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	<title>endoplast.de &#187; Objektdesign</title>
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	<description>Die schräge Welt</description>
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		<title>Teekannen-Design: Das schiefe Ei als Teaser</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2010/02/18/teekannen-design-das-schiefe-ei-als-teaser/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 19:42:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Wasselowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dinge]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagsgegenstände]]></category>
		<category><![CDATA[Objektdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Teezeremonie]]></category>

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		<description><![CDATA[Teekannen sind meistens rundlich. Rein optisch ist das die gefälligste Form, weil so die Kanne nicht wuchtig erscheint. Denn Teetrinken richtig verstanden ist eine Zeremonie der Ruhe. Kein Weintrinken, bei dem der Gast besoffen und mit rotem Gesicht in der Ecke liegt, auch kein aufgekratztes Kaffeetrinken, bei dem nur mit geweiteten Pupillen gebrabbelt wird, nein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6297" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/02/endoplast_teekanne_flieher.gif"><img class="size-full wp-image-6297 " title="endoplast_teekanne_flieher" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/02/endoplast_teekanne_flieher.gif" alt="Sie steht sicher im Stöfchen wie ein Ei im Nest: Eine Teekanne aus Skandinavien." width="553" height="312" /></a><p class="wp-caption-text">Sie steht sicher im Stövchen wie ein Ei im Nest: Eine Teekanne aus Skandinavien.</p></div>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Teekannen sind meistens <a href="http://www.marianne-brandt-wettbewerb.de/2007/Preise2007/kloess/teekanne_gross.JPG">rundlich.</a> Rein optisch ist das die <a href="https://www.livingtools.de/images/product_images/popup_images/georg_jensen_teekanne_mit_tabl_3659_0.jpg">gefälligste</a> Form, weil so die Kanne <a href=" http://www.concona.de/shops/m4qsh7/prodImg/image/mono/classic-teekanne-2.jpg">nicht wuchtig</a> erscheint. <span id="more-6296"></span>Denn Teetrinken richtig verstanden ist eine Zeremonie der Ruhe. Kein Weintrinken, bei dem der Gast besoffen und mit rotem Gesicht in der Ecke liegt, auch kein aufgekratztes Kaffeetrinken, bei dem nur mit geweiteten Pupillen gebrabbelt wird, nein, der Teetrinker ist ganz bei sich. </strong></span></p>
<p>Deshalb soll sein Auge auch <a href=" http://src.discounto.de/pics/product/30731/48537_Teekanne-30731_xxl.jpg">nicht gestört</a> werden. Die Teekanne darf <a href="http://www.markuswaeger.com/wp-content/2009/10/designview_jekhrjhjkgjhf.jpg">nicht zu groß</a> und klobig sein, Metall als Material passt eigentlich nicht. Glaskannen geben den Blick auf die Farbe des Tees frei, aber praktischer zum Warmhalten sind <a href="http://www.unstage.com/2009/10/sorapot/">dickwandigere</a> Ausführungen.</p>
<p>Ich habe auf meinem Dachboden unter einem Berg voll Gerümpel die oben abgebildete Kanne gefunden. Sie ist vielleicht 15 Jahre alt und kommt aus Skandinavien. Ähnlich wie <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/836/369651/text/">Philippe Starcks</a> Wasserkessel <a href="http://designmuseum.org/discoverdesign/obj01.html">„Hot Bertaa“,</a> über den ich <a href="http://www.endoplast.de/2009/12/21/hot-bertaa-philippe-starcks-kuchen-alien/">hier</a> und <a href="http://www.endoplast.de/2010/02/05/philippe-starck-design-hot-bertaa-is-dead-jim/">hier</a> geschrieben hatte, arbeitet diese Teekanne visuell mit der Schräge. Der Corpus ist eine Oval, dessen Achse so schräg verläuft, wie die Anschrägung des Stövchens. Dadurch ergibt sich eine schöne Einheit, die organisch wirkt, aber trotz großem Füllvermögen, nicht massiv daher kommt. Die Kanne ist weiß und aus Steingut, sie war in anderen Farben erhältlich. Wir hatten sie z.B. auch mal in Tonfarbe.</p>
<p>Es gibt <a href="http://www.colaniswelt.ch/colani/images/onlineshop/teekanne_606x600.jpg">viele</a> Kannen, die oval sind oder rund, kaum eine war jemals so gelungen wie diese. Nur einen kleine Fehler hatte sie wie die meisten anderen Kannen auch: Ein Tropfen läuft beim Ausgießen immer hinunter.</p>
