.“</span><br />
<span style="color: #ff6600;">„Und so weiter und so fort. Es ist aber schon ein Trugschluß, aus einer Religion ableiten zu wollen, dass man alle anderen Menschen bzw. Menschen, die an einen anderen Gott glauben, per Maxime bekämpfen oder ausrotten darf.“</span><br />
<span style="color: #333399;">„Oder, wenn man glaubt, das sind alles Imperialisten, was die Amerikaner ja auch waren, sie müssen es aber nicht für immer bleiben.“</span><br />
<span style="color: #ff6600;">„Tja, wir sind uns wahrscheinlich einig, dass Gewalt keine Lösung ist.“</span><br />
<span style="color: #333399;">„Theoretisch ja, aber Gewalt ist in der Welt. Was würdest Du denn denken, wenn Du weißt, dass viele Golfstaaten von Despoten regiert werden, die mehr oder weniger, direkt oder indirekt am Tropf der westlichen Welt hängen? Was könntest Du gewaltlos dagegen machen?“</span><br />
<span style="color: #ff6600;">„Ja ich weiß, aber Du kannst das, was geschehn ist, halt nicht mehr rückgängig machen. Es ist wie es ist und jetzt bei den Revolutionen in Nordafrika und im nahen Osten scheinen sich die USA ja schon irgendwie auf die Seite der Menschenrechte zu schlagen.“</span><br />
<span style="color: #333399;">„Mag sein, aber das ist ein neues Thema. Ich wollte nur wissen, warum Du geweint hast. Es war also kein Weinen um den armen Osama bin Laden?“</span><br />
<span style="color: #ff6600;">„Nein, ich habe geweint, weil ich es menschlich verwerflich fand, jemanden einfach so hinzurichten, ihm in den Kopf zu schießen. Für wen soll das denn ein Vorbild sein? Vielleicht für texanische Cowboys und für die Waffenindustrie, die jetzt sagen kann, unsere Präzisionswaffen töten jeden Terroristen. Die Menschheit kommt aber nur durch Kooperation weiter. Nicht durch Aggression.“</span><br />
<span style="color: #333399;">„Weise Worte. Lassen wir es so stehen, für heute.“</span><br />
<span style="color: #ff6600;">„Danke.“</span></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F05%2F08%2Fein-dialog-warum-hast-du-uber-den-tod-osama-bin-ladens-geweint%2F&amp;title=Ein%20Dialog%3A%20Warum%20hast%20Du%20%C3%BCber%20den%20Tod%20Osama%20bin%20Ladens%20geweint%3F" id="wpa2a_2"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Black Swan &#8211; Vom Scheitern der Perfektion</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2011/01/24/black-swan-vom-scheitern-der-perfektion/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 13:09:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Dröge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
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		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Darren Aronofsky]]></category>
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		<description><![CDATA[Im neuen Film von Ausnahme-Regisseur Darren Aronofsky  verliert Natalie Portman als frigide Ballerina den Kampf mit der dunklen Seite ihrer Obsession. Nina (Natalie Portman) ist Tänzerin an einem New Yorker Ballet-Ensemble, wo sie sich, angetrieben von ihrer besitzergreifenden Mutter, so ehrgeizig wie unsicher für  ihren Erfolg schindet. Zu Beginn der neuen Spielzeit soll der Klassiker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_16780" class="wp-caption aligncenter" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/01/Szenenbild_061400x933.jpg"><img class="size-full wp-image-16780  " src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/01/Szenenbild_061400x933.jpg" alt="" width="553" height="310" /></a><p class="wp-caption-text">Immer öfter scheint Nina die Person im Spiegel nicht mehr zu erkennen (Bild: 20th Century Fox)</p></div>
<p><strong><span style="color: #ff0000">Im neuen Film von Ausnahme-Regisseur Darren Aronofsky  verliert Natalie Portman als frigide Ballerina den Kampf mit der dunklen<span id="more-16747"></span> Seite ihrer Obsession.</span></strong></p>
