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	<title>endoplast.de &#187; Tod</title>
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	<description>Die schräge Welt</description>
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		<title>Schädel-Trauma</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 20:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Wasselowski</dc:creator>
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		<description><![CDATA[TotenSchopf. Wem die Welt nicht mehr gefällt, der schafft sich eine neue. Diesen Schädel hat der Künstler Joshua Harker in einem 3D-Programm erstellt und über einen 3D-Drucker als Objekt ausgedruckt. Kommentieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/RwXt7kFP0PE" frameborder="0" width="350" height="300"></iframe></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>TotenSchopf.</strong></span> Wem die Welt nicht mehr gefällt, der schafft sich eine neue. <a title="Hier kann man ein paar Fotoansichten des Schädels sehen." href="https://plus.google.com/u/0/115358085054420116311/posts/Km1ZpYbQ3nq" target="_blank">Diesen Schädel</a> hat der Künstler <a title="Hier kann man den Schädel auch interaktiv drehen und wenden, wenn man will." href="http://www.joshharker.com/?p=1328" target="_blank">Joshua Harker</a> in einem <a title="Eine Seitenansicht des Schädels." href="https://plus.google.com/u/0/111715652745890944101/posts/NHyjJvxBBEm" target="_blank">3D-Programm</a> erstellt und über einen <a title="Die Details zur Geburt von virtuellen Objekten in der realen Welt." href="http://venturebeat.com/2012/01/08/iphone-3d-design-print/" target="_blank">3D-Drucker als Objekt</a> ausgedruckt. <a title="Klicken und kommentieren" href="http://www.endoplast.de/2012/01/15/schadel-trauma/" target="_blank">Kommentieren.</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2012%2F01%2F15%2Fschadel-trauma%2F&amp;title=Sch%C3%A4del-Trauma" id="wpa2a_2"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>11.9.2001 und Chaostheorie: Wie ein Flügelschlag und ein Dominostein zur Gewaltspirale werden</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 22:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Wasselowski</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es geht hier mal nicht um Terror, nicht um die Toten, nicht um die USA oder Bush, nicht um Ground Zero oder Al Quaida. Hier möchte ich nur über Zusammenhänge nachdenken. Ganz allgemein. Zusammenhänge, die auch zum 11.9.2001 geführt haben. Zusammenhänge, die von diesem Tag ausgehen und in die Zukunft weisen. Die Chaos- oder die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_19688" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/09/endoplast_11_september_2001_wasselowski.jpg"><img class="size-full wp-image-19688 " title="endoplast_11_september_2001_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/09/endoplast_11_september_2001_wasselowski.jpg" alt="11.9.2001" width="553" height="312" /></a><p class="wp-caption-text">Überall Symbole: Nachdem Al Quaida das Symbol &quot;World Trade Center (WTC)&quot; zerstört hatte, zerstörten die USA Länder, die Menschenrechte und töteten im Gegenzug das Symbol Osama BIn Laden. Auch der 11. September 2001 ist mehr als ein simples Datum.</p></div>
<p><span style="color: #800080;"><strong>Es geht hier mal nicht um Terror, nicht um die Toten, nicht<span id="more-19684"></span> um die USA oder Bush, nicht um Ground Zero oder Al Quaida. Hier möchte ich nur über Zusammenhänge nachdenken. Ganz allgemein. Zusammenhänge, die auch zum 11.9.2001 geführt haben. Zusammenhänge, die von diesem Tag ausgehen und in die Zukunft weisen.</strong></span></p>
<p>Die Chaos- oder die Wetter-Theorie haben eine alte Menschheitsahnung – dass nämlich alles, was geschieht, in einem Zusammenhang zueinander steht – in ein griffiges Bild gekleidet: Das des Schmetterlings-Flügelschlages, der ein ganz schwaches Lüftchen erzeugt, das sich in seiner Fortsetzung und im Zusammenwirken mit anderen kleinen Turbulenzen viel später zu einem Gewitter auswachsen könnte, gar zu einem Orkan. Die Chaosforschung ist jene Wissenschaft, die eigentlich angetreten war, um hochkomplex ablaufende und ineinander verschränkte Systeme wie das Wetter zu berechnen und damit vorhersagbarer und planbarer zu machen – um dann festzustellen, dass solche Systeme so viel Unberechenbares in sich tragen, dass ihr Chaos einfach nicht zu berechnen ist. Jeder weiß, dass es Ursache und Wirkung gibt und dass eine Tat Folgen hat. Aber niemand weiß, welche.</p>
<h2>Überraschungsmoment: Die Unwahrscheinlichkeit des Anschlages</h2>
