Featured, Illustration

Gelber Drache

Der blaue Drache erschien uns violett, obwohl er tatsächlich rot war. Und als wir ihn streicheln wollten,

Weiter lesen

Featured, Illustration, Literatur, Lyrik

Der Algorithmus der Liebe

Liebe ist die Software des Lebens. Hass ist die Software des Todes.

Weiter lesen

Featured, Illustration, Kunst

Kunsttagebuch: Wiederholung als Formoptimierungs-Prozess

Ich zeichne etwas. Ich bin nicht zufrieden mit dem Ergebnis. Ich zeichne es nochmal. Schon besser, aber

Weiter lesen

Featured, Illustration

Der Mann, der sich selbst misstraute

Seine Gedanken erschienen Außenstehenden wie der schiefe Turm von Pisa. Sie waren gradlinig und zielgerichtet aber in einer ungefähren, einer das Thema

Weiter lesen

Featured, Illustration, Kunst, Tagebuch

Kunsttagebuch: Warum die Größe einer Zeichnung ihre Aussage verändert

Die Größe und damit der Maßstab einer Zeichnung kann Einfluss darauf nehmen,

Weiter lesen


FantaCoola. „Fanta 4“, „Die Fantastischen Vier“ mit Poesie in ein paar Zeilen. Neben der Abkürzungsidee sind in dem Lied „MfG“ unter anderem die Zeilen „Die Welt liegt uns zu Füßen/Denn wir stehen drauf/Wir gehen darauf/Für ein Leben voller Schall und Rauch/Bevor wir fallen/Fallen wir lieber auf.“ Gut gedichtet, zwischen Werbedeutsch und Hochkultur. Kommentieren.


InkExzess. Ich muss zugeben, dass ich trotz der faszinierenden Möglichkeiten des digitalen Malens und Zeichnens, die ich selbst intensiv betreibe, dessen Virtualität manchmal belächeln muss. Ein echter Stift und ein realer Pinsel, echte Farbe, echtes Papier und echte Leinwand schulen die motorischen und sensorischen Fähigkeiten. Beim digitalen Werken verkümmern sie heimlich, still und leise. Entsprechend vorurteilsbehaftet bin ich an Adobe’s „Ink & Slide“ herangegangen – auch wenn eben ein Zwiespalt mitschwingt, weil ich gerne Neues ausprobiere. Ink & Slide ist Adobe’s erste Hardwarelösung. Damit kann man am Tablet (im Moment nur an Apple’s iPad) zeichnen und gestalten. (Dabei hatte ich nebenbei gesagt zudem im Kopf, dass Adobe sich zum Monpolisten bei Grafik-Software entwickelt hat. Fehlende Konkurrenz ist aber niemals gut und verleitet zur Überheblichkeit.) Als ich gesehen habe, wie das digitale Zeichen am iPad mit „Ink & Slide“ funktioniert, fand ich das auf den ersten Blick ziemlich umständlich. Doch dann kam „Slide“ in mein Gesichtsfeld. „Slide“ ist im Prinzip ein intelligentes digitales Lineal, und wenn man sieht, wie man das digitale Lineal auf den Bildschirm des iPad legt und damit Striche zieht, dann stellt sich ein gewisses Aha-Erlebnis ein. Wie gesagt, im Rahmen des digitalen Irrwitzes war ich schon etwas erstaunt. „Slide“ hat mich an die Bombe in „2001 Odyssee im Weltraum“ erinnert, nur sprechen kann es nicht, und beißen tut es übrigens auch (noch) nicht. ;-) Kommentieren.


DrachMen. Jeder Künstler hat sein Motiv, seine Themen, seine Manierismen, all jenes, was ihn in den Augen des Betrachters auszeichnet. Aus Sicht des Künstlers sieht das etwas anders aus: er hat Interesse an Formen, Interesse, Formen nahe zu kommen. So ist er getrieben davon, seine Motiviken (der Stier und die isometrische Verzerrung der Gesichter bei Picasso, die langen Gesichter mit den toten Augen bei Modigliani, die fließenden Formen bei Dali) immer und immer wieder zu wiederholen. Das Motiv kann zum Teil einer Meditation oder eines Ritus werden. Teil 1 des Drachenmalens auf Endoplast ist hier zu finden, Teil 2 hier zu sehen und zu lesen. Kommentieren.


PainTpfuhl. Beeindruckend ist, dass der lange Körper des Drachens in einer fließenden Bewegung mit einem dicken Pinsel gemalt wird, und zwar, ohne abzusetzen. Zu sehen ist das im Video ab Minute 3:47. Hier kannst du den ersten Teil sehen. Kommentieren.