<p>Nina (Natalie Portman) ist Tänzerin an einem New Yorker Ballet-Ensemble, wo sie sich, angetrieben von ihrer besitzergreifenden Mutter, so ehrgeizig wie unsicher für  ihren Erfolg schindet. Zu Beginn der neuen Spielzeit soll der Klassiker <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwanensee">„Schwanensee“</a> aufgeführt werden, passend dazu ist Bewegung ins Besetzungskarussel gekommen, da die bisherige Primaballerina Beth (Winona Ryder)  unsanft aufs Altenteil geschoben wurde. Tatsächlich bekommt Nina von  Regisseur Thomas ( Vincent Cassel) die  Hauptrolle zugewiesen, allerdings hat die Sache einen Haken: Thomas hat den Part als Doppelrolle angelegt, so dass Nina nicht nur den weißen Schwan sondern auch den schwarzen Schwan tanzen soll. Die unschuldige Reinheit des weißen Schwans fliegt ihr ganz selbstverständlich zu, aber an der  Ausstrahlung von Verdorbenheit und Zügellosigkeit des schwarzen Schwans scheitert sie regelmäßig. Ihre Verzweiflung darüber wird nicht besser, als mit Lily (Mila Kunis) eine Konkurrentin auftaucht, die all diese Eigenschaften mit Leichtigkeit verkörpert.  Eingekreist von erdrückender Mutterliebe, ihrem manipulativem Regisseur und der undurchsichtigen Verführerin Lily entgleitet Nina die Realität immer mehr: Je näher die Premiere rückt, desto mehr fühlt sie sich verfolgt, und mit einem mal wachsen ihr schwarze Federn aus der Haut…</p>
<p><a href="http://www.imdb.de/name/nm0004716/">Darren Aronofsky </a>ist nach seinen bisherigen Filmen wie „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=oQ1sZSCz47w">Pi</a>“, „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=yKn1DaBAZRg">Requiem for a Dream</a>“ oder „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=806zCXNymdQ">The Fountain</a>“ einer der Regisseure, deren Filme im Vorfeld gerne mit der Phrase „Der neue Film von Ausnahme-Regisseur XY“ angekündigt werden. Nach seinem Ausflug in die testosteronsstickigen Umkleideräume alternde Muskelberge in „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=61-GFxjTyV0">The Wrestler</a>“, widmet sich Aronofsky hier mit der filigranen Welt des Balletts einem oberflächlich komplett anderen Milieu. Doch so gegensätzlich, wie es zunächst den Anschein hat, sind die beiden Filme gar nicht. An beiden Welten sind es vor allem die körperlichen Strapazen, die Aronofsky interessieren und die er inszenatorisch in den Fokus rückt. So ist auch bei „Black Swan“ die Kamera immer ganz nah dabei, wenn Bänder überdehnt werden oder Zehengelenke unter dem Gewicht des Körpers knacken und knirschen. Was auf der Bühne so schwerelos wirkt, wird der Gravitation unter Schmerzen abgetrotzt.</p>
<p>Den unmittelbaren, naturalistischen Ansatz von „The Wrestler“  kombiniert Aronofsky in „Black Swan“ mit dem Gestaltungswillen seiner frühen Filme. So erinnern einige Einstellungen sehr an seinen Erstling „Pi“, und Ninas Abstieg in den Wahn wird in kräftigen, eindeutigen Bildern illustriert, wie dem in vielen Variationen verwendeten Motiv des Spiegelbilds. Aronofsky geht dabei soweit, dass er die Ballerina sich buchstäblich in eine schwarzgefiederte Chimäre verwandeln lässt.</p>
<p>Subtil ist diese Bildsprache sicherlich nicht und auch bei der Handlung merkt der Zuschauer ziemlich bald, wie der Hase läuft. Die Geschichte von der versehrten Künstlerin, die unter äußerem Druck den Kontakt zur Wirklichkeit verliert, ist  schon ein paar Mal erzählt worden; Tatsächlich weist „Black Swan“ deutliche Parallelen zu dem Anime „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=1jzwfYP8Rdc">Perfect Blue</a>“ von Satoshi Kon auf (der ebenfalls sehr sehenswert ist).</p>
<p>Aronofsky geht es aber auch nicht um den überraschenden Schluss-Twist, sondern um das Spiel mit  fremden Identitäten und um den Verlust der eigenen. So sind die Anleihen bei der Ästhetik des Horrorfilms für manchen vielleicht gewöhnungsbedürftig, haben jedoch durchaus ihre Berechtigung.</p>
<p>Neben der Inszenierung erreichen auch die Schauspieler beachtliche Leistungen, allen voran Natalie Portman,  die nicht nur überzeugend die enorme innere Anspannung Ninas vermittelt, sondern auch  alle Tanzszenen selbst absolviert, und so die Anstrengung spürbar werden lässt. Den Golden Globe hat sie für ihre Darstellung bereits erhalten, womit der Oscar nun ebenfalls in greifbare Nähe gerückt ist. Auch Vincent Cassel, Mila Kunis und Barbara Hershey, die naturgemäß weitaus weniger Screen Time haben, bleiben mit ihren Rollen im Gedächtnis haften. Doch vor allem Winona Ryder beeindruckt in gerade mal einer Handvoll Szenen als alternder und vergehender Star, der nicht nur Nina zeigt, wie ihre Zukunft aussieht, sondern auch ihren eigenen Status in der Filmindustrie widerspiegelt.</p>