<p>Ebenfalls als unberechenbar könnte man den 11. September ansehen. Al Quaida hat sich gefreut, dass der Anschlag geglückt ist. Die amerikanische Nation war geschockt, traurig, gedemütigt. Die Restwelt medial berieselt und gespalten. Bündnispartner sicherten ob der Wut der Amerikaner uneingeschränkte Unterstützung zu. Eigentlich alle einte nur eines: Die Überraschung darüber, dass es passiert ist. Selbst im Protzer-Video Osama Bin Ladens, in dem er vor seinen Leuten frohlockt, dass der Anschlag geklappt habe, schwingt eine Brise irrwitziger Unsicherheit mit, die man oft dann empfindet, wenn man zwar etwas herbeigesehnt hat aber noch nicht dran glauben konnte, dass es tatsächlich Wirklichkeit wird. Die Anschläge vom 11. September 2001 waren ein völlig unwahrscheinliches Ereignis. So sehr wie das World Trade Center mit seinen Twin Towers ein Über-Symbol für den Kapitalismus geworden war, so sehr war der Einschlag der beiden Flugzeuge in die Gebäude ein Supersymbol für den Widerstand gegen Amerika aus Sicht der Al Quaida.</p>
<h2>Gaddafi, Mubarak und andere: Wie Unrecht Unrecht stützt</h2>
<p>Warum hat sich überhaupt jemand über den Anschlag gefreut? Wohl aus Hilflosigkeit. Jahrzehntelang haben die Amerikaner z.B. in Südamerika oder im nahen Osten die schlimmsten Diktatoren unterstützt. Die Amerikaner haben deshalb in großen Teilen der Welt ein Negativ-Image geradezu als Inbegriff des Bösen. Unterstützt werden Diktatoren, um politische Stabilität zu gewährleisten. Eine Stabilität, die notwendig ist, um Länder wirtschaftlich aussaugen zu können. Afrika zuckt kaum noch, so lange wurde es seit der Kononialisierung ohne Unterlass wirtschaftlich und politisch gemolken und ausgeblutet. Im nahen Osten geht es um Öl, um Energie, die die ganze Welt antreibt. Gaddafi oder Mubarak waren alles andere als Demokraten, sie folterten, töteten, vergewaltigten – und dennoch wurden sie Jahrzehnte gestützt. Wer kann das mit ansehen ohne zynisch oder bitter zu werden vor soviel Unrecht? Oder militant.</p>
<h2>Chaostheorie und Dominoeffekt: Tat und Handlung als Ausgangspunkt</h2>
<p>Jenseits des anschaulichen Bildes des Schmetterlings-Flügelschlages kennt jeder sowieso den Dominoeffekt: Ein Stein fällt um und kann mit einer gewissen Unausweichlichkeit eine kaum überschaubare Zahl weiterer Steine mit umreissen. Wenn man beobachtet, wie der letzte fällt, weiß man schon lange nicht mehr, welcher der Stein des Anstoßes war. Und doch kann etwas, das lange zurückliegt – im Zusammenspiel mit anderen Ereignissen – viel auslösen. Oder auch nicht. Denn auch das weiß man: Ein Dominostein kann so fallen, dass er den nächsten dann doch nicht umreisst.</p>
<h2>Militarismus als Schutz, Frieden als Schwäche</h2>
<p>Kein Mensch kann voraussehen, was eine bestimmte Handlungsweise in der Zukunft bewirken wird. Millitaristen könnten argumentieren, dass Schwäche von anderen Staaten ausgenutzt werden kann: Wer das Gute wolle und eine starke Friedensbewegung in seinem Land wünsche, könnte dem militärisch aufgerüsteten Nachbarn Überübermorgen zum Opfer fallen. Man könne es eben nicht wissen.</p>
<h2>Der Sinn der Grausamkeit: Generationsübergreifendes Lernen</h2>
<p>Was man aber erahnen kann, ist, dass Nationen, die sich Jahrhunderte lang kriegerisch auseinandergesetzt haben – wie Europa in seiner langen Geschichte zum Beispiel auch – irgendwann lernen werden. Krieg und Terror sind ausweglose Situationen, die man nur durch Frieden am Ende eines Lernprozesses überwinden kann. Amerika hätte, so schmerzhaft es auch war, den 11. September nicht zum Anlaß nehmen müssen, neue Kriege zu führen oder die Menschenwürde in Guantanamo noch weiter herabzustufen. Amerika hätte, so paradox es angesichts des Terroranschlags klingen mag, positiv lernen können und damit die Endlosschleife aus Gewalt und Gegengewalt unterbrechen können.</p>
<h2>Flügelschlag, Dominostein und Gewaltspirale</h2>
<p>Wer 10 Jahre danach über die Bedeutung des 11. September 2001 nachdenken will, könnte sich ansehen, was ein Flügelschlag, ein Dominostein und eine Gewaltspirale gemeinsam haben. Sie können – einmal aktiviert – unweigerlich zu etwas die plumpe Gegenreaktion Überwindendem führen. Selbst ein (Friedens-)Gedanke ist ein Dominostein, der etwas auslösen wird. Vielleicht erst am 9.11.2211. Aber ist der Gedanke erst gedacht und dann ausgesprochen, ist ein Anfang gemacht.</p>