MalHour. Ritualisiertes Zeichnen oder Malen ist in Japan weit verbreitet. Gemäß des Menschenbildes auf der Insel herrscht auch in der traditionellen Kunst eine gewisse Strenge vor. Ob bei Darstellungen des Bambus, des Vulkans Fuji, von Wasser und Wellen in den berühmten Holzschnitten von Katsushika Hokusai oder hier beim Drachen-Malen – es geht immer um die Erreichung des Ideals, um ein Ebenmaß, in dem Ausdruck und Pinselführung eine Einheit bilden. Kommentieren.


FairDichtung. Die australische Mad-Max-Triologie ist ein Beispiel für die Glattbügelung und Institutionalisierung einer kleinen schmutzigen und sympathischen Idee zum Hollywood-Lookalike-Groß-Monster. Nun kommt im nächsten Jahr nach „Mad Max“ (1979), „Mad Max II – Der Vollstrecker“ (1981) und „Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel“ (1985) Teil 4 „Mad Max Fury Road“ in die Kinos. Mel Gibson, der mit Mad Max zum Superstar aufgestiegen war, ist nicht mehr mit an Bord. Die Filmserie stand für schnelle Straßenrennen und Irrwitz bei der Kameraführung – vor allem während dieser Verfolgungsjagden oder in Kampfszenen. Der Teaser für den 4. Teil zeigt einmal mehr, dass die verdichtete Kurzform eines langen Kinofilms oft die bessere Version ist. Mad Max war in der damaligen Film-Triologie vom Billigfilm zum Teuerfilm mutiert und auf diesem Wege deutlich langweiliger oder zumindest erzählerisch schwerfälliger geworden. Der Teaser ist flott. Ob ich mir jetzt noch den Film ansehe, weiß ich noch nicht. Kommentieren.

Illustration

Schnurstracks

Posted on 04 September 2014

Das Leben: ein Kneul, ein Knoten? Ein Netz- oder Ätzwerk? Mit Fussangeln und Galgenschlinge? Oder mit den Seilschaften einer Hängebrücke zu neuen Ufern und zu weiteren Horizonten? Continue Reading

Comments (1)

Illustration

Krönungszeremonie

Posted on 03 September 2014

Krönungszorromonie. Die Augen hoch gerichtet in den Himmel, derweil die Erde bebend untergeht. Continue Reading

Comments (1)

Illustration, Lyrik

Der Trauerkloß-Vogel suchte ein Nest…

Posted on 02 September 2014

…doch hing er wo mit den Flügeln fest. Das gab ihm echt fast den Rest. Doch Gott sprach: war ja nur ein Test. Der Vogel stotterte: ich möchte jetzt geh’n, wenn du Continue Reading

Comments (1)

Illustration, Literatur

Leserbrief an Herrn Ludwig

Posted on 01 September 2014

Heute habe ich von dir geträumt. In dem Traum war Wecke in der Pfarrgemeinde aktiv. Es konnte also nicht die Realität sein. Du warst in deiner Wohnung oder vielleicht Continue Reading

Comments (1)

Illustration

Webtagebuch: Schmerzvermeidung in der Unverfänglichkeit

Posted on 01 September 2014

1. September 2014. Wir wählen Gesprächsthemen, die weit entfernt vom Betäubungs-Horizont liegen. Was dahinter liegt, täte weh. Continue Reading

Comments (1)

Illustration

Webtagebuch: Gewissheit in der Welt der Unbeständigkeit

Posted on 30 August 2014

30. August 2014. Wir sehnen uns nach dem kurzfristig Festen, dem Sicheren, auch wenn es langfristig mehr Ängste erzeugt Continue Reading

Comments (1)

Illustration

Beugehaftnotizen

Posted on 29 August 2014

Schlafverwandlerisch. Gedreht, gewendet und verschlungen, eingedreht und düster umgezwirbelt, ausgewoben, umgekrempelt durchgewunken, bist du zum Continue Reading

Comments (1)

Illustration

Too-Face und die Geometrie des Lebens

Posted on 29 August 2014

Pynchterrest. Die Parabel ist nie am Ende. Continue Reading

Comments (1)

Illustration

Gesichterloh entbrannt

Posted on 28 August 2014

Punschlos glücklich. Dirk übt Autorfahrten im Spiralnebel. Continue Reading

Comments (1)

Illustration

Gezeichnet

Posted on 28 August 2014

FallTick. Als einmal ein Falter mit meinem Gesicht zusammengestoßen war. Continue Reading

Comments (1)

SEE MORE ARTICLES IN THE ARCHIVE

Advertise Here

Unsere Fotos auf Flickr

Alle Fotos ansehen

Advertise Here