Tag Archive | "virtuell"

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Kurzzeit-Vermächtnis

Posted on 12 Mai 2013 by Ralf Wasselowski


GedächtnisLückenBüßer. Das Internet bringt uns dazu, die Welt in kleine Häppchen aufzuteilen, auch, weil wir uns kaum noch auf etwas konzentrieren können. Deshalb gelangen Informationen aus dem Kurzzeitgedächtnis nicht mehr in unser Langzeitgedächtnis – und wir vergessen sie. Anstatt uns etwas zu merken, es im Kopf zu behalten, googeln wir es. Verstanden? Kommentieren.

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Google Glassnost

Posted on 03 Mai 2013 by Ralf Wasselowski

BraveKnewWorld. Die neue Welt kann kommen. Gerade eben haben die Verkaufszahlen der Smartphones die der alten Old-School-Handys, mit denen am im wesentlichen nur telefonieren kann, zum ersten Mal überholt, da konkretisiert sich auch das Konzept der Google-Glass-Daten-Brille. Kann man sich vorstellen, dass zukünftig Menschen damit herumlaufen? Ja, aber ob sofort, das die Frage. Das Look & Feel jedenfalls, wie man es im Konzept-Video sehen kann, scheint nicht schlecht. „Augmented Reality“ nennt man sowas, eine Art erweiterte Realität, bei der man z.B. ein Gebäude von außen betrachtet, und Google Glass sagt einem, was das für ein Gebäude ist. Auch Wege kann es weisen und vielfältige weitere Informationen über das Gesehene geben – ein Augenaufschlag mag irgendwann genügen. Man kennt sowas ähnliches aus dem Museum: Früher per Casetten-Walkman heute per Handy und bald per Brille, könnte man durch eine Ausstellung schlendern und von der Brille näheres über die Exponate erfahren. Aber halt! Es gab schon mal eine Brille, die 3D-Brille, die trotz der fantastischen Seherlebnisse in den 1950er Jahren Schiffbruch erlebte und sich nicht durchsetzen konnte. Über ein halbes Jahrhundert hat es gedauert, bis die 3D-Brille Akzeptanz fand und die Filmindustrie beflügelt hat. Wird Google Glass sofort ein Erfolg? Es ist folgerichtig, die Augen als unseren Hauptorientierungssinn technisch zu erweitern. Es kommt dann darauf an, wie gut die Umsetzung gelingt. Google Glassjedenfalls führt das, was Google anstrebt, konsequent weiter: Die Suchmaschine und die geolocation-basierten Dienste wie Google Maps und Google Local sollen vollends mobil werden und überall und in jeder Situation nutzbar sein. Ob am Handgelenk per Daten-Uhr, per Brille und sowieso per Smartphone (z.B. via Siri), Smartlet bzw. Phablet oder Tablet. Die kommunikativen technischen Möglichkeiten haben längst die heimischen vier Wände verlassen. Grundlage der neuen Datenwelt ist die kabellose Durchdringung der Gesellschaft durch das Internet. Politische Kurzsichtigkeit und Profitinteressen lassen die technikgeschwängerte Gesellschaft etwas sehr langsam kommen. Ist Google Glass zu schnell? Berechtigte Frage, man kann zu innovativ sein, nämlich dann, wenn man zu früh ist. Natürlich ist das hier Geschriebene nur ein Teil der augenblicklichen Umwälzungen. Die Revolution bei der dreidimmentionalen Visualisierung im Kinofilm, bei Ballerspielen, in der Medizin oder anderen wissenschaftlichen Bereichen führt im Zusammenspiel mit 3D-Druckern, die Gegenstände erzeugen können, zu völlig neuen Möglichkeiten. Bisher hat die digitale Welt des Internet die echte Welt imitiert. Nun wirft das Imitat eine eigene neue Welt aus. Ob in Form von Gegenständen, in Form von Daten und Informationen wie bei Google Glass, in Form des Smartphones als ständig präsenter Kommunikationszentrale in der Hosentasche – die virtuelle Welt hat die echte überholt. Hoffen wir, dass wir zukünftig noch wissen, wo wir gerade sind. Ob Google Glass dabei helfen kann? Oder im Gegenteil? Kommentieren.

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H2O-5m80-Giraffen

Posted on 30 April 2013 by Ralf Wasselowski

GierAffen. Hervorragend animierter Kurzfilm von Nicolas Devaux. CGI-Technik, die die Giraffen sehr natürlich in diesem surrealen Umfeld wirken lässt. Kommentieren.

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WWW erdrosselt durch die Telekom: König DrosselBart & The Flatrate-Killing

Posted on 25 April 2013 by Ralf Wasselowski

Die DEutsche Telekom drosselt ihre DSL-Geschwindigkeit ab 75 GB.

