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	<description>Die schräge Welt</description>
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		<title>Comic-Zeichenkunst: Der Teppich von Bayeux, das Sparschwein von Enki Bilal und die 9. Kunst des Danijel Zezelj</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 11:54:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Wasselowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
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		<description><![CDATA[Comics möchten mehr sein als sie sind. Comics als preisgekrönte „Grafic Novels“, Comics als Drehbücher für Filme oder Comics als regelrechte Kunstwerke. Wer auf sich hält, sagt nicht mehr „Ich zeichne Comics“ sondern „Ich zeichne Grafic Novels“ – das klingt nach Literatur und Illustrations-Kunst.
Der Ahnherr aller Bildgeschichten, der Teppich von Bayeux, ist ein hohes Kulturgut, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13826" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><img class="size-full wp-image-13826" title="endoplast_danijel_zezelj_suncity" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/09/endoplast_danijel_zezelj_suncity.jpg" alt="Cover einer Grafic Novel des Kroaten Danijel Zezelj, der in Deutschland noch relativ unbekannt ist." width="553" height="707" /><p class="wp-caption-text">Cover einer Grafic Novel des Kroaten Danijel Zezelj, der in Deutschland noch relativ unbekannt ist (Copyright: Danijel Zezelj).</p></div>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Comics möchten mehr sein als sie sind. Comics als<span id="more-13432"></span> preisgekrönte „Grafic Novels“, Comics als Drehbücher für Filme oder Comics als regelrechte Kunstwerke. Wer auf sich hält, sagt nicht mehr „Ich zeichne Comics“ sondern „Ich zeichne Grafic Novels“ – das klingt nach Literatur und Illustrations-Kunst.</strong></span></p>
<p>Der Ahnherr aller Bildgeschichten, der Teppich von Bayeux, ist ein hohes Kulturgut, der anerkannte deutsche Kubist Lionel Feininger hat in Amerika kurzzeitig Comics gezeichnet und Wilhelm Buschs Bildgeschichten bleiben nach wie vor anerkannt – ebenso wie die berühmten Donald Duck-Comics, die Carl Barks für Disney gezeichnet hat. Werfen wir einen Blick auf die aktuellen Superhelden-Comics und überprüfen wir mal, ob schnöde Unterhaltungs-Bildchen vielleicht mehr sein könnten als man allgemein hin annimmt.</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Comics mit neuen Ansprüchen</strong></span><br />
Man weiß, Literatur kann unterschiedlich lang sein: Vom Gedicht, zur Kurzgeschichte, über die Novelle, die Erzählung bis hin zum Roman ist es ein weiter Weg. Auch ein Film ist nicht gleich einem Film: Als Kurzfilm (10 Min.), Fernseh-Serienfolge (45 Min.) oder als Kinofilm (90 Min.) sind Filme ganz unterschiedliche Formate mit unterschiedlichen dramaturgischen Erfordernissen. Ein Comic kann „der Comic“ oder „das Comic“ sein. Dies deutet ebenfalls schon auf unterschiedliche Umfänge hin. Der Comic in der Tageszeitung ist ein Streifen, der in der Regel aus nur drei bis vier Bildern besteht, der so genannte „Strip“ oder „Comic-Strip“, während „das Comic“ ein Comic-Heft meint. Was ein Comic ist, ist heutzutage so wenig klar wie nie. Heute gibt es Grafik Novels, anspruchsvolle und umfangreiche Comic-Bücher für eher erwachsene Leser. So sind viele Comic-Publikationen inzwischen Bücher, die man sich ins Regal stellen kann, gleich neben die Welt-Literatur. Das wirkt fast wie eine Rechtfertigung, dass sie etwas wert sind.</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Zwischen Anspruch und Deadline: Comics als Kunstform</strong></span><br />
Es schließt sich die Frage an, ob Comics tatsächlich „Kunst“ sind. Denn das unterstellte Streben der Comics nach Höherem bezieht sich nicht nur auf Umfang und Ausstattung der Bände sondern auch auf die Tendenz der Comic-Zeichner sich in der Galerie-Szene und damit in der Kunst-Szene zu etablieren. Das begann mit Postern, ging über die so genannten Portfolios, einer Sammlung von großformatigen Kunstdrucken und den Verkauf von Originalzeichnungen, bei denen die Originalseite eines bekannten Zeichners schon mal für mehrere Tausend Dollar über denTisch geht. Ein Comic-Bild des Belgiers Hergé, der den Comic-Klasiker „Tim und Struppi“ geschaffen hatte, ging im März 2008 für 764.200 Euro an einen anonymen Käufer. Die Gouache stammt aus dem Jahre 1932 und bildet das Titelbild von „Die Abenteuer von Tim und Struppi in Amerika“ ab. Der Serbe Enki Bilal, ein bekannter und ernsthafter Comic-Zeichner, der auch schon Filme gedreht hat, hatte bis dahin den Rekord gehalten. Ein Bild ging für 177.000 ein anderes 145.000 Euro weg – echte Kunst-Preise eben. Die Werke Bilals gelten zur Zeit als gutes Investment und er als tuerster „künstlerischer“ Comic-Zeichner. Ist er überhaupt noch einer? Die Grenzen zwischen „E“ (ernsthafter Kunst) und „U“ (Unterhaltungs-Kunst) sind fließend geworden.</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Alle Neune: Comics, die neunte Kunst</strong></span><br />
Comics werden nicht von ungefähr die „neunte Kunst“ genannt. Dabei ist „Bildende Kunst“ ein Sammelbegriff für die visuell gestaltenden Künste, dazu gehörten früher 1. Architektur, 2. Bildhauerei, 3. Malerei, 4. Grafik (Holzschnitt, Lithografen, Kupfer-/Stahlstich, Radierung), 5. Zeichnen, 6. Gebrauchskunst (Goldschmiede-, Gravur- und Stukateur-Arbeiten sowie Keramik), 7. Fotografie und 8. Film. Tatsächlich haben sich die notorisch kulturell unterbewerteten Comics gewandelt. Die Trennlinie zwischen Kunst und Kommerz ist nicht mehr so klar zu ziehen wie früher, und das hat es schwieriger gemacht, Kunst, Gebrauchskunst und Design voneinander zu trennen. Ästhetische Unterscheidungs-Kriterien greifen schon lange nicht mehr, wenn ein Barron Storey, ein Dave McKean, ein Bill Sienkiewicz oder ein Moebius im positiven Sinne zwischen allen Stühlen sitzen.</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Kann das genug sein: Kunst um ihrer selbst willen?</strong></span><br />