<p>„Black Swan“  ist eine naheliegende Fortführung von Aronofskys bisherigem Schaffen, der das Scheitern der Menschen an ihren Obsessionen zu seinem Kernthema gemacht hat.  Seine Bildsprache könnte feinsinnigeren Mitmenschen sauer aufstoßen, fest steht jedoch, dass er neben seinem emotionalem Gehalt tatsächlich auch sehr kurzweilig ist. Ein düsterer Ballet-Thriller  mit Spaß-Faktor, allein das muss man den Beteiligten hoch anrechnen.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F01%2F24%2Fblack-swan-vom-scheitern-der-perfektion%2F&amp;title=Black%20Swan%20%26%238211%3B%20Vom%20Scheitern%20der%20Perfektion" id="wpa2a_4"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Arte, Hitchcock und die Bildzeitung: Achtung! Bei Brille aufsetzen 3D-PR</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 07:55:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nelly Kratt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
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		<category><![CDATA[Teufel]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist einfach nicht zu glauben, und es ist total perfide: Arte und die Bildzeitung machen gemeinsame Sache, um Hitchcock zu vergewaltigen. Heute Abend um 20:15 Uhr kommt auf Arte ein alter Hitchcock-Film, „Bei Anruf Mord“, der fast wie auf der Theaterbühne schildert, wie ein Kommissar den Auftraggeber eines gescheiterten Mordes überführt. Der Film ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13687" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/08/endoplast_hitchcock_wasselowski.gif"><img class="size-full wp-image-13687 " title="endoplast_hitchcock_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/08/endoplast_hitchcock_wasselowski.gif" alt="Alfred Hitchcock mit Brille, damit er seinen Film besser sehen kann." width="553" height="313" /></a><p class="wp-caption-text">Alfred Hitchcock mit Brille, damit er seinen Film besser sehen kann.</p></div>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Es ist einfach nicht zu glauben, und es ist total perfide: Arte und die Bildzeitung machen<span id="more-13686"></span> gemeinsame Sache, um Hitchcock zu vergewaltigen. Heute Abend um 20:15 Uhr kommt auf Arte ein alter Hitchcock-Film, „Bei Anruf Mord“, der fast wie auf der Theaterbühne schildert, wie ein Kommissar den Auftraggeber eines gescheiterten Mordes überführt.</strong></span></p>
<p>Der Film ist gut und besticht durch ein dialogisches Katz- und Mausspiel. Nur leider hat Hitchcock ihn in 3D gedreht. In Europa war diese 3D-Version aber bisher noch nicht zu sehen. Nun macht <a href="http://www.arte.tv/de/film/3333510.html">Arte</a> daraus eine gigantische PR-Aktion zusammen mit der <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/06/28/lockmittel-fuer-anzeigenkunden-bild-zeitung-setzt-auf-3d/">Bildzeitung.</a> Die nämlich erscheint <a href="http://www.bild.de/BILD/digital/multimedia/2010/08/25/bild-3d/bild-zeigt-geschichte-in-3d.html">heute auch in 3D-Optik,</a> mit beigelegter Papp-Brille.</p>
<p>Es ist, als machten Luke Skywalker und Darth Vader gemeinsame Sache. Was für ein erbärmlicher Mist. Man soll also die Bildzeitung kaufen, die Brille aufsetzen und dann den Film gucken. Schrecklich. Das Ende aller Kultur.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2010%2F08%2F28%2Fhitchcock-und-die-bildzeitung-dreidimensional-bei-brille-aufsetzen-3d-pr%2F&amp;title=Arte%2C%20Hitchcock%20und%20die%20Bildzeitung%3A%20Achtung%21%20Bei%20Brille%20aufsetzen%203D-PR" id="wpa2a_6"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Jacko Schlingensief</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 21:31:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Tanz]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturbegriff]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Wunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Rythm-King. Ach ja, tanzen konnte Christoph Schlingensief auch. Hier als Michael-Jackson-Look-a-like zu sehen. Kommentieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="350" height="290" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/CHO-7tZ4XVE?