Tag Archive | "Irrwitz"

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Bob Dylan und die Schubladenkunst

Posted on 14 August 2015 by Der Barbara Streisand-Effekt


Wie schön wäre es, man könnte Kunst bzw. das Werk eines Künstlers von der Wahrnehmung durch die Medien trennen. Bob Dylan wollte in jungen Jahren nur seine Musik machen und konnte den ganzen (Medien-)Zirkus um seine Person nicht wirklich ernst nehmen. Hier sieht man ihn bei einer Pressekonferenz, die Fragen der Journalisten unterlaufen. In anderen Dokumentationen kann man oft sehen, wie er sich über die Überhöhung seiner Person lustig macht und wie er sich über Journalisten lustig macht, die ihn in eine Ecke drängen wollen. Damit Personen als Stars medial verwertbar sind, werden sie von Medien in Schubladen gesteckt. Nicht jede Schublade ist für einen Künstler bequem.

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Gesichtsentsprengung

Posted on 12 August 2015 by Der Barbara Streisand-Effekt

Gesichtslinien

Faltenverkettung mit Gesichtseinengung

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Sechs Jahre Endoplast: Das Endoplasmatische Reticulum und sein inneres Äußeres

Posted on 31 Juli 2015 by Der Barbara Streisand-Effekt

Harte Schale, weicher Kern: Ein endopsychotischesplasmatisches Reticulum ist innerhalb des Zellkörper eine vielseitige Membranstruktur im Spannungsfeld zwischen Rauheit und Weichhheit. Anders ausgedrückt, besteht es aus Hohlräumen, in denen permanent hauchdünne transparente Wände erschaffen werden. (Es könnten zum Beispiel Projektionswände für eine Filmvorführung sein). In der Zelle hat das endoplasmatische Reticulum einen wesentlichen Anteil an der Signaltransduktion, das heißt, es trägt zur innerzellulären Kommunikation mit dem Ziel der Umwandlung äußerer Reize und Signale in Handlungen im Zellinneren bei. Die Signalübersetzung spielt auch in unserer codierten Welt eine große Rolle. Wie groß mag in unserer Welt in Schräglage der Abstand zwischen echter Bedeutsamkeit, Bedeutungsträchtigkeit und Bedeutungslosigkeit sein? In unseren Zeiten werden im Spannungsfeld zwischen Politik und dem großen Geld Begriffe, ihre Bedeutungen sowie ihre Inhalte gebeugt und in ihr Gegenteil verkehrt. Da wird ein Krieg zur Friedensmission hochstilisiert, Konsumwahn wird zum „Sich-reich-kaufen“ oder Massenbevormundung zur Terrorismusbekämpfung. So ermittelt der Generalbundesanwalt gerade gegen die, die zur Aufklärung beitragen, und er ermittelt nicht gegen die, die das Gesetz gebrochen haben. Aus Unrecht wird Recht, aus Böse Gut, aus Krieg Frieden. Mit dem Aufkommen der großen Medienwirklichkeiten, die sich verselbständigt haben, versucht Endoplast etwas von dem Irrwitz deutlich zu machen, Medienrealitäten zu hinterfragen, virtuelle Welten zu offenbaren und dabei nebenbei auch etwas schrägen Spaß zu haben.

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Copy & Taste

Posted on 26 Juli 2015 by Der Barbara Streisand-Effekt

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Malerei der Erbauung: Evan Wilson

Posted on 21 Juli 2015 by Rolf

Der Maler Evan Wilson ist so retro, dass man es kaum glauben mag. Sein Ziel scheint zu sein, den Augenblick dekorativer Schönheit festzuhalten, wie in der Salonmalerei des 19. Jahrhunderts oder davor im Akademizismus. Dabei hat Evan Wilson, der 1953 in Tuscaloosa, im US-Bundesstaat Alabama, geboren wurde, erst im Laufe der Jahre zu seiner technischen Perfektion gefunden. Sein Ansatz ist hemmungslos konservativ, die Schönheit seiner Bilder erscheint erschreckend in der postmodernen Welt. ;-) Nicht nur seine Motive verstören auch das Video, dass dem Freund moderner Kunst stellenweise wie eine Persiflage vorkommen mag. Ein hoch jedenfalls auf den Ernst der Unbekümmertheit. Wilson lebt in Hoosick, New York, in einem Haus aus dem 19. Jahrhundert, dass ihm in Interieur und Exterieur Motive für seine Malerei bietet.

