Posts in category: Tanz
Tanzania

Tanzan. Es gibt viele Videos, die einen Blick auf die Kultur-Geschichte werfen. Von der Geschichte des Automobils bis zur Geschichte der Schrift. Hier sieht man im Zeitraffer die Evolution des Tanzes. Der Film sagt eine ganze Menge darüber aus, wie eine Epoche kulturell geprägt ist. Tanz ist Bewegung, und jede Bewegung drückt etwas aus: Hektik, […]

Moontalk

Moonsum. Hier sieht man den tschetschenischen Tänzer Mahmud Esambaev 1962 den Moonwalk tanzen, mit dem Michael Jackson Jahrzehnte später als Tänzer berühmt geworden war. Vieles an Jackson’s Tanz-Performances erinnerte ja auch an die Stilistik des amerikanischen Über-Tänzers Fred Astaire. Wer jetzt sagt, Jackson habe abgekupfert, liegt aber falsch. Es ist eine kulturell-künstlerische Bezugnahme, kein Klauen. […]

Soul-Train-Lime-Dance

Soulo. Blickt man zurück in vergangene Zeiten, kann man manchmal gar nicht fassen, wie unfreiwillig komisch manches ist, was man da sieht. Insbesondere die Schnittstelle zwischen 1960er- und 1970er-Jahren bot einiges hoch Interessantes. Zum Beispiel den Lime-Dance, bei dem Pärchen einen tänzerischen Weg beschritten, der auch schon mal wie ein Vorläufer des Breakdance wirkte. Kommentieren.

Pink: Try harder

GehTryde. Pinks aufmunternde, nach vorne gerichtete Energie drückt sich auch hier im Song „Try“ aus. Martialisch-gewalttätig das Video, positiv der Text: Verbrenn‘ dich lieber und riskier was. Das erinnert an Neil Young’s „Better to burn out than to fade away“. Gut gesprochen, gut getanzt, ein ExtraTry.

Silly Sallie Ford

Schwurgericht. Sie kommen aus US-Oregon, und sie machen das Radio an und hören diesen robot sounding bullshit. In diesem geträllerten Liedchen schwören sie, dass sie nie so sein werden wie der ganze Rest. Sie heißen Sallie Ford and the Sound Outside. Das klingt nach Rockabilly hat aber gesanglich eine wilde leicht punkige Attitüde. So klingt […]

Schlaf-Upnoe

Schlafentzug, Schlafanzug. Tja, was macht man nachts, wenn man nicht schlafen will? Egal was, am Ende leidet man unter Schlafentzug. „Entzug“ kenne ich aber eher im Zusammenhang mit Drogen. Dann wäre Schlaf also eine Droge? Uups, also bin ich abhängig vom Schlafen? Davon muss ich schnell wieder loskommen. Ich mache einen kalten Entzug. Unter der […]

Prodigy Got A Temper

WildBoys. Prodigy waren in den 1990ern Jahren mal die breakbeatenden wilden Jungs. Nichts war ihnen heilig. Das Comeback von 2009 („Invaders Must Die“) oder vorher das von 2004 („Always Outnumbered, Never Outgunned“) hat dem damaligen brachialen Gewaltmix aus Electro, Hip Hop, Acid House, Big Beat, Jungle und Drum’n’Bass, gesanglich vorgetragen mit einer unbändigen Punk-Attitüde, nichts […]

Bag Raiders Mix1

Rhythm-Talk. „Way Back Home“ von den Back Raiders im Sam-La-More-Mix. „Sam La More“ ist der Australier Sam Littlemore, der schon mit Gwen Stefani und Nelly Furtado gearbeitet hat und neben diesem sehr guten Mix an der alten DJ-Hülsen-Krankheit leidet: Viel Klischee und Oberfläche, wenig wirklich neue Sounds – wenn da nicht solche Klopper wie eben […]

Bye, Beady Eye

Old-School-Twins. Nachdem Bruder Noel Gallagher gegangen war und den bösen Buben Liam allein zurückgelassen hatte, war zu überlegen, ohne Noel als informellem Chef als „Oasis“ weiterzumachen – oder nicht, was besser gewesen wäre. „Oasis“ waren Headliner der so genannten Brit-Pop-Revolution, die aber gar keine Revolution war sondern meist ein fades Widerkäuen von Jahrzehnte alten Ideen. […]

Thom Yorke dancing

Alternative-Astair. Thom Yorke, der Sänger, Instrumentalist und Komponist bei der Combo „Radiohead“ ist, legt auch schon mal eine kesse Sohle auf’s Parkett. Zumindest bei dem Stück Lotus Flower von ihrem achten Album, „The King of Limbs“.

Jacko-Superstar

Live-Life. Welch Ausnahmeerscheinung Michael Jackson war, zeigt die Anfangs-Sequenz dieses Live-Videos von 1992. Er muß gar nichts tun, nur dastehen – und die Fans geraten in Verzückung. Natürlich ist der Schnitt des Filmchens stark gehypt, indem ohnmächtige und vor Ehrfurcht und sexueller Extase ausgeflippte Zuhörer dazwischengeschnitten werden. Jackson hat mit solchen dramaturgischen Tricks an seinem […]

Kanye West’s Runaway

Music! Schönes Video und guter Pop-Hiphop-Song von Kanye West, der mit seinen Sprüchen viele nervt, sich aber nun mal auf das besonnen hat, was er kann: Musik machen. Kommentieren.