<p>Neben allem anderen ist der 11. September 2001 das Datum eines Anfangs. Ein Anfang wovon?</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F09%2F11%2F11-9-2001-und-chaostheorie-wie-ein-flugelschlag-und-ein-dominostein-zur-gewaltspirale-werden%2F&amp;title=11.9.2001%20und%20Chaostheorie%3A%20Wie%20ein%20Fl%C3%BCgelschlag%20und%20ein%20Dominostein%20zur%20Gewaltspirale%20werden" id="wpa2a_4"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Cloud-Sterben: Als ich Google irrtümlich mit Gott verwechselte</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 00:51:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Barbara Streisand-Effekt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja, Scheisse: Gestern bin ich gestorben. Ich bin aber nicht im Himmel gelandet. Sondern in der Cloud. Ich blicke hinab nach unten. Dort, wo die Hölle sein müsste. Aber dort ist nur ein Tor zu sehen, auf dem ein Schild klebt. „Facebook“ steht darauf. Ich blicke zur Tür, durch die ich in die Cloud gelangt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/09/endoplast_gott_wasselowski.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-19621" title="endoplast_gott_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/09/endoplast_gott_wasselowski.gif" alt="Gott ist in den Dingen" width="553" height="312" /></a></p>
<p><span style="color: #800080;"><strong>Ja, Scheisse: Gestern bin ich gestorben. Ich bin aber nicht im Himmel gelandet. Sondern in der Cloud.<span id="more-19620"></span> Ich blicke hinab nach unten. Dort, wo die Hölle sein müsste. Aber dort ist nur ein Tor zu sehen, auf dem ein Schild klebt. „Facebook“ steht darauf.</strong></span></p>
<p>Ich blicke zur Tür, durch die ich in die Cloud gelangt bin. Da steht „Google“. Aha. Wußt ich’s doch. Ich habe immer brav alle Google-Produkte genutzt. So konnte Google ein komplettes Profil von mir anlegen und wusste nach meinem Tod sofort, wo ich hingehöre.</p>
<p>Ich wache schweißgebadet auf. Scheisse. 6 Uhr Früh. Mein Android-Handy schellt unentwegt. Muss aufstehen. Dann schellt es auch noch an der Tür. Ein Mann fragt, ob hier Haus Nr. 3a sei. Ich sage nein. Ist aber nichts Unnormales. An meinem Haus ist nämlich keine Nummer. Der Mann geht. Ich sehe wie er in einen PkW steigt, an dessen Vordertür in kleinen goldenen Klebebuchstaben der Name eines Beerdigungs-Institutes steht. In der Nachbarschaft ist jemand gestorben.</p>
<p>Jetzt muss wieder an Google denken. Ich fühle ich mich – hier in der realen Welt – aber doch ziemlich sicher. Denn Google weiß soviel über mich, dass mir praktisch nichts mehr passieren kann. In der alten Welt hätte ich zum Beispiel Angst um meine Tagebücher haben müssen. Zum Beispiel, dass es einen Wohnungsbrand gibt und alle meine intimen Aufzeichnungen für immer weg sind. Nun sind sie aber alle in der Cloud. Und falls ich mal wahnsinnig werden sollte, völlig bescheuert und durchgedreht, dann wird Google es richten, schnell mal meine Tagebücher scannen und den Grund für meine Psycho-Mutation ermitteln. Per GoogleMaps wird es mir den schnellsten Weg zur nächsten und höchsten Brücke weisen, von der ich zielsicher springen kann, um in die Cloud zu gelangen.</p>
<p>Gesagt, getan. Ich sprinte zum Brückengeländer. Steige drauf. Schwanke im Wind. Gerade als ich springen will, fährt unten ein Schiff vorbei: Die „MS Facebook“. Ein langer Daten-Container-Transporter, der noch unendlich viel tiefer im Wasser liegt als die Cloudwolken hoch sind. Ich halte inne. Das Android-Handy klingelt.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F09%2F02%2Fcloud-sterben-als-ich-google-irrtumlich-mit-gott-verwechselte%2F&amp;title=Cloud-Sterben%3A%20Als%20ich%20Google%20irrt%C3%BCmlich%20mit%20Gott%20verwechselte" id="wpa2a_6"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>BagRaiders PowerRangers</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 12:39:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Koschkat</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Back-Power. Noch ein Trash-Stück von den „Bag Raiders“ als Reminiszenz an die bonbonfarbenen und verspielten 80er. Kommentieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/fZcmg4-Zm-8" frameborder="0" width="350" height="256"></iframe></p>
<p><span style="color: #800080;"><strong>Back-Power.</strong></span> <a title="DJ-Trash in Shooting Stars, einem anderen &quot;Bag Raiders&quot;-Musik-Filmchen" href="http://www.endoplast.de/2011/08/04/bag-raiders-dj-trash/" target="_blank">Noch</a> ein Trash-<a title="Ein &quot;Way back home&quot;-Mix auf Endoplast" href="http://www.endoplast.de/2011/07/31/bag-raiders-mix1/" target="_blank">Stück</a> von den <a title="Bekannt geworden sind die &quot;Bag Raiders&quot; mit &quot;Way back home&quot;, hier im Original. Ein Liedchen für die Werbebühne." href="http://www.endoplast.de/2011/07/24/bag-raiders-goldesel/" target="_blank">„Bag Raiders“</a> als Reminiszenz an die bonbonfarbenen und <a title="Musikvideo &quot;Sunshine&quot; von den &quot;Bag Raiders&quot; auf Endoplast." href="http://www.endoplast.de/2011/07/24/bag-raiders-sunshine/" target="_blank">verspielten</a> 80er. <a title="Klicken und kommentieren" href="http://www.endoplast.de/2011/08/06/bagraiders-powerrangers/" target="_blank">Kommentieren.