Begegnung. Im „Film Socialisme“ von Jean-Luc Godard, spielt die Tennisspielerin Catherine Tanvier eine Rolle, ebenso die Musikerin Patti Smith und Lenny Kaye, ihr Gitarrist. Kommentieren.
Posted on 02 Dezember 2010 by Der Barbara Streisand-Effekt
Begegnung. Im „Film Socialisme“ von Jean-Luc Godard, spielt die Tennisspielerin Catherine Tanvier eine Rolle, ebenso die Musikerin Patti Smith und Lenny Kaye, ihr Gitarrist. Kommentieren.
Posted on 02 Dezember 2010 by Der Barbara Streisand-Effekt
Bildersturm. Diesen Trailer hat der französisch-schweizerische Regiseur Jean-Luc Godard für seinen Film „Film Socialisme“ zusammengeschnitten. Es ist die Parodie auf einen Trailer geworden, die Begleitmusik provoziert zusätzlich. Auch im Alter scheint sich der Filmemacher dagegen zu wehren, Erwartungshaltungen zu erfüllen. Kommentieren.
Posted on 02 Dezember 2010 by Der Barbara Streisand-Effekt
Doppel-Realitäten. Jean-Luc Godard drehte 1978 eine Reihe von Kurzfilmen, in deren Mittelpunkt die Sichtweisen von Kindern stehen. Der sperrige Titel:
„France/Tour/Detour/Deux/Enfants. Mouvent.“ Interssant, wie im Dialog mit einem Kind eine grundlegende philosophische Frage offengelegt wird. (Auch wenn das Kind hinterher denken sollte, dass der Regisseur bescheuert ist.) Godard ist einer der größten europäischen Filmemacher. Er ist in Paris geboren, Hauptvertreter der „Nouvelle Vague“, die Ende der 1950er-Jahre eine neue Filmsprache propagierte, und er ist immer noch aktiv. Andere Vertreter der „Nouvelle Vague“ sind bekannte Filmemacher wie Claude Chabrol, Jacques Rivette, Éric Rohmer, François Truffaut sowie Louis Malle und Alain Resnais. Godards Filme sind oft avantgardistisch schroff aber auch von großer Poesie geprägt. Am 3. Dezember wird er 80 Jahre alt. Kommentieren.
Posted on 02 Dezember 2010 by Der Barbara Streisand-Effekt
Non-Musical. Throbbing Gristle sehen sich weniger als Musikgruppe denn als Art-Performer. Als Gruppe, die eigentlich nicht nur Musik machen sondern Gesamt-Kunstwerke auf der Bühne schaffen wollte, stehen sie in der Tradition vieler Nicht-Musiker, die von Kunsthochschulen kamen, dann aber doch begnadete Musiker geworden waren. Dazu zählten Bands „Roxy Music“, die „Talking Heads“ oder die Post-Rocker „Talk Talk“. Throbbing Gristle traktierten ihr Publikum mit nie gehörten Klängen, die teils unter die Gürtellinie gingen: Viel zu laut und tieffrequent trieben sie die Zuschauer bis ins Kotzen. Kommentieren.
Posted on 30 November 2010 by Der Barbara Streisand-Effekt
Tech’n'Roll. Die Geschichte besonderer Pop- und Rock-Musik ist auch die Geschichte der technischen Möglichkeiten. Pete Townshend von den „Who“ schuf mit der Doppel-LP „Quadrophenia“ nicht nur musikalisch ein Highlight sondern baute eigenhändig ein Tonmstudio, in dem er seine Vision der Quadrophonie realisieren konnte. Robert Fripp von King Crimson entwickelte eine seltsame Technik, „Frippertronics“ genannt, bei der er Klänge mittels Verdopplung und Untermischung loopte. (Unter Umständen könnte man hier von einer musikalischen Entsprechung des Selbstähnlichkeits-Prinzips der Fraktale in der Mathematik und Physik sprechen.) Godley&Crem, das Duo, das früher bei der Pop-Gruppe „10cc“ mitmischte, entwickelte „Gizmo“, ein Gitarren-Effekt-Gerät. Teils formen und bestimmten die Geräte den Sound. Doch keine Gruppe hat die Technik so eingesetzt wie die Avantgarde-Band „Throbbing Gristle“: Jedes Bandmitglied bekam ein Effektgerät, genannt „Gristleizer“, mit dem derjenige seinen Beitrag gesteuert akustisch zerhacken konnte – ein zutiefst dekonstruktivistisches Prinzip, das sie zu den Meistern des Industrial werden ließ. Kommentieren.
Posted on 30 November 2010 by Ralf Wasselowski
Alte Dichterfürsten bargen stets ein Geheimnis. Die Entschlüsslung von Werk und Leben hielt Generationen von Literaturwissenschaftlern in Brot und Lohn. Weiterlesen
Posted on 29 November 2010 by Ralf Wasselowski
Am Dienstag, dem 18. Januar, um 19:30 Uhr liest der Schauspieler Bruno Ganz in den Kammerspielen Bonn aus David Foster Wallace’s Weiterlesen
Posted on 29 November 2010 by Ralf Wasselowski
In einer Welt der Bilder, die nichts anderes sind als Oberflächen, hinter denen sich nichts mehr verbirgt, in einer Welt also, in der der Inhalt immer weniger zählt Weiterlesen
Posted on 28 November 2010 by Der Barbara Streisand-Effekt
Gedanken-Urlaub. Stell’ Dir vor, Du hast – beruflich bedingt oder weil Du gefeiert hast, oder beides – ein paar Nächte nicht geschlafen. Dann stell’ Dir vor, überall, wo Du dann bist, nickst Du wegen totaler Übermüdung ein: Während Du mit jemandem redest, während Du an der Kasse im Supermarkt stehst, während Du Liebe machst. Immer bist Du etwas weggetreten. Dein Körper möchte schlafen. Du gerätst in einen Zustand, in dem Du alles feiner wahrnimmst. Du bist offener für akustische Reize, alles dringt mehr in Dich ein. Hör’ Dir in diesem Zustand „Lady Hamburger“ von Throbbing Gristle an und Du verstehst die Welt so, wie Du sie – wärest Du hellwach – nicht vertstehen könntest. Kommentieren.
Posted on 17 November 2010 by Nelly Kratt
Elektro-Harmonists. „Cabaret Voltaire“ hieß ursprünglich ein Club mit Theater und Galerie in der Züricher Spiegelgasse 1, in dem 1916 von Hugo Ball das Stottern des Dadaismus geboren wurde. Die Band „Cabaret Voltaire“ hat ein bißchen was vom Dadaismus, hatte der sich doch damalig gegen die etablierte Kunst gewandt und damit nicht unwesentlich zu dem beigetragen, was heute zeitgemäße Kunst ist. Auch die Band „Cabaret Voltaire“ hat neue Impulse für die moderne elektronische Musik gesetzt. Kommentieren.