Browsing posts tagged: Helden
Die Steve-Jobs-Strategie: Apple Keynote mit der „1984“-Werbung

Immer wieder kann man lesen, dass Apples Steve Jobs ein guter und mitreißender Redner war. Manchmal, wie hier zu sehen, war er es. Sehr oft war er rhetorisch aber nicht so gut, wie über ihn geschrieben wurde. Es war etwas anderes, was seine Reden besonders machte: Ein Feld, in dem er nahezu genial war, war […]

Deadpool-Billard: Wortakrobatik schlägt Körperakrobatik

https://www.youtube.com/watch?v=vpigaWmQNk8 Deadpool ist in aller Munde Der Film, der mit einem vergleichsweise geringen 58-Millionen-Dollar-Budget 780 Millionen Dollar eingespielt hat und dabei verschiedene Zuschauerzahl-Rekorde gebrochen hat, erscheint wie ein Befreiungsschlag in der pathetischen Superhelden-Film-Suppe. Vor allem die postmoderne Selbstironie toppt alles bisher dagewesene. Nichts wird mehr ernst genommen, weder Schauspielerkollegen wie Hugh Jackman noch Ryan Reynolds […]

Deadpool-Lächeln: Superheld der hippen Hypergewalt

Deadpool ist ein anderer Typus von Held. Man ist versucht zu sagen: ein ganz neuer Held, aber das stimmt nicht. Betrachtet man die Genese der Superhelden in den Comics – und Deadpool kam wie all die anderen verfilmten Superhelden aus den Comicheften – dann haben diese Helden sich von triefendem Pathos etwas wegentwickelt. Zwar gibt […]

Politanalyse: Gregor Gysi über Angela Merkel

Das ist eine gute Idee: Gregor Gysi 2007 in einem Interview, in dem es nur um Angela Merkel, die Politikerin, geht. Es wird ein Gregor Gysi gezeigt, der um ein vermeintlich objektives Bild eines linken Politikers auf eine rechte Politikerin ringt. Gysi bemüht sich darum, einen ausgewogen-sachlichen Blick auf Bundeskanzlerin Angela Merkel zu werfen und […]

Edward Norton über „Der Fänger im Roggen“ von J. D. Salinger

Sailing. Über J.D. Salingers Buch haben sich ganze Generationen an Literaturinteressierten den Kopf zerbrochen, einfach auch weil Der Fänger im Roggen seit seinem Erscheinen so erfolgreich war und es von Salinger außer ein paar Kurzgeschichten nichts anderes gab. Ein schweigender, der Welt abgewandter Autor und ein schmales Büchlein, dass sich bis zum heutigen Tage verkauft […]

Comiczeichenkunst 1972: Jean Giraud, Neal Adams und Joe Kubert im zeichnerischen Wettstreit

Gipfelstürme: 1972 trafen sich drei Schwergewichte der Comic-Zeichenkunst zu einer Zeichensession und zeigten dabei vor laufender Kamera, inwieweit sie sich spontan auf die Situation des zeichnenden Miteinanders einlassen können. Jean Giraud: ein erwachsener Zeichenstil Der erste war Jean Giraud noch in den Tagen, in denen sein Stil bei Leutnant Blueberry von der Pinsellastigkeit seines vorherigen Auftraggebers Jijé, […]

Fettes Brot Jein

FettRap. Von all den deutschgerappten Liedern kam das hier mit am organischsten rüber. Fettes Brot oder Fanta4 mag man Mainstreamigkeit vorwerfen aber der Flow ist da. Kommentieren.

Wie der Wind so frei

SzeneFletschen. Wolfsmond, die Deutschrock-Gruppe, die ihre Wurzeln in der 1970er-Jahren hatte, machten ihre einfache Musik erstaunlich versiert. Kein Wunder: Jochen Peters, der Kopf der Band, und Gitarrist Klaus Meier kamen von The Rattles, die als die deutschen Beatles galten. Kommentieren.

