Browsing posts tagged: Liebe
Video: Kissen, küssen, liebhaben

KussKuss. Küssschlacht – Liebe ohne gesprochene Worte. Kommentieren.

Lucio Battisti: Ancora tu/Noch immer du

AnchoraMan. Es gibt Lieder, die hört und mag man ein Leben lang und weiß doch nicht, was sie eigentlich bedeuten. „Ancora tu“ von Lucio Battisti ist so ein Lied. Mir hat sogar mal jemand erzählt, was das Lied bedeuten sollte. Zum Glück habe ich es nicht geglaubt und es schnell vergessen, denn die Übersetzung hatte […]

Chic: At Last I Am Free

ChicSaal. Chic, diese Discoband, die aus Trotz gegründet wurde, die in Bernard Edwards den weltbesten Bassisten der Welt hatte,… …und in Nile Rodgers den weltbesten Rhythmusgitarristen, Chic, die Band, von der es kaum noch Überlebende gibt, Chic, die Band, die für ein paar wenige Jahre, zwei oder drei, die Geschicke der Unterhaltungsmusik zwischen Disco und […]

Paul Buchanan’s Over

SingingHead. Paul Buchanan, Sänger von The Blue Nile, singt „Over The Hillside“, einen alten Song seiner Band. Inzwischen wandelt er ja auf Solopfaden. Auch wenn sein Kopf hier im Video meist abgeschnitten ist – er hat garantiert mehr im Kopf als die meisten anderen Popmusiker. Kommentieren.

Over the Hillside

HillBillies. „Over the Hillside“, ein sehr typischer The-Blue-Nile-Song. Die Lieder der schottischen Band sind im Regelfall extrem langsam, getragen und sehr besinnlich – sie wirken oft traurig. Paul Buchanans Gesang steigert diese introspektive Intensität. Kommentieren.

Lust Man Standing

StandingOvations. Ein Musikvideo aus der Zeit, als die Geschlechterrollen noch klar verteilt waren. Tammy Wynette singt „Stand by your Man“. Damals gab es noch richtige Männer. ;-) Kommentieren.

Dillon: Thirteen Thirtyfive

CelinéDillon. Dominique Dillon de Byington nennt sich kurz „Dillon“, ist als Kleinkind von Brasilien nach Köln gekommen, jetzt 25 Jahre alt und hat Björks Intonierung wohl mit der Muttermilch aufgesogen. Zumindest klingt sie mit ihrem stockenden Gesang nach der Übermutter anspruchsvoller Popmusik. Dillon’s Album „The Silence Kills“ von 2011 kündet davon. Sie singt: „Du biegst meine […]

Omar Soulman

Soulmar. Omar mit einem wunderbaren angejazzten Soulstück. Die Performance von „There’s nothing like this“ ist aus einer Radiosendung vom 7. September 2012. Live wirkt es lebendiger, souliger und frischer als die Studioversion. Kommentieren.

Lianne’s Havarsie

ZweifelskloßGlücklich. Lianne La Havas mit No Room For Doubt. Ihr erstes Album mit der immer sehr berechtigten Frage „Is Your Love Big Enough?“ stammt aus dem letzten Jahr. Und auch die Aussage, dass wir alle Fehler machen, ist so profan wie überdenkenswert. Unterlegt mit einer schönen Melodie läßt man sowas auch mal an sich ran. […]

Lebensstränge

Leuchtende Lebensstrenge.

Grace Jones‘ Rose

RosenKavalierin. Mit diesem Lied mutierte Grace Jones vom Model zur Pop-Sängerin, auch wenn sie sich eher wie einer Chansoneuse anhört. „La Vie En Rose“ war auf ihrem ersten Album von 1977, „Portfolio“, enthalten. Es folgten die Alben „Fame“ von 1978 und „Muse“ von 1979, die visuell popartig gestaltet waren. Noch waren ihre Züge und ihr […]

Mau- und Clownseuche

GefühlsKlau’n. Manchmal hat man nichts zu lachen im Leben, dann könnte man ganz gut ein Schellen an der Tür gebrauchen, davor müsste der Paketmann mit einem Paket stehen, aus dem ein Clown springt, der einem das Unheil erträglicher macht. Stephen Sondheim, ein erfolgreicher Musical-Komponist und -Texter – er hat zum Beispiel den Text zu „West […]

Le Tigre: Punk-Pranken

FrauenrechtAusleger. Deceptacon von Le Tigre, das ist ElectroPunk-AufschreiFemminismusMusik. Und ein artfiziell-krachendes Video dazu kann auch nicht schaden. Sie zelebrierten ihre politischen Ansprüche multimedial und sahen ihr Wirken als künstlerische Lebensäußerung. Jedes Bandmitglied soll übrigens jedes der Instrumente spielen können. Ein Ausdruck von Gleichberechtigung. Seit 2007 verharrt das Trio in Nicht-Präsenz. Kommentieren.