<div id="attachment_6307" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/02/endoplast_teekanne_eiform_oval_flieher.gif"><img class="size-full wp-image-6307" title="endoplast_teekanne_eiform_oval_flieher" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/02/endoplast_teekanne_eiform_oval_flieher.gif" alt="Wo sonst Teekanne und Stövchen klar voneinander getrennt sind, wirkt hier das Design wie aus einem Guß: Teekanne und Stövchen bilden eine abgerundete Einheit." width="553" height="938" /></a><p class="wp-caption-text">Wo sonst Teekanne und Stövchen klar voneinander getrennt sind, wirkt hier das Design wie aus einem Guß: Teekanne und Stövchen bilden eine abgerundete Einheit.</p></div>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2010%2F02%2F18%2Fteekannen-design-das-schiefe-ei-als-teaser%2F&amp;title=Teekannen-Design%3A%20Das%20schiefe%20Ei%20als%20Teaser" id="wpa2a_2"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Anders schlafen: Zum Beispiel als Hamburger-Belag</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2010/01/12/anders-schlafen-zum-beispiel-als-hamburger-belag/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 21:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Wasselowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skulptur]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Irrwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Objektdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei diesem Bett, dass sich ein Hamburger-Fan gebaut hat, bevor er es schließlich bei Ebay verkauft hat, handelt es sich im engeren Sinne um die Art „Cheese-Burger-Bett“. Es gehört aber insgesamt zur Gattung der Hamburger-Betten. Ob es ausgeflippter ist als der „Millenium Falke“, über den hier auch etwas zu lesen ist, weiß ich nicht. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5451" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/01/endoplast_hamburger_bed_kennedy.gif"><img class="size-full wp-image-5451" title="endoplast_hamburger_bed_kennedy" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/01/endoplast_hamburger_bed_kennedy.gif" alt="Beim Betreten des Schlafraumes stellt sich eine zentrale Frage: Soll ich jetzt essen oder schlafen?" width="553" height="369" /></a><p class="wp-caption-text">Beim Betreten des Schlafraumes stellt sich eine zentrale Frage: Soll ich jetzt essen oder schlafen?</p></div>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Bei diesem Bett, dass sich ein <a href="http://hamburgerbed.com/">Hamburger-Fan</a> gebaut hat, bevor er es schließlich bei Ebay verkauft hat,<span id="more-5449"></span> handelt es sich im engeren Sinne um die Art „Cheese-Burger-Bett“. Es gehört aber insgesamt zur Gattung der Hamburger-Betten.</strong></span></p>
<p>Ob es ausgeflippter ist als der <a href="http://www.endoplast.de/2010/01/12/star-wars-der-millenium-falke-fliegt-im-schlaf/">„Millenium Falke“</a>, über den hier auch etwas zu lesen ist, weiß ich nicht. Es wirkt irgendwie wärmer, weil man nicht an den eisigen Weltraum denken muß, sondern an ein wohliges Hamburger-Restaurant, in dem es genug zu essen gibt.</p>
<p>Das Hamburger-Bett wurde ebenfalls von <a href="http://www.facebook.com/album.php?aid=127502&amp;id=104545533252">Kayla Kromer</a> gestaltet and gebaut. Das Foto ist von Heather Leah Kennedy.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2010%2F01%2F12%2Fanders-schlafen-zum-beispiel-als-hamburger-belag%2F&amp;title=Anders%20schlafen%3A%20Zum%20Beispiel%20als%20Hamburger-Belag" id="wpa2a_4"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Star Wars: Der Millenium Falke fliegt im Schlaf</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 19:50:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Wasselowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
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		<category><![CDATA[Objektdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafen]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Star Wars]]></category>