Breaking Dead: Breaking-Bad-Star Bryan Cranston über die letzten Geheimnisse der Serie

BreakingDad. Bryan Cranston über seine Rolle in „Breaking Bad“, zusammen mit „Broadwalk Empire“ und „Dexter“ eine der interessanten TV-Dramaserien neueren Formats. Cranston hatte vorher jahrelang in der hervorragenden Teenie-Serie „Malcolm mitten drin“ eine lustige Hauptrolle gehabt und dort als manisch-witzelnder Familienvater brilliert. In „Breaking Bad“ macht er ernst und ist auch dort sehr überzeugend. Hier im […]

Radikaler Pluralismus

Tolerität: Mobitlität und die virtuelle Vernetzung können Menschen enger zusammen führen. Was im Netz geschieht, hat auch seine reale Entsprechung. Die Welt wird kleiner und die Gesellschaften entwickeln sich multikuturell. Im Vordergrund stehen in diesem Zusammenhang in der medial vermittelten Wirklichkeit aber Themen im Spannungsfeld zwischen „Asyl“ und „Ausländerfeindlichkeit“. Zuwanderung für‘s Funktionieren der Gesellschaft Tatsächlich würde […]

Lust Man Standing

StandingOvations. Ein Musikvideo aus der Zeit, als die Geschlechterrollen noch klar verteilt waren. Tammy Wynette singt „Stand by your Man“. Damals gab es noch richtige Männer. ;-) Kommentieren.

Dan Choi gar nicht scheu

ChoiKlappen. Im Zuge der Medienberichterstattung über Bradley Manning, der nach dem Prozess wegen Geheimnisverrates seine Transsexualität offenbarte, wurde immer wieder Dan Choi genannt, der als Truppenangehöriger ein Aktivist für die Offenheit gegenüber Homosexualität wurde. Er musste deswegen Repressalien über sich ergehen lassen, vor allem, weil er im März 2009 in der Rachel Maddow Show öffentlich […]

Snowden’s Vater

Snow(den)Fall. Fox-News‘ Eric Bolling führt ein Interview mit Edward Snowden’s Vater Lonnie Snowden. Der Vater ist ein typischer Amerikaner, wie man ihn sich aus Europäischer Sicht vorstellen mag: Bedacht auf die Freiheitsrechte und kritisch gegenüber der Überwachung durch die NSA, andererseits vaterlandtreu. Er findet nicht ganz richtig, was sein Sohn getan hat oder wie er […]

Spacer Remix

SpaceCake. Disco forever: Den Disco-Oldie „Spacer“ von Sheila B. & Devotion hatte ich schon vorgestellt. Hier kommt der doppelt so lange 12-minütige „Freak Out Remix“, der dem Original die Ehre erweist. Spacer ist geschrieben, gespielt, produziert und arrangiert von Nile Rodgers und Bernhard Edwards, den ehemaligen Masterminds der exquisiten Disco-Funk-Gruppe „Chic“, die Ende der 1970er/Anfang […]

Sheila’s SpacerOddity

PlatzHalter. Sheila war Kind der 60er Jahre, in denen sie in Frankreich als Pop-Sängerin Erfolge feiern konnte. Für drei Jahre – von 1977-1980 – verschrieb sie sich in der Gruppe „Sheile & B. Devotion“ einer internationalen Disco-Karriere, um danach wieder als Solointerpretin weiterzuarbeiten. Es kam 1980 beim zweiten Album in dieser Formation, „King of the […]

Fett Lucky

LuckyLuke.  Ich weiß inzwischen nicht mehr, was ich besser finde: Die Show Soultrain, in der zwischen 1971 und 2006 35 Jahre lange während des Intros – „Limedance“ genannt – absonderliche Körperbewegungen mit höchster Artistik vollzogen worden waren oder das Stück „Get Lucky“, in dem alles, was ich an Popmusik so gut finde, zusammernkommt wie in einem besonders […]

Sigur Rós: „Kveikur“

RossKur. Heute erscheint weltweit „Kveikur“, das 7. Studioalbum der isländischen Gruppe „Sigur Rós“, die im nächsten Jahr 20 Jahre auf dem Buckel hat. Es ist nach dem Ausscheiden von Keyboarder Kjartan Sveinsson die erste Scheibe in Triobesetzung. In dieser Zeit haben die Musiker ihre Postrock-Klänge verfeinert und weiterentwickelt. Wer will, kann sie dem Artrock, Ambient […]