</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F08%2F06%2Fbagraiders-powerrangers%2F&amp;title=BagRaiders%20PowerRangers" id="wpa2a_8"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Loveparade-Mahnmal</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 06:20:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Barbara Streisand-Effekt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geburtstags-Trauer. In 2 Tagen jährt sich die Katastrophe in Duisburg, bei der 21 Menschen ums Leben kamen, 500 verletzt und Tausende traumatisiert wurden. Neben dem Skandal, dass es soweit kommen konnte, schwelt seitdem ein  politischer Skandal: Ober-Bürgermeister Adolf Sauerland klammerte sich an seinen Posten, niemand wollte verantwortlich sein. Dabei wurde schnell klar, dass die Großmanns-Sucht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="350" height="230" src="http://www.youtube.com/embed/lumOz6rbAWI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Geburtstags-Trauer.</strong></span> In 2 Tagen jährt sich die Katastrophe in Duisburg, bei der 21 Menschen ums Leben kamen, 500 verletzt und Tausende traumatisiert wurden. Neben dem Skandal, dass es soweit kommen konnte, schwelt seitdem ein  politischer Skandal: Ober-Bürgermeister Adolf Sauerland klammerte sich an seinen Posten, niemand wollte verantwortlich sein. Dabei wurde schnell klar, dass die Großmanns-Sucht innerhalb einer Stadt im Kultur-Hauptstadtjahr mit dazu beigetragen hatte, dass bewilligt wurde, was nicht hätte bewilligt werden dürfen. Nun hat die Staatsanwaltschaft diverse Menschen, auch aus der Stadtverwaltung, im Visier – nicht aber den Ober-Bürgermeister, gegen den nun ein Volksbegehren läuft. Das Mahnmal, das im Film zu sehen ist und das der Opfer der Loveparade gedenkt, wurde ebenfalls nicht von der Stadt initiiert sondern von einer Bürgerinitiative. <a title="Klicken und kommentieren." href="http://www.endoplast.de/2011/07/22/loveparade-mahnmal-in-duisburg/" target="_blank">Kommentieren.</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F07%2F22%2Floveparade-mahnmal-in-duisburg%2F&amp;title=Loveparade-Mahnmal" id="wpa2a_10"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>JonathanMeese total.5</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 21:55:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Künstler-Pech. Die Zielgruppe von Meese und seiner Galerien ist gar nicht „die Masse“ sondern es sind betuchte Kunden, die sich Kunst leisten können und in Ausstellungen und Performances auch erwarten, überrascht, unterhalten und verblüfft zu werden. Da kommt Performer Jonathan Meese gerade recht. Wo Künstler wie der Chinese Ai Weiwei tatsächlich gegen Mißstände protestieren und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="350" height="248" src="http://www.youtube.com/embed/VfKOTdMks4E" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Künstler-Pech.</strong></span> Die Zielgruppe von Meese und seiner Galerien ist gar nicht „die Masse“ sondern es sind <a title="Hier kann man etwas darüber lesen, wer Kunst sponsort" href="http://www.set-die-agentur.com/Zielgruppen.html" target="_blank">betuchte Kunden,</a> die sich Kunst leisten können und in Ausstellungen und Performances auch erwarten, überrascht, unterhalten und verblüfft zu werden. Da kommt <a title="Ein Performance-Foto" href="http://harburg-magazin.netsamurai.de/wp-content/uploads/2010/09/peter-sempel-die-ameise-der-kunst.jpg" target="_blank">Performer Jonathan Meese</a> gerade recht. Wo Künstler wie der Chinese <a title="Ein Spiegel-Artikel über die Haftentlassung Ai Weiwei's" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,769902,00.html" target="_blank">Ai Weiwei</a> tatsächlich gegen Mißstände protestieren und dafür drangsaliert und ins Gefängnis geworfen werden, betreibt Meese Schattenboxen – in der satten <a title="Heise online über die Mediengesellschaft" href="http://www.heise.de/tp/artikel/17/17480/1.html" target="_blank">Mediengesellschaft</a> und von der Wirkung her nicht viel mehr als ein bunter Harlekin. <a title="Klicken und kommentieren." href="http://www.endoplast.de/2011/07/03/jonathanmeese-total-5/" target="_blank">Kommentieren.