Tag Archive | "Irrwitz"

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Zeichentrickfilm: Comic-Zeichner Alex Nino und seine Entwüfe für Disneys “Mulan”

Posted on 18 Mai 2015 by Rolf Koschkat


Alex Nino, der Überzeichner aus der Comic-Welt, der immer vor überschäumender grafischer Kreativität nur so gestrotzt hat, neigt dazu, viel in seine Comics hineinzupacken: wegweisende neue Stilistiken, ungewöhnliche, psychedelische Layouts, neue visuelle Erzählweisen. Manche seiner Comics wirkten in ihrer Reichhaltigkeit fast schon etwas überladen. So voll schien sein Kopf voller visueller Visionen zu sein, dass er eines Tages als Konzeptzeichner zum Zeichentrick kam, wo genau das gefordert ist: große imaginative Kraft. Nino soll solche Zeichnungen wie hier zu sehen ohne vorzuzeichnen einfach so direkt aufs Papier gebracht haben. Wie viele andere Comiczeichner – man denke an Jack Kirby, der nach seiner Marvelphase extra dafür nach Los Angeles gezogen ist – hat er den Weg zum Zeichentrickfilm gefunden. An vier Filmen hat er für den Disney-Konzern mitgearbeitet. Zunächst an Mulan (erschienen 1998) wähend der Jahre 1995 und 1996. Hier im Video sieht man einige Ausschnitte seiner Entwürfe und Visualisierungen für die Anmutung dieses Filmes. Weitere Disney-Filme, für die er Entwürfe beigesteuert hatte, waren The Emperor’s New Groove (2000), Atlantis: The Lost Empire (2001) und Treasure Planet (2002). Außerdem hat er an Animationsfilmen für die Hanna-Barbera Studios, Marvel und für TMS (eine japanische Filmproduktionsgesellschaft) gearbeitet und an Video-Games für Sega. Die Entwürfe für Mulan, die hier zu sehen sind, zeugen einerseits von Ninos technischer Meisterschaft bezüglich realistischer Zeichnungen, andererseits zeugen sie auch von seiner einmaligen Phantasie. Nino gilt in der Comicwelt zeichnerisch als einer der abgedrehtesten, visuell surrealistischsten Zeichner. Einen Teil davon konnte er auch in den Zeichentrick hinüberretten, auch wenn Disney in der Regel Mainstream ist – und da vor allem, was die Physiognomie der handelnden Figuren anbelangt. Während Moebius als der Comickünstler schlechthin gilt, der zwischen Mainstreamzeichnung und innovativer Stilistik viele zeichnerische Möglichkeiten hatte, ist Alex Nino noch einen Schritt weiter gegangen. Er hat mehr als zwei unterschiedliche Zeichenwelten kreiert. Vor allem die Geschichten, die er für den Warren-Verlag gezeichnet hatte, haben in fast jeder Geschichte einen neuen zeichnerischen Ansatz präsentiert. Der Trick von Alexander Nino ist, jedesmal ein anderer zu sein. Dabei hat er sowohl neue Impulse anderer Zeichner aufgenommen als auch Zeichner beeinflusst. Allerdings liegen Ninos Fähigkeiten so sehr jenseits des Üblichen, dass nicht viele über eine Inspiration hinaus grafische Kapriolen umsetzen konnten, die an seine erinnern würden.

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Wann das Problem die Lösung ist

Posted on 17 Mai 2015 by Rolf

gordischer Knoten

Verknotetes Schleifenpingpong

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Leben mit Marga (7): Abstürze

Posted on 06 Mai 2015 by Charlotte Palme

Essenz

Jean-Pierre und Marga gingen mit Argentin in Marseille essen. In einem teuren Restaurant, denn Argentin bezahlte das Essen, aber nicht die Getränke. Weiterlesen

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Polytropie

Posted on 02 Mai 2015 by Rolf Koschkat

Profilatur

Als ich einmal isotherm im Isochor „Humor Me“ von Pere Ubu nachgesungen hatte und mir danach in der Isobar lächelnd ein kleiner, modern tanzender König erschienen war.

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Als der Wellensittich sich einmal gefragt hatte,…

Posted on 01 Mai 2015 by Nelly Kratt

Wellness

…ob er aus Materie bestünde.

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Transesofatales Ego

Posted on 27 April 2015 by Der Barbara Streisand-Effekt

Kreuzung

»Frauen gehören ans Herz.«

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Als ich einmal den Faden verloren hatte

Posted on 24 April 2015 by Rolf Koschkat

fade away

Die fadenscheinige Spinndeldürre im Inneren der Sonne.

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Leben mit Marga (6): Reinkarnierte Hunde

Posted on 13 April 2015 by Charlotte Palme

doppelter_hundekopf

Doppelt bellt besser!

Marga bemerkte, dass sie sich nicht besonders gut fühlte. Jean-Pierre hatte sie damals natürlich nicht erschossen. Sie glaubte auch nicht, dass er es jemals tun würde. Sie hatte an Weiterlesen

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Fingerfairtigkeit

Posted on 13 April 2015 by Nelly Kratt

Dreckshandschuh

Der eiserne Handlungenbevollmächtigte

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Animationstagebuch: 365 Mini-Zeichentrickfilme

Posted on 09 April 2015 by Rolf

QuellGeist. Sowas wie GIF-Animationen am Stück, also kleine animierte Szenen – und zwar 365 hinter einander – hat das englische Animationsstudio The Brothers McLeod für jeden Tag des Jahres 2013 geschaffen. Sollte man sich auf dem großen Bildschirm ansehen, wenn möglich, weil zuweilen viele Details zu sehen sind. Keine der einsekündigen Kurz-Sequenzen hat ein Drehbuch oder ist Ergebnis ausgereifter Gedanken, einer zusammenhängenden Geschichte oder großartiger konzeptioneller Überlegungen. Das ganze Projekt ist mehr ein assoziatives Tagebuch, das aus Gedankenfetzen und Momentaufnahmen besteht. Kreative Köpfe können es als Ideenhort und Inspirationsquelle nutzen. Quelldreist.

 

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