Hilfreich zur Klärung, ob Comics Kunst sein können, ist da eher eine Redewendung wie „L’art pour l’art“ (Die Kunst um der Kunst willen), die Théophile Gautier und Victor Cousin zugeschrieben wird. Gemeint ist der Anspruch, der einem Künstler anhaftet: Dass er seine Kunst unkommerziell ausüben soll. Nur dann, befreit vom äußeren Zweck und voll konzentriert auf die Entfaltung seiner inneren Fähigkeiten, ist ein Künstler in der Lage sich auszudrücken und ist er potenziell in der Lage, Neues zu erreichen. Soweit die eine Seite der Theorie. Etablierte Künstler wie Gerhard Richter, Josef Beuys oder Damien Hirst müssen andererseits wie ein guter Markenartikel einen hohen Marktwert erreichen. Kann ein großer Künstler wirklich gut sein, wenn er keinen Marktwert hat? Nicht in unserer kapitalistisch strukturierten Gesellschaft. Daher ist es klar, dass der Künstler nicht nur für seine Kunst lebt, wenn er es zu etwas bringen will, er muß sich vermarkten, muß szenemäßig a la Warhol angesagt sein. Und so kehrt sich die Aussage „Kunst um der Kunst willen“ in ihr Gegenteil um. Kunst muss einen Anspruch haben und Inhalte verkörpern, die im gesellschaftlichen Zusammenhang relevant sind. Wenn die Einlösung des Anspruchs möglichst zweckfrei erfolgt, entstehen zusammen mit gestalterischem oder antagonistischem Potenzial gesellschaftliche Relevanz und kommunikative Kräfte, die symbolhaft über das Werk hinausweisen: Es entsteht Kunst, die jenseits gesellschaftlicher Einflußnahme aber auch nur die Selbstverwirklichung des Einzelnen sein kann. Eigentlich aber vollzieht sich die Erstellung eines Comics im Spannungsfeld zwischen Zeichnung (Kunst) und Grafik-Design (keine Kunst). Heute nicht mehr so einfach zu sagen, wann Grafik-, Kommunikations- und Medien-Designer für sich den Künstler-Status zu Recht reklamieren.</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Die Schwierigkeiten des Unterhaltungsmediums</strong></span><br />
Das Medium Comic ist seinen Ursprüngen nach ein triviales Unterhaltungsmedium, das mit Klischees zuhauf arbeitet und daher weniger der Selbstverwirklichung des Schöpfers und mehr der Bedürfnisdeckung des Publikums dient. Gerade die amerikanischen Superhelden-Comics vermitteln fragwürdige Inhalte, ihre Produktions-Methoden haben traditionell nichts mit Kunst und sehr viel mit Fließbandarbeit zu tun. Mehr noch, das Wort vom gescheiterten Künstler, der sich als Comic-Zeichner verdingen muß, zeichnet ein Bild, das manchmal so verkehrt nicht ist. Schön, dass moderne Comiczeichner, die sich multimedial zwischen Comics, Illustrationen und manchmal „richtiger“ Kunst bewegen, der Überlegung, was Kunst sein und unter welchen Bedingungen sie entstehen kann, eine pragmatische Nuance hinzufügen: Kunst heißt „machen“ und ausleben, was in einem steckt. Wer viel in sich trägt, wächst über das simple Comic-Zeichnen als Broterwerb hinaus und schafft Einmaliges. In diesem Sinne möchte ich einen Blick auf die aktuelle Comic-Produktion werfen. Was ist an gut gezeichneten Superhelden-Comics (und einigen anderen) im Moment im Laden und was kommt bis zum Oktober? Ein kleiner Streifzug.</p>
<div id="attachment_13827" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><img class="size-full wp-image-13827" title="endoplast_gi_joe_howard_chaykin" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/09/endoplast_gi_joe_howard_chaykin.jpg" alt="Ein Cover der Serie &quot;GI-Joe Cobra&quot; von Altmeister Howard Chaykin." width="553" height="839" /><p class="wp-caption-text">Ein Cover der Serie &quot;GI-Joe Cobra&quot; von Altmeister Howard Chaykin. Man beachte den Kontrast zwischen den Details und der großzügigen Raumaufteilung, die typisch ist für Chaykin und ihn nicht nur als guten Zeichner sondern auch als guten Gestalter ausweist (Copyright: idw-Publishing).</p></div>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Howard Chaykin als Vorbild für Mark „Jock“ Simpson</strong></span><span style="color: #993366;"><strong> von &#8220;Losers&#8221;</strong></span><br />
Howard Chaykin war mal einen junger Wilder in den Comics. Er schuf mit der Bebilderung von Alfred Bester‘s Science Fiction-Roman „The Stars my Destination“ ein einmaliges Werk, das neue Maßstäbe in Ästhetik und speziell der Farbgebung setzte. Chaykin, Jahrgang 1950, kam ganz herkömmlich aus den Superhelden-Comics und zeichnete schließlich für das Erwachsenen-Comic-Magazin „Heavy Metal“. Er schuf mit „Time2“ eine zweibändige Grafic Novel, die Maßstäbe setzte. Chaykin war erst als Zeichner, später als Autor tätig und äußerst produktiv. Zeichnerisch war er in der 1970er-Jahren einer der Innovatoren des Mediums, dessen visuelle Erzähltechnik das Medium „Comic“ bereichert hat. Sein Talent hat Spuren hinterlassen, auch ganz aktuell. So steht der Brite Jock, wie sich der Zeichner Mark Simpson nennt, in der Tradition Chaykins, nicht nur was die Strichführung sondern auch was die Erzähltechnik betrifft. Wobei Jock, der vorher an „2000 A.D.“ und „Judge Dredd“ gearbeitet hatte, eine betont einfache und klare Linienführung nutzt. Der späte Chaykin hingegen, der nach seinem Film-Engagement bei „Mutant X“ wieder zu den Comics zurückgekehrt war, favorisierte mit sehr vielen Strichen einen eher rauen Stil – ähnlich wie sein Lehrmeister Neal Adams, als dessen Assistent Chaykin wie so viele andere angefangen hatte. Chaykins visuelle Sprache ist sehr vom Film geprägt. Seine aufwendigen Arbeiten der 1970er Jahre á la „Stars my Destination“ und mehr noch „Empire“ &#8211; mit dem innovativen Science-Fiction-Autor Samuel R. Delany entstanden – das sein Hauptwerk ist, haben mit klischee-triefenden Comics kaum mehr etwas zu tun. Chaykin war einer der großen Innovatoren der Comics, der mit diesen Arbeiten einen künstlerischen Weg beschritt, den er aber ebenso schnell wieder verließ, wie er ihn beschritten hatte. „The Losers“ kommt übrigens als Action Hollywood-Film in die Kinos, aber ganz bestimmt besser als der Film ist der flotte Comic. Band 2 des Comics erscheint am 6. Oktober.</p>