David Foster Water-Lou

DavidFosterWallaceiath. Das Büchlen von David Foster Wallace, „This is Water“/„Das hier ist Wasser“, gibt es auch in Deutschland zu kaufen, es ist dünn und die Kritiker hat es nicht so vom Hocker gehauen, weil es wohl eher als eine der Devotionalien gilt, die man posthum veröffentlicht, wenn ein überaus berühmter Autor gestorben ist. Man fleddert, […]

Austellung Winsor McCay

WinsorKnoten. Hier im Film ist einiges zu sehen, was auch in der Ausstellung zu Winsor McCay zu sehen ist, die gegenwärtig noch in Dortmund läuft. McCay wird hier nicht zuletzt als Erfinder des Zeichentrickfilms als vergessenes Genie beschrieben. Hoffen wir, dass der Knoten des Vergessens platzt und viele sich auf den Ausnahmezeichner rückbesinnen. Kommentieren.

Little Nemo Animation

CayManInsel. Winsor McCay, der Comic- und Trickfilmzeichner, der um die Jahrhundertwende mit seinem Zeitungscomic „Little Nemo in Slumberland“ Maßstäbe gesetzt hat, war ein Extrem-Vielzeichner. Hier im Film ist er zu sehen, wie er eine Wette anschließt, innerhalb eines Monats 4.000 Zeichnungen für einen Zeichentrickfilm fertigzustellen. Immer wieder schön, wie McCay mit den Medien, in denen […]

Pogorelich & Ravel

PogoRave(l). Ivo Pogorelich galt in den 1980er Jahren als Superstar der Klassik. Zu sehen und zu hören ist er hier in einem Konzert von 1983 in London mit Maurice Ravels „Gaspard de la nuit“. Das Stück war inspiriert vom gleichnamigen Prosagedicht des französischen Schriftstellers Aloysius Bertrand (1807-41). Hier der erste Satz „Ondine“ (im Original ca. […]

Ingolorious Bradstnerds (3)

TaranKino. Teil 3 des Interviews mit Brad Pitt und Quentin Tarantino. So wie Ingo von der Tankstelle ist Quentin Tarantino ein unmögliches Enfant Terrible. Neben allem anderen, neben den Tabubrüchen und seiner Originalität, neben der manchmal ätzenden Dialoglastigkeit in seinen Filmen und den meist langweiligen Drehbüchern ist er für Hollywood vor allem anderen kommerziell erfolgreich geworden. […]

Brad Tarantinotula (2)

QuenGeist. Teil 2 des langen Doppel-Interviews Pitt/Tarantino. Quentin Tarantino hat in seinen Filmen das konsequent umgesetzt, was andere mainstreammässig nur versucht haben: Nach dem DJ-Prinzip des Ineinandermixens verschiedener Quellen hat er Genres und ihre Klischees miteinander kombiniert. Das ist eine neue Ästhetik, die den Trash einmal mehr adelt und salonfähig macht. Hier geht’s zu Teil […]

Quentin, what a Pitty (1)

Brad&Butthead. Teil 1 des Interviews mit Bad Pitt und Quentin Tarantino. Ein aufschlussreiches Interview. Ein Brad vorm Kopf sozusagen: Quentin Tarantino fühlt sich sichtlich wohl in Gegenwart des Superstars Brad Pitt und lacht etwas zuviel, sichtlich nervös bezüglich dessen, was Brad von sich geben mag. Denn Brad ist nicht ganz auf der Höhe oder sagen wir, […]

Ein Quentin Tarost

Taranthero. Quentin Tarantino bleibt so etwas wie die große Hoffung des amerikanischen Kinos. Er transzendiert überkommene Klischees und formt sie um zu Artefakten, er zelebriert die Ingredenzien amerikanischer Populärkultur, liebt Waffen und Gewalttätigkeit, frönt gleichzeitig der Heldenverehrung aber begleitet sie andererseits augenzwinkernd. Dabei merkt man ihm an, dass Filmemachen nicht nur ein Job für ihn […]

Paul Buchanan’s Titanic

SlowBlue. Hier sieht Paul Buchanan, Komponist und Sänger der relativ unbekannten Band „The Blue Nile“, beim Singen seines Liedes „Buy A Motor Car“ sehr traurig aus. Jedesmal wenn ich ihn in einem Video habe singen sehen, hatte er meist die Augen geschlossen, so, als erlebte er das, was er gerade vortrug, sehr intensiv. Er scheint […]

Withouting

WithAua. Achtung! Liebes-Prinz-Klassiker! Von 1971! Harry Nilsson war ein großartiger Sänger! Alt ist er nicht geworden! Er lebte von 1941-1994! 53 Jahre! Das ist doch kein Alter! Kommentieren.

