Soulo. Blickt man zurück in vergangene Zeiten, kann man manchmal gar nicht fassen, wie unfreiwillig komisch manches ist, was man da sieht. Insbesondere die Schnittstelle zwischen 1960er- und 1970er-Jahren bot einiges hoch Interessantes. Zum Beispiel den Lime-Dance, bei dem Pärchen einen tänzerischen Weg beschritten, der auch schon mal wie ein Vorläufer des Breakdance wirkte. Kommentieren.
Oft habe ich mich gefragt, wie man eigentlich mit seinen eigenen Abgründen am besten umgeht. Zum Beispiel mit den Agressionen, mit all der Wut, Continue Reading
GehTryde.Pinks aufmunternde, nach vorne gerichtete Energie drückt sich auch hier aus. Martialisch-gewalttätig das Video, positiv der Text: Verbrenn’ dich lieber und riskier was. Das erinnert an Neil Young’s „Better to burn out than to fade away“. Gut gesprochen, gut getanzt, ein ExtraTry.Kommentieren.
ReifenPhase. Was ist ein technologischer Nachteil deines Autos? Klar, es verpestet die Umwelt durch Abgase und zerstört die komplette Welt durch den energieaufwendigen Produktionsprozess. Ein Auto ist sozusagen als Symbol der stählerne Grabstein unserer Zivilisation. Aber davon mal abgesehen merkt man, wie unausgereift die Technologie ist, wenn man mal einparken oder auf engem Raum wenden muss. Diese Räder – genannt „Airtrax Cobra” – ermöglichen dies: Flexibles Navigieren und Wenden auf kleinstem Raum. Sicher sind die Reifen von der Beschaffenheit her nicht für lange Strecken geeignet. Aber die Idee lässt mich verzückt zurück. Praise the wheel! Ein weiterer wegweisender Kommentar zum Video auf YouTube: „Looks like Michael Jackson has been re-incarnated as a scissor-lift.“ Kommentieren.
Schwurgericht. Sie kommen aus US-Oregon, und sie machen das Radio an und hören diesen robot sounding bullshit. In diesem geträllerten Liedchen schwören sie, dass sie nie so sein werden wie der ganze Rest. Sie heißen Sallie Ford and the Sound Outside. Das klingt nach Rockabilly hat aber gesanglich eine wilde leicht punkige Attitüde. So klingt Leidenschaft als die Antwort auf Retortenprodukte oder Producerprodukte á la Adele und Lana del Ray.Kommentieren.
Nackedreis. 3 Mädchen ziehen sich aus und laufen durch Paris. Und “Action” wie der Regisseur ruft. Die eigentlichen Hauptdarsteller sind jedoch die schweigenden und in sich ruhenden schwarzen Balken. Sie sind deshalb wichtig, weil sie der männlichen Phantasie Raum geben. Kommentieren.
Schlafentzug. Tja, was macht man nachts, wenn man nicht schlafen will? Egal was, am Ende leidet man unter Schlafentzug. “Entzug” kenne ich aber eher im Zusammenhang mit Drogen. Dann ist Schlaf eine Droge? Uups, also bin ich abhängig vom Schlafen. Davon muss ich schnell wieder loskommen. Ich mache einen kalten Entzug. Unter der Dusche. Kommentieren.
WildBoys. Prodigy waren in den 1990ern Jahren mal die breakbeatenden wilden Jungs. Nichts war ihnen heilig. Das Comeback von 2009 („Invaders Must Die“) oder vorher das von 2004 („Always Outnumbered, Never Outgunned“) hat dem damaligen brachialen Gewaltmix aus Electro, Hip Hop, Acid House, Big Beat, Jungle und Drum’n'Bass, gesanglich vorgetragen mit einer unbändigen Punk-Attitüde, nichts hinzugefügt. So behält man sie mit ihren ersten Werken in Erinnerung. Geprägt war das von musikalischer Härte, textlichen und visuellen Tabubrüchen und vertrackten Rhythmen. Hier im Video nehmen die Jungs sich und das Musikbusiness gehörig auf die Schippe. Kommentieren.
Dance-Trance. 1995 hatten Faithless mit Insomnia nicht nur veritable Chartplatzierungen, sie schufen mit der Mischung aus Triphop und Dance einen Club-Klassiker. Für alle, die nicht schlafen können, die nie zur Ruhe kommen, die hungrig bleiben. Kommentieren.
Schumi zum 20jährigen: der Mann mit Gold am Helm und in den Händen und Füßen.
Welch’ ein Jubiläum mit Ups and Downs für Michael Schumacher! Erst im Kart gegen Sebastian Vettel gewonnen, im Qualifying ohne eigene Schuld geloost Continue Reading