</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F07%2F03%2Fjonathanmeese-total-5%2F&amp;title=JonathanMeese%20total.5" id="wpa2a_12"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>JonathanMeese museal.4</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 21:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beuys-Faktor. Jonathan Meeses Werk profitiert von seiner medial verbrämten Selbst-Stilisierung. So wie Josef Beuys theatralisch-pathetisch und medial wirksam in einem recht eitlen Akt der Selbststilisierung in einem Ruderboot über den Rhein übersetzen ließ, um aus seiner Entlassung aus der Düsseldorfer Kunstakademie ein Kunststück zu machen, so tritt Meese mit Vorliebe in Performances an die Öffentlichkeit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="350" height="255" src="http://www.youtube.com/embed/8J0FO9tm9po" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Beuys-Faktor.</strong></span> Jonathan <a title="Eine Meese Mixed-Pickles-Collage" href="http://www.netsamurai.de/netplanet-harburg/phoenix/falckenberg-meese-2-a.jpg" target="_blank">Meeses Werk</a> profitiert von seiner medial verbrämten Selbst-Stilisierung. So wie <a title="So wie Beuys sich gerne sah, den Blick ernst und konfrontativ in die Kamera gerichtet" href="http://www.xlyrics.de/images/up/000/302/523/Joseph_Beuys_original.jpg" target="_blank">Josef Beuys</a> theatralisch-pathetisch und medial wirksam in einem recht eitlen Akt der Selbststilisierung in einem <a title="Josef Beuys bei der medienwirksamen Rheinüberquerung" href="http://www.faz.net/m/%7BB962BD50-AEB6-4718-B3DE-34764109CA41%7DPicture.jpg" target="_blank">Ruderboot über den Rhein übersetzen ließ,</a> um aus seiner Entlassung aus der Düsseldorfer Kunstakademie ein Kunststück zu machen, so tritt <a title="Ein Bild von Meese" href="http://www.tuxamoon.de/magazine/kultur/kunst/jonathan-meese-600-01.jpg" target="_blank">Meese</a> mit Vorliebe in Performances an die Öffentlichkeit, um zu beeindrucken und die langweilige Wiederholung in seinem Werk mit einer Dachmarkenstrategie zu überdecken. Nach dem Motto: „Ist der Künstler originell, muß es sein Werk auch sein.“ Ist es aber nicht durchgängig. <a title="Klicken und kommentieren." href="http://www.endoplast.de/2011/07/03/jonathanmeese-museal-4/" target="_blank">Kommentieren.</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F07%2F03%2Fjonathanmeese-museal-4%2F&amp;title=JonathanMeese%20museal.4" id="wpa2a_14"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>JonathanMeese medial.2</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 21:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kunst-Messias. Jonathan Meese proklamiert eine Auferweckung der Kunst aus einem selbstgewählten Dornröschen-Schlaf, dabei produziert er fließbandmäßig Austauschbares, hat sich ein paar simple Reizthemen gegriffen, wie „Militarismus“ oder „Hitler“, die er permanent – sich selbst wiederholend – bearbeitet. Er agiert marketingmäßig, indem er sich selbst stilisiert und dabei von Beuys oder Gilbert &#38; George gelernt hat, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="350" height="255" src="http://www.youtube.com/embed/a389rSne2t0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Kunst-Messias.</strong></span> Jonathan <a title="Das bild &quot;Mama Jonny&quot; von Jonathan Meese" href="http://www.netsamurai.de/netplanet-harburg/meese/meese-mama-jonny-27.jpg" target="_blank">Meese</a> proklamiert eine Auferweckung der Kunst aus einem selbstgewählten Dornröschen-Schlaf, dabei produziert er fließbandmäßig Austauschbares, hat sich ein paar simple Reizthemen gegriffen, wie <a title="Ein Artikel, der fragt, ob Jonathan Meese ein Faschist ist" href="http://imomus.livejournal.com/303574.html" target="_blank">„Militarismus“</a> oder <a title="Hitlergruß von Jonathan Meese" href="http://www.welt.de/multimedia/archive/00271/Jonathan_Meese_DW_S_271914p.jpg" target="_blank">„Hitler“,</a> die er permanent – sich selbst wiederholend – bearbeitet. Er agiert marketingmäßig, indem er sich selbst stilisiert und dabei von <a title="Wikipedia über den Künstler" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Beuys" target="_blank">Beuys</a> oder <a title="Wikipedia über Gilbert &amp; George" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gilbert_%26_George" target="_blank">Gilbert &amp; George</a> gelernt hat, anstatt neue künstlerische Inhalte zu schaffen. Dabei changiert er zwischen Hofnarr, Entertainer, Medienguru und – man glaubt es kaum noch – Künstler. Dass Meese sehr schnell von den Medien, die seine Botschaften weitertragen, vereinnahmt und zum simplen <a title="Jonathan meese füllt den Proustschen Fragebogen aus" href="http://www.gq-magazin.de/articles/leute/fragebogen/jonathan-meese/2009/01/07/16999/" target="_blank">Unterhaltungsfaktor</a> wurde, der weniger ernst genommen wird, als er es sich wünscht, nimmt er in Kauf – ähnlich wie <a title="Treffen zwischen Andy Warhol und Josef Beuys" href="http://www.textezurkunst.de/static/uploads/Beuys-Warhol-1.jpeg" target="_blank">Josef Beuys,</a> der neben allem anderen ein Künstler für die Medien war. <a title="Klicken und der berühmteste Kommentator der Blogosphäre werden." href="http://www.endoplast.de/2011/07/03/jonathanmeese-verspielt-2/" target="_blank">Kommentieren.