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="350" height="290" src="http://www.youtube.com/v/CHO-7tZ4XVE?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Rythm-King.</strong></span> Ach ja, tanzen konnte <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/zum-tod-von-christoph-schlingensief-im-schatten-von-nosferatu-1.991213">Christoph Schlingensief</a> auch. Hier als Michael-Jackson-Look-a-like zu sehen. <a href="http://www.endoplast.de/2010/08/23/jacko-wacko-schlingensief/">Kommentieren.</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2010%2F08%2F23%2Fjacko-schlingensief%2F&amp;title=Jacko%20Schlingensief" id="wpa2a_8"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Schlingensiefs Tod</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2010/08/23/schlingensiefs-tod/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 20:53:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<category><![CDATA[Helden]]></category>
		<category><![CDATA[Irrwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturbegriff]]></category>

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		<description><![CDATA[Schlußvorstellung. Christoph Schlingensief der Multi-Level-Multi-Tasking-Multi-Medien-Künstler ist vorgestern an Krebs gestorben und gerade mal 50 Jahre alt geworden. Das Verbindende all der Filme, der Theaterstücke, der Aktions-Kunst, der Fernsehbeiträge und Hörspiele, der Bücher und Opern ist die Provokation. In „Das deutsche Kettensägen-Massaker“ geht es nicht nur um Horror, Schlingensief verbindet das Thema trashig mit einer politischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="350" height="220" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Gq9wZxvI1OY?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="350" height="220" src="http://www.youtube.com/v/Gq9wZxvI1OY?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Schlußvorstellung.</strong></span> Christoph <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Schlingensief#Filme_.28Regie.29">Schlingensief</a> der Multi-Level-Multi-Tasking-Multi-Medien-Künstler ist vorgestern an Krebs <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,713076,00.html">gestorben</a> und gerade mal 50 Jahre alt geworden. Das Verbindende all der Filme, der Theaterstücke, der Aktions-Kunst, der Fernsehbeiträge und Hörspiele, der Bücher und Opern ist die <a href="http://www.welt.de/kultur/theater/article4515200/Man-muss-die-FDP-wegjagen.html">Provokation.</a> In <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_deutsche_Kettens%C3%A4genmassaker">„Das deutsche Kettensägen-Massaker“</a> geht es nicht nur um Horror, Schlingensief verbindet das Thema trashig mit einer politischen Botschaft: Die Bundesdeutschen schlachten DDR-Bürger. Solche Aussagen werden mir fehlen, trotz Bayreuth. <a href="http://www.endoplast.de/2010/08/23/schlingensiefs-tod/">Kommentieren.</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2010%2F08%2F23%2Fschlingensiefs-tod%2F&amp;title=Schlingensiefs%20Tod" id="wpa2a_10"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Achmed, dead terrorist</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2010/04/25/achmed-dead-terrorist/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 13:20:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Wasselowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Monster]]></category>
		<category><![CDATA[Surrealismus]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Wunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Bauchgefühl. Schwarzer Humor von einem Bauchredner und seiner Puppe, die einen toten Terroristen darstellt. Ein YouTube-Klassiker, ein surreales Kammerspiel, das über 17 Millionen Mal angesehen wurde. Auch eine Möglichkeit, Terroranschläge zu verarbeiten. Kommentieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="350" height="252" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/psvL2eYQ7YM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="350" height="252" src="http://www.youtube.com/v/psvL2eYQ7YM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Bauchgefühl.