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Samuel R. Delany: Tod in Amerika

Samuel R. Delany ist einer der großen Science Fiction-Autoren, obwohl er wenig tatsächlich herkömmliches Science Fiction geschrieben hat. Früh hat er sich hervorgetan mit Babel 17 (1966), einem Roman, in dem bereits die Sprache als Thema eine besondere Rolle einnahm. 1967 folgte The Einstein Intersection (deutsch: Einstein, Orpheus und andere) und 1974 sein vorläufiges Opus […]

Samuel R. Delany: Comic „Bread&Wine“

Autor Samuel R. Delany, der Romane, Novellen und Kurzgeschichten zwischen Sience Fiction, Fantasy und autobiografischen Roman geschrieben hat, war immer gut für einen Ausflug in andere, neue Gefilde. Dazu gehörten die Grafic Novel Empire: A Visual Novel (1978) zusammen mit Zeichner Howard Chaykin und die Bildgeschichte Bread and Wine (1999) zusammen mit Mia Wolff. Letzteres […]

Die Steve-Jobs-Strategie: Apple Keynote mit der „1984“-Werbung

Immer wieder kann man lesen, dass Apples Steve Jobs ein guter und mitreissender Redner war. Manchmal, wie hier zu sehen, war er es. Sehr oft war er rhetorisch aber nicht so gut, wie über ihn geschrieben wurde. Es war etwas anderes, was seine Reden besonders machte: Ein Feld, in dem er nahezu genial war, war […]

Deadpool-Regisseur Tim Miller: Sein erster Film „Gopher Broke“

Hier zu sehen ist ein preisgekrönter Kurzfilm aus 2004, den Deadpool-Regisseur Tim Miller mitgeschrieben und abgedreht hat. Witzig, dass die Zeitlupen-Szene mit der fliegenden Kuh der Einleitungssequenz von Deadpool ähnelt. Fliegende komplizierte Sujets in Zeitlupe scheinen es Tim Miller angetan zu haben. Für ihn ist es sein Spielfilm-Debut – der Regisseur hat vorher als Second-Unit-Man […]

Deadpool-Billard: Wortakrobatik schlägt Körperakrobatik

Deadpool ist in aller Munde. Der Film, der mit einem vergleichsweise geringen 58-Millionen-Dollar-Budget 780 Millionen Dollar eingespielt hat und dabei verschiedene Zuschauerzahl-Rekorde gebrochen hat, erscheint wie ein Befreiungsschlag in der pathetischen Superhelden-Film-Suppe. Vor allem die postmoderne Selbstironie toppt alles bisher dagewesene. Nichts wird mehr ernst genommen, weder Schauspielerkollegen wie Hugh Jackman noch Ryan Reynolds selbst, […]

Deadpool-Lächeln: Superheld der hippen Hypergewalt

Deadpool ist ein anderer Typus von Held. Man ist versucht zu sagen: ein ganz neuer Held, aber das stimmt nicht. Betrachtet man die Genese der Superhelden in den Comics – und Deadpool kam wie all die anderen verfilmten Superhelden aus den Comicheften – dann haben diese Helden sich von triefendem Pathos etwas wegentwickelt. Zwar gibt […]

Adele: Chasing Pavements 2008 live

Anlässlich des Todes von Prince konnte man noch einmal über seinen musikalischen und businessmäßigen Werdegang nachdenken. Er war in den 1980er Jahren ein weltweiter Megastar gewesen. Dann hatte er sich von der Plattenindustrie distanziert, hatte sich sogar seines Namens (The Artist formaly Known as Prince) entledigt und war gemessen am vorherigen Erfolg in der medialen […]

Was Amerikaner über Deutsche denken: „Just Hitler“

Vorurteile sind ein zweischneidiges Schwert: Auf der einen Seite helfen sie, Entscheidungen schnell zu fällen, auf der anderen Seite helfen sie, Fehlentscheidungen schnell zu fällen. Im Miteinander der Völker wirken Vorurteile sogar lächerlich. Sie besagen, dass Italiener Nudeln essen, Franzosen Weißbrot und Deutsche Kartoffeln. Nicht ganz falsch aber inzwischen auch gar nicht mehr richtig. Und […]

Lauryn Hill in der „Def-Poetry-Jam-Reihe“: Motives and Thoughts

Def bedeutet soviel wie super oder cool oder auch supercool oder richtig cool. Wie cool Lyrik sein kann, zeigt Mos Def alias Dante Terrell Smith, ein Rapper, Hip-Hop-Musiker und zugleich Schauspieler. Hier im Video sagt er als Veranstalter der Reihe Def Poetry Jam Ex-Fugees-Sängerin Lauryn Hill an, die ein Gedicht vorträgt. Das Konzept der Reihe […]

Lauryn Hill: Doo Wop (That Thing)

Lauryn Hill, die Ex-Sängerin der Fugees, sprach oft und gerne von all dem oberflächlichen Materialismus und singt in ihrem Lied Doo Wop (That Thing) indirekt davon, auch wenn es darin eigentlich eher um Beziehungen geht: „It’s silly when girls sell their soul.“ Der Titel ihres Albums The Miseducation of Lauryn Hill von 1998 lehnt sich […]