Featured, Medien, Tagebuch

CeBIT: Zäh und bitter? Überwachung und Privatsphäre

Ich schmiere mir gerade eine Schnitte mit Marmelade. Dazu esse ich Wiener Würstchen mit extra starkem Senf. Oft werde ich dafür kritisiert.

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Long Toll-Sally

Langsamkeit

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Fingerfairtigkeit

Der eiserne Handlungenbevollmächtigte

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Featured, Fotografie

Strohkopf

Strohfreuer

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Featured, Fotografie

Glutschein

Mutorange. Blutprobe

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ChicJazz. Einmal mehr der überragende Disco-Soul-Funk-Jazz-Rock der gut geölten Maschinerie Chic. Diesmal live in Serbien. Gespielt wird ein Set aus Chic-Hits am Anfang und im Endteil des Konzertes und dazwischen ein Set aus Hits, die Chic für Künstler wie Madonna, David Bowie, Duran Duran, Sister Sledge, Sheile B. and Devotion oder Inxs geschrieben und eingespielt hatten oder die Nile Rodgers allein produziert hat – wie Like a Virgin für Madonna, das er „nur“ produziert hatte oder David Bowies Let’s Dance, bei dem er ebenfalls nur als Produzent angegeben wurde, obwohl ihm mit Fug und Recht eine Mitautorenschaft zugestanden hätte. Jedenfalls zerbröselt Chic bei all den Liedern, die man von anderen Künstlern kennt und wirkt dabei manchmal wie eine Party-Coverband – wenn auch wie eine virtuose. Ist auch nicht schlimm, dass der Klassiker Good Times am Ende etwas übersteuert ist.

Rett’Butler. Alle kennen den Stummfilm „Metropolis“ (1927) von Fritz Lang, in dem es darum ging, wie böse Maschinen sein können. Dass sie aber auch ganz anders können, sieht man hier.

DataMeaning. Check the meaning oder die Bedeutung von etwas zu überprüfen, ist ein ehrenwertes Unterfangen. Was Richard Ashcroft hier sagen will, ist nicht ganz klar aber oft funktionieren Songtexte nicht über beinhart klare Aussagen, sondern über Atmosphärisches. Es geht um die ganz große Bedeutung, was man mit seinem Leben anfängt oder ob Liebe und Glauben darin Schwerpunkte setzen können. Ob man die richtigen Ziele hat, die richtigen Wege geht? Aber am Ende des Liedes steht: Alles wird gut. Ernst gemeint oder Kifferträume? „When I’m low, and I’m weak, and I’m lost/I don’t know who I can trust/Paranoia, the destroyer, comes knocking on my door…“/ Zu deutsch etwa: „Wenn’s mir schlecht geht, und ich schwach bin und verloren/Ich nicht weiß, wem ich noch trauen kann/Paranoia, der Zerstörer, steht klopfend an vor der Tür…“

Moeblichkeiten. Moebius war im März 2012 gestorben, anderthalb Jahre vorher, ab Oktober 2010, hatte die Foundation Cartier eine Ausstellung seines Werkes organisiert. Es gibt wohl kaum einen Comic-Zeichner, bei dem die Grenzen zwischen Gebrauchsgrafik, Kunsthandwerk und Kunst so fliessend ineinandergreifen, was man hier im Clip sehen kann. Moebius alias Jean Giraud hatte sich in den Jahren zwischen 2005-2010 seinen sechs „Inside-Moebius“-Bänden einer introspektiven Reise ins Reich seiner Figuren und seiner Gedankenwelt gewidmet, die noch einmal all sein Können gezeigt hat. Aus diesem Werk auch stammt die animierte Illustration hier im Video-Teaser zur Ausstellung. 2010 und 2011 hatte Moebius übrigens nochmal auf seine bekannten Charaktere und sowohl ein Arzak-Album (2010) als auch eines um Major Grubert und die hermetische Garage veröffentlicht (2011).

QuellGeist. Sowas wie GIF-Animationen am Stück, also kleine animierte Szenen – und zwar 365 hinter einander – hat das englische Animationsstudio The Brothers McLeod für jeden Tag des Jahres 2013 geschaffen. Sollte man sich auf dem großen Bildschirm ansehen, wenn möglich, weil zuweilen viele Details zu sehen sind. Keine der einsekündigen Kurz-Sequenzen hat ein Drehbuch oder ist Ergebnis ausgereifter Gedanken, einer zusammenhängenden Geschichte oder großartiger konzeptioneller Überlegungen. Das ganze Projekt ist mehr ein assoziatives Tagebuch, das aus Gedankenfetzen und Momentaufnahmen besteht. Kreative Köpfe können es als Ideenhort und Inspirationsquelle nutzen. Quelldreist.

 

SchoolCool. Nachdem wir die Vocalversion von Back in the Old School von Chic gebracht hatten, ist hier die Instrumental-Version als Extended-Version zu hören. Back in the Old School ist sozusagen die B-Seite der Single I’ll Be There. Beide Lieder gibt es im Download-Bundle einmal vocal und einmal instrumental. Wo I’ll Be There vocal besser klingt, überzeugt Back In The Old School in der Instrumentalversion, weil der Gesang hier nicht die Präzision und Akzentuierung vergangener Chic-Tage aufweist. Ich bin gespannt auf das Album, das im Juni kommen soll.

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Der mundfaule Maulwurf…

Posted on 15 April 2015

…und sein umwerfender Humor. Continue Reading

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In den Rachen geschaut: Verschlingung

Posted on 15 April 2015

Seilschaften: Konkludente Verdrehung Continue Reading

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Film, Musik, Tagebuch

Digitalismus (1): Tod der Musik-CD und das Ende des Abspielgerätes

Posted on 14 April 2015

Was ist MP3? Vordergründig ein Musik-Datei-Format, technisch gesehen ein Kompressionsformat. Die Digitalisierung der Musik in Continue Reading

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Literatur, Story

Margas reinkarnierte Hunde

Posted on 13 April 2015

Marga bemerkte, dass sie sich nicht besonders gut fühlte. Jean-Pierre hatte sie damals natürlich nicht erschossen. Sie glaubte auch nicht, dass er es jemals tun würde. Sie hatte an Continue Reading

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Illustration

Die Rückkehr des Würgers

Posted on 13 April 2015

Der Würgemaler – – - Continue Reading

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Fotografie

Perspektivwechsel: Innovation und Einsamkeit

Posted on 07 April 2015

Der Innovator versucht sein Alleinsein in der Ideenwelt dadurch auszugleichen, dass er Jünger und Gläubige Continue Reading

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Literatur, Story

Jean-Pierres Wunsch geht in Erfüllung

Posted on 06 April 2015

Jean-Pierres Frau verließ ihn. Er merkte es kaum. Er musste sich jetzt allein um die Ziege kümmern. Im ersten Moment fürchtete er, dass Marga ihn hinauswerfen würde, daher Continue Reading

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Fotografie

Gabelsalat

Posted on 05 April 2015

Gabeljau: Als ich einmal einen Gabelhochstapler gefahren hatte, ohne die Fallhöhe zu kennen. Continue Reading

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Fotografie

Nervennarrung

Posted on 05 April 2015

Als ich meinen Psychotherapeuten eines Tages dabei beobachtet hatte, wie er heimlich im Baumarkt eine Continue Reading

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Literatur, Story

Marga und Griselidis

Posted on 04 April 2015

Als Jean-Pierre am nächsten Morgen ins Schloss ging und Marga das Frühstück brachte, war alles wieder wie zuvor. Marga schaute im Fernsehen die Nachrichten an Continue Reading

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