</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F07%2F03%2Fjonathanmeese-verspielt-2%2F&amp;title=JonathanMeese%20medial.2" id="wpa2a_16"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hanin Elias&#8217; Schrei</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 01:02:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Barbara Streisand-Effekt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Urschrei. Die Musikerin Hanin Elias war Mitglied der Berliner Arnarcho-Mode-Krach-Punk-Band „Atari Teenage Riot“, die zwischen 1992 und 2000 Deutschland unsicher gemacht hatte. Die Band hat im letzten Jahr wieder zueinander gefunden und die Sängerin jetzt ein Soloalbum herausgebracht. „Get it Back“ heißt es. Kommentieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="350" height="304" src="http://www.youtube.com/embed/5VnikTXWitg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Urschrei.</strong></span> Die Musikerin <a title="Sehr interessant gestaltete Website von Hanin Elias" href="http://haninelias.com/" target="_blank">Hanin Elias</a> war Mitglied der Berliner Arnarcho-Mode-Krach-Punk-Band <a title="Der Wikipedia-Eintrag zur Band" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atari_Teenage_Riot" target="_blank">„Atari Teenage Riot“,</a> die zwischen 1992 und 2000 Deutschland unsicher gemacht hatte. Die Band hat im letzten Jahr wieder zueinander gefunden und die Sängerin jetzt ein Soloalbum herausgebracht. <a title="Das Album: Gutes Artwork dargestellt im Blog von Stefan Fähler" href="http://stefanfaehler.blogspot.com/2011/05/hanin-elias-get-it-back-album-artwork.html" target="_blank">„Get it Back“</a> heißt es. <a title="Klicken und kommentieren." href="http://www.endoplast.de/2011/06/09/hanin-elias-schrei/" target="_blank">Kommentieren.</a></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.endoplast.de%2F2011%2F06%2F09%2Fhanin-elias-schrei%2F&amp;title=Hanin%20Elias%26%238217%3B%20Schrei" id="wpa2a_18"><img src="http://www.endoplast.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der EHEC-Krimi: Mensch, Wort oder Mikro-Killer, wer ist schneller?</title>
		<link>http://www.endoplast.de/2011/06/08/der-ehec-krimi-mensch-wort-oder-mikro-killer-wer-ist-schneller/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 22:45:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Barbara Streisand-Effekt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endoplast hat schon einige Male über das Ende der Welt fabuliert. Manchmal waren der Anlass Medien-Hypes, ein anderes Mal kleine Boshaftigkeiten, Paranoia oder Verfolgungswahn und manchmal wird es handfest; denn ganz oben in der Hitparade der wahrscheinlichsten Katastrophen rangieren gefährliche Mikroben, die lebensgefährliche Krankheiten auslösen. Wort-Avantgardist und Beat-Generation-Romancier William S. Burroughs postulierte, dass Worte Viren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_18801" class="wp-caption alignnone" style="width: 563px"><a href="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/06/endoplast_ehec_virus_wasselowski.gif"><img class="size-full wp-image-18801 " title="endoplast_ehec_virus_wasselowski" src="http://www.endoplast.de/wp-content/uploads/2011/06/endoplast_ehec_virus_wasselowski.gif" alt="EHEC und die Medienberichterstattung" width="553" height="312" /></a><p class="wp-caption-text">Den Erreger im Blut, die Medien-Paranoia im Sinn: Big Brother is Quatsching you!</p></div>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Endoplast hat schon einige Male über das Ende der Welt fabuliert. Manchmal waren der Anlass Medien-Hypes<span id="more-18799"></span>, ein anderes Mal kleine Boshaftigkeiten, Paranoia oder Verfolgungswahn und manchmal wird es handfest; denn ganz oben in der Hitparade der wahrscheinlichsten Katastrophen rangieren gefährliche Mikroben, die lebensgefährliche Krankheiten auslösen.</strong></span></p>
<p>Wort-Avantgardist und Beat-Generation-Romancier William S. Burroughs postulierte, dass Worte Viren sind, Science-Fiction-Visionär Samuel R. Delany schrieb mit „Babel 17“ einen Science Fiction-Roman, in dem Worte einen Mensch befallen und umprogrammiert haben und Film-Visionär Christopher Nolan zeigt in „Inception“, dass der gefährlichste denkbare Virus ein Satz sein kann, der in ein Gedächtnis eingepflanzt wurde.</p>
<h2>Die Pest-Pandemie im 14. Jahrhundert</h2>