Dave Brubeck tot 91

Gibmir5. Der Jazz-Pianist und Komponist Dave Brubeck hat mit „Take Five“ einen Song geschaffen, den man einmal hört und nie mehr aus dem Ohr bekommt. Heute endete sein Leben nach ziemlich genau 92 Jahren. Seine 5. Studio-LP war 1959 der erste Jazz-Millionenseller geworden: „Time Out“ hieß die Platte und enthielt jenes „Take Five“. Im Video […]

Sky Adele, Fall Bond

Bondidos. Es gibt den James Bond, das Bond-Girl und den Bond-Song. „Dachmarkenstrategie“ nennt man das, zumindest ist es gekonntes Cros-Medien-Marketing. Manchmal hatte man den Eindruck, der Song oder das Girl würde James Bond den Rang ablaufen. Doch da sei Oscar-Preisträger Sam Mendes davor. Kommentieren.

James Bonds Waffen

Bondage. Der neue James Bond ist angelaufen und die Hauptrolle spielen… Waffen. Dieses lehrreiche Video zeigt die Faustfeuerwaffen von 007. Nicht die neusten Modelle aber letztlich kann es den Bösewichten ja egal sein, womit sie erschossen werden.

Hey, Jimi Hendrix

Joesharing. Hey Joe, ein Klassiker, den ich mal zum Vatertag ausgegraben habe. Kommentieren.

Glenn Gould’s Beethoven

Goldjunge. Glenn Gould, der kanadische Pianist, ist vor allem durch seine Bach-Interpretationen („Goldberg-Variationen“) berühmt geworden. Thomas Bernhard hatte ihm in dem Roman „Der Untergeher“ ein literarisches aber fiktives Denkmal gesetzt. Darin beschreibt Bernhard den Pianisten, der gerade mal 50 Jahre alt geworden war, als stark und sportlich. Tatsächlich aber war der Musiker, der als exzentrischer […]

Roxanne per Ukulele

Roxy-Music. Singen bis der Arzt kommt: Das ist schön vorgetragen. Eigentlich besser, als Sting das zuletzt zuwege gebracht hat. Da wir ja hier schon ein paar Versionen von Police’s „Roxanne“ ansehen und anhören konnten, eine weitere Version. Da kann man der Sängerin wegen ihrer Inbrunst auch mal den tiefen Ausschnitt verzeihen. Kommentieren.

Steve Jobs redet in Stanford

iSpeach. Apple-Gründer Steve Jobs, der nie zu Ende studiert hat, an der Stanford University. Kommentieren.

Faithless: Insomnia

Dance-Trance. 1995 hatten Faithless mit Insomnia nicht nur veritable Chartplatzierungen, sie schufen mit der Mischung aus Triphop und Dance einen Club-Klassiker. Für alle, die nicht schlafen können, die nie zur Ruhe kommen, die hungrig bleiben. Kommentieren.

Barron Storey

ArtAtWork. Einer der größten Illustratoren Amerikas und darüber hinaus. Hier ein weiteres Video über die Skizzenbücher, die Visual Journals, von Barron Storey, dem Illustrations-Professor, der auch einen großen Einfluß auf die moderne Comickultur ausübt. Kommentieren.

Get Pay Back

Beats. Die Beatles, auf dem Höhepunkt ihrer artifiziellen Studiokunst plötzlich rockend auf einem Hausdach. Für mich eines der besten Livestücke und irgendwie auch eines der besten Musikvideos aller Zeiten. Kommentieren.

Roberto Blanco-Disco

Point-Blanc. Der Disco-Klassiker „Born to be alive“ von Patrick Hernandez, 1979 ein Chart-Stürmer, in der Bearbeitung der „Disco Boys“ mit Roberto Blanco als Tom Jones-Verschnitt an den Vocals. Kommentieren.

