Posted on 10 Januar 2011 by Der Barbara Streisand-Effekt
Teetrinken. Und abwarten: In dieser Reportage sieht man neue politische Verhältnisse in den USA heraufziehen. Die rechts-radikale Tea-Party sorgt für Aufbruchstimmung und lehrt nicht nur die demokratische Partei das Fürchten. Es ist fast so, als hätten die Wähler angesichts des drohenden Finanzkollaps nichts mehr zu verlieren. Sie werden durch Demagogen angestachelt. Dummheit und Unsachlichkeit scheinen den neuen Kräften das Gebot der Stunde. Und das, nachdem die USA einen der ambitioniertesten Präsidenten in ihrer Geschichte gewählt haben. Und hier kann man eine eindrucksvolle Reportage darüber sehen, wie die Tea-Party ihre Anhänger mobilisiert. Außerdem gibt es ein ADR-Feature über weniger Staat und mehr Freiheit in den USA. Darin geht es auch um die Tea-Party und ihren Unterhaltungswert. Kommentieren.
Landscape-Heroes. In dieser skurilen Dokumentation wird etwas gezeigt, was eigentlich keinen Europäer interessiert (stünde es nicht hier): Eine Bestandsaufnahme, was aus den Landschaften und Requisiten, den Bäumen und Häusern aus dem Western „True Grit“ Jahrzehnte danach geworden ist. Jetzt, wo ich diese Worte lese, finde ich es dann doch irgendwie interessant :>) Kommentieren.
Wildwest. So sah das Original von „True Grit“, dem Film, der nun neu verfilmt vom Regisseur-, Autoren- und Produzenten-Gespann Ethan und Joel Coen in die Kinos kommt, aus. John Wayne hatte dafür einen Oskar erhalten. Kommentieren.
Bäng-Bäng. Die Coen-Brüder haben wieder einen Klassiker neu interpretiert. Anstatt John Wayne, der in „True Grit“ („Der Marshall“) von 1969 den Hauptcharakter verkörpert hatte, spielt nun Jeff Bridges den alkoholisierten Killer-Jäger. Im nächsten Jahr kommt der Film bei uns in die Kinos. Zu übersetzen wäre der Filmtitel ungefähr mit „Wahrer Mut“. Interessant übrigens in welchem Tempo die Coens ihre Filme abspulen. Bei ihnen scheint die Produktions-Maschinerie permanent zu rattern. Seit 2000 haben sie in schöner Regelmäßigkeit jedes Jahr einen Film gedreht oder produziert und sind in der letzten Zeit sogar kommerziell erfolgreicher bzw. auch von offizieller Seite mehr anerkannt worden. So hatte „No Country for Old Man“ von 2007 gleich drei Oscars für die beste Drehbuch-Adaption, die beste Regie und als bester Film eingestrichen. Auch „Burn after Reading“ lief gut. Kommentieren.
Kampfsport-Rockabilly.Alan Vega, Solist und bekannt geworden als die eine Hälfte des Duos „Suicide“, das bestimmt eines der ausgeflipptesten und seltsamsten in der Ruhmeshalle des Rock’no’Wave ist. Hier besingt er den „Kung Fu Cowboy“, leicht hypnotisch, jedenfalls sehr z/swingend. Kommentieren.
Zeichen-Gott. Ein weiterer Großmeister in der Comicwelt ist der Franzose Jean Giraud alias Moebius. Hier ist zu sehen, wie er seine bekannteste Figur, Leutnant Mike Blueberry, zeichnet, ein stilbildender Western-Comic. Die Lockerheit des Zeichnens weist den Meister aus. Kommentieren.
Perspektiv-Wechsel. Die definitive Cover-Version von Lee Marvin’s Gurgel-Klassiker von Julian Clary. Aus superernst wird superlustig. Auch so kann der wilde Westen sein. Kommentieren.
Prägnanz. Das adäquate Lied zum Bild des Cowboys, der dem Sonnenuntergang entgegen reitet. Andererseits ein fester Anker im kulturellen Leben unserer Zeit, in der alles nur noch Wischi-Waschi ist. Kommentieren.
Raucherclub. Volx-Clubbing mit Karl Moik und Stefan Raab von vor 10 Jahren. Man sieht: Stefan Raab hatte schon damals das richtige Händchen für Pop-Musik, die mal so richtig abgeht – gekoppelt mit anspruchsvollen Texten. Kommentieren.