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Warum es uns nicht gibt

Posted on 20 Juli 2015 by Ralf Wasselowski

Dimensionskomprimierung

Das Problem eines selbstreflektorischen Systems wie der Mensch eines ist, ist, dass es sich in Frage stellen kann, was in eine Frage wie „Warum bin ich so?“ Weiterlesen

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Der Begriff “Zeit” und die Wirklichkeit

Posted on 18 Juli 2015 by Ralf Wasselowski

Zeitfuge

Ich habe eine Armbanduhr, die die Zeit in digitalen Ziffern anzeigt. Eigentlich habe ich eine analoge Uhr mit Ziffernblatt lieber. Weiterlesen

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Der Elefantenmensch: David Lynch und die Geschichte des Joseph Carey (John) Merrick

Posted on 17 Juli 2015 by Ralf Wasselowski

Die Geschichte von David Lynch, dem Regisseur und Miterfinder der Serie Twin Peaks, die zwischen 1990 und 1991 Kultstatus errungen hatte (und mit einer Fortsetzung Anfang 2016 neu erscheinen soll), ist schnell erzählt. Es ist die Geschichte eines Künstlers, in dem die Filmindustrie Kommerzielles witterte. Die Geschichte eines Mannes, der daran sowohl scheiterte als auch wuchs. Lynch hatte Eraserhead (1977) gedreht, einen expressionistisch-surrealen Schwarz-weiß-Film, der so eigenständig geraten war, dass er mit keinem anderen Film vergleichbar ist. Am ehesten kann man ihn als einen mit modernen Mitteln gedrehten Stummfilm ansehen. Mit einem Minibudget von 20.000 US-Dollar gedreht, spielte der Film 7 Millionen ein. So etwas gefällt Hollywood. Lynch hatte das Wesentliche – Regie, Buch, Produktion – an Eraserhead selbst gemacht. Auch sein nächster Film, Der Elefantenmensch (1980), ebenfalls in Schwarz-weiß, sehr klassisch und sehr akribisch gedreht, kostete 5 Millionen US-Dollar und spielte 26 Millionen ein. So etwas gefällt Hollywood noch mehr. Um den Vergleich des Filmes mit den tatsächlichen historischen Ereignissen um die Person Joseph Carey (John) Merrick geht es hier im Video. Der Elefantenmensch hat keine postmodernen Elemente, im Gegenteil, er ist ein Retrofilm – zutiefst menschlich und handwerklich bestechend altmeisterlich gedreht. Von allen Lynch-Filmen ist es derjenige, der am eindringlichsten wirkt. Es ist ein Film, wie es ihn auch 30 oder 40 Jahre zuvor hätte geben können, ein Film, dem man sich nicht entziehen kann. Die Filmwelt hatte gesehen, dass da ein neuer Regisseur mit einer eigenen starken visuellen Sprache die Bühne betreten hatte, der auch noch seine Brötchen verdiente und dann noch mit Der Elefantenmensch achtfach für den Oscar nominiert war. David Lynch war Anfang der 1980er-Jahre der Mann der Stunde in der Filmwelt. Er war neu, er war aufregend, er war visionär – und einmalig war sein Stil sowieso. Mit Dune – Der Wüstenplanet (1984) änderte sich für Lynch aber alles. Er hatte ein Riesenbudget für einen Blockbuster erhalten, um einen berühmten Science-Fiction-Roman (Der Wüstenplanet von Frank Herbert) zu verfilmen und scheiterte damit nicht nur kommerziell sondern auch künstlerisch. Er hatte sich mit dem Mega-Filmprojekt übernommen. Noch einmal kehrte Lynch kurz danach zu einem relativ klassisch erzählten und gedrehten Film zurück: Blue Velvet (1986). Dieser wie auch der postmoderner gedrehte Wild at Heart – Die Geschichte von Sailor und Lula (1990) spielten ihre Kosten wieder ein und warfen vergleichsweise kleinere Gewinne ab. Ab Twin Peaks – Der Film (1992) war das nicht mehr der Fall. Die Filme von Lynch wurden zusehends künstlerischer und surrealer und erschlossen sich einem Massenpublikum nicht mehr. Dabei wurden Lynchs künstlerische Meisterwerke Lost Highway (1997) und Mulholland Drive (2001). Eine wahre Geschichte – The Straight Story (1999) war fast ohne die Lynchsche Verfremdung ausgekommen, das eher halbfertige und improvisierte Inland Empire (2006) paraphrasierte, was in Lost Highway und Mulholland Drive asynchron-erzählerisch geleistet wurde und zur kreativen Blüte getrieben worden war. Demjenigen, dem sich die künstlerischen Welten von David Lynch nicht erschließen, die mustergültig mit Eraserhead begannen und mit Mulholland Drive endeten, wird der vergleichsweise normale Film Der Elefantenmensch in Erinnerung bleiben. Hinter der Verfilmung steht das reale Schicksal eines krankhaft deformierten Menschen, der zum Schluß des Videos hier oben auch als echte Person gezeigt wird. Lynch hat damals mit viel Detailtreue und ohne Effekthascherei anrührend ein menschliches Schicksal auf die Leinwand gebracht.

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Das sich wundernde Militärflugzeug

Posted on 05 Juli 2015 by Nelly Kratt

bombenflug

Bombenstimmung bei hoher Luftfeuchtigkeit Weiterlesen

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Van Goghs Ozelot

Posted on 21 Juni 2015 by Nelly Kratt

Bluete

Knows a lot.

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