Don’t blink

Santa Clause. Eine Art frühweihnachtliches, futuristisches Blinken. Kommentieren.

DJ Sandoz‘ Dub

Accccid-House. Käptän Kirk lebt: Ein Dub des früheren „Cabaret Voltaire“-Mitglieds Richard H. Kirk, der nach CabVolt mit Acid House weitergemacht hatte und sich hier „DJ Sandoz“ nennt. Er veröffentlicht über „iTunes“ und hat folgende Pseudonyme: Al Jabr, Anarchia, Biochemical Dread, Blacworld, Chemical Agent, Citrus, Cold Warrior, Countzero, Dark Magus, Destructive Impact, Dr. Xavier, Electronic Eye, […]

Suicide’s Ghost Rider

Psycho-Rock’n’Roll’a’Billity. Sie waren wochenlang und ununterbrochen auf LSD, wenn’s ans Touren ging, und zelebrierten einen psychotisch-technoiden Rock’n’Roll. Back to the Roots aus Richtung Outer Space sozusagen. Martin Rev an den Tasten und Alan Vega am Mikrophon boten als „Suicide“ ein wahrlich puristisches Line-Up. Sie waren Ende der 1970er Jahre und in den 1980ern das exotischste […]

Police: Roxanne (4)

Kompakt. Eine Version von 1979, in der der dubbige Mittelteil live mal ausnahmsweise nicht langweilig ausgefallen ist. Kommentieren.

Police: Roxanne (1)

PowerMen. Police sind gleich mit dem ersten Album „Outlandos d’Amour“ durchgestartet. Das darin enthaltene „Roxanne“ hat in seiner Kompaktheit alles vereinigt, was die Gruppe ausgemacht hat: Reggae, Ska, New Wave und Punk. Der Song ist ein Kraftpaket, der Gesang, der Tango-Rhythmus, der tupfende, den Grund-Rhythmus betonende Bass und die ziselierte Gitarre. Diese Version von „Roxanne“ […]

Jacko’s Wack-Dance (5)

Moon-Lightning. Hier tanzt Michael Jackson nach seinem Vorbild Fred Astaire (übrigens deutsch-österreichischer Abstammung) nach – und zeigt, dass er das nicht drauf hat. Er ist eben kein klasischer Tänzer sondern jemand, der sich seine eigenen Schritte abgeguckt und beigebracht hat. Sehr selten, dass man Michael Jackson nicht perfekt erlebt. Das hier ist so ein Moment. […]

Jacko’s Moon-Walk (4)

Jacko’s Rhythm-Step. Vom Step-Tanz zum Wacko-Jacko-Step. Den Tanz-Rhythmus von Fred Astaire hatte Michael Jackson in seine Performances transferiert. Dass es aber nicht so einfach ist, genau so wie ein Fred Astaire zu tanzen, zeigt gleich das letzte Video in der Reihe. Kommentieren.

Ed Rush’s Art-Attack (3)

Klang-Delirium. Dark-Core,  Hard-Core, Smart-Core – zum Jungle-Fever im Drum ’n‘ Bass-Gewitter gehört der Klassiker „Bludclot ArtAttack“ von DJ Ed Rush. Kommentieren.

Roni Size’s Jungle (2)

Rhythmus-Dekonstruktion. „Drum ’n‘ Base“ & „Jungle“ – Freunde oder Feinde? Die einen bezeichnen „Drum ’n‘ Bass“ als Unterstil von „Jungle“, der zuerst da war. Die anderen sagen, „Jungle“ sei tot und „Drum ’n‘ Bass“ habe ihn abgelöst. Egal – und cool. Kommentieren.

Fred Astaire’s TwoStep (1)

Vibrationen. Der Rhythmus bewegte die Unterhaltungsmusik, „Rhythm & Blues“, „Drum & Base“, „TwoStep“ oder Fred Astaire. Ein großer Bogen von „Tap Dance“/„Step Tanz“ zu „Jungle“. Aber der Zusammenhang ist da. Kommentieren.

Nancy Sinatra 1966

Bootslegs. Frauen und Schuhe, eine verhängnisvolle Affäre? „These Boots are made for Walkin’“ – einer der Pop-Klassiker der Sechziger Jahre, komponiert von Lee Hazlewood. Kommentieren.

Lady Gaga’s Sims

Simulationen. Der visionäre amerikanische Science-Fiction-Autor Philip K. Dick, von dem zum Beispiel die Buchvorlage zu „Blade Runner“ stammt, hatte in mehreren Kurz-Geschichten (auch in: „Zur Zeit der Perky Pat“) imaginiert, dass Bewohner ferner Planeten ein Spiel spielen, in dem sie mit Puppen und verkleinerten Gegenständen realistische Leben nachspielen. Heute gibt es „Die Sims“, das meist […]

Lady Gaga’s Ruhm

Erfolgs-Formel. Wie wird man berühmt? Besonders nachhaltig durch Provokation und Tabubruch. Lady Gaga hat das drauf und ist ihren Fans bisher immer einen Schritt voraus. Kommentieren.

