Welch’ ein Jubiläum mit Ups and Downs für Michael Schumacher! Erst im Kart gegen Sebastian Vettel gewonnen, im Qualifying ohne eigene Schuld geloost Continue Reading
Posted on 28 August 2011 by Kony Island
Welch’ ein Jubiläum mit Ups and Downs für Michael Schumacher! Erst im Kart gegen Sebastian Vettel gewonnen, im Qualifying ohne eigene Schuld geloost Continue Reading
Posted on 03 Juli 2011 by Rolf
Künstler-Pech. Die Zielgruppe von Meese und seiner Galerien ist gar nicht „die Masse“ sondern es sind betuchte Kunden, die sich Kunst leisten können und in Ausstellungen und Performances auch erwarten, überrascht, unterhalten und verblüfft zu werden. Da kommt Performer Jonathan Meese gerade recht. Wo Künstler wie der Chinese Ai Weiwei tatsächlich gegen Mißstände protestieren und dafür drangsaliert und ins Gefängnis geworfen werden, betreibt Meese Schattenboxen – in der satten Mediengesellschaft und von der Wirkung her nicht viel mehr als ein bunter Harlekin. Kommentieren.
Posted on 03 Juli 2011 by Rolf
Beuys-Faktor. Jonathan Meeses Werk profitiert von seiner medial verbrämten Selbst-Stilisierung. So wie Josef Beuys theatralisch-pathetisch und medial wirksam in einem recht eitlen Akt der Selbststilisierung in einem Ruderboot über den Rhein übersetzen ließ, um aus seiner Entlassung aus der Düsseldorfer Kunstakademie ein Kunststück zu machen, so tritt Meese mit Vorliebe in Performances an die Öffentlichkeit, um zu beeindrucken und die langweilige Wiederholung in seinem Werk mit einer Dachmarkenstrategie zu überdecken. Nach dem Motto: „Ist der Künstler originell, muß es sein Werk auch sein.“ Ist es aber nicht durchgängig. Kommentieren.
Posted on 03 Juli 2011 by Rolf
Massen-Produktion. Das Feuilleton verbreitet sich darüber, dass Meese wie ein Kind sei. Tatsächlich agiert er wie ein solches, ergeht sich in einer infantilen Selbstdarstellung und sondert in seinen Performances nicht enden wollende Plattitüden ab. Seine vermeintlich naive Weltsicht als „Enfant terrible“, als schreckliches Kind, ist nicht das Problem, es sind eher die ökonomischen Begleiterscheinungen: Seine Bilder, die er oft in Sekunden oder Minuten runterschruppt, die allesamt Geburten des Augenblicks sind, werden zwischen 5.000-60.000 Euro verkauft. Meese hat Verträge mit Galerien, für die er massenweise produziert. Er muß ständig Nachschub liefern, weil die Nachfrage groß ist – und er kommt dem nach. Kommentieren.
Posted on 03 Juli 2011 by Rolf
Kunst-Messias. Jonathan Meese proklamiert eine Auferweckung der Kunst aus einem selbstgewählten Dornröschen-Schlaf, dabei produziert er fließbandmäßig Austauschbares, hat sich ein paar simple Reizthemen gegriffen, wie „Militarismus“ oder „Hitler“, die er permanent – sich selbst wiederholend – bearbeitet. Er agiert marketingmäßig, indem er sich selbst stilisiert und dabei von Beuys oder Gilbert & George gelernt hat, anstatt neue künstlerische Inhalte zu schaffen. Dabei changiert er zwischen Hofnarr, Entertainer, Medienguru und – man glaubt es kaum noch – Künstler. Dass Meese sehr schnell von den Medien, die seine Botschaften weitertragen, vereinnahmt und zum simplen Unterhaltungsfaktor wurde, der weniger ernst genommen wird, als er es sich wünscht, nimmt er in Kauf – ähnlich wie Josef Beuys, der neben allem anderen ein Künstler für die Medien war. Kommentieren.
Posted on 03 Juli 2011 by Rolf
Naive Kunst. Künstler, die auf die Gesellschaft einwirken, müssen außen stehen, damit sie einen unverstellten Blick haben – so das gängige Bild. Wer nicht sozial eingegliedert ist, wer absonderliche Ansichten hat und ebensolche Verhaltensweisen an den Tag legt, ist niemals kompatibel mit der Mainstream-Gesellschaft und kann ihr so wunderbar den Spiegel vorhalten. Das hat etwas von einem Hofnarr, der bei Hofe gleichzeitig unterhielt und geistig anregte. Die zeitgemäße Kunst scheint genau aus diesen Ingredienzien zu bestehen: Sie muß unterhalten, mehr als ihr lieb ist, und zum Nachdenken anregen. Andy Warhol war unterhaltsam, Josef Beuys brachte seine künstlerischen Aussagen in platten Slogans auf den Punkt („Kunst = Politik“) und hatte dazu das Talent, mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Meeses Slogans („Diktatur der Kunst.“ – „Die Kunst tut, was sie will.“ – „Die Kunst muß radikaler sein, als die Realität.“) bieten nicht viel Neues. Kommentieren.
Posted on 31 Mai 2011 by Kony Island
Wohl jeder kennt das beliebte Dixiklo, natürlich auch von anderen Herstellern vertrieben. „Dixiklo“ ist hier eher zu einem Gattungsnamen wie „Tempo“ oder „Uhu“ mutiert. Continue Reading
Posted on 15 September 2010 by Der Barbara Streisand-Effekt
Pop-Metzgerei. Bei den MTV-Awards, wo sie achtfach abgeräumt hat, hatte Lady Gaga ein Kleid aus Rindfleisch an. Die bekennende Vegetarierin war durch dieses Kleid, das sie schon auf dem Coverfoto einer japanischen Postille getragen hatte, bei den Tierschützern in Ungnade gefallen. Vermutlich zu unrecht. Kommentieren.
Posted on 23 Juli 2010 by Ralf Wasselowski
Kunst-Kinetik. Nobu Nakaguchi läßt die Puppen tanzen. Kommentieren.
Posted on 10 Januar 2010 by Kony Island
Dieses Jahr wird nicht mehr nachgetankt. Continue Reading