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Gesichterloh entbrannt

Punschlos glücklich. Dirk übt Autorfahrten im Spiralnebel.

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Gezeichnet

FallTick. Als einmal ein Falter mit meinem Gesicht zusammengestoßen war.

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Gesichtskältester

Glatteiscocktail. Heiße Gefühle, gerührt und geschüttelt mit Eiswürfelzuckungen.

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Im Schatten des Lichtbaums der Erkenntnis

Sichtaxe. Spiralnebel im Scheinwerferkegel eines imaginierten Leuchtturmes.

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Das störrische Pferd

Pferdinand. Man hatte es von Anfang an kommen sehen: Das Pferd hatte Eselsohren gehabt, als es damals zur Welt gekommen war.

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MalHour. Ritualisiertes Zeichnen oder Malen ist in Japan weit verbreitet. Gemäß des Menschenbildes auf der Insel herrscht auch in der traditionellen Kunst eine gewisse Strenge vor. Ob bei Darstellungen des Bambus, des Vulkans Fuji, von Wasser und Wellen in den berühmten Holzschnitten von Katsushika Hokusai oder hier beim Drachen-Malen – es geht immer um die Erreichung des Ideals, um ein Ebenmaß, in dem Ausdruck und Pinselführung eine Einheit bilden. Kommentieren.


FairDichtung. Die australische Mad-Max-Triologie ist ein Beispiel für die Glattbügelung und Institutionalisierung einer kleinen schmutzigen und sympathischen Idee zum Hollywood-Lookalike-Groß-Monster. Nun kommt im nächsten Jahr nach „Mad Max“ (1979), „Mad Max II – Der Vollstrecker“ (1981) und „Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel“ (1985) Teil 4 „Mad Max Fury Road“ in die Kinos. Mel Gibson, der mit Mad Max zum Superstar aufgestiegen war, ist nicht mehr mit an Bord. Die Filmserie stand für schnelle Straßenrennen und Irrwitz bei der Kameraführung – vor allem während dieser Verfolgungsjagden oder in Kampfszenen. Der Teaser für den 4. Teil zeigt einmal mehr, dass die verdichtete Kurzform eines langen Kinofilms oft die bessere Version ist. Mad Max war in der damaligen Film-Triologie vom Billigfilm zum Teuerfilm mutiert und auf diesem Wege deutlich lngweiliger oder zumindest erzählerisch schwerfälliger geworden. Der Teaser ist flott. Ob ich mir jetzt noch den Film ansehe, weiß ich noch nicht. Kommentieren.


RealDiät. Die Frage, was Realität ist, ist sehr alt und nahezu unendlich oft mal beantwortet worden. Das Video sagt: Wir können es nicht wissen, weil wir gar nicht das Instrumentarium dafür zur Verfügung haben zu erkunden, was real ist. Dennoch leben wir aber und tun auch Dinge, die funktionieren. Oder sind wir anstatt dessen vielleicht eher tot und nichts funktioniert? Wie auch immer. Was wir tun können, ist: zu glauben. Also daran zu glauben, dass das, was wir wahrnehmen, die Realität ist. Eine übergeordnete Wirklichkeit wäre dann Verhandlungssache und Vereinbarungssache zwischen kommunizierenden Menschen. Jeden Menschen kann man so gesehen als Wahrnehmungsfilter bzw. Realitätsfilter beschreiben. Aber wo kommen wir denn da hin? Kommen wir damit in der Evolution der Menschheit einer gemeinsamen Wirklichkeit näher oder entfernen wir uns von ihr? Kommentieren.


WieDeo. Die mediale Form „Video“ als Sidekick des Musikbusiness hat seit ihrem Bestehen viel in Gang gesetzt. Im Musikvideo hier mag ich nicht unbedingt die Musik oder die illustrative Ausführung, wohl aber zeigt es die Möglichkeiten des Mediums. Wo abendfüllende Spielfilme oft langweilen, war die Kurzform „Video“ für eine Überraschung gut, wirkte innovativ und brachte viele Ideen für Animationen, Bildmanipulationen und schräge Storys hervor. Inzwischen scheint das Musikvideo einhergend mit den Geschäftsmodellen der alten Musikindustrie etwas ausgedient zu haben. Aber die Renaissance wird kommen. Kommentieren.


