Beuys-Faktor. Jonathan Meeses Werk profitiert von seiner medial verbrämten Selbst-Stilisierung. So wie Josef Beuys theatralisch-pathetisch und medial wirksam in einem recht eitlen Akt der Selbststilisierung in einem Ruderboot über den Rhein übersetzen ließ, um aus seiner Entlassung aus der Düsseldorfer Kunstakademie ein Kunststück zu machen, so tritt Meese mit Vorliebe in Performances an die Öffentlichkeit, um zu beeindrucken und die langweilige Wiederholung in seinem Werk mit einer Dachmarkenstrategie zu überdecken. Nach dem Motto: „Ist der Künstler originell, muß es sein Werk auch sein.“ Ist es aber nicht durchgängig. Kommentieren.
Posted on 01 Juni 2011 by Der Barbara Streisand-Effekt
Medien-Mangel. Der medienwirksamste Prozess der jüngeren Vergangenheit ist zuende gegangen: Jörg Kachelmann wurde vor dem Mannheimer Landgericht „aus Mangel an Beweisen“ vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen. Kommentieren.
Merino-Plag. Copy & Paste als Polit-Strategie? „Arbeit muß sich wieder lohnen“, war einer der politischen Slogans der FDP. Wieviel Arbeit hat Sylvana Koch-Mehrin selbst in ihre Doktor-Arbeit gesteckt? Jedenfalls ist sie nun zurückgetreten, wohl um nicht dasselbe politische Schicksal wie Karl-Theodor zu Guttenberg zu erleiden. Kommentieren.