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Liebe,-

die

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Zungenverschlag

Woher sie kommen, weiß sie nicht. Zu Diensten stehen sie immer schon, ewig vorhanden. Vielleicht, denkt sie. Entstehen neu, verweben ihr Wesen und greifen nach ihrer Gestalt. Manchmal formen sie ihren

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Deprivation

Harry Bo. und die Entbärung. Weniger Außenreize, mehr halluzinatorisches Innenleben.

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Metal Guru

Ligne claire: Klare Kante zeigen.

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Jägerlatein

Als die Beute einmal dem Jäger aufgelauert hatte.

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ListonToTheMusic. Tom Browne mit Fusionist Lonnie Liston Smith (Jahrgang 1940), der schon mit Jazz-Legenden wie Art Blakey und Miles Davies gespielt hat. Nach Funkin’ For Jamaica kommt Sly and the Family Stones If You Want Me To Stay. Viele andere Größen haben das Stück schon gecovert, beispielsweise Chaka Kahn. Herangekommen ist niemand an das Original. Kommentieren.


BassStop. Eine akzentuierte 2011er-Version von Funkin’ for Jamaica mit sehr fettem Bass von Nick Cook. Tom Browne an der Trompete mit Fusionmusiker Ronnie Laws am Saxophon. Außerdem mit dabei Jason Robelo am Piano, Troy Miller am Schlagzeug und Sista Pat mit schwacher Leistung beim Gesang. Kommentieren.


BrownTown. Eines der einprägsamsten Stücke der Disco-Ära live in London. Die erste Hälfte der 1980er-Jahre war die Hochphase von Discomusik und der Funkmusik in den Hitparaden. Darunter gab es viele gute und auch anspruchsvolle Stücke. Viele bekannte Acts aus aus Rockmusik und Jazz ließen sich davon inspirieren oder versuchten auf den Zug aufzuspringen. In dieser Phase hatte Tom Browne seinen kurzen kommerziellen Durchbruch. Er kam aus dem Jazz und blieb beim Jazz, der in dieser Phase mainstreaminger angehaucht war. Hier zu hören und zu sehen eine Liveversion seines Hits Funkin’ for Jamaica aus dem Dezember 2010. Mit beim Event in Londontown waren außerdem die erste Gruppe, die mit einem Rap einen Hit hatte (Rapper’s Delight von 1980 als gerappte Neuversion des Songs Good Times von Chic), The Sugarhill Gang, und Evelyn Champagne King. Kommentieren.

MoMoney. Funkin’ for Jamaica, ein Klassiker der Funk- und Discomusik, gespielt, arrangiert und produziert von Könnern, die aus der Jazz- und Smooth-Jazz-Szene stammen. Tom Browne erzählt und zeigt hier in fünf Minuten, wo das Stück aufgenommen worden war, das auch heute noch mit seinem Namen verbunden ist. 20.000 Dollar hat er in Spitzenzeiten mitunter täglich verdient, doch das Geld ist ihm so schnell durch die Finger geronnen, wie er es eingenommen hat. Als nichts mehr ging, ist er Fulltime-Pilot geworden und hat Musik nur noch als Hobby gemacht. Sein Ziel? Nicht Hitparadenmusik zu machen, sondern seine Familie versorgen zu können. Wenn er das kann, ist Tom Browne zufrieden. Kommentieren.