BooksBaum. Charles Bukowski war ein Mann von „unten“, der anfing zu trinken und zu schreiben. Er hat pornografische und übersexualisierte Gedichte und Geschichten veröffentlicht und war zum Undergroundhelden mit hohen Auflagen geworden. Wenn man ihn im Interview sah, konnte man schon verblüfft sein über seine Lebensweisheit. Im Video wurden Gespräche zwischen ihm, seiner Frau und seinem Produzenten für ein Hörbuch verwendet. Kommentieren.


SillFy. Für jedes alte Wort gibt es ein neues Wort. Selbstportrait heißt jetzt Selfie. Klingt neu, hat aber einen langen Bart, den man auch im Video hier und da sehen kann. Der Typ hier hat sieben Jahre lang Fotos von sich gemacht, nun kann man schauen wie aus einem 12-Jährigen ein 19-Jähriger geworden ist. Es gibt einige solche Selfie-Videos, das hier schließt allerdings die längste Zeitspanne ein, die ich kenne. Andere sind mindestens ein Jahr kürzer. Aber halt! Natürlich bringt dieser Selfie-Mode schon was ganz Neues: Das Ich auf einer Zeitachse. Das gab es früher nicht. Zumindest nicht in dieser Ausführlichkeit. Und was zeigt uns das? Dass das Leben irre schnell um einen herum vergeht. Also doch eine Weisheit mit langem weißen Bart. Kommentieren.

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Kahlmund

Posted on 23 Mai 2014

Die Stimme war ihr schon vor Monaten abhanden gekommen. Zuerst hatten sich die Stimmbänder wie verklebt angefühlt, später dann als gäben sich Continue Reading

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Illustration, Literatur, Lyrik

Augsteine

Posted on 21 Mai 2014

Augenoptiker-Weisheiten: Wer sehen kann, sieht alles außerhalb. Wer nicht sehen kann, sieht alles innerhalb. Continue Reading

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Illustration, Literatur, Tagebuch

Die Geburt der Strudelspinne

Posted on 17 Mai 2014

Der Gedanke nimmt Gestalt an und windet sich ungeordnet durch mein Inneres. Damit ich ihn verfolgen kann, Continue Reading

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Illustration, Literatur, Story

N-ä-h-e

Posted on 13 Mai 2014

Zum Schluß war die Entscheidung dafür sehr schnell gefallen. Schließlich hatte ich sie ja auch lange genug vor mir her geschoben. Continue Reading

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Illustration, Literatur, Story

Dr. Zigian und die Verheißung

Posted on 11 Mai 2014

Dr. Zigian saß in der prallen Sonne vor einem Straßen-Café und blickte seiner Frau hinterher, deren Kleid Continue Reading

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Illustration, Literatur, Tagebuch

Dr. Zigian und das Burnout-Lächeln

Posted on 10 Mai 2014

Dr. Zigian hatte seine Arbeitswoche beendet und war in die Stadt gefahren, um seine Frau von einer Dichterlesung abzuholen. Continue Reading

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Illustration, Literatur, Story

Der Hungerkünstler

Posted on 09 Mai 2014

Der Mann fand beim Essen kein Maß, vertilgte täglich dazu noch Unmengen an Dickmachern wie Süßigkeiten, Kuchen oder Plätzchen Continue Reading

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Illustration, Medien, Politisches

Der Bachelor gegen Goethe: Über Geschmack lässt sich nicht streiten

Posted on 31 März 2014

Über Geschmack läßt sich streiten. Stimmt das? Im Zeitalter der Relativierung und einer in Beliebigkeit Continue Reading

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Illustration, Story, Tagebuch

Tagebuch 26.03.2014: SurfacePro mit Herzzerrbruch

Posted on 26 März 2014

Heute einen schrecklichen Alptraum gehabt. Mir ist superschlecht, ich friere, zittere am ganzen Leib. Continue Reading

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Illustration, Tagebuch

Imaginatives Zeichnen: Wie ein Illustrator mit visuell evozierenden Assoziationsketten rasselt

Posted on 25 März 2014

Ich will etwas zeichnen. Es soll ein Umriss werden, eine Silhouette. Es sind Formen, Continue Reading

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