Roberto Blanco’s Sodom

Grenz-Gang. Februar diesen Jahres. Roberto Blanco rockt die Bühne der Rockfabrik in Ludwigsburg. Er ist plötzlich Headliner von heavy „Sodom“. Jetzt berichtet eine große Boulevard-Zeitung, er hätte es schon wieder getan. War wohl ein Erfolg damals. Mensch Roberto, das ist doch schon Publikum-Stalking. Bitte, bitte kein Crowd-Surfing. Darunter würden die Massen komplett zusammenbrechen. Kommentieren.

Michael J. Fox‘ Krise

Zitterpartie. Ein millionenfach aufgerufenes Werbe-Video für die Stammzellen–Forschung, in dem Michael J. Fox seine Parkinson-Krankheit zeigt. Kommentieren.

Michael J. Fox‘ Bekenntnis

Tragisch. Michael J. Fox, der kanadische Schauspieler, der mit „Zurück in die Zukunft“ und im Fernsehen mit den Serien „Family Ties“ („Familienbande“) und „Chaos City“ bekannt geworden war, ist heute 50 geworden. Er arbeitet nicht mehr als Schauspieler sondern ist als Lobbyist für die Stammzellenforschung aktiv, erhofft er sich doch davon, dass damit die bis […]

Einkaufs-Freaks

Konsum-Terror. Einkaufen ist eine Lust aber manchmal wirds auch zur Last. Der schnöde Mammon verändert und entstellt die armen Menschen. Aufrecht, schlank und intelligent betreten sie den Supermarkt, gebückt, dick und dumm verlassen sie ihn. Ausgehöhlt und ausgelaugt vom Kapitalismus. Der Film liefert den Beweis. Kommentieren.

Balla Ballack

Fragedumm. Michael Ballack nahezu sprachlos. Da hat jemand sozusagen ein rhetorisches Tor geschossen. Alle Neune vom 11-Meter-Punkt. Kommentieren.

Oasis‘ Talk’n’Roll

Whotthefucktalking. Die eigentliche Erfolgs-Story der Britpop-Band „Oasis“ begann 1994 mit Veröffentlichung des ersten Albums „Definitely Maybe“. Ein Jahr später folgte „(What’s The Story) Morning Glory?“ und lieferte außerdem als Battle zwischen den bösen Brüdern Noel und Liam Gallagher allerbeste Rock’n’Roll-PR mit Pöbeleien, Schlägereien und ungleich mehr Skandalen als Platten veröffentlicht werden konnten. Denn „Oasis“ füllten […]

Guttenberg’s Bildzeitung

Medien-Politiker. Wirtschafts- und Verteidigungsminister zu Guttenberg als Person wurde oft als kalkulierte Inszenierung für die Medien gesehen. Wie sehr er tatsächlich ein Medien-Produkt war, zeigt diese vielsagende Dokumentation. Kommentieren.

Guttenberg’s Danksagung

Baronesk. Da ist er wieder: Zwischen Atom-Katastrophe und Libyen-Feldzug meldet sich Freiherr zu Guttenberg zurück. Es klingt wie ein leicht unsicherer Hilferuf nach Aufmerksamkeit. Man merkt dem Ex-Minister an, dass er gerne lieber Teil des Welt-Geschehens wäre, als vom Rand aus zuzugucken. Kommentieren.

Gruffalo/Grüffelo (2)

Arbeitstiere. Animiert wurde der Film in mühevoller Kleinarbeit über zwei Jahre hinweg vom süddeutschen Trickfilm-Studio Soi. Er war ein Kooperationsprojekt mit dem ZDF und war dort im Dezember letzten Jahres zu sehen. Kommentieren.

Gruffalo/Grüffelo (1)

Monströs. Das alte Kinderbuch, das von dem deutschen Wahl-Londoner Axel Scheffler gezeichnet und von der Engländerin Julia Donaldson geschrieben wurde, kam 1999 heraus. Der Film wurde im letzten Jahr für die BBC produziert und kam jetzt in der Kategorie „Bester animierter Kurzfilm“ in die engere Wahl für einen Oscar. Leider ist es für die beiden […]

Guttenberg-Bundestag

Adelsschlag. Zu Guttenberg ade? Katja Kipping von „Die Linke“ möchte die Adelstitel abschaffen Wird am Ende aus dem klingenden Namen „Freiherr Karl-Theodor zu Guttenberg“ ein sprödes „Karl Guttenberg“? Der Opposition würde das sicher gefallen. Im Bundestag jedenfalls wurde gestern kräftig abgerechnet. Kommentieren.