</strong></span> Schwarzer Humor von einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jeff_Dunham#Achmed.2C_der_tote_Terrorist">Bauchredner</a> und seiner Puppe, die einen toten Terroristen darstellt. Ein YouTube-Klassiker, ein surreales Kammerspiel, das über 17 Millionen Mal angesehen wurde. Auch eine Möglichkeit, Terroranschläge zu verarbeiten. <a href="http://www.endoplast.de/2010/04/25/ahmed-the-dead-terrorist/">Kommentieren.</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2010%2F04%2F25%2Fachmed-dead-terrorist%2F&amp;title=Achmed%2C%20dead%20terrorist" id="wpa2a_12"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Theater-Regisseurin Andrea Breth übt Kritik an der Kritik</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2010/03/17/theater-regisseurin-andrea-breth-ubt-kritik-an-der-kritik/</link>
		<comments>http://www.endoplast.de/2010/03/17/theater-regisseurin-andrea-breth-ubt-kritik-an-der-kritik/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 16:22:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Wasselowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geist]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Inszenierung]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturbegriff]]></category>

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		<description><![CDATA[Jüngst äußerte sich Andrea Breth, die hoch dekorierte deutsche Theater-Regisseurin des Wiener Burgtheaters und bei den Salzburger Festsspielen, in einem Interview in deutlichen Worten. Andrea Berth über Kritiker Demnach sei sie gekränkt, wenn über Schauspieler „auf schreckliche Art und Weise“ hergezogen werde. Der Beruf des Kritikers sei etwas für Vermessene. Sie werde „trübsinnig auch wegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7409" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/03/endoplast_andrea_breth_theater_regie_wasselowski.gif"><img class="size-full wp-image-7409 " title="endoplast_andrea_breth_theater_regie_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/03/endoplast_andrea_breth_theater_regie_wasselowski.gif" alt="Die klare Sprache hat es ihr angetan: Die deutsche Regisseurin in Österreich inszeniert eine Kritiker-Schelte." width="553" height="325" /></a><p class="wp-caption-text">Die klare Sprache hat es ihr angetan: Die deutsche Regisseurin in Österreich inszeniert in &quot;DiePresse.com&quot; eine Kritiker-Schelte.</p></div>
<p><strong><a href="http://diepresse.com/home/kultur/news/546179/print.do"> </a><span style="color: #ff0000;">Jüngst äußerte sich </span></strong><span style="color: #ff0000;"><strong><span style="color: #ff0000;">A</span>ndrea Breth, die hoch dekorierte deutsche Theater-Regisseurin des Wiener Burgtheaters und bei den Salzburger Festsspielen,<span id="more-7379"></span> </strong></span><strong></strong><strong><a href="http://diepresse.com/home/kultur/news/546179/print.do">in  einem Interview</a></strong><span style="color: #ff0000;"><strong> in deutlichen Worten.</strong></span></p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Andrea Berth über Kritiker</strong></span><br />
Demnach sei sie gekränkt, wenn über Schauspieler „auf schreckliche Art und Weise“ hergezogen werde. Der Beruf des Kritikers sei etwas für Vermessene. Sie werde „trübsinnig auch wegen der zunehmenden Geistlosigkeit.“ Daran sei unter anderem „die Verblödung durch die Medien schuld.“ Ein Nachteil des Kritikers ansich ist es demnach, dass „er Dinge beschreibt, die gar nicht stattgefunden haben.“ Es sei üblich, „Aufführungen zu favorisieren, die so dilettantisch sind“, dass es ihr die Schuhe ausziehe. Das sei, so die Regisseurin, die den Preis als beste Theaterregisseurin erhalten hatte, „nahezu geistesumnachtet.“</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Andrea Berth über Regisseure</strong></span><br />
Der Regisseur solle „nicht in das Werk reinschrauben, was ihm gerade durchs Gehirn gerutscht ist.&#8221; Sie hielte das andernfalls „für ein Verbrechen an großen Dichtern.“</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Andrea Berth über Erfolg</strong></span><br />