BrownesWille. Tom Browne (Jahrgang 1954) ist aus der Sicht des Massengeschmacks eines jener musikalisch anspruchsvollen One-Hit-Wonder, die in der Öffentlichkeit punktuell kurz wahrgenommen werden und dann wieder verschwinden – obwohl er ein Jahr später mit Thighs High (Grip Your Hips and Move) als Auskopplung aus seinem dritten Album einen weiteren kleineren Hit hatte, der musikalisch allerdings weniger überzeugen konnte. Browne hat mit Funkin‘ for Jamaica 1980 einen Song mit Langzeitwirkung geschaffen – unter anderem Platz 1 in den US-R&B- Charts –, der es nicht nur in die Hitparaden auch in England geschafft hatte, sondern auch heute noch musikalisch oder auch visuell in seinem lockeren Video seinen Zauber entfaltet. Das Stück, das von Brownes zweitem Album Love Approach stammt, ist ganz typisch für den funkigen Discosound Anfang der 1980er-Jahre und wurde von Meistern ihres Fach produziert. Zum einen von Dave Grusin, der unter anderem für Quincy Jones und Lee Ritenour als Musiker und Arrangeur gearbeitet hat und als Komponist durch Soundtracks für Filme wie Die fabelhaften Baker Boys bekannt geworden ist. Grusins langjähriger Kooperationspartner Larry Rosen produzierte für ihr eigenes Label GRP Records Tom Browns Musik mit. Rosen gilt als Pioneer des Vertriebs von Musik im Internet und der Digitaltechnik. Von den 350 Alben, für die er bei seinem Label verantwortlich zeichnete, bekamen von den 80 für den Grammy nominierten 33 tatsächlich auch die begehrte Auszeichnung. Die damals trendige, einprägsame Stimme auf Funkin’ for Jamaica stammt von Sängerin Tonni Smith, die im wirklichen Leben Thomassina Carrollyne Smith heisst und das Stück auch mitgeschrieben hat. Browne ist ein umtriebiger Jazztrompeter, der in George Bensons Band und mit Größen wie Joe Sample oder Wynton Marsalis spielte. Zwischen den elf Alben, die er im Laufe der Zeit als Solokünstler eingespielt hat, arbeitet er als Sessionmusiker und geht auf Tournee. Funkin‘ for Jamaika findet sich inzwischen auf über 200 Compilaions. Das Stück ist ein Beispiel dafür, wie eingängig und dennoch gut gemacht ein Popsong sein kann, wenn viel Gutes zusammenkommt, was später nicht mehr der Fall sein muss: Komposition, Arrangement und Produktion harmonieren wunderbar bei dem kompetent gespielten und eindrucksvoll gesungenen Stück. Tom Browne hat neben Love Approach (1980) noch 10 weitere Alben eingespielt, das letzte kam auf dem japanischen Label Cheetah heraus. Die Alben heißen Browne Sugar (1979), Magic (1981), Yours Truly (1981), Rockin’ Radio (1983), Tommy Gun (1984), No Longer I (1988), Mo’ Jamaica Funk (1994), Another Shade of Browne (1996), R’n’Browne (1999) und S’Up ‎(2010). Kommentieren.

FunkHaus. Die Motown Record Company (außerhalb der USA auch: Tamla-Motown) war ab 1959 ein Soullabel, aus dem große Künstler wie die Jackson Five, Steve Wonder, James Brown, The Temptations oder Marvin Gaye hervorgingen. Die Wirkung von Motown ist auf mehreren Ebenen zu sehen: Musikalisch war das Label bis Ende der 1970er-Jahre innovativ, zum anderen war sein kultureller Beitrag für emanzipatorische Bestrebungen der amerikanischen Farbigen nicht zu unterschätzen. Künstler wie James Brown hatten auch politische Wirkung. Außerdem wurde musikerübergreifend ein Motownsound kreiert, der bis heute wirkt und die populäre Musik mit geformt und beeinflusst hat. Funkige Musik bzw. der Funk, wie ihn James Brown, die Jackson 5 oder hier die Commodores gespielt haben, wurde in den 1980er-Jahren beispielsweise wieder wichtig für die Entstehung es Rap, der wiederum eine populärmusikalische Innovation wurde. Das erste Album der Commodores erschien 1984 und trug den Titel Machine Gun, das Titelstück daraus ist hier zu hören. Produziert worden war es von James Anthony Carmichael (nicht zu verwechseln mit James Carmichael von Instant Funk), der bereits die Jackson 5 produziert hatte. Die Commodores waren anderthalb Jahre mit den Jackson 5 unterwegs gewesen und konnten ihn so als Produzenten 1974 für ihr erstes Album gewinnen. Carmichael zeichnete später für die Produktion großer Commodores-Hits und auch für erfolgreiche Kooperationen mit Lionel Richie, einem Commodores-Mitglied, verantwortlich. Ritchie hatte die Commodores 1982 verlassen, um eine Solokarriere zu starten. Der Sound der Commodores, geprägt vom funkigen Rhythmus und wie hier zu hören von den Synthezisern erinnert sehr an Stevie Wonder. Eine Ebene nämlich, auf der man die Motown-Produkte und -Acts betrachten kann, ist die Durchgängigkeit der Instrumentierung, der Arrangements und des Sounds. Maßgeblich dafür mit verantwortlich war die Motown-Studioband The Funk Brothers, die im Mehrschichtbetrieb quasi rund um die Uhr die Platten fast aller Motownkünstler der ersten Tage einspielte. Mit dazu gehörten Mike Terry/Thomas „Beans“ Bowles (Baritonsaxophon), Hank Cosby (Tenorsaxophon), Teddy Buckner (Altsaxophon), Johnny Griffith/Joe Hunter (Klavier), Joe Messina, Robert White und Eddie Willis (Gitarre), Eddie Bongo Brown/Jack Ashford (Vibraphon/Percussions), Uriel Jones, Richard Pistol Allen und Benny Benjamin (Schlagzeug), Earl Van Dyke (Keyboard) und James Jamerson/Bob Babbitt (Bass). Die Hausproduzenten-Komponisten-Teams waren Holland/Dozier/Holland, Whitfield/Strong und Ashford/Simpson. Der Einfluß der Funk-Brothers auf den Motown-Sound wurde in dem Film Standing in the Shadows of Motown gewürdigt. Kommentieren.

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