<p>„EHEC“ ist ein reales Bakterium. Und doch sind die Worte und Sätze, die man über EHEC liest, Ausdruck einer unbewußten Angst vor dem Tod durch eine große, ungezügelte Seuche, die an die sogenannte Pest-Pandemie zwischen 1340 und 1355 in Europa erinnert, bei der schätzungsweise 20-40 Millionen Menschen zu Tode kamen, was ein Drittel oder die Hälfte der Gesamtbevölkerung Europas gewesen wäre – nicht zu sprechen von den Toten außerhalb Europas, die aber nicht mehr beziffert werden können.</p>
<h2>Familientreffen: BSE, H1N1, SARS und EHEC</h2>
<p>Nach BSE, Vogelgrippe und der nicht stattgefundenen Pandemie „Schweinegrippe“ mit dem H1N1-Virus kam 2002/2003 von China ausgehend die Atemwegserkrankung SARS, die durch das sogenannte Corona-Virus hervorgerufen wurde und der 1.000 Menschen zum Opfer fielen. SARS war die erste Pandemie des 21. Jahrhunderts. Danach saß die Angst besonders tief. So wie im Mittelalter wohl die Todeszahlen aus politisch-religiösen Motiven stark übertrieben worden waren, potenzieren die modernen Massenmedien die Gafahr, malen buchstäblich „den Teufel an die Wand“. Dabei war die SARS-Pandemie nicht mit der im Mittelalter zu vergleichen: Außerhalb Asiens starben 50 Menschen &#8211; weltweit. Zwar ein aussagekräftiges Beispiel, wie die Verbreitungswege in Zeiten von Vielfliegerei und Globalisierung verlaufen, andererseits eine Nagelprobe für die Effektivität der Seuchenbekämpfung.</p>
<h2>Verzweifeltes Erbgut und die degenerierte Gesellschaft</h2>
<p>Dennoch ahnt jeder aufgeklärte Mensch, dass eines Tages die alles verschlingende Pandemie kommen wird. Das scheint fast unausweichlich, denn vieles spricht dafür: Die Fortschritte der Medizin in den reichen Ländern verwässert die Widerstandsfähigkeit des Genoms dieser Bevölkerungen. Allergien und andere Autoimun-Krankheiten mögen Vorboten davon sein. Paranoide Überreinlichkeit hindert den Organismus daran, sich mit normalen Dosen an Erregern auseinanderzusetzen und Resistenzen zu bilden, Antibiotika, enthalten im Fleisch das wir essen und inform oft irrwitziger Mengen vom Hausarzt verordnet, führen dazu, dass multiresitente Superkeime entstehen, die man praktisch nicht mehr bekämpfen kann, und die sich bezeichnenderweise oft in Krankenhäusern bilden.</p>
<h2>Kurzintervalliuge Fortpflanzung als evolutionärer Durchsetzungs-Vorteil</h2>
<p>Unabhängig davon, was der Mensch tut oder läßt, haben alle sich kurzintervallig vermehrenden Lebewesen sowieso einen evolutionären Selektionsvorteil. Mikroorganismen &#8211; aber auch Insekten, speziell zum Beispiel Schaben &#8211; können sich deshalb besser an ihre Umwelt und deren Beeinträchtigungen anpassen, weil sie große Populationen bilden, die permanent und variantenreich entstehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich in einer großen, sich schnell vermehrenden Population Lebewesen mit dabei sind, die zum Beispiel gegen ein Gift (bei der Schädlings-Bekämpfung) oder ein Antibiotikum (bei der Bakterien-Bekämpfung) imun sind, ist höher. Bedenkt man, dass Viren potenziell unsterblich sind, weil sie nicht Lebewesen im engeren Sinne sind, dass sie sich einkapseln und vielleicht tausende Jahre überdauern können, zeichnet sich ein düsteres Bild in unseren Köpfen. Hinzu kommt, dass Viren Spezialisten für das Kopieren und Umformen fremden Erbmaterials zu. Sie befallen Zellen, programmieren die DNS als Träger der Erbinformation um und zwingen die Zelle so, neue Viren zu produzieren. Bedenkt man, dass die Virus-Erkrankung AIDS von 1981 bis 2009 37 Millionen Todesopfer gefordert hat oder dass an der parasitären Malaria jährlich zwischen 700.000-2,7 Millionen Menschen sterben, was sich bis 2020 verdoppeln soll, erhält man ein Vorstellung, welches Schädigungs-Potenzial besteht.</p>
<h2>Paranoia als Gesellschafts-Spiel</h2>
<p>Jeder ahnt, dass der superpathogene Killer-Mikroorganismus wie man ihn aus „12 Monkeys“ kennt, der sich in Windeseile ausbreitet, für den man nicht schnell genug Gegenmittel findet und dessen Verbreitungswege sich nicht ermitteln lassen, irgendwann kommen wird. Die Chancen, dies zu verhindern, liegen neben medizinischen Errungenschaften in kommunikativer Transparenz durch die Medien, vor allem das Fernsehen als Leitmedium und das Internet als Netzwerk der Unmittelbarkeit, die das Sprachrohr der Welt geworden sind aber als Neben-Wirkung Paranoia und Panik befeuern. Neurotische Handlungsweisen gehören durch die dramatisierende Wirkung der Medien inzwischen nach Fußball zum Lieblings-Sport der Deutschen.</p>
<h2>Keim-Vorteil: König Keim als Super-Macht</h2>
<p>Die Keime jedenfalls sitzen am längeren Hebel. Sie bringen in kurzen Abständen permanent neu sequenzierte Erbinformationen hervor, die zu neuen genetischen Eigenschaften führen, kreuzen ihre Erbsubstanz zusätzlich mit „befreundeten“ Einzellern und koppeln so auch besonders heimtückische Eigenschaften, wie dies im aktuellen Fall des EHEC-Erregers der Fall ist – nicht zu sprechen von den Chimären, die in militärischen Labors lagern.</p>
