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Dornröschen à la F1: Moderne Märchen

Was in die F1 kommt, bestimmt immer noch die FiA...

Wiederbelebung eines grimmschen Märchens à la Fomel1: Aus Freude über die neue Saison lädt F1-König Bernie Ecclestone seine Fans zu einem Fest, genannt „Rennserie F1 2010“. Darunter sind auch zwölf Teams, von denen jedes das cleverste sein möchte.

Das dreizehnte – aus Mangel an Starterlaubnissen nicht zum Start zugelassen – belegt die FIA mit einem Fluch, dass sie sich gnadenlos zerstreiten und danach auflösen solle. Eines der zwölf übrigen Teams, die an dem Fest teilnehmen durften, wandelt den Auflösungsfluch in einen hundertjährigen Schlaf um, woraufhin der König alle Streitwilligen Verträge über friedliches Verhalten unterschreiben läßt.

Das dreizehnte Team jedoch hält sich nicht an den Vertrag, den es ja auch nicht unterzeichnet hatte. Es überzieht die FiA mit Klagen und obwohl es selbst Dreck am Stecken hat, verwickelt es die Fia in einen 15-jährigen Rechtsstreit, den die FiA nur mithilfe eines gewieften Anwalts gewinnen kann. Finanziell geschwächt, kann sie sich F1-Rennen nun aber nicht mehr leisten. Da sich jeder sowieso über die hohen Kosten aufregt, kommt dies der FiA jedoch auch wieder entgegen und sie kann sich elegant aus dem Milliardengrab Formel 1 zurückziehen.

Der einzige Dumme bei der Sache ist Prinz Michael, der im fortgeschrittenen Alter von 56 Jahren noch einmal mit einem Turborollator an den Start gehen wollte und die Formel 1 nun nicht mehr wachküssen kann.

Und wenn sie nicht gestorben sind, streiten sie noch heute.

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