Tag Archive | "Hip-Hop"

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Mary Anne Hobbs: Interview in der TAZ

Posted on 27 November 2009 by Ralf Wasselowski

Die DJ-Moderatorin Anne Mary Hobbs zeigt weniger musikalische Seiten als John Peel aber immer noch genug.

Die DJ-Moderatorin Anne Mary Hobbs und ihre vielen musikalischen Ansichten.

John Peel war vier Jahrzehnte bei der BBC als Radio-DJ tätig und hat genreübergreifend und stilverachtend praktisch jeden gespielt, entdeckt und bei sich in der Sendung in Live-Sessions auftreten lassen, der anspruchsvolle Musik gemacht hat.

John Peel war so sehr einflußreich geworden. In seine Fußstapfen zu treten, ist keine einfache Sache. Die arme Mary Anne Hobbs ist aber so etwas wie seine Nachfolgerin und hat ihren eigenen Weg gefunden. In der TAZ von heute ist ein informatives Interview mit der BBC-DJ-Hoffnung. Lesenswert. Und schön, dass die TAZ fernab aller Pimmelstreitereien auch noch andere Themen beschäftigen.

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Illustration: Artig, artig, Tadaomi Shibuya!

Posted on 03 Oktober 2009 by Ralf Wasselowski

Style is not forever: Illustrationskunst aus trashy Japan. (Copyright: Tadaomi Shibuya und be street magazine)

Style is not forever: Illustrationskunst aus trashy Japan auf dem ausgeklappten Umschlag des "be street magazine" (Copyright: Tadaomi Shibuya und "be street magazine").

Auf der vergeblichen Suche nach neuen Inhalten stößt man unweigerlich auf vermeintlich neue Formen. So gesehen im französischen “be street magazine“, das zweisprachig Französisch/Englisch daherkommt.

Es geht darin um Style, Mode, Musik und Anderssein. Es geht aber auch um Kunst und Illustration – und da sind ein paar lohnende Sachen zu finden. Zum Beispiel der Japaner Tadaomi Shibuya im Interview. Er ist ein Medienschaffender in der Werbewelt, der einen interessanten Illustrationsstil pflegt, z.B. auf dem Titel des Magazins zu sehen, siehe oben. King Kong und Godzilla lassen grüßen.

Was er zu Papier bringt, ist inhaltlich geprägt von Trash und Konsum, bemerkenswert ist hier vor allem die originelle Linienführung. Das meiste ist nicht überzeugend, die traditionell gemalten Gesichter stecken manches Mal wie Fremdkörper im Gewand der technoiden Ornamente. Am ehesten erinnern mich die verschachtelten Linienkonstrukte, die als “geometrische Kunst” bezeichnet werden, an nah- oder fernöstliche Kalligrafie. King Kong und der Tiger sind allerdings exquisit stilisiert, wie hier zu sehen ist:

Im Interview wird über Einflüsse des Kubismus gefachsimpelt, Fernand Leger nennt der Künstler gar als Einfluß. Doch dann kommt er zur Sache: Die augenblickliche grafische Kultur sieht er als Pop, im Einflußbereich von “Robotern, Manga, Animationen und Computerspielen”. Seine Motive fußen in der populären Musikwelt. Guter Stil, aber Chance vertan beim Tiefgang, erstmal.

Weiterhin sind Werke der in Athen lebenden Natalie Shau an der Grenze zwischen Foto, digitaler Illustration und 3D zu bestaunen. Hier ihr Promovideo:

Es gibt illustrierte Bastelbogen-Figuren von DMC (= Damien M. Charles). Von ihm lassen sich zwei Druckvorlagen für Bastelbögen, einmal für King Kong und einmal für Godzilla, downloaden.

Auch Emilio Garcia ist mit seinem Projekt “Jumping Brain” mit dabei. Der Mann ist “Sculptor, Painter, Drawer, Animator, Webdesigner, Grafik-Designer, Artistic Director” – der Arme! Aber eben ein ganz zeitgemäßes Schicksal.

Bleibt mir noch, die retroesken Kupferstich-Collagen des famosen 5Jigen zu erwähnen. Unbedingt die Website checken, die ein weitaus größeres Spektrum zeigt! All das und noch viel mehr macht das Heft und die Website vom “be street magazine” zu einem gesuchten Ideenpool, der die Jetztzeit aus einer Pop- und Trash-Perspektive gut abbildet.

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Die Wahrheit über Bushido und Karel Gott

Posted on 07 September 2009 by Ralf Wasselowski

Zwei Performer, zwei Stile: Zwei Geheimnisse.

Zwei Performer, zwei Stile: Zwei Geheimnisse.

Wir konnten schon über die beiden berichten: Hier und hier auch. Nun wollen wir die irrwitzigen Kooperationspartner, die in ihrer Polarität Weiterlesen

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Selbstversuch Bekloppt

Posted on 09 August 2009 by Ralf Wasselowski

Idee, Regie und filmischer Selbstversuch: Sandra Loreck.

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