Philip K. Dick, längst verstorbener Autor der Romane, die als Buch-Vorlagen Weiterlesen
Posted on 19 April 2011 by Ralf Wasselowski
Philip K. Dick, längst verstorbener Autor der Romane, die als Buch-Vorlagen Weiterlesen
Posted on 31 Januar 2011 by Rolf
Vor wenigen Tagen hatte einer der größten amerikanischen Comicschaffenden, Frank Miller, Geburtstag. Weiterlesen
Posted on 28 Januar 2011 by Ralf Wasselowski
Dichterlesung. „Narziß und Goldmund“ von Hermann Hesse, 1930 veröffentlicht, ist eine vielschichtige Lektüre für ein ganzes Leben. Während man älter wird und das Buch nochmal und nochmal liest, offenbart es immer neue Wahrheiten. Kommentieren.
Posted on 04 Dezember 2010 by Ralf Wasselowski
Arnojoyce. Die deutsche Antwort auf James Joyce? Und ein Roman wie ein Gebirgs-Massiv? Da ist zunächst der Name: „Zettel’s Traum“. Arno Schmidt, der Autor, hat exessiv mit Zettelkästen als Vorbereitung auf die Verschriftlichung seiner Romane gearbeitet. Zettelkästen sind Kartons, in denen sich geordnet nach Stichworten tausende von kleinen Notizzetteln befinden, auf denen der Autor Ideen, Skizzen, den Fortgang der Handlung, Dialoge – was auch immer – notiert hat. Er bringt die vielen kleinen Zettel in eine sinnvolle Reihenfolge und so entsteht anhand dieser unüberschaubaren Vielzahl kleiner Informationsträger ein langes Romanwerk. Oft stehen auf den Zetteln auch Zitate. Man kann sich „Zettels Traum“ als Roman vorstellen, der auf dem Collage-Prinzip beruht. Überhaupt wirken alle späteren Romane Schmidt’s wie assoziativ collagierte Werke, die zudem über Wort-Laut-Ähnlichkeiten Bedeutungsebenen ineinander verschränken. Der Zettelkasten ist wie das Rohmaterial, eine Vorstufe des fertigen Romans. Das Buch „Zettel’s Traum“ zu nennen ist eine vielschichtig-poetische Umschreibung, die den Arbeitsprozess, die Mehrdeutigkeit der Inhaltsebenen sowie ihre Struktur mit einschließt. Selten in der deutschen Literatur ist einem Autor ein passenderer Titel für sein Werk als dieser eingefallen. Dann das Buch selbst: In der Original-Ausgabe ein vergleichsweise riesiger, mehrere Kilo schwerer, Band. Ein Buch, das niemand nebenbei lesen kann, eines, das ungeteilte Aufmerksamkeit verlangt, und eines, dessen dominantes Erscheinungsbild im Vordergrund steht. Etwas, was in der Hoch-Literatur Seltenheitswert hat, geht es hier doch normalerweise um Understatement und Zurückhaltung. Da wirkt „Zettel’s Traum“ als ein Stück Literatur-Schinken ja geradezu ordinär. Anspruchsvoll ist das Buch auch innen drin: Es war bisher nicht gesetzt worden, weil Arno Schmidt die Sprache so verbogen und angereichert hatte, dass das kein Setzer so einfach in normale Schrift mit normalen Satzzeichen in normale Schriftblöcke umwandeln konnte. Also wurde vor 40 Jahren, als das Werk zum ersten Mal verlegt worden war, aus der Not eine Tugend gemacht: Der Verlag nahm damalig einfach die Schreibmaschinenseiten, also die von Arno Schmidt getippten Originalseiten, ließ sie fototechnisch reproduzieren und veröffentlichte dieses holterdipolter als Buch – mit allen noch enthaltenen Korrekturen – nannte das Ganze „Typoscript“ und „avantgardistische Literatur“, und es wurde trotz dieser zusätzlichen Sperrigkeit akzeptiert und gekauft. Oft wird „Zettel’s Traum“ mit einem anderen Buch-Ungetüm verglichen, mit James Joyce’ „Ulysses“. Jedoch ist das letzte und radikalste Werk von Joyce, „Finnegans Wehg“, formal in Größe und Schwere „Zettel’s Traum“ ähnlicher, während „Ulysses“ strukturell dem Schmidtschen Buch näher ist. Ein Gebirge kann man nicht beim Spaziergang erobern. Auch David Foster Wallace mit seinem Werk „Unendlicher Spaß“ war der Meinung, man müsse sich komplexe Inhalte erarbeiten, das Lesen dürfe nicht zu einfach sein. Joyce ließ Worte explodieren, sammelte hernach ihre Bestandteile, vermischte sie und fügte sie wieder – mehrsprachig – zu neuen Worten zusammen. Wallace nutzte Worte, die es zwar gab, die aber kein Mensch mehr kannte. Und Schmidt tat Ähnliches, nur beließ er es nicht dabei, durch Worte und Wortwahl zu irritieren, nein, er verschränkt drei Inhalts-Ebenen miteinander, repräsentiert durch eine durchgängige Dreispaltigkeit auf allen Buchseiten, und läßt diese Ebenen miteinander interagieren. Ob davon seine Zettel vorher geträumt haben? Kommentieren.
Posted on 30 November 2010 by Ralf Wasselowski
Alte Dichterfürsten bargen stets ein Geheimnis. Die Entschlüsslung von Werk und Leben hielt Generationen von Literaturwissenschaftlern in Brot und Lohn. Weiterlesen
Posted on 29 November 2010 by Ralf Wasselowski
Am Dienstag, dem 18. Januar, um 19:30 Uhr liest der Schauspieler Bruno Ganz in den Kammerspielen Bonn aus David Foster Wallace’s Weiterlesen
Posted on 28 November 2010 by Der Barbara Streisand-Effekt
Untitled from laurel nakadate on Vimeo.
Ein Frauenfilm: Die Regisseurin/Videokünstlerin Laurel Nakadate filmt die Porno-Darstellerinnen Kate Kastle, Stacey Dollar, Robbye Bentley, Lucky Starr, and Stacy Adams dabei, wie sie Gedichte der Autorin Dora Malech vortragen. Sie haben beim Vortrag ihre Arbeitskleidung an. Die Vor-Lesungen finden an Orten wie Schlafzimmern oder Badezimmern statt. Literatur und Porno – eine seltsame Brechung. Porno-Darstellerin Robbye Bentley ist oben ohne und bedeckt ihre Brust mit dem Manuskript des Gedichtes „Script“, in dem es um eine Frau geht, die sich für Geld entblößt. Textauszug: „I’ll take my top off/and let you see my heart“. Kommentieren.
Posted on 22 August 2010 by Rolf Koschkat
George Orwell (geboren 1903) und Aldous Huxley (geboren 1894) waren Weiterlesen
Posted on 10 Juli 2010 by Rolf Koschkat

"Charakterkopf", eine Plastik des Bildhauers Franz Xaver Messerschmidt, über den Hans-Georg Behr ein Buch mit verfasst hat. (Württembergisches Landesmuseum Stuttgart, Wiki-Commons).
Der österreichische Autor Hans Georg Behr ist vorgestern in Hamburg im Alter von 73 Jahren gestorben. Weiterlesen
Posted on 20 Juni 2010 by Christopher Dröge
Comic-Verfilmungen gibt es nicht erst seit gestern. Weiterlesen