Lady Gaga’s Fleisch-Gag

Pop-Metzgerei. Bei den MTV-Awards, wo sie achtfach abgeräumt hat, hatte Lady Gaga ein Kleid aus Rindfleisch an. Die bekennende Vegetarierin war durch dieses Kleid, das sie schon auf dem Coverfoto einer japanischen Postille getragen hatte, bei den Tierschützern in Ungnade gefallen. Vermutlich zu unrecht. Kommentieren.

Lady Gaga’s Bad Romance

Mega-Musik. Das ist das Rekord-Video der 27. MTV-Video-Music-Awards gestern in Los Angeles: „Bad Romance“. Acht mal hat Lady Gaga abgeräumt. In den Katagorien: 1. Video des Jahres, 2. Bestes Pop-Video, 3. Bestes Künstlerinnen-Video, 4. Beste Collaboration (mit Beyoncé), 5. Bestes Tanz-Musik-Video, 6. Beste Choreographie, 7. Beste Regie, 8. Bester Video-Schnitt. Sie war weitere fünf mal […]

Loveparade-Analyse (3)

Polizei-Sicht. Teil 3 der Focus-Doku zur Loveparade. Das Innenministerium hat heute ebenfalls einen Bericht vorgelegt, der die Polizei von Schuld an der Loveparade-Katastrophe freispricht und der Stadt Duisburg schwere Vorwürfe macht. Innenminister Ralf Jäger ist Duisburger und hatte als SPD-Oppositioneller im Stadtrat von Duisburg stets harte Worte für die CDU-Politik des Oberbürgermeisters Adolf Sauerland gefunden. […]

Loveparade-Analyse (2)

Stadt-Sicht. Teil zwei der „Focus“-Dokumentation zur Loveparade. Die Stadt Duisburg hat heute ihren Abschlußbericht vorgelegt, in dem sie sich selbst durch ihre Anwalts-Kanzlei freispricht von aller Schuld. /Teil1/Teil3/. Kommentieren.

Loveparade-Analyse (1)

Veranstalter-Sicht. Lopavent, der Veranstalter der Loveparade 2010, zeigt auf seiner eigens eingerichteten Website zur Loveparade ein hoch aufgelöstes Video, in dem man sieht, dass die Polizei zwei Ketten bildet. Lopavent behauptet, dies hätte zum Menschen-Stau geführt. Lopavent selbst wähnt sich frei von Schuld. Hier zu sehen eine „Focus“-Dokumentation. /Teil2/Teil3/. Kommentieren.

Jacko Schlingensief

Rythm-King. Ach ja, tanzen konnte Christoph Schlingensief auch. Hier als Michael-Jackson-Look-a-like zu sehen. Kommentieren.

Elvis‘ Todestag

33. Todestag. Am 16. August 1977 starb Elvis im Alter von 42 Jahren. Er starb ausgebrannt, innerlich vereinsamt und von seinen vielen Millionen, die er verdient hatte, blieb gerade noch eine übrig, um die Schulden zu tilgen. Die Rechte an seiner gesamten Musik hatte er vorher noch verkauft. Die Rechte an seinem Namen für die […]

A40 Still-Leben: Soul

Heart. „Still-Leben Ruhrschnellweg“ hat es geheißen. Es war das größte denkbare Volksfest. Es fand am 18. Juli 2010 im Ruhrgebiet im Rahmen des Projektes „Kulturhauptstadt2010“ statt. Die Sonne schien. Und es hatte Soul. Wie man hören kann. Kommentieren.

Stefan Raab & Karl Moik

Raucherclub. Volx-Clubbing mit Karl Moik und Stefan Raab von vor 10 Jahren. Man sieht: Stefan Raab hatte schon damals das richtige Händchen für Pop-Musik, die mal so richtig abgeht – gekoppelt mit anspruchsvollen Texten. Kommentieren.

WM: Fußball krass (11)

The Faculty. Franzl Beckenbauer plaudert taschenmäßig über seine Beziehung zu Tänzer-Star Rudolf Nurejew. Welch verschlungene Wege doch der Fußball manchmal walzt. (Weitere „Fußball-krass“-Folgen hier: 1/2/3/4/5/6/7/8/9/10). Kommentieren.

Koalitions-Polit-Tanz

Harmonie. Oder Dynamik? Was bestimmt die Koalitions-Verhandlungen in NRW? Ich stelle mir die Verhandlungen von Hannelore Kraft (SPD) mit Sylvia Löhrmann (Bündnis90/Die Grünen) und Bärbel Beuermann (Die Linke) ähnlich vor wie in dem Video, wobei die letzten Sekunden entscheidend sind. Oder anders ausgedrückt: Wer geht mit wem nach Haus und wer bleibt allein zurück? Kommentieren.