<div id="attachment_13828" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><img class="size-full wp-image-13828" title="endoplast_andy_clarke_batman" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/09/endoplast_andy_clarke_batman.jpg" alt="Andy Clarke's Batman-Version fängt technisch perfekt umgesetzt die Figuren wie eine Momentaufnahme ein." width="553" height="839" /><p class="wp-caption-text">Andy Clarke&#39;s Batman-Version fängt technisch perfekt umgesetzt die Figuren wie eine Momentaufnahme ein (Copyright: DC-Comics, Panini-Verlag).</p></div>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Frischer Wind aus Great Britain: Andy Clarke’s Batman</strong></span><br />
Das grafische Highlight in den Läden im Moment ist „Batman“ Nr. 26 vom Briten Andy Clarke. Leider hat das Heft kein schönes Cover, das aber auch nicht von Clarke gezeichnet wurde. Sein Batman ist Typisch englisch etwas statisch angelegt – dennoch funktioniert das Ganze grafisch hervorragend. Clarke arbeitet mit einem feinen Strich, perfektionistisch bis zum letzten Punkt &#8211; sehr ungewöhnlich für ein Superheldencomic. Er nutzt Schwarzflächen, aus denen perfekte Kurzstrichensembles erwachsen. Die Bilder wirken wie eingefroren. Kein Zeichner in diesem Jahr hat mehr Liebe zum Detail walten lassen. Ein bißchen erinnert das an einen sehr clean getuschten Frank Quitley – aber nur entfernt.</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Düster-Mann: Tom Coker’s Daredevil</strong></span><br />
In der Reihe „Marvel Noir“ zeichnet Tom Coker „Daredevil“ abgehoben und verstärkt das Dunkle und Abgründige überzeugend und atmosphärisch dicht. Für meinen Geschmack aber zu gewollt. Das kommt daher, als sei es wie „Kunst“. „Daredevil“ bleibt aber ein Superheld. Zeichenkunst im Superhelden-Milieu ohne Dynamik ist schwer umzusetzen. Dieser Comic hat visuell ein Glaubwürdigkeitsproblem.</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Abgründig: Todd McFarlane und Greg Capullo mit „Haunt“</strong></span><br />
Todd McFarlane ist eine lebende Legende. Er hat zusammen mit einigen anderen den Superhelden-Comics, die zwischendurch eingeschlafen waren, eine eigenständige Form zurückgegeben. Mit Spawn schuf er eine eigene Reihe, die zwischen den Ausgaben 26-100 von Greg Capullo gezeichnet vwurde. Capullo wurde immer besser – sogar besser als McFarlane selbst. Spätestens mit seiner eigenen Mini-Serie (2 x 3 Ausgaben) um das Monster „The Creech“ zeigte Capullo, wie gut er geworden war. Wie wir berichteten, zeichnet er inzwischen an der neuen Serie „Haunt“, die von McFarlane getuscht wird. McFarlane’s Tuscharbeit ist wild und unberechenbar, alles andere als der glatte Mainstream. Er bediente sich beim Entwurf seiner früheren Figuren – wie zum Beispiel in der „Spiderman“-Serie &#8211; zahlreicher sehr simpler Klischees und zeigte deutlich seine limitierten Fähigkeiten, manches zeichnerisch darzustellen. Dies versuchte er, durch ein Strichwirrwarr zu überdecken. Dennoch ist seine Art zu tuschen ein Bollwerk gegen zu glatte und zu wenig lebendige illustrative Strichführung. Die zeigt sich aktuell auch wieder in der ersten Hälfte von Spawn. Am 21. September erscheint „Haunt“, von Greg Capullo und Ryan Ottley durchweg gut vorgezeichnet. Enthalten sind die ersten 5 Hefte in einem Band.</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Wegweisend: Guiseppe Camuncoli’s Wolverine</strong></span><br />
Auch aktuell zu kaufen ist Wolverine Nr. 9. Die erste Geschichte darin ist von Guiseppe Camuncoli gezeichnet, der eine besondere Vorliebe hat, seine Tuschestrich zu modulieren. Eine sehr interessante Art zu zeichen und damit einer der zukünftigen Hoffnungsträger der Superhelden-Comics.</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Cool: David Lafuente’s „Ultimate Comics: Spider-Man“</strong></span><br />
Der Spanier David Lafuente, der in London wohnt, zeichnet „Ultimate Comics: Spider-Man &#8211; Die neue Welt des Peter Parker“. Das ist locker-flockig und für Teenies illustriert. Alles wirkt cartoonhaft-lustig. Sehr gekonnt und so wie man sich von außen Comics vorstellt. Band 1 ist in den Läden, Band 2 erscheint am 12.10.2010.</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Formvollendet: Carmine Di Giandomenico’s „Noir Spider Man“</strong></span><br />
Am 26.10. erscheint „Marvel Noir: Spider Man 2“ gezeichnet vom großartigen Carmine Di Giandomenico. Bereits der erste Band war eine Augenweide. Carmine Di Giandomenico, Jahrgang 1973, hat noch nicht viele Comics gezeichnet, dafür ist er Storyboard-Zeichner in der Filmindustrie, das heißt, er zeichnet den Ablauf des Filmes in Einzelbildern, um das Drehbuch mit den Kamera-Einstellungen zu visualisieren. Eine gute Schule für’s Comiczeichnen – und umgekehrt ist das Comic-Zeichnen auch eine gute Vorarbeit für’s Storyboard-Zeichnen.</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Abgedreht: Mahnke’s und Christian Alamy’s Green Lantern</strong></span><br />