„Man lernt mehr, wenn man einen Mißerfolg hat.“</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2010%2F03%2F17%2Ftheater-regisseurin-andrea-breth-ubt-kritik-an-der-kritik%2F&amp;title=Theater-Regisseurin%20Andrea%20Breth%20%C3%BCbt%20Kritik%20an%20der%20Kritik" id="wpa2a_14"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Essen: Die Schattenseiten der Kulturhauptstadt 2010?</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2010/02/02/essen-die-schattenseiten-der-kulturhauptstadt-2010/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 14:07:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kony Island</dc:creator>
				<category><![CDATA[Platz]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturhauptstadt2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Monat des Kulturhauptstadtjahres ist schon rum, aber in Essen wimmelt es noch immer von Baustellen. Wer hat denn hier das Datum verpennt? Ach nee, das ist wohl wie mit Weihnachten: Man weiß es lange vorher, aber dann kommt es doch wieder ganz unerwartet&#8230; Nur bei Weihnachten kann man&#8217;s im nächsten Jahr besser machen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5970" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/02/endoplast_grillo_flieher.gif"><img class="size-full wp-image-5970" title="endoplast_grillo_flieher" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/02/endoplast_grillo_flieher.gif" alt="Zwar verhüllt aber nix mit schön: Das Grillo Theater in Essens Stadtmitte." width="553" height="312" /></a><p class="wp-caption-text">Seit Jeanne Claudes Tod muß auch Christo kleine Brötchen backen: Das Grillo-Theater mitten in der Stadt – oder sollte das etwa eine Baustelle sein???</p></div>
<p>Der erste Monat des Kulturhauptstadtjahres ist schon rum, aber in Essen wimmelt es noch immer von Baustellen. <span id="more-5969"></span>Wer hat denn hier das Datum verpennt? Ach nee, das ist wohl wie mit Weihnachten: Man weiß es lange vorher, aber dann kommt es doch wieder ganz unerwartet&#8230; Nur bei Weihnachten kann man&#8217;s im nächsten Jahr besser machen!</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2010%2F02%2F02%2Fessen-die-schattenseiten-der-kulturhauptstadt-2010%2F&amp;title=Essen%3A%20Die%20Schattenseiten%20der%20Kulturhauptstadt%202010%3F" id="wpa2a_16"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>David Foster Wallace: Das Theaterstück zum Autor</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2010/01/18/david-foster-wallace-das-theaterstuck-zum-autor/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 13:16:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Wasselowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir machen mal eben den Jahresanfang zur David-Foster-Wallace-Woche: Nach dem Comic zum Autor hier der Hinweis auf das Theaterstück zum Autor. Der ist ja gerade in Deutschland posthum so berühmt geworden, dass auch das Theater nicht vorbei kann an ihm. Aber das passt schon. David Foster Wallace hat ja besonders dadurch beeindruckt, dass er sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5573" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/01/endoplast_david_foster_wallace_wasselowski.gif"><img class="size-full wp-image-5573 " title="endoplast_david_foster_wallace_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/01/endoplast_david_foster_wallace_wasselowski.gif" alt="David Foster Wallace (v.l.n.r.): Ganz jung, jünger, jung." width="553" height="312" /></a><p class="wp-caption-text">David Foster Wallace (v.l.n.r.): Ganz jung, jünger, jung.</p></div>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Wir machen mal eben den Jahresanfang zur <a href="http://www.endoplast.de/2009/08/22/roman-infinite-jest-ausfuhrliche-rezension-in-der-faz-von-heute/">David-Foster-Wallace</a>-Woche: Nach dem <a href="http://www.endoplast.de/2010/01/18/david-foster-wallace-der-comic-zum-autor/">Comic</a> zum Autor hier der Hinweis auf das Theaterstück <span id="more-5572"></span>zum Autor. Der ist ja gerade in Deutschland posthum so berühmt geworden, dass auch das Theater nicht vorbei kann an ihm.</strong></span></p>
<p>Aber das passt schon. David Foster Wallace hat ja besonders dadurch beeindruckt, dass er sich in Tonalität und Sprachduktus in sehr unterschiedlicher Personen hineinversetzen kann. Die <a href="http://www.volksbuehne-berlin.de/praxis/am_beispiel_des_hummers/">Volksbühne Berlin</a> nutzt nicht nur das, sondern hat sogar zwei seiner Werke gemixt.</p>