Tears Run Rings: Marc Almonds Tränen

AlmondUltra: Marc nach Soft Cell Marc Almond hat als Teil des Duos „Soft Cell“ und mit dem Song „Tainted Love“ 1981 einen klassischen Popsong geschaffen, der auch heute noch Gültigkeit hat. Marc Almond und David Ball waren damit das erste angesagte Elektro-Duo. Typisch für Almond ist, dass er als Musiker in sehr unterschiedlichen Musikgenres tätig […]

Patrice Rushen forgotten?

RaschRasch. Rhythm-and-Blues-Sängerin Patrice Rushen hatte mit „Forget Me Nots“ vor drei Jahrzehnten einen interessanten Hit mit außergewöhnlichem Sound, den man später noch öfters als Sample hören sollte. Auch Will Smith hat ihn für „Men in Black“ gecovert. Das Lied stammt aus dem 1982er-Album „Straight From The Heart“. Patrice Rushen ist im Gegensatz zu manch anderer […]

Ein Quentin Tarost

Taranthero. Quentin Tarantino bleibt so etwas wie die große Hoffung des amerikanischen Kinos. Er transzendiert überkommene Klischees und formt sie um zu Artefakten, er zelebriert die Ingredenzien amerikanischer Populärkultur, liebt Waffen und Gewalttätigkeit, frönt gleichzeitig der Heldenverehrung aber begleitet sie andererseits augenzwinkernd. Dabei merkt man ihm an, dass Filmemachen nicht nur ein Job für ihn […]

Pink: Try harder

GehTryde. Pinks aufmunternde, nach vorne gerichtete Energie drückt sich auch hier im Song „Try“ aus. Martialisch-gewalttätig das Video, positiv der Text: Verbrenn‘ dich lieber und riskier was. Das erinnert an Neil Young’s „Better to burn out than to fade away“. Gut gesprochen, gut getanzt, ein ExtraTry.

Stay Blue Nile

StarrSin. Wenn eine Band über die Maßen Talent mitbringt und nicht die Massen erreicht, ist das Kritikerherz im Zwiespalt erstarrt: einerseits ist es traurig, dass nur wenige Eingeweihte diese Musik kennen, andererseits ein Glück, dass die Band nicht über dem Feuer der Kommerzialität geröstet wurde. Von „The Blue Nile“ (zu deutsch: „Der Blaue Nil“) war […]

Ruby coolsday

DaddyCool. Der lässigste Vortrag der Welt – und das mit diesem V-Ausschnitt. Wer sich da nicht schämt, muss einfach ultracool sein. Und Kenny ist das. „Kenny“, das sind „Kenny Rogers & The First Edition“ mit dem Klassiker „Ruby, Don’t Take Your Love To Town“. Mein Gott, ich werfe alle Punk- und Death-Metal-Scheiben weg und höre […]

Popolski, cry me a river

Kreisler. Im Kabarett kann höchste musikalische Qualität gleich einem rohen Diamanten verborgen liegen. Konnte man schon über die Jahre Stefan Raabs Ukulele-Duette mit internationalen Sangesgrößen erstaunt zur Kenntnis nehmen, so auch hier: Mit der kabarettistischen „Der Popolski Show“ des Recklinghäusers Achim Hagemann aus dem Jahre 2008 hatte der WDR die Latte, was musikalisch-synkopierte Interpretationen anbelangt, […]

Neonbabies‘ blaue Augen

AugenBlues. „Blaue Augen“ von den Neonbabies war 1981 so ziemlich der Anfang von zwei der interessantesten parallel verlaufenden Musikkarrieren im deutschen Pop-Business. Die Rede ist von Inga und Annette Humpe, den beiden Schwestern, die mal kooperierten und oft getrennte musikalische Wege gingen und wie kaum jemand anders in deutschen Musik-Business den ständigen kreativen Wechsel bevorzugten. […]