In „Green Lantern Sonderband 19“, eine Geschichte ist vorgezeichnet von Doug Mahnke und getuscht von Christian Alamy. Abgedrehtere Figuren gab es selten. Der Band sollte eine Nominierung für den Endoplast-Skurilitäts-Oskar kriegen und hätte gute Aussichten, ihn zu gewinnen. Zu dem Team Mahnke/Alamy hatte ich bereits ausführlich geschrieben. Der Band ist aktuell zu kaufen.</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Gewaltig: Diego Latorre’s „Dante’s Inferno“</strong></span><br />
Ebenfalls zum Datum erscheint „Dante’s Inferno“, illustrativ hochwertig umgesetzt von Diego Latorre. Sehr aufwendige Adaption des Games (nicht des Weltliteratur-Klassikers „Göttliche Komödie“ von Dante Alighieri aus dem 14. Jahrhundert).</p>
<div id="attachment_13829" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><img class="size-full wp-image-13829" title="endoplast_danijel_zezelj_comic" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/09/endoplast_danijel_zezelj_comic.jpg" alt="Cover einer von Danijel Zezelj’s selbst geschriebenen Comic-Novellen: Kein Strich zu viel und eine kraftvolle Flächigkeit als Reminiszenz an den Expressionismus." width="553" height="768" /><p class="wp-caption-text">Cover einer von Danijel Zezelj’s selbst geschriebenen Comic-Novellen: Kein Strich zu viel und eine kraftvolle Flächigkeit als Reminiszenz an den Expressionismus (Copyright: Danijel Zezelj).</p></div>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Meisterlich: Danijel Zezelj’s „Loveless“</strong></span><br />
Die Tendenz in allen Medien, auch dem Comic, geht in Richtung technischem Overkill. Beim Film sind das Spezialeffekte, technisch immer perfektere Traumwelten und 3D. Beim Comic seit Richard Corben, geht es oft darum, die Bilder zu „malen“, die Figuren räumlich wirken zu lassen oder aber kitschige Farborgien zu zelebrieren. Allein aus diesem Grund gibt es so viel Müll bei den Superhelden-Comics. Am 21. September erscheint nun der letzte Band 4 von „Loveless“, für den auch der Kroate Danijel Zezelj zeichnet, ein bemerkenswerter Zeichner. Er arbeitet oft nur in Schwarzweiß und das mit relativ wenigen expressionistischen Strichen. Man sieht an seinem Werk: Weniger ist tatsächlich mehr. Frank Miller, der seine letzten „Sin City“-Geschichten nur mehr hingehunzt hatte, sollte sich diese Zeichnungen mal angucken &#8211; und lernen. Zezelj’s Arbeiten sind der definitive Beweis, dass die Grenzen zwischen Kunst und der „Massen-Zeichenware Comic“ verschwimmen können. Zezelj macht Kunstperformances, hat 20 Grafic Novels geschrieben und gezeichnet und einiges Material – meist kürzere Beiträge &#8211; für verschiedene Mainstreaam-Comic-Verlage. So ist eine kurze Geschichte von ihm in „Northlanders“ Band 3 zu bewundern.  Nebenbei illustriert er für verschiedene Zeitschriften wie zum Beispiel das „Harper’s Magazine“ oder den „The New York Times Book Review“. Der 43jährige (Jahrgang 1966) ist ungeheuer produktiv – und ungeheuer gut. Das sequenzielle Erzählen scheint ihm im Blut zu liegen. Sein Stil ist düster und flächig, und die große Besonderheit seiner eigenen Grafic-Novels ist, dass er regelmäßig seitenweise ohne Text auskommt und seine Bilder sprechen läßt. Leider sind viele seiner umfangreicheren eigenen Werke in Italien, Kroatien und Frankreich erschienen – und nicht in Deutschland. Zezelj wäre in Deutschland als Großmeister der Comics also noch zu entdecken.</p>
<div id="attachment_13830" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><img class="size-full wp-image-13830" title="endoplast_danijel_zezelj_graficnovel" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/09/endoplast_danijel_zezelj_graficnovel.jpg" alt="Ein Plakat, gestaltet vom Comic-Zeichner und Künstler Danijel Zezelj." width="553" height="782" /><p class="wp-caption-text">Ein Plakat, gestaltet vom Comic-Zeichner und Künstler Danijel Zezelj (Copyright: Danijel Zezelj).</p></div>
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		<title>Moebius&#8217; Arzak (8)</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 05:20:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Wasselowski</dc:creator>
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Silencio. Die Original Arzak-Comic-Geschichten kommen gänzlich ohne Worte aus, was ihren besonderen Charme ausmacht. Die Trickfilm-Umsetzung ist vollgepropft mit Sprache, obwohl die surrealen Storys auch ohne Text auskommen würden. Kommentieren.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="350" height="288" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/dyt-zRaFbLc?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="350" height="288" src="http://www.youtube.com/v/dyt-zRaFbLc?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Silencio.</strong></span> Die Original Arzak-Comic-Geschichten kommen <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/comic/archive/2009/12/03/science-fiction-ueber-den-daechern-von-paris.aspx">gänzlich ohne Worte</a> aus, was ihren besonderen Charme ausmacht. Die Trickfilm-Umsetzung ist vollgepropft mit Sprache, obwohl die surrealen Storys auch ohne Text auskommen würden. <a href="http://www.endoplast.de/2010/09/02/moebius-arzak-8/">Kommentieren.</a></p>
<a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2010%2F09%2F02%2Fmoebius-arzak-8%2F&amp;linkname=Moebius%26%238217%3B%20Arzak%20%288%29"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a>]]></content:encoded>