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		<description><![CDATA[Eines Tages muß sie aufgewacht sei und sich gesagt haben: Mein Bett ist mir zu langweilig. Und da sie Star-Wars-Fan ist, hat sich Kayla Kromer ein Bett gebaut, das aussieht wie der schnittige Millenium Falke. Einer der Kommentatoren auf ihrer Facebook-Seite schreibt, er könne sich vorstellen im Bett zu legen und in einen gebeamten Sternenhimmel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5441" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/01/endoplast_george_lucas_kennedy.gif"><img class="size-full wp-image-5441" title="endoplast_george_lucas_kennedy" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/01/endoplast_george_lucas_kennedy.gif" alt="Während wir über die Kulturhauptstadt 2010 nachdenken, machen sich manche Gedanken über die Zukunft des Schlafens." width="553" height="369" /></a><p class="wp-caption-text">Während wir über die Kulturhauptstadt 2010 nachdenken, machen sich manche Gedanken über die Zukunft des Schlafens.</p></div>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Eines Tages muß sie aufgewacht sei und sich gesagt haben: Mein Bett ist mir zu langweilig. Und da sie Star-Wars-Fan ist,<span id="more-5440"></span> hat sich <a href="http://www.facebook.com/album.php?aid=127502&amp;id=104545533252">Kayla Kromer</a> ein Bett gebaut, das aussieht wie der schnittige Millenium Falke.</strong></span></p>
<div id="attachment_5442" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/01/endoplast_star_wars_kennedy.gif"><img class="size-full wp-image-5442" title="endoplast_star_wars_kennedy" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/01/endoplast_star_wars_kennedy.gif" alt="Die Spitze des Raumschiffs wird morgens zur &quot;Ausstiegsluke&quot;. Wenn ich mir vorstelle, wie schwierig es für mich immer ist, aus dem Bett zu kommen..." width="553" height="369" /></a><p class="wp-caption-text">Die Spitze des Raumschiffs wird morgens zur &quot;Ausstiegsluke&quot;. Wenn ich mir vorstelle, wie schwierig es für mich immer ist, aus dem Bett zu kommen...</p></div>
<p>Einer der Kommentatoren auf ihrer Facebook-Seite schreibt, er könne sich vorstellen im Bett zu legen und in einen gebeamten Sternenhimmel zu blicken. Gute Idee.</p>
<div id="attachment_5443" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/01/endoplast_millenium_falcon_kennedy.gif"><img class="size-full wp-image-5443" title="endoplast_millenium_falcon_kennedy" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/01/endoplast_millenium_falcon_kennedy.gif" alt="Man schläft nie allein, weil illustre Gäste mit ins Traumland fliegen." width="553" height="369" /></a><p class="wp-caption-text">Man schläft nie allein, weil illustre Gäste mit ins Traumland fliegen.</p></div>
<p>Jetzt bleibt nur noch die Frage, mit wem man so ein Bett teilen könnte. Das ist aber eigentlich doch keine Frage, denn wie man sieht, sind zwei Mitbewohner immer mit an Bord. Die Designerin hat an alles gedacht.</p>
<div id="attachment_5445" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/01/endoplast_obi_wan_kenobi_kennedy.gif"><img class="size-full wp-image-5445" title="endoplast_obi_wan_kenobi_kennedy" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2010/01/endoplast_obi_wan_kenobi_kennedy.gif" alt="Platz für Arbeitsutensilien: Reichlich vorhanden. Auch für's Verstecken oder Versteckspiele geeignet." width="553" height="369" /></a><p class="wp-caption-text">Platz für Arbeitsutensilien: Reichlich vorhanden. Auch für&#39;s Verstecken oder Versteckspiele geeignet.</p></div>
<p>In einem Science-Fiction-Bett darf natürlich auch die Technik nicht fehlen. Genügend Winkel, die zu integrieren, sind ja vorhanden. (Alle Fotos von Heather Leah Kennedy.)</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2010%2F01%2F12%2Fstar-wars-der-millenium-falke-fliegt-im-schlaf%2F&amp;title=Star%20Wars%3A%20Der%20Millenium%20Falke%20fliegt%20im%20Schlaf" id="wpa2a_6"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hot Bertaa: Philippe Starcks Küchen-Alien</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2009/12/21/hot-bertaa-philippe-starcks-kuchen-alien/</link>
		<comments>http://www.endoplast.de/2009/12/21/hot-bertaa-philippe-starcks-kuchen-alien/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 02:57:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Wasselowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dinge]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Küchenutensilien]]></category>