<h2>Die kollektive Mikroben-Angst und die Lust am Untergang</h2>
<p>Wie der kleine Affe, der auf den Schultern eines Leierkastenmanns sitzt, begleiten die Massen-Medien jede neue Krankheit und jeden neuen Erreger, der wissenschaftlich benannt werden kann. Dahinter steckt die kollektive Angst und das gleichzeitige sich-Ergötzen am Untergang der eigenen High-Tech-Zivilisation – sofern sie nicht vorher verstrahlt oder von explodierenden Chemie-Werken verkrüppelt worden ist.</p>
<h2>Tiefgreifend: Worte als Viren</h2>
<p>Vielleicht haben sich in unsere Hirn-Windungen jene Worte unverrückbar eingefräst, die seit den großen Pestwellen die Menschheit gescholten haben, gottesfürchtiger zu sein oder andernfalls dem schwarzen Tod als Sinnbild der Hölle anheimzufallen. Welcher virale Mechanismus wiegt schwerer: Der, der als Mikroorganismus in unseren Körper einwirken könnte oder der, der als medial gestalteter Co-Virus ganz sicher Achterbahn in unserem Hirnstamm fährt? Der mikrobakterielle oder -virale Weltuntergang wird jedenfalls der Medien-Super-Event schlechthin, das sieht man auch wieder an EHEC, bei dem sich die Medien in mehrfach-täglichen Updates überschlagen, obwohl es oft nicht wirklich etwas Neues zu berichten gibt. Worte sind wie Viren. Wir kriegen sie nicht mehr aus dem Kopf. Sie transportieren manchmal den Ausdruck der Angst, der wie im Mittelalter politischen und wirtschaftlichen Interessen in die Hände spielen kann.</p>
<h2><strong>Die sechs ersten Folgen der Weltuntergangs-Serie:</strong></h2>
<p>- <a href="../2010/08/26/2010/08/16/2010/04/25/die-funf-wahrscheinlichsten-weltuntergangs-szenarien-1/">Teil 1: Die fünf wahrscheinlichsten Weltuntergangs-Szenarien</a><br />
- <a href="../2010/08/26/2010/08/16/2010/04/29/weltuntergang-2-olpest-pflanzen-und-haustierherrschaft/">Teil 2: Ölpest, Pflanzen- und Haustierherrschaft</a><br />
- <a href="../2010/08/26/2010/06/15/weltuntergang-3-die-grose-zootier-verschworung/">Teil 3: Die große Zootier-Verschwörung</a><br />
- <a href="../2010/08/26/2010/08/16/bakterien-weltuntergang-4-ndm-1-oder-wie-die-neu-dehli-metallo-beta-laktamase-den-menschen-besiegte/">Teil 4: NDM-1 oder wie die Neu-Dehli-Metallo-Beta-Laktamase den Menschen besiegte</a><br />
- <a title="Der Endoplast-Artikel über die Pflanzen, die die Herrschaft übernehmen" href="../2010/08/26/weltuntergangsszenarien-5-es-hat-begonnen/" target="_blank">Teil 5: Achtung, die Pflanzen übernehmen</a><br />
- <a title="Das iPhone als Rettung vor dem Dioxin?" href="../2011/01/09/weltuntergangs-szenarien-6-unser-taglich-gift-gib-uns-heute-oder-wie-das-iphone-uns-vor-dem-dioxin-errettet/" target="_blank">Teil 6: Dioxin &#8211; unser täglich Gift gib uns heute</a></p>
<h2><strong>Weitere wichtige Möglichkeiten, wie die Welt abkacken könnte:</strong></h2>
<p>- <a href="../2010/08/26/2010/08/16/2009/11/28/2012/">2012: Roland Emmerich am Ende aller Katastrophen</a><br />
- <a title="Permanent Link to Cern-LHC: Das Ende der Welt und die  Urknall-Simulation" rel="bookmark" href="../2010/08/26/2010/08/16/2010/06/15/2010/03/30/cern-lhc-das-ende-der-welt-und-die-urknall-simulation/">Cern-LHC: Das Ende der Welt und die Urknall-Simulation</a><br />
- <a title="Permanent Link to Paranoia-Cern-Technik: Das Ende der Welt  ist nah" rel="bookmark" href="../2010/08/26/2010/08/16/2010/06/15/2010/03/30/paranoia-cern-technik-das-ende-der-welt-ist-nah/">Paranoia-Cern-Technik: Das Ende der Welt ist nah</a><br />
- <a title="Permanent Link to Philosophie der mobilitätsblasierten  Naturkatastrophen: Die Ölpest als Zivilisations-Krankheit" rel="bookmark" href="../2010/08/26/2010/08/16/2010/06/15/2010/05/04/philosophie-der-mobilitatsblasierten-naturkatastrophen-die-olpest-als-zivilisations-krankheit/">Philosophie der mobilitätsblasierten Naturkatastrophen:  Die Ölpest als Zivilisations-Krankheit</a></p>
<h2>Weltuntergänge im Film:</h2>
<p>- <a title="Der erste Teil der Endoplast-Serie über Weltuntergänge im Film" href="../2010/10/16/endzeit-im-film-i-bomben-und-affen/" target="_blank">Teil 1: Von Bomben und Affen</a><br />
- <a title="Teil 2 der Weltuntergänge im Film als Endoplast-Serie" href="../2010/10/19/weltuntergang-im-film-2-das-ende-von-wachstum-und-geschichte/" target="_blank">Teil 2: Das Ende von Wachstum und Geschichte</a><br />
- <a title="Teil 3 der Endoplast-Serie" href="../2010/10/24/weltuntergang-im-film-3-apokalypse-im-alltags/" target="_blank">Teil 3: Apokalypse des Alltags</a></p>
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