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		<title>Moebius&#8217; Arzak (7)</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 04:54:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Wasselowski</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Welten-Bummler. Arzak in einer gefährlichen Kunstausstellung und in einer Medien-Wirklichkeit. Comic-Künstler Moebius schuf im Jahr 2003 Zeichnungen und Drehbuch für den Fernsehsender „France 2“. Realisiert wurden die Filme in Flash, mit dem man leicht Zeichentrick-Filme entwickeln kann. Die Zeichnungen wurden ökonomisch und geschickt animiert, sodass Aufwand und Ergebnis in einem guten verhältnis zueinander stehen. Kommentieren.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="350" height="288" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/rww5jdK38us?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="350" height="288" src="http://www.youtube.com/v/rww5jdK38us?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Welten-Bummler.</strong></span> Arzak in einer gefährlichen Kunstausstellung und in einer Medien-Wirklichkeit. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arzak_Rhapsody">Comic-Künstler Moebius</a> schuf im Jahr 2003 Zeichnungen und Drehbuch für den Fernsehsender „France 2“. Realisiert wurden die Filme in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adobe_Flash">Flash,</a> mit dem man leicht Zeichentrick-Filme entwickeln kann. Die Zeichnungen wurden ökonomisch und geschickt animiert, sodass Aufwand und Ergebnis in einem guten verhältnis zueinander stehen. <a href="http://www.endoplast.de/2010/09/02/moebius-arzak-7/">Kommentieren.</a></p>
<a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2010%2F09%2F02%2Fmoebius-arzak-7%2F&amp;linkname=Moebius%26%238217%3B%20Arzak%20%287%29"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a>]]></content:encoded>
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		<title>Loveparade-Analyse (3)</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 16:50:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Barbara Streisand-Effekt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Polizei-Sicht. Teil 3 der Focus-Doku zur Loveparade. Das Innenministerium hat heute ebenfalls einen Bericht vorgelegt, der die Polizei von Schuld an der Loveparade-Katastrophe freispricht und der Stadt Duisburg schwere Vorwürfe macht. Innenminister Ralf Jäger ist Duisburger und hatte als SPD-Oppositioneller im Stadtrat von Duisburg stets harte Worte für die CDU-Politik des Oberbürgermeisters Adolf Sauerland gefunden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="350" height="220" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/stQv1yHR43g?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="350" height="220" src="http://www.youtube.com/v/stQv1yHR43g?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Polizei-Sicht.</strong></span> Teil 3 der Focus-Doku zur Loveparade. Das Innenministerium hat heute ebenfalls einen Bericht vorgelegt, der die Polizei <a href="http://www.endoplast.de/2010/09/01/loveparade-katastrophe-luge-und-wahrheit-in-zeiten-mangelnder-verantwortungsbereitschaft/">von Schuld an der Loveparade-Katastrophe freispricht</a> und der Stadt Duisburg schwere Vorwürfe macht. Innenminister Ralf Jäger ist Duisburger und hatte als SPD-Oppositioneller im Stadtrat von Duisburg stets <a href="http://www.faz.net/s/RubCCB49507459C498F8E6FA9E990486D14/Doc~EF029A43ED5894387ADA019AA8C57AF95~ATpl~Ecommon~Scontent.html">harte Worte für die CDU-Politik</a> des Oberbürgermeisters Adolf Sauerland gefunden. /<a href="http://www.endoplast.de/2010/09/01/loveparade-analyse-1/">Teil1</a>/<a href="http://www.endoplast.de/2010/09/01/loveparade-analyse-2/">Teil2</a>/.<a href="http://www.endoplast.de/2010/09/01/loveparade-analyse-3/">Kommentieren.</a></p>
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		<title>Loveparade-Analyse (2)</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2010/09/01/loveparade-analyse-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 16:44:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Barbara Streisand-Effekt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Stadt-Sicht. Teil zwei der „Focus“-Dokumentation zur Loveparade. Die Stadt Duisburg hat heute ihren Abschlußbericht vorgelegt, in dem sie sich selbst durch ihre Anwalts-Kanzlei freispricht von aller Schuld. /Teil1/Teil3/. Kommentieren.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="350" height="220" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/PXs0ZZqm44U?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="350" height="220" src="http://www.youtube.com/v/PXs0ZZqm44U?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Stadt-Sicht.</strong></span> Teil zwei der „Focus“-Dokumentation zur Loveparade. Die Stadt Duisburg hat heute ihren <a href="http://www.endoplast.de/2010/09/01/loveparade-katastrophe-luge-und-wahrheit-in-zeiten-mangelnder-verantwortungsbereitschaft/">Abschlußbericht vorgelegt,</a> in dem sie sich selbst durch ihre Anwalts-Kanzlei freispricht von aller Schuld. /<a href="http://www.endoplast.de/2010/09/01/loveparade-analyse-1/">Teil1</a>/<a href="http://www.endoplast.de/2010/09/01/loveparade-analyse-3/">Teil3</a>/. <a href="http://www.endoplast.de/2010/09/01/loveparade-analyse-2/">Kommentieren.</a></p>
<a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2010%2F09%2F01%2Floveparade-analyse-2%2F&amp;linkname=Loveparade-Analyse%20%282%29"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a>]]></content:encoded>
