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Kunsttagebuch: Als die Nacht aus dem Blickwinkel des Tages unterbelichtet wirkte

Zuversichtgesicht

Salz ist für den Geschmack der Suppe entscheidend. Gesichter sind für die Beurteilung von Menschen entscheidend. Das Tor zum Inneren des Menschen ist sein Antlitz. Gesichtsausdrücke werden aus Falten geformt.

Manchmal sehe ich einen Menschen an und überlege, was für ein Leben er hat und wie seine Falten entstanden sind. Lachfalten. Sorgenfalten. Depressionsfalten. Ablehnungsfalten. Liebesfalten. Ahnungsfalten. Denkfalten. Was hat Platz in welchem Leben?

Die Augenpartie ist Ausdruck der Vergangenheit. Der Mund Ausdruck der Gegenwart. Mancher Ausdruck ist der Nacht geschuldet, ein anderer den Begegnungen des Tages. Wer ein Tagesgesicht mit Nachtaugen betrachtet, könnte es falsch einschätzen.

Weitere Kunsttagebücher:

  1. Was ist Kunst? Und warum nicht?
  2. Warum Eitelkeit zur Kunst gehört und doch ihr Untergang ist
  3. Ziellosigkeit als Grundlage assoziativer Prozesse
  4. Kopfkino oder zeigen und weglassen im anspruchsvollen Film
  5. Warum die Größe einer Zeichnung ihre Aussage verändert
  6. Wann Form ein Inhalt sein kann
  7. Was könnte das sein?
  8. Gedanken-Gefühls-Bilder innerhalb einer Formgenese
  9. Die Welt ist voller Möglichkeiten oder Zufall und Entscheidung in der Kunst
  10. Über das „Zuviel“
  11. Wiederholung als Formoptimierungs-Prozess
  12. Der assoziationsoffene Raum
  13. Kunst und technisch-handwerkliches Können: Warum es besser ist, nichts zu können
  14. Methoden der Kunst: Durch Wegnehmen und Hinzufügen Bedeutungen erschaffen
  15. Der Kunsst
  16. Was ist Kunst?
  17. Künstler-Selbstbild: Skizze eines zufallsgesteuerten Lebens ohne anarchistische Romantik
  18. Beliebigkeit als Kunstprinzip: Über die vermeintliche Sinnlosigkeit assoziativer Folgerichtigkeit
  19. Langlauf oder Kurzstrecke? Das Intervall in der Kunst
  20. Der Künstler: Ein Assoziationsautomat
  21. Zeichnen und die Macht des Zufalls
  22. Vorhersehbarkeit und Offensichtlichkeit – über die Langeweile in der Kunst
  23. Offenheit, Inspiration, Assoziation – über den Wert von Einflüssen in der Kunst
  24. Hinz- und Kurzgeschichte: Als der Unterhaltungskünstler den ernsthaften Künstler traf
  25. Über die metaphorische Schwangerschaft der Bilder
  26. Über das Vorläufige und das Endgültige in der Kunst
  27. Warum Kunst ein Virus ist
  28. Kreieren und wiederholen: Warum Kunst nicht kreativ ist
  29. Das Unverwechselbare in der Kunst als Ausdruck der eigenen Unfähigkeit
  30. Das Ungefähre als das nicht Greifbare
  31. Offenheit, Inspiration, Assoziation – über den Wert von Einflüssen in der Kunst
  32. Der blinde Fleck und die Kunst der Betrachtung
  33. Kompetenz und Versagen als sich selbst bedingende Gleichzeitigkeit
  34. Kunst als Selbstdialog
  35. Ordnung und Chaos als Polaritätskonzept künstlerischen Wirkens
  36. Die Überforderung
  37. Eindeutigkeit und Wahrnehmung in der Kunst
  38. Kunst als Sprache
  39. Der Mangel als Ansporn
  40. Bedeutung und Orientierung als Ziele der Kunst
  41. Selbstbild und Seins-Inszenierung
  42. Kunst als Chiffre der Notwendigkeit
  43. Kunst als fortgesetzter Traum
  44. Idealismus oder Materialismus – Geld oder Leben!?
  45. Die Maslow-Bedürfnis-Pyramide oder fühlen und durchleben in der Kunst
  46. Jenseits der Worte
  47. Wahrheit und Verdrängung
  48. Das Gefühl für die Dinge oder von der Schwierigkeit, Kunst zu definieren
  49. Zwischen Selbsttransformation und Fremdwahrnehmung
  50. Die Absolutheit der Ich-Perspektive
  51. Fehler machen als „Sesam-öffne-dich“
  52. Kunst und die Visualisierung des Nie-Gesehenen
  53. Jede Regel will gebrochen sein
  54. Die Intrinsik als Wesenszug
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