Archive | Philosophie

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Lithype: Helene Hegemann und die „Generation Ereignislos“

Posted on 18 Februar 2010 by Ralf Wasselowski

Verfolgungsjagd auf den Jungstar der neuen deutschen Literaturszene: Helene Hegemann steht im Rampenlicht und ist davon geblendet.

Verfolgungsjagd nach dem Jungstar der neuen deutschen Literaturszene: Helene Hegemann steht im Rampenlicht und ist davon geblendet.

Helene Hegemann, eine 17jährige, die mit ihrem Roman „Axolotl“ die Bestsellerlisten stürmt, Continue Reading

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Kaleidoskop

Posted on 07 Februar 2010 by Ralf Wasselowski

Ameisen-Symmetrie. Was geschieht, wenn man etwas normal Gefilmtes spiegelt? Es ergibt sich ein Kaleidoskop-Effekt. Kommentieren.

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Schlingensief/Friedman

Posted on 01 Februar 2010 by Ralf Wasselowski

Kunstgespräch. Allrounder Christoph Schlingensief und Moderator Michel Friedman in trauter Eintracht im Fond eines Mittelklassewagens. Kommentieren.

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Brangelina Jolitt: Ikonozität und Informationsdiffusion als Society-Faktor

Posted on 29 Januar 2010 by Ralf Wasselowski

Die zwei von der Krankstelle: Weltweite Medienjagd und Berühmtheit korrelieren aufs Vortrefflichste.

Die zwei von der Krankstelle: Die weltweite Medienjagd nach Angelina Jolie und Brad Pitt korreliert auf's Vortrefflichste mit der Materialisierung des Kunstwesens "Brangelina".

Das berühmteste Promischauspielerpaar der Welt – Angelina Jolie und Brad Pitt – trennt sich laut Medienberichten. Continue Reading

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Ruhe

Posted on 27 Januar 2010 by Ralf Wasselowski

Stillleben. Große Leistungen sind Ergebnis der Ruhe. Nur das Klatschen stört. Kommentieren.

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Prost Neujahr!

Posted on 31 Dezember 2009 by Kony Island

Eben noch interessiert und selbstverliebt...

Eben noch interessiert und selbstverliebt...

Wir verschlafen komme, was da wolle...

...wird schnell das Gegenteil viel interessanter: Wir verschlafen! Komme, was da wolle...

Da Tiere und Kinder ja immer der Quotenhit sind: Hier unsere Silvesterkatze.

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Kultur-Pheromone: Trash als Wertschröpfung

Posted on 29 Dezember 2009 by Ralf Wasselowski

Mit Argusaugen beäugen sich die Teil-Kulturen: Unterhaltung, ernsthafte Kultur und Subkultur.

Mit Argusaugen beäugen sich die Teil-Kulturen: Unterhaltung, ernste Kultur und Subkultur.

Es gab Zeiten, da war es korrekt, politisch korrekt zu argumentieren, heute ist es korrekt, politisch unkorrekt zu sein. Continue Reading

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Ideen: Persönlichkeits-Spaltung gegen Langeweile

Posted on 28 Dezember 2009 by Ralf Wasselowski

Charles Darwin hatte eine Idee und erfand damit die Entwicklungsgeschichte des Menschen neu. Darüber ärgert sich manch einer noch heute, was ein kurzweiliger Zeitvertreib sein kann.

Charles Darwin hatte eine Idee und erfand damit die Entwicklungsgeschichte des Menschen neu. Darüber ärgert sich manch einer noch heute, was ein kurzweiliger Zeitvertreib sein kann.

Du findest eine Gruppe oder einen Sänger gut, lädtst Dir ein paar Stücke runter. Dann vergeht Zeit Continue Reading

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Wissenschaftspoetik

Posted on 29 November 2009 by Ralf Wasselowski

Lob der Wissenschaft. Zu Hans Magnus Enzensbergers Geburtstag hatte ich ‘was geschrieben. Vergessen habe ich sein Verhältnis zur Wissenschaft. Hier ein Beitrag, der das nachholt. Kommentieren.

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Begriffe (1): Philosophie des Wachstums

Posted on 18 November 2009 by Ralf Wasselowski

Wachstum als fluktuierende Vorstellungswelt: Früher war ich ein Ei, jetzt bin ich groß und noch genauso rund.

Wachstum als fluktuierende Vorstellungswelt: Früher war ich ein Ei, jetzt bin ich groß aber noch genauso rund.

Die inhaltliche Nähe zum Begriff „Wachstum“ war schon in besseren Zeiten von Themen der Wirtschafts- und Finanzwelt bestimmt. „Wachstum“ bedeutete dort: Geld zu vermehren bzw. alle nur denkbaren Möglichkeiten zu vergrößern, zukünftig noch mehr Geld verdienen zu können.

Unternehmen müssen wachsen, Wachstumskurven zeigen an, wie sehr es bergauf geht. Damit ist der Begriff einseitig besetzt und so sprachlich pervertiert, weil Geld tot ist und der Mensch lebt.