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		<title>Loveparade-Analyse (1)</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 16:39:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Barbara Streisand-Effekt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Veranstalter-Sicht. Lopavent, der Veranstalter der Loveparade 2010, zeigt auf seiner eigens eingerichteten Website zur Loveparade ein hoch aufgelöstes Video, in dem man sieht, dass die Polizei zwei Ketten bildet. Lopavent behauptet, dies hätte zum Menschen-Stau geführt. Lopavent selbst wähnt sich frei von Schuld. Hier zu sehen eine „Focus“-Dokumentation. /Teil2/Teil3/. Kommentieren.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="350" height="220" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/3sHQsnQGYSU?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="350" height="220" src="http://www.youtube.com/v/3sHQsnQGYSU?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Veranstalter-Sicht.</strong></span> Lopavent, der <a href="http://www.endoplast.de/2010/09/01/loveparade-katastrophe-luge-und-wahrheit-in-zeiten-mangelnder-verantwortungsbereitschaft/">Veranstalter der Loveparade 2010,</a> zeigt auf seiner <a href="http://www.dokumentation-loveparade.com/">eigens eingerichteten Website</a> zur Loveparade ein hoch aufgelöstes Video, in dem man sieht, dass die Polizei zwei Ketten bildet. Lopavent behauptet, dies hätte zum Menschen-Stau geführt. Lopavent selbst wähnt sich frei von Schuld. Hier zu sehen eine „Focus“-Dokumentation. /<a href="http://www.endoplast.de/2010/09/01/loveparade-analyse-2/">Teil2</a>/<a href="http://www.endoplast.de/2010/09/01/loveparade-analyse-3/">Teil3</a>/. <a href="http://www.endoplast.de/2010/09/01/loveparade-analyse-1/">Kommentieren.</a></p>
<a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2010%2F09%2F01%2Floveparade-analyse-1%2F&amp;linkname=Loveparade-Analyse%20%281%29"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a>]]></content:encoded>
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		<title>Loveparade-Katastrophe: Lüge und Wahrheit in Zeiten mangelnder Verantwortungsbereitschaft</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 15:48:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Barbara Streisand-Effekt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das letzte vom Loveoparade-Versdrängungs-Zirkus: Es gibt eine fortwährende Kommunikation zwischen drei Parteien, die eigentlich für die Loveparade-Katastrophe Verantwortung tragen – und sie scheint aussichtslos zu sein, weil niemand die schwere Bürde tragen will und jeder Beweise für die Schuld des jeweils anderen in Händen zu halten glaubt.
Es geht darum, wer die Schuld an den Ereignissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13765" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/09/endoplast_sauerland_wasselowski.jpg"><img class="size-full wp-image-13765 " title="endoplast_sauerland_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/09/endoplast_sauerland_wasselowski.jpg" alt="Ein Aushang unter der Brücke, bei der die Loveparade-Katastrophe in Duisburg stattgefunden hat." width="553" height="310" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Aushang unter der Brücke, bei der die Loveparade-Katastrophe in Duisburg stattgefunden hat.</p></div>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Das letzte vom Loveoparade-Versdrängungs-Zirkus: Es gibt eine fortwährende Kommunikation zwischen drei Parteien,<span id="more-13762"></span></strong></span><span style="color: #ff0000;"><strong> die eigentlich für die Loveparade-Katastrophe Verantwortung tragen – und sie scheint aussichtslos zu sein, weil niemand die schwere Bürde tragen will und jeder Beweise für die Schuld des jeweils anderen in Händen zu halten glaubt.</strong></span></p>
<p>Es geht darum, wer die Schuld an den Ereignissen und an 21 Toten trägt. Die drei Akteure sind die Stadtverwaltung Duisburg als Ordnungsbehörde, vertreten durch Oberbürgermeister Adolf Sauerland, der Veranstalter der Loveparade, Lopavent GmbH, vertreten durch Rainer Schaller und die Polizei, nun vertreten durch den neuen nordrhein-westfälischen  Innenminister Ralf Jäger. Die eigentliche Ermittlungs-Behörde in der Sache bleibt jedoch die Staatsanwaltschaft Duisburg.</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Verantwortlicher 1: Die Stadt Duisburg</strong></span><br />
Die Stadt hatte so auch nach der Katastrophe schnell einen Ausschuß gebildet und sich flugs von einer ihr verbundenen Anwaltskanzlei bescheinigen lassen, dass sie keine Schuld trifft. Darüber war hier schon zu lesen und die Publizierung der Fakten im Duisburger Blog xtranews hatte einen Keulenschlag von eben jener Anwaltskanzlei zur Folge. Heute hat die Stadt durch die Kanzlei „Heuking Kühn Lüer Wojtek“ <a href="http://www.duisburg.de/ratsinformationssystem/bi/vo0050.php?__kvonr=20056110&amp;voselect=20049862">das Abschluß-Gutachten vorlegen lassen,</a> dass sie komplett entlastet. Darin heißt es, nicht die Stadt sei für das Sicherheitskonzept verantwortlich, sondern der Veranstalter müsse es vorlegen und mit <a href="http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Stadt-Duisburg-will-sich-nichts-vorwerfen-id3636354.html">Polizei und Feuerwehr</a> abklären. In der abschließenden städtischen Diskussions-Runde zur Loveparade habe niemand mehr Bedenken geäußert.</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Verantwortlicher 2: Die Polizei</strong></span><br />
Ihr zuvorgekommen ist das Innenministerium, das heute ein Papier vorgelegt hat, <a href="http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article9329146/Loveparade-Rechtsgutachten-belastet-Stadt-Duisburg.html">in dem das drin steht,</a> was eigentlich sowieso klar ist. Nach deutschem Recht trägt der Veranstalter eines Events alleine schon rechtlich die Hauptverantwortung. Das Innenministerium argumentiert darüber hinaus, dass die Stadt Duisburg als Ordnungsbehörde danach verantwortlich für die Überprüfung des Sicherheitskonzeptes sei. Die Polizei ist nach diesem Papier aus dem Schneider. Grundsätzlich ist dies auf organisatorischer Ebene natürlich richtig. Wenn das Sicherheitskonzept lücken- und fehlerhaft war und die Stadt Duisburg dies gebilligt hat, hat sie unter Umständen fahrlässig gehandelt.</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Verantwortlicher 3: Der Veranstalter</strong></span><br />