Thom Yorke dancing

Alternative-Astair. Thom Yorke, der Sänger, Instrumentalist und Komponist bei der Combo „Radiohead“ ist, legt auch schon mal eine kesse Sohle auf’s Parkett. Zumindest bei dem Stück Lotus Flower von ihrem achten Album, „The King of Limbs“.

Wikipedia-Geburtstag

Jubiläum. In der Sendung „Frost over the World“ ein Interview mit Wikipedia-Gründer Jimmy Wales. Kommentieren.

Jacko-Superstar

Live-Life. Welch Ausnahmeerscheinung Michael Jackson war, zeigt die Anfangs-Sequenz dieses Live-Videos von 1992. Er muß gar nichts tun, nur dastehen – und die Fans geraten in Verzückung. Natürlich ist der Schnitt des Filmchens stark gehypt, indem ohnmächtige und vor Ehrfurcht und sexueller Extase ausgeflippte Zuhörer dazwischengeschnitten werden. Jackson hat mit solchen dramaturgischen Tricks an seinem […]

Assange-Dialoge

Leaken-Urkorn. Wikileaks in aller Munde. Those were the days: Julian Assange mustergültig im amerikanischen Fernsehen. Kommentieren.

Kanye West’s Runaway

Music! Schönes Video und guter Pop-Hiphop-Song von Kanye West, der mit seinen Sprüchen viele nervt, sich aber nun mal auf das besonnen hat, was er kann: Musik machen. Kommentieren.

Mark Millar’s Nemesis

Speed-Dating. Manchmal geht alles ganz schnell: Comic-Autor Mark Millar war schon immer für eine Kontroverse gut. So kam es in 2001 zum künstlerischen Zerwürfnis über die Comicserie „The Authority“ beim Comic-Verlag DC, weil der Verlag permanent zensierte und dem provokanten Autor das Leben schwer machte. Millar konnte aber bei Konkurrent Marvel-Comics übergangslos große Erfolge feiern. […]

Animation: Bowie’s Space Oddity

Lunatic. Ein grandioser Song von David Bowie. „Ziggy“ hat auf „YouTube“ ein Video dafür ausgesucht, das in Deutschland leider inzwischen gesperrt ist, und sagt dazu: „Ok, so my kids can’t get enough of this new animated series called „Lunar Jim“ wich airs on the new latin station „V-me“… I always tivo it for them and […]

Vorher-nachher-True-Grit

Landscape-Heroes. In dieser skurilen Dokumentation wird etwas gezeigt, was eigentlich keinen Europäer interessiert (stünde es nicht hier): Eine Bestandsaufnahme, was aus den Landschaften und Requisiten, den Bäumen und Häusern aus dem Western „True Grit“ Jahrzehnte danach geworden ist. Jetzt, wo ich diese Worte lese, finde ich es dann doch irgendwie interessant :>) Kommentieren.

John Wayne’s True Grit

Wildwest. So sah das Original von „True Grit“, dem Film, der nun neu verfilmt vom Regisseur-, Autoren- und Produzenten-Gespann Ethan und Joel Coen in die Kinos kommt, aus. John Wayne hatte dafür einen Oskar erhalten. Kommentieren.

Jeff Bridges‘ True Grit

Bäng-Bäng. Die Coen-Brüder haben wieder einen Klassiker neu interpretiert. Anstatt John Wayne, der in „True Grit“ („Der Marshall“) von 1969 den Hauptcharakter verkörpert hatte, spielt nun Jeff Bridges den alkoholisierten Killer-Jäger. Im nächsten Jahr kommt der Film bei uns in die Kinos. Zu übersetzen wäre der Filmtitel ungefähr mit „Wahrer Mut“. Interessant übrigens in welchem […]

Fred Astaire’s TwoStep (1)

Vibrationen. Der Rhythmus bewegte die Unterhaltungsmusik, „Rhythm & Blues“, „Drum & Base“, „TwoStep“ oder Fred Astaire. Ein großer Bogen von „Tap Dance“/„Step Tanz“ zu „Jungle“. Aber der Zusammenhang ist da. Kommentieren.