		<category><![CDATA[Objektdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Produktdesign]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem gab mein schöner Wasserkessel berufsbedingt den Geist auf. „Berufsbedingt“ bedeutet: Ich war nachts im Arbeitszimmer während erst das Wasser und dann der Kessel ohne Wasser stundenlang vor sich hinkochte. War er also dahin. Ich ging los, um mir einen neuen Wasserkessel zu kaufen. Ich gebe zu, ich habe ein paar Ansprüche daran: Er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4480" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2009/12/endoplast_designer_phillipe_starck_wasselowski.gif"><img class="size-full wp-image-4480" title="endoplast_designer_phillipe_starck_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2009/12/endoplast_designer_phillipe_starck_wasselowski.gif" alt="Phillipe Starck, der französische Überdesigner, bringt alles Denkbare in dankbare Formen." width="553" height="312" /></a><p class="wp-caption-text">Philippe Starck, der französische Überdesigner, bringt alles Denkbare in dankbare Formen.</p></div>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Vor kurzem gab mein schöner Wasserkessel berufsbedingt den Geist auf. „Berufsbedingt“ bedeutet: <span id="more-4479"></span>Ich war nachts im Arbeitszimmer während erst das Wasser und dann der Kessel ohne Wasser stundenlang vor sich hinkochte.</strong></span></p>
<p>War er also dahin. Ich ging los, um mir einen neuen Wasserkessel zu kaufen. Ich gebe zu, ich habe ein paar Ansprüche daran: Er soll nicht zu groß sein, am besten komplett aus Metall, gut aussehen, schnell erhitzen. Mein bisheriger Kessel sieht übrigens so aus:</p>
<div id="attachment_4486" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2009/12/endoplast_design_wasserkessel_wmf_wasselowski.gif"><img class="size-full wp-image-4486" title="endoplast_design_wasserkessel_wmf_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2009/12/endoplast_design_wasserkessel_wmf_wasselowski.gif" alt="Mein alter Wasserkessel: Ganzmetall, kompakte Form, gutes Design, die Griffe werden nicht heiß aber die Flöte hat zu schnell nicht mehr funktioniert." width="553" height="310" /></a><p class="wp-caption-text">Mein alter Wasserkessel: Ganzmetall, kompakte Form, gutes Design, die Griffe werden nicht heiß aber die Flöte hat zu schnell nicht mehr geflötet.</p></div>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Kesselnotstand: Wasserkocher killt Wasserkessel</strong></span><br />
Ich fand in mehreren Städten nur einen Kessel, den ich annehmbar fand. Der war allerdings zu groß und zu teuer. Eine kleinere Version hätte erst bestellt werden müssen. Ich war erstaunt, dass die Auswahl so gering ist. Offensichtlich ist der Wasserkessel als Problemlöser vom Wasserkocher längst überholt worden, dessen Auswahl und Preisvarianz inzwischen erheblich größer ist. Der erhitzt das Wasser auch schneller. Ein klarer Produktvorteil.</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Die Rettung: „Hot Bertaa</strong></span>“<br />
Zuhause angekommen kam mir der Zufall zu Hilfe. Ich hatte mir vor Jahren <a href="http://www.designophy.com/designpedia/design-product-1000000026-hot-bertaa.htm">„Hot Bertaa“</a> gekauft, ein Design-Teil, das ich aber nie benutzt hatte. Der stand jetzt in der Küche auf dem Schrank, und ich hatte komplett vergessen, was er eigentlich war: Ein Wasserkessel. Man sieht es ihm zwar nicht an, aber er verkörpert eine komplexe Auseinandersetzung mit dem Thema „Erhitzung von Wasser“. An dieser Stelle müßte ich noch hinzufügen: Er war seiner Zeit weit voraus. Er hat in jedem Falle ein einprägsames Äußeres:</p>
<div id="attachment_4488" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2009/12/endoplast_philippe_starck_design_wasselowski.gif"><img class="size-full wp-image-4488" title="endoplast_philippe_starck_design_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2009/12/endoplast_philippe_starck_design_wasselowski.gif" alt="Hot Bertaa: Wirkt japanisch oder sonstwie fernöstlich, verkörpert eine reduzierte Formensprache und erhitzt auch noch Wasser." width="553" height="310" /></a><p class="wp-caption-text">Hot Bertaa: Wirkt japanisch oder sonstwie fernöstlich, verkörpert eine reduzierte Formensprache und erhitzt auch noch Wasser.</p></div>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Doch keine Rettung: Der Aluminiumkessel lag wie Blei im Regal</strong></span><br />