Gute Flatrate ist teuer: Nie waren die moderne Informationsgesellschaft und ihre bisherigen Freiheiten mehr eingeschränkt Weiterlesen

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Ei, schön: Das 1. iPhone

Posted on 20 April 2013 by Ralf Wasselowski

Jobs-Center. (Achtung, leider hat das Video am Anfang zwei kleine Wiederholungsaussetzer. Lohnt sich aber trotzdem sehr. Innerhalb des weltweiten digitalen Lebens ist das vielleicht der wichtigste historische Moment.)  Zu sehen ist hier einer der legendären Vorträge des noch legendäreren damaligen Apple-CEO Steve Jobs, (der am 5. Oktober 2011 gestorben war). Wie immer ging es in der Veranstaltung um viel Eigenlob und quasireligiöse Hingabe an die Segnungen der Technik. Der perfekt organisierte Vortrags-Event stellte nicht nur das iPhone vor sondern transportierte unter permanenter Selbst-Belobigung die komplette Apple-Philosophie und alle ihre Leistungen. Aus der Luft gegriffen ist das alles jedoch nicht – erste grafische Benutzeroberfläche für den Massenmarkt, Erfindung des Desktop-Publishing, erster PC mit Maussteuerung, der iPod mit Trackwheel und weitere Design- und Benutzerinnovationen, man denke nur an das Transparent-Design des damaligen iMac, der das Produktdesign weltweit revolutionierte oder überhaupt an die All-in-One-Produktlinie dieses edlen Desktop-Computers bis zum heutigen Tage. 2007 also hat Jobs in San Francisco das erste iPhone vorstellt. Damit sollte er die digitale Welt noch einmal viel mehr als vorher umkrempeln. Bis dahin waren Smartphones mit recht kleinen Bildschirmen und physikalischen Tastaturen vorhanden, ein Klapphandy von Nokia z.B. vor allem aber der Black Berry. Jobs stellte das erste ausgereifte Smartphone mit Gestensteuerung vor, mit einem großen formatfüllenden Bildschirm, mit virtueller Tastatur und mit ganz neuen kommunikativen Möglichkeiten. In der Präsentation verkauft Jobs das iPhone als Dreifachgerät: Als Telefon, als Widescreen-iPod und als Internet Kommunikationsmaschine. Vor allem wurde damit das App-Konzept eingeführt, das softwaremäßig alles verändern sollte und in gewisser Weise heute das ganze Internet umgekrempelt hat. Das Smartphone ist inzwischen das weltweit weit verbreitsteste Kommunikationsmaschinchen und Vorläufer der Tablets. Es dient als universeller Taschencomputer der den persönlichen Freiheiten genauso dient wie der persönlichen Permanentüberwachung. Das Smartphone hat ganz neue ökonomische Modelle möglich gemacht und viele alte enden lassen. Es ist der Inbegriff der orwellschen Überwachung und übertrifft diese bei weitem und es hat den Menschen bezüglich der Erweiterung seiner Möglichkeiten noch enger mit der Technologie verschmolzen. Mal sehen, wer am Ende übrig bleibt. Kommentieren.

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Drohnen, Todes-Abstraktion und Digitalismus: Wie die Kampf-Roboter-Indirektheit den analogen Tod ablöst

Posted on 09 Februar 2013 by Der Barbara Streisand-Effekt

Unbesiegbar und kaum auszumachen: Eine Drohne im Kampfeinatz

Einen Menschen mit den bloßen Händen umzubringen Weiterlesen

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Holotreck

Posted on 18 Dezember 2012 by Ralf Wasselowski

NerdTraum. Ein Kurzfilm von Special-Effects-Experte Bruce Banit, der für die Star-Trek-Serien oder Kinofilme wie „Spawn“, „King Kong“ oder „Sin City“ an den Spezial-Effekten gearbeitet hat. „Worldbuilder“ heißt der Film und stammt aus dem Jahr 2007. Die Post-Production, das heißt, die Ausstattung des Filmes mit den visuellen Effekten, hat zwei Jahre in Anspruch genommen. Kommentieren.

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Leistungsschutzrecht

Posted on 30 November 2012 by Ralf Wasselowski

Leistungsschmutzrecht. Der Bundestag zum Thema “Leistungsschutzrecht”. Das Leistungsschutzrecht soll deutschen Verlegern ermöglichen, von Suchmaschinen oder ähnlichen Dienstleistern wie News-Aggregatoren Geld zu verlangen, wenn die auf ihre Internetangebote verweisen. Was steckt dahinter? Der Staatsminister der Bundeskanzlerin ist Eckart von Klaeden, der Bruder ist von Dietrich von Klaeden vom Axel-Springer-Verlag. Alles klar? Profitieren würden Großverlage, nicht profitieren würden Kleinverlage. Nebenbei ist der bisherige Gesetzentwurf offenbar so unklar formuliert, dass er ein Eldorado für findige Abmahnanwälte werden könnte. Letztlich geht es um die Freiheit im Internet. Wem wäre damit genutzt, wenn sich nicht mehr alle Seiten über Suchmaschinen finden lassen? Der Witz der Sache ist auch, dass die Verleger die Auffindbarkeit durch Suchmaschinen ihrer Beiträge sowieso schon längst blocken können. Dafür brauchen sie kein Gesetz. Will die Bundesregierung den Springer-Verlag vor der Wahl gewogen stimmen und ihm trotz Rekordergebnissen eine neue Einnahmequelle bescheren? Kommentieren.

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ACTA erklärt

Posted on 28 Januar 2012 by Ralf Wasselowski

AdActa. Geistiges Eigentum und Internet: In diesem deutschsprachigen Video werden die wesentlichen Fakten zum Thema ACTA erläutert. Du kannst auch die Petition dagegen bei Avaaz.org zeichnen. Kommentieren.

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SOPA PIPA erklärt

Posted on 19 Januar 2012 by Ralf Wasselowski

TechSoap. Eine weitere umfassendere Erklärung der Internet-Zensur-Mechanismen SOPA und PIPA. Kommentieren.

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