Fleetwood Mac, 1969 (1)

Oh Well. Kaum eine Band hat so eine vielgestaltige Geschichte hinter sich wie „Fleetwood Mac“. Die Band um den Zwei-Meter-Mann und Drummer Mick Fleetwood und den Bassisten John McVie, die in den wechselnden Besetzungen die einzigen Konstanten bleiben sollten, hat sich während ihres langen Wirkens gleich mehrfach selbst erfunden, dabei sogar die Genres gewechselt und […]

Frank Miller’s 300

Massenmord. „300“ ist ein hochdekoriertes Comic-Buch, das in den USA zunächst zwischen Mai und September 1998 als Miniserie erschienen war, um dann in einem feisten, querformatigen Hardcover-Buch, den Anspruch seriöser Unterhaltung vorzugaukeln. Tatsächlich war es einmal mehr eine platte Männer-Fantasie. Es handelt von 300 Griechen – genauer gesagt: „Spartanern“ –, die sich einer persischen Übermacht […]

Johnnny Werbe-Rotten

Kommerz-Punk. Johnny Rotten, Ararchist, Sänger der Legendär-Punker „Sex Pistols“, Enfant terrible, Avantgardist und politischer Botschafter des fortschrittlichen England, als zeitgenössischer Werbe-Fuzzi in einem britischen Werbe-Spot. Was soll man davon halten: Armselig, dass er sich dafür hergibt? Oder gut, dass er sich nicht so ernst nimmt? Kommentieren.

John Lydon, 2008

Wahrsagerei. John Lydon, der sich als Sex Pistol „Johnny Rotten“ genannt hatte, spricht die Wahrheit, wenn er den Mund aufmacht. Das ist für manchen schmerzhaft aber andererseits sehr erhellend. Auf dem Weg zur Glücksseeligkeit ist John Lydon eine Station, die man keinesfalls auslassen sollte. Kommentieren.

Das 90 m-Tor

Ballerina. Ein Torwart ist bezüglich des Toreschießens wie ein blindes Huhn, das kein Korn findet: Er ist ja auch gar nicht zum Toreschießen da, sondern zum Tore halten. Wenn er aber doch eins schießt, ist die Freude groß – wie jetzt in der 2. russischen Liga geschehen. Im Spiel zwischen Kamaz und Tabellenführer Kuban, beschrieb […]

Schlingensiefs Tod

Schlußvorstellung. Christoph Schlingensief der Multi-Level-Multi-Tasking-Multi-Medien-Künstler ist vorgestern an Krebs gestorben und gerade mal 50 Jahre alt geworden. Das Verbindende all der Filme, der Theaterstücke, der Aktions-Kunst, der Fernsehbeiträge und Hörspiele, der Bücher und Opern ist die Provokation. In „Das deutsche Kettensägen-Massaker“ geht es nicht nur um Horror, Schlingensief verbindet das Thema trashig mit einer politischen […]

Elvis‘ Todestag

33. Todestag. Am 16. August 1977 starb Elvis im Alter von 42 Jahren. Er starb ausgebrannt, innerlich vereinsamt und von seinen vielen Millionen, die er verdient hatte, blieb gerade noch eine übrig, um die Schulden zu tilgen. Die Rechte an seiner gesamten Musik hatte er vorher noch verkauft. Die Rechte an seinem Namen für die […]

Christopher Nolan talks(4)

Dunkelmann. Regisseur Christopher Nolan über sein kommerziell erfolgreichstes Werk „The Dark Knight“, das vom Tode Heath Ledgers, der den „Joker“ verkörpert hatte, überschattet wurde. Kommentieren.

The Wahlberg-Effect

Shooting-Star. Marky Mark war mal ein Junge mit Street-Credibility. Dann wurde er für einen Calvin-Klein-Spot entdeckt (in dem auch Kate Moss mit von der Partie war). Schließlich mutierte er nach ein paar lustigen Umwegen („Boogie-Nights“) zum seriösen Schauspieler Mark Wahlberg. Und die Verwandlung ist komplett. Fehlt nur noch die Karriere als Politiker. Kommentieren.

Marky-Mark-Event

Skulptur. Von allen Morphings ist das ja wohl das beste. Den schönsten Männer-Oberkörper hatte Marky Mark (Mark Wahlberg). Kommentieren.