Der dritte im Bunde, Rainer Schaller als Geschäftsführer von Lopavent, hatte angekündigt, die <a href="http://www.welt.de/die-welt/politik/article9302780/Loveparade-Videos-sollen-Duisburger-Polizei-belasten.html">Überwachungsvideos</a> ins <a href="www.dokumentation-loveparade.com">Internet zu stellen</a> und hat dies inzwischen wahrgemacht. Er will anhand der Bilder beweisen, dass die Polizei ursächlich an der Katastrophe beteiligt war.</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Wann kommt die ganze Wahrheit ans Licht?</strong></span><br />
Vermutlich wird sich die Analyse des komplexen Geschehens noch Jahre hinziehen. Beim <a href="http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/loveparade/Ungesuehnte-Katastrophen_aid_887925.html">Düsseldorfer Flughafenbrand</a> hatte dieser Vorgang fünf Jahre verschlungen. Zwei Fragen bleiben: 1. Kann ein dermaßen komplexes Geschehen, an dem zwei Institutionen und ein privatwirtschaftliches Unternehmen beteiligt waren – und zudem viele tausend Besucher – zweifelsfrei entwirrt werden? 2. Wie kann sich der rechtlich weitreichend verantwortliche Veranstalter und die ordnungspolitisch verantwortliche Stadt, die offensichtlich ein unzureichendes Sicherheitskonzept akzeptiert hat, herausreden?</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Besucher verlässt angesichts der Rede Sauerlands eine Veranstaltung?</strong></span><br />
Gestern hat bei einer Veranstaltung, zu der Oberbürgermeister Sauerland eine Rede hielt, Dr. Wolfgang Conradis von der „Duisburger Stiftung für Umwelt, Gesundheit und Soziales“ den Ratssaal <a href="http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Stiftungsvertreter-boykottiert-Sauerland-Rede-id3636206.html">demonstrativ verlassen,</a> weil er das Verhalten Sauerlands, zur Tagesordnung überzugehen, nicht richtig fand. Der zähe Oberbürgermeister, der nicht weichen wollte, agiert in einer politisch vergifteten Atmosphäre weiter, ihm schlägt allerorten Argwohn entgegen.</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Medienberater verlässt die Stadtverwaltung Duisburg</strong></span><br />
Der Stachel sitzt tief, auch weil die Stadt Duisburg nicht gerade geschickt agiert. Erst will sie keine Verantwortung übernehmen und mauert am Tag des Unglücks in der Pressekonferenz, die eigentlich keine ist. Dies hat eine Flut an negativen Artikeln und Kommentaren in den Medien zur Folge. Dann verbietet sie einem Duisburger Blog die Veröffentlichung von Loveparade-Dokumenten und erwirkt eine einstweilige Verfügung gegen <a href="http://www.xtranews.de/2010/09/01/loveparade-wer-ermittelte-wann-wie-die-veranstaltungsflaeche-mit-110-500qm/">xtranews.de.</a> Dies führt dazu, dass die Dokumente auf zig anderen Blogs und auch bei Wikileaks veröffentlicht werden. <a href="http://www.xtranews.de/2010/08/27/update-stadt-duisburg-xtranews-vergleichsangebot/">Inzwischen hat die Stadt xtranews ein Vergleichsangebot unterbreitet.</a> Allein dieser Vorgang insgesamt und das spezielle Auftreten des Oberbürgermeisters, der nicht wie die personifizierte Ehrlichkeit wirkt, zeugt weder von Offenheit noch von einem ernsthaften Aufklärungswillen. Dann wird der ehemalige <a href="http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/615696/medienberater-duisburg-nimmt-hut.html?sh=11&amp;h=262817592">Focus-Mitarbeiter Karl-Heinz Steinkühler als Medienberater der Stadt</a> über die Düsseldorfer Anwalts-Kanzlei „Heuking Kühn Lüer Wojtek“ engagiert. Erst nach einer Welle des Protestes und nachdem auch dieser offenbar der Stadt vorwirft nicht offen genug zu sein, trennt man sich schnell wieder von ihm. Die eigene ernst gemeinte Ehrlichkeit würde jeden Medienberater unnötig machen und könnte Verständnis für die Rolle der Politik wecken. So aber kann man angesichts der Toten nach wie vor nur mit dem Kopf schütteln, wie unwürdig in Duisburg gehandelt bzw. nicht gehandelt wird.</p>
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		<title>Moebius&#8217; Arzak (6)</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2010/09/01/moebius-arzak-6/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 07:50:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Wasselowski</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Real-Fantasien. Was ist wichtiger: Zu träumen, Visionen zu haben oder der Realität verpflichtet zu sein? Anders ausgedrückt: Wer ist wichtiger für die Welt, der Buchhalter oder der Künstler? Fragen, die so ähnlich klingen wie jene, ob zuerst das Ei oder die Henne da war. Der Comic-Künstler Moebius gibt eine ganz eigene Antwort, auch in seinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="350" height="288" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/r9rbRcrxFEQ?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="350" height="288" src="http://www.youtube.com/v/r9rbRcrxFEQ?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Real-Fantasien.</strong></span> Was ist wichtiger: Zu träumen, Visionen zu haben oder der Realität verpflichtet zu sein? Anders ausgedrückt: Wer ist wichtiger für die Welt, der Buchhalter oder der Künstler? Fragen, die so ähnlich klingen wie jene, ob zuerst das Ei oder die Henne da war. Der Comic-Künstler Moebius gibt eine ganz eigene Antwort, auch in seinen „Arzak“-Filmen. Er zeichnet seit Jahrzehnten unter seinem eigenen Namen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Giraud">„Jean Giraud“</a> einen ganz klassischen Western-Comic, die Abenteuer um „Leutnant Blueberry“, die einer schmutzigen Western-Realität verpflichtet sind. Parallel dazu hat er unter dem Pseudonym „Moebius“ abgedrehte Comics zwischen Science Fiction und Fantasy gezeichnet, die andere <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wirklichkeit">Wirklichkeiten</a> und Philosophien eröffnen. Wie sagte <a href="http://zitate.net/oscar%20wilde.html">Oskar Wilde</a> so schön: „Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert“. Jean Giraud/Moebius hat beides getan – und damit beide Welten bereichert. In seinen Trickfilmen jedoch frönt er hemmungslos seinen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parallelwelt">Parallel-Welten,</a> die er stoisch als vorhandene oder zumindest denkbare <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Realit%C3%A4t">Wirklichkeiten</a> auszugeben scheint. Auch eine Möglichkeit. <a href="http://www.endoplast.de/2010/09/01/moebius-arzak-6/">Kommentieren.</a></p>
