Kunststudenten: Sie war eine Poetin der Worte, er ein Poet der Bilder.
Die Rockpoetin Patti Smith, deren Album „Horses“ (übrigens produziert von John Cale) Rockgeschichte geschrieben hat, und Robert Mapplethorpe, der bedeutende Fotograf, verbrachten viele Jahre eng zusammen. So wird zu seiner aktuellen Ausstellung in Düsseldorf auch ihre Musik gespielt.
Und man kann sie im Audio zur Ausstellung auch sprechen hören. Viele der früheren Bilder Mapplethorpe’s zeigen die Musikerin. Unter den Portraits, die er fotografiert hat, sind die von ihr mit die besten, weil es damals in Studententagen und danach noch nicht so sehr um Image und Promis ging.
Punk-Chic. Roxy Music, damals noch mit Brian Eno an den Keyboards, schlugen seit den 70ern ein wie eine Bombe. Fast punkig ganz am Anfang. Sänger Brian Ferry komplimentierte Brian Eno aus der Band. Ab da wurde alles normaler und kommerzieller. Kommentieren.
So könnte der Schizoid-Mann des 21 Jahrhunderts aussehen: King Crimson ist von den 60ern bis heute eine der stilbildendsten Bands der Art-Rock-Geschichte.
Die Band „King Crimson“, die mit ihrem Album „Discipline“ in unserer 80er-Hitparade und deren Mastermind Weiterlesen
Rumgeflippt. Nachdem Robert Fripp 1979 das Album „Exposure“ mit einer illustren Schar an Gastmusikern herausgebracht hatte (siehe unsere 70er Hitparade), kam ein Jahr später „Under heavy Manners” heraus. Daraus ein Stück mit Gastsänger und „Talking Head“ David Byrne. Kommentieren.
Televisionen. Es gab mal die Band „Television“ mit ihrem Frontmann Tom Verlaine, die in den 70ern anfing und nur überirdisch gute Platten gemacht und nie ein schwaches Stück verfasst hat. Eigentlich hätte ihr Debut-Album „Marquee Moon“ auch auf unsere Liste der besten Platten gehört. Auch wenn man überall lesen kann, es sei Punk, was sie spielen: Es ist keiner. Kommentieren.