Wandel anstatt Wandelanleihen
Wachstum“ wird gleichgesetzt mit der Erhöhung einer Menge. Wachstum des Lebendigen ist aber weitaus mehr als eine Expansion des Organismus. Sie ist gleichzusetzen mit „Neugier“, „Erkenntnisgewinn“ und „Ideenreichtum“. Wobei die Qualität der Ideen zählt, ihr innovatives Potenzial – nicht ihre Anzahl. Aber auch das ist nur ein Teilaspekt des Wachstums. Das Bestimmende der Begrifflichkeit ist der ständige Wandel. Etwas, das sich fortwährend verändert, bildet die Grundlage für Wachstum.

Aufstieg als Fall. Oder: Weniger ist mehr.
„Wachstum“ schließt aber letztlich die Regression, die Schrumpfung, mit ein. Alles, was lebt, stirbt natürlich auch wieder. Die Finanzwelt sollte dieses Faktum verinnerlichen, der Abstieg ist Teil des Systems – und hat Konsequenzen. Im Marketingdeutsch heißt das „Lebenszyklus“ bzw. „Lebenszykluskurve“, weil die Lebenszykluskurve aussagt, dass ein Produkt sich irgendwann nicht mehr verkauft, wenn man es nicht überdenkt und der Zeit anpasst. Nach dem Aufstieg folgt der Fall. Alle Produkte und Unternehmen, alle Künstler müssen sich ständig neu erfinden, unterliegen einem stetigen Wandel – findet dieser Wandel nicht mehr statt, bleibt der Erfolg aus.

Wachstumssightseeing als philantropischer Gegenstand

Es wohnt dem Menschen inne, Wachstum zu betrachten. Das Schöne am Kinderkriegen ist auch, zu sehen, wie sich die Kinder verändern, wie sie eine Metamorphose durchmachen, schließlich groß und größer werden. Alles Lebendige wächst, wird und vergeht wieder. Die Welt ist eine gigantische Zustandsänderungsmaschine. Pflanzenfreunde erleben kontemplativ, wie Blüten entstehen, wie aus Ablegern große Stauden oder aus kleinen Eicheln riesige Eichen werden.

„Werden” als Erlebnisastronomie
Es gibt viele hervorragende Künstler, aber mir sind die am liebsten, deren kreatives Werden ich mit ansehen und damit miterleben kann: Gemeint ist ein Künstler, der seinen Betrachter teilhaben läßt, der am Anfang seinen Weg noch nicht gefunden hat, der umhertastet und vieles ungelenk ausprobiert, um dann irgendwann besser und besser zu werden, bis er sich als Künstler komplett entfaltet hat. Diesen Prozess zu begleiten, macht uns den Künstler lieb, weil wir uns seinem Werden nähern können.

Wachstum als Lebendigkeitsspiegelung
Wer Wachstum betrachten kann, wird seines Lebens habhaft und erkennt in der Erweiterung der Möglichkeiten des anderen und seines Betrachtungsgegenstandes die eigenen Entwicklungsperspektiven. „Wachstumsbetrachtung“ läßt einen ganz wortlos das Leben ansich verstehen, erinnert daran, um Himmels willen bloß nicht stehen zu bleiben, sonst ist die Wachstumsphase im eigenen Leben beendet – und als Tod auf Raten beginnt schleichend die Regression als intellektueller oder körperlicher Verfall.

Am Ziel der Wachstumsbeteiligung
Wachstumsbetrachtung ist die Teilhabe an einem fraktalen, chaotischen und alles andere als perfekten Vorgang. Wachstum offenbart das Wesen des Menschseins: Der Sprung von der Unbedarftheit zum leuchtenden Stern, vom Suchen zum Finden. Da ist zum Beispiel Jean Giraud alias Moebius, der größte europäische Comiczeichner, einer der wenigen Comicschaffenden, der sich Künstler nennen dürfte. Aber was wäre der Schöpfer des populären Leutnant Blueberry, von Major Grubert und seiner luftdichten Garage und vor allem von Arzach und einigen der bemerkenswertesten Grafik-Kurzgeschichten, wenn man ihm nicht Schritt für Schritt dabei hätte zusehen können, wie ein kleiner französischer Jijé-geprägter Westernzeichner mit groben Pinselstrich zum perfektesten Filligranmeister von Punkt und Strich wird? Wie er besser und immer besser wird. Was wären Will Eisner oder Barry Windsor-Smith, wenn sie entwicklungslos von Anfang an so genial gewesen wären? Was Aubrey Beardsley oder Pablo Picasso? Wer Wachstum sieht, begleitet den Wachsenden gerne auf seinem Weg. Aus Sicht des Verkaufens: Eine feste Kundenbindung entsteht. Aus Sicht der Menschen: Eine Beziehung wächst, die besonders innig wird, weil die Schwankungen des künstlerischen Wachstumsprozesses zwischen Werk und Leben einen vertiefenden Einblick in die nichtlinearen Motive des Menschen gestatten.

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