Von dem puristisch-futuristischen Kessel wurden zwischen 1990 und 1991 nur 25.000 Stück hergestellt, dann wurde die Produktion eingestellt, ein Mißerfolg. Entworfen hat das gute Stück <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,87015,00.html">Philippe Starck,</a> ein prägendsten Objektdesigner vor allem der 80er und 90er Jahre. Auftraggeber war <a href="http://www.pr-integra.com/de/news/a_alessi/de_BrandEins.php?integracss=true&amp;doklang=deutsch">Alberto Alessi</a> gewesen, und der alte Fuchs verkauft den Mißerfolg grandios. Im „Brand 1“-Interview macht er aus der Niederlage einen Gewinn, indem er es für überlebenswichtig erachtet, auch Mißerfolge zu haben, weil nur die ein Unternehmen immer wieder aufrüttelten.</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Der kleine Unterschied: Vom Prototyp zur Serie</strong></span><br />
Er schiebt diesen Mißerfolg darauf, dass die Planung vorsah, dass beim Kochen kein heißer Wasserdampf austreten sollte, was eine Innovation gewesen wäre. Bei den Prototypen hätte das auch noch funktioniert, nicht aber in der Serienproduktion. Es ist die Frage, ob es eine Käuferschaft vergräzt, wenn der neue Kessel wie alle anderen Wasserdampf ausstößt. Alessi sagt aber auch, die Käufer wollten keinen Kessel, für den man eine Gebrauchsanweisung brauche. Das trifft ins Schwarze. In der Tat habe ich ziemlich lange gebraucht, herauszufinden, wie ich den Kessel mit Wasser befüllen kann.</p>
<div id="attachment_4494" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2009/12/endoplast_design_hot_bertaa_wasselowski.gif"><img class="size-full wp-image-4494" title="endoplast_design_hot_bertaa_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2009/12/endoplast_design_hot_bertaa_wasselowski.gif" alt="Dieser Wasserkessel macht eine gute Figur: Hot Bertaa erhitzt nicht nur sondern sieht auch heiß aus." width="553" height="310" /></a><p class="wp-caption-text">Dieser Wasserkessel macht eine gute Figur: Hot Bertaa erhitzt nicht nur sondern sieht auch heiß aus.</p></div>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Geheime Verschlußsache: Der Rollerball-Mechanismus</strong></span><br />
Der Corpus ist komplett geschlossen. Das kurze Ende links im Bild ist der Ausgießer, befüllt wird der Wasserkessel durch das breite Rohr rechts, das gleichzeitig auch der Anfasser ist. Will man Wasser ausgießen, neigt man den Kessel so weit, dass das Rohr relativ senkrecht steht. Dies ist aber auch die Position, in der man den Kessel erst mit Wasser befüllen kann. Die Logik legt es einem aber nahe, dass so das Wasser wieder herauslaufen müsste – was aber nicht der Fall ist, weil ein Kugelmechanismus zwischen diesen beiden Teilstücken den Ausgießer verschließt.</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Der Grund für den Mißerfolg mag vielschichtig sein:</strong></span><br />
Zum einen kauft man vermutlich nichts gerne, was nicht so aussieht, als hätte es die ihm zugeschriebene Funktion. Soll heißen: Ein Wasserkessel sollte aussehen wie ein Wasserkessel. „Hot Bertaa“ tut das aber gar nicht. Dann habe ich es gerne, wenn ich in den Kessel hineingucken kann. <a href="http://designmuseum.org/discoverdesign/obj01.html">„Hot Bertaas“</a>-Corpus jedoch ist vollständig geschlossen, es kann auch nichts abgeschraubt werden, was Einblick gewähren würde. Nimmt man noch hinzu, dass man den Kessel sehr ungewohnt in die Hand nehmen muß und dass ergonomisch unklar ist, wie er zu befüllen wäre, fehlt nur noch ein Argument: Das Material ist unter Umständen nicht klar definierbar. Der Cropus besteht aus Aluminium, am Anfang dachte ich, es könnte auch ein Hartkunststoff sein. Den jedoch auf eine hohe Temperatur zu erhitzen, läßt sch ebenfalls schwer vorstellen.</p>
<p><span style="color: #993366;"><strong>Fazit: Das Ding funktioniert</strong></span><br />
So bleibt dieses Wunderwerk an Kessel, das gut funktioniert, wenn man einmal weiß, wie&#8217;s geht, gerade am Anfang etwas geheimnisvoll. Ich habe den Kessel seit ein paar Tagen im Gebrauch, es funktioniert alles einwandfrei. Hat allerdings 10 Jahre gedauert, solange stand er unbenutzt irgendwo bei mir herum. Ein Fremdkörper, der nur gut aussieht, ist der Wasserkessel nun nicht mehr.</p>
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