GoogleGuckpf. Apple war noch vor kurzem das innovativste Unterhaltungstechnik-Unternehmen mit Megaerfolg. Mit dem Apple IIc, dem Mac, mit dem iMac, dem iPod, iPhone, iTunes und iPad setzte Apple Maßstäbe. Inzwischen hat Google’s Android-Smartphone- und Tablet-Betriebssystem, was die Nutzuerzahlen anbelangt, Apple überholt. Und Google, das gerade sein soziales Netzwerk Google+ wunderbar gepimpt hat, legt weiter nach, mit Google Glass und der Vision eines Autos, das von alleine fährt. Google’s Aktienkurs reagiert dementsprechend, nie war er höher als heute. Aber man fragt sich ja, wie solche Visionen wie Google Glass in der Wirklichkeit funktionieren. Hier im Video ist das zu sehen: Google Glass im Alltag. Jetzt wird klar, was das soll. Übrigens verbindet Google in seinem Google+ alle seine Dienste zu einem extrem leistungsfähigen Ganzen. Konfortable Foto-Funktionen, Geolokations-Dienste wie Google Maps oder Google Drive mit Office-Funktionalität – das sind viele kleine innovative Bausteine, die in der Cloud schon lange State of the Art sind. Der User profitiert letztlich vom harten Wettbewerb zischen Apple, Google und Facebook. Kommentieren.
GefühlsKlau’n. Manchmal hat man nichts zu lachen im Leben, dann könnte man ganz gut ein Schellen an der Tür gebrauchen, davor müsste der Paketmann mit einem Paket stehen, aus dem ein Clown springt, der einem das Unheil erträglicher macht. Stephen Sondheim, ein erfolgreicher Musical-Komponist und -Texter – er hat zum Beispiel den Text zu „West Side Story“ geschrieben – hat das Stück 1973 für das Broadway-Musical „A Little Night Music“ geschrieben, das Ingmar Bergman’s Film „Das Lächeln einer Sommernacht“ adaptiert hatte. Die Titel des Liedes „Send in the Clowns“ bezieht sich im übertragenen Sinne auf eine Theateraufführung, die nicht gut läuft und zum Erfolg gebracht werden soll, indem man Clowns auftreten lässt, also jene Leute, die Witze machen und das Publikum damit zum Lachen bringen. Gesungen wurde das Lied im Musical in einer Situation als eine Frau einem Mann einen Heiratsantrag macht, der aber ablehnt, weil er gebunden ist. Der Song wurde später vielfach gecovert unter anderem von Frank Sinatra, Barbra Streisand, Shirley Bassey, Cher oder Grace Jones. Im Video interpretieren Van Morrison (Gesang) und Chet Baker (Trompete) den Jazz-Standard sehr gefühlvoll und gut aufeinander abgestimmt. Ein Textauszug aus dem Lied: „Just when I’d stopped opening doors/Finally knowing the one that I wanted was yours/Making my entrance again with my usual flair.” Also etwa: „Gerade als ich aufgehört hatte, Türen zu öffnen/obwohl ich letztlich wußte, dass es die deine war, durch die ich gehen wollte/Verließ ich mich wieder auf mein Gefühl, um den Zugang zu finden.“ Kommentieren.
DavidFosterWallaceiath. Das Büchlen von David Foster Wallace, „This is Water“/„Das hier ist Wasser“, gibt es auch in Deutschland zu kaufen, es ist dünn und die Kritiker hat es nicht so vom Hocker gehauen, weil es wohl eher als eine der Devotionalien gilt, die man posthum veröffentlicht, wenn ein überaus berühmter Autor gestorben ist. Man fleddert, was sein Archiv hergibt. Ob der Autor selbst das Werkchen für veröffentlichungswert gehalten hätte, darf speziell in seinem Fall bezweifelt werden. Als Beigabe zu einer Kurzgeschichtensammlung vielleicht, aber als eigenes Büchlein? Als Hörbuch? Als Film? Es ist noch nicht einmal ein von ihm geschriebenes Werk sondern genau genommen die Verschriftlichung einer Rede, die er 2005 gehalten hat. Was man wissen sollte: Es handelt sich um eine sogenannte „Commencement Speech“ oder auch „Commencement Address“, die an Universitäten gehalten werden, um Studenten, die graduieren, zu motivieren. Vor diesem Hintergrund ist die Rede dann doch wieder zumindest beachtenswert. Denn David Foster Wallace vermittelt den Studenten eher, wie schlimm der Alltag werden wird. Bruder und Schwester Matthew Freidell und Allison Freidell haben nun sogar den (kurz-)Film zum Buch zur Rede gedreht. Man kann das witzig finden, weil aus einer Rede über etwas relativ Unbedeutendes ein kleiner feiner Film geworden ist oder das als hemmungslose Aufplusterung empfinden: Ein Medien-Reizüberflutungs-Schicksal. Kommentieren.
WirrKonsumenten. Wir Konsumenten: Wir kaufen und kaufen und kaufen und merken oft gar nicht, dass wir uns Stück für Stück selbst verkauft haben. Anstatt eine Revolution anzuzetteln, gucken wir DVDs oder Blue-Rays. In diesem kleinen, eehr schlecht gesprochen Beitrag geht es darum, wie wir in einer kranken Konsumwelt leben und das für die Normalität halten. Inhaltlich ist das sehr anschaulich und es werden zahlreiche interessante Fakten genannt. Kommentieren.
MandelbrotSpiele. Eine Reise durch die fantastischen Welten fraktaler Mathematik. Alle diese Abbildungen sind automatisierte grafische Visualisierungen mathematischer Formeln. Am Ende der Reise sehen sie aus wie das Leben selbst. Was sagt uns das? Lieber nicht drüber nachdenken. Kommentieren.
Wenn die Liebe endet, sind die Gefühle scheinbar immer während.
Das hier oben auf dem Bild sind ein Salz- und ein Pfefferstreuer. Ich saß am Frühstückstisch und habe die ganze Zeit auf diese kleinen Figuren geblickt, Weiterlesen
DaddyCool. Der lässigste Vortrag der Welt – und das mit diesem V-Ausschnitt. Wer sich da nicht schämt, muss einfach ultracool sein. Und Kenny ist das. „Kenny“, das sind „Kenny Rogers & The First Edition“ mit dem Klassiker „Ruby, Don’t Take Your Love To Town“. Mein Gott, ich werfe alle Punk- und Death-Metal-Scheiben weg und höre nur noch den wirklich ganz coolen Country. Kommentieren.