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		<title>Moebius&#8217; Arzak (5)</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 21:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Wasselowski</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zeichnen]]></category>

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Traum-Bewusstsein. Als 1899 Sigmund Freuds erstes Werk „Die Traumdeutung“ erschien, war damit nicht nur die Grundlage für die Psycho-Analyse gelegt sondern es begann eine Umwälzung im (kulturellen) Denken überhaupt. Freud offenbarte Abgründe hinter den Fassaden der Menschen. Analog dazu kamen die Naturwissenschaften zu Erkenntnissen, die die Mikrowelten der Teilchen-Physik und der Quanten-Mechanik zeigten. Wieder taten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="350" height="286" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/zuoXBAfYsTA?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="350" height="286" src="http://www.youtube.com/v/zuoXBAfYsTA?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Traum-Bewusstsein.</strong></span> Als 1899 <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sigmund_Freud">Sigmund Freuds</a> erstes Werk „Die Traumdeutung“ erschien, war damit nicht nur die Grundlage für die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Psychoanalyse">Psycho-Analyse</a> gelegt sondern es begann eine Umwälzung im (kulturellen) Denken überhaupt. Freud offenbarte Abgründe hinter den Fassaden der Menschen. Analog dazu kamen die Naturwissenschaften zu Erkenntnissen, die die Mikrowelten der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Teilchenphysik">Teilchen-Physik</a> und der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Quantenmechanik">Quanten</a>-<a href="http://www.quantenwelt.de/quantenmechanik/">Mechanik</a> zeigten. Wieder taten sich hinter glatten Oberflächen der Verständlichkeit unglaublich komplexe Welten auf. Auch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bildende_Kunst">Bildende Kunst</a> tat das ihrige dazu, eine neue Welt zu formen, die ihre Unschuld verloren hatte. Ab 1975 erschien in Frankreich das Comic-Magazin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A9tal_hurlant">„Metal Hurlant“,</a> dessen Ableger in Deutschland <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwermetall_%28Comic%29">„Schwermetall“</a> hieß. Vor allem der Comic-Zeichner und -Autor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Giraud">Moebius</a> revolutionierte in diesem Magazin die herkömmliche Comic-Welt, öffnete Horizonte und hinterließ einen Leser als Sehenden. Eine Form war geboren, die einem infantilen Medium eine neue erwachsene Perspektive gab. In der Zeichentrick-Reihe „Arzak“ kumulieren zahlreiche Ideen des Moebius-Comic-Kosmos. <a href="http://www.endoplast.de/2010/08/31/moebius-arzak-5/">Kommentieren.</a></p>
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		<title>Ausgezeichnet: Die 100 besten Plakate aus Deutschland, Österreich und der Schweiz</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 20:47:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Irrwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Surrealismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Spooky. Unter den 1.600 zum Wettbewerb eingereichten Arbeiten wurde das Plakat von Sabina Keric, die an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe studiert, ausgezeichnet. Es kommt ohne Worte daher. Für mich ist es das beste.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13684" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/08/endoplast_bremer_stadtmusikanten_keric.gif"><img class="size-full wp-image-13684 " title="endoplast_bremer_stadtmusikanten_keric" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/08/endoplast_bremer_stadtmusikanten_keric.gif" alt="fsvdf" width="553" height="312" /></a><p class="wp-caption-text">Super-Plakat: Hindernis-Parcours mit Bremer Stadtmusikanten.</p></div>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Spooky.</strong></span> Unter den 1.600 zum <a href="http://www.hfg-karlsruhe.de/news/preis-fuer-sabina-keric.html">Wettbewerb</a> eingereichten <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/bildstrecke.html?id=30825">Arbeiten</a> wurde das Plakat<span id="more-13683"></span> von <a href="http://www.sabinakeric.de/">Sabina Keric,</a> die an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe studiert, ausgezeichnet. Es kommt ohne Worte daher. Für mich ist es das beste.</p>
<a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save?linkurl=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2010%2F08%2F31%2Fdie-100-besten-plakate-aus-deutschland-osterreich-und-der-schweiz%2F&amp;linkname=Ausgezeichnet%3A%20Die%20100%20besten%20Plakate%20aus%20Deutschland%2C%20%C3%96sterreich%20und%20der%20Schweiz"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a>]]></content:encoded>
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