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Wikileaks und Florian Silbereisen

Florian Silbereisen - Links a Mad'l, rechts a Mad'l 1998

Infonauten-Kampf. Das ist Florian Silbereisen, einer aus der Spezies der Könige der deutschen Volksmusik. Er sieht entfernt ein bißchen so aus wie Julian Assange von der Web-Enthüllungsplattform „Wikileaks“. Wäre er Gründer von „Wikileaks“, müßte er bezüglich dieses Videos vielleicht fürchten, wegen zweifacher Vergewaltigung angeklagt zu werden. Die Ereignisse um die Plattform „Wikileaks“, die geheime Informationen der Öffentlichkeit zugänglich macht, haben sich in den letzten Tagen nach der Veröffentlichung von diplomatischen Dossiers überschlagen: Interpol sucht „Wikileaks“-Gründer Julian Assange wegen angeblicher zweifacher Vergewaltigung, das Bezahlsystem Paypal hat „Wikileaks“ rausgeworfen und versucht damit, der Organisation die finanzielle Basis zu entziehen. Auch andere Regierungen, wie beispielsweise die französische, unternehmen Anstrengungen, Wikileaks aus ihrem Land zu verbannen. Und die Website wurde unter ihrer alten Adresse abgeschaltet. Erwartungsgemäß bläst der kleinen Organisation nun ein harter, kalter Wind ins Gesicht. Aber wie war das noch mit dem Fabelwesen Hydra aus der griechischen Mythologie? Für jeden Kopf, den man ihm abschlägt, wachsen zwei neue nach.

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