<p>Zum einen die Essay-Reportage <a href="http://www.zeit.de/2009/12/L-Wallace?page=all">„Am Beispiel des Hummers“,</a> in dem er eine Wertediskussion anhand des Hummers als kulinarischer Attraktion anfängt. Nicht nur in diesem Essay geht es um Gewalt auch in der Kurzgeschichte aus dem Sammelband <a href="http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&amp;dig=2002/11/05/a0165">„Interviews mit fiesen Männern“,</a> die ebenfalls im Theaterstück am Beispiel des Hummers dramatisiert wird. Hier hat Foster einem Menschen Stimme gegeben, der über Vergewaltigung spricht. Vorstellungen finden am 22. Januar sowie am 6. und 20. Februar statt.</p>
<p>Die Links weiterer Artikel zu David Foster Wallace auf Endoplast:<br />
<a href="../2010/01/18/david-foster-wallace-das-computerspiel-zum-autor/">- Das Computerspiel zum Autor</a><br />
<a href="../2010/01/18/david-foster-wallace-der-comic-zum-autor/">- Der Comic zum Autor</a><br />
<a href="../2009/12/07/d-f-wallace-lehrstunde/">- David Foster Wallace-Lehrstunde</a><br />
<a href="../2009/12/06/david-foster-wallace-2/">- Literarischer Perspektivwechsel</a><br />
<a href="../2009/11/12/seelenverwandt-robert-enke-und-david-foster-wallace/">- Seelenverwandt: Robert Enke und David Foster Wallace</a><br />
<a href="../2009/11/05/david-foster-wallace/">- Die Zukunft der Literatur</a><br />
<a href="../2009/11/05/infinite-jest-der-unendliche-spas-geht-weiter/">- Infinite Jest: Der unendliche Spaß geht weiter</a><br />
<a href="../2009/08/22/roman-infinite-jest-ausfuhrliche-rezension-in-der-faz-von-heute/">- Roman Infinite Jest: Ausfuhrliche Rezension in der FAZ von heute</a><br />
<a href="../2009/08/18/david-foster-wallace-infinite-jest-jetzt-auf-deutsch/">- David Foster Wallace: Infinite Jest jetzt auf deutsch</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2010%2F01%2F18%2Fdavid-foster-wallace-das-theaterstuck-zum-autor%2F&amp;title=David%20Foster%20Wallace%3A%20Das%20Theaterst%C3%BCck%20zum%20Autor" id="wpa2a_18"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Romy Schneider</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2009/12/04/romy-schneider/</link>
		<comments>http://www.endoplast.de/2009/12/04/romy-schneider/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 10:48:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Wasselowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Heldinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspieler]]></category>
		<category><![CDATA[Wunde]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.endoplast.de/?p=3642</guid>
		<description><![CDATA[Zurück von den Toten. Romy Schneider spielte mit einer Gelassenheit, als hätte sie nichts zu verlieren. Vielleicht auch, weil sie vor jeder Arbeit unendliche Angst hatte zu versagen. Georges Clouzot filmte sie 1964 testweise mit allerlei Effekten für einen Experimentalfilm, der nie realisiert wurde. Jetzt sind die Aufnahmen zu sehen. Kommentieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="350" height="223" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5wkW72K4ifI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="350" height="223" src="http://www.youtube.com/v/5wkW72K4ifI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Zurück von den Toten.</strong></span> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Romy_Schneider">Romy Schneider</a> spielte mit einer Gelassenheit, als hätte sie nichts zu verlieren. Vielleicht auch, weil sie vor jeder Arbeit unendliche Angst hatte zu versagen. Georges Clouzot filmte sie 1964 testweise mit allerlei Effekten für einen <a href="http://www.goethe.de/ins/gb/lon/kue/de5045514v.htm">Experimentalfilm</a>, der nie realisiert wurde. Jetzt sind die Aufnahmen zu sehen. <a href="http://www.endoplast.de/2009/12/04/romy-schneider/">Kommentieren.</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2009%2F12%2F04%2Fromy-schneider%2F&amp;title=Romy%